Archiv der Kategorie: Aktivitäten 2016

Alle Aktivitäten aus dem Jahr 2016

Sternsingeraktion 2016

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule (03.01.2016)

Die Aktion der Sternsinger steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit.“

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In Dieblich machten sich nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich wieder 38 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2016 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt 3.950,00 Euro.

Auf Grund der guten Kontakte zu den Pfadfindern schlossen sich der Aktion auch einige junge Erwachsene an, die erst seit Kurzem eine Zuflucht in Dieblich gefunden haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Jugendlichen, die sich für die Sternsingeraktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Frederieke Reinders und Matthew Cowen.

Bericht von Rainer Heinz


Sippenwinterlager in Stadtkyll

Dieblicher Pfadfinder erlebten bei Asterix und Obelix im verschneiten Stadtkyll ein aufregendes Wochenende

12. bis 14. Februar 2016

Am zweiten Februarwochenende diesen Jahres folgten wir gemeinsam mit unseren Sipplingen und Rovern dem Hilferuf von Asterix und Miraculix nach Stadtkyll, in ein gallisches Dorf, in dem wir auch den Stamm „Schwarzer Adler“ trafen, die ebenfalls angereist waren, um den Galliern zu helfen.

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Als wir dort ankamen, bezogen wir unsere Hütten und versammelten uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Nach dem Essen schilderten uns Asterix und Miraculix verzweifelt, dass ihnen die Zutaten für den Zaubertrank ausgegangen waren und sie einen baldigen Angriff der Römer befürchten.  Wenig später traf ein verstörter Obelix ein, der seinen Hund Idefix im Wald verloren hatte und wir erklärten uns einverstanden, am nächsten Tag den Galliern bei der Suche nach den Zutaten und dem Hund Idefix zu helfen. Der Abend klang mit einer fröhlichen Singerunde aus.

Am nächsten Morgen wurden wir in der Morgenrunde von einem verzweifelten Obelix unterbrochen, der von den Römern einen Brief erhalten hatte, in dem stand, dass Idefix von ihnen gefangen gehalten wird und sie ihn am nächsten Morgen töten werden, wenn sich das Dorf nicht ergibt.

Nach einem reichlichen Frühstück brachen wir durch die verschneite Eifel zur Zutatensuche auf. Nachdem mehrere Stationen absolviert waren, konnten wir diese Miraculix überreichten. Am Nachmittag bereiteten wir uns auf den Kampf mit den Römern vor, indem wir unser Wissen durch verschiedene Fragen auffrischten. Nach dem Abendessen fand der obligatorische “Bunte Abend” statt, zudem jede Sippe einen Programmpunkt beitrug.

Am Sonntagmorgen erklärte uns Miraculix, dass er die ganze Nacht an dem Zaubertrank gebraut habe, dieser aber immer noch ziehen müsse, damit er seine volle Wirkung entfalten könne. Da die Römer Idefix jedoch zu einer festgelegten Zeit töten wollten, mussten wir sie zunächst ohne die Hilfe des Zaubertranks angreifen. Nach einem langen Kampf, in dem wir  Idefix noch nicht befreien konnten, war der Zaubertrank endlich fertig. Nachdem jeder einen Schluck getrunken hatte, konnten wir Idefix mühelos befreien und einem freudestrahlenden Obelix übergeben. Die Römer waren besiegt und das gallische Dorf war wieder sicher. Wir verabschiedeten uns nach einem ereignisvollen Wochenende von Asterix, Obelix und Miraculix.

Bericht von Lisa-Marie Hörter

Meutenwinterlager im Brexbachtal

Besuch der alten Dame

Kleine Pfadfinder-Detektive im Brexbachtal (26. bis 28. Februar 2016)

Bendorf/Dieblich/Bad Neuenahr-Ahrweiler Die alte Dame im Brexbachtal hatte sie um Hilfe gebeten und so trafen sie sich nun dort am letzten Wochenende im Februar, die Wölflinge der beiden Pfadfinderstämme „Treverer“ aus Dieblich an der Mosel und „Schwarzer Adler“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Wölflinge – das ist dabei ganz wichtig zu wissen – sind wunderbare Spürnasen im Grundschulalter, die sich auf dem Weg ins Pfadfinderdasein befinden. Und dieser Weg führte sie gemeinsam mit ihren alten Wölfen dieses Mal in das wildromantische Brexbachtal bei Bendorf. Hier bezogen sie dicht gedrängt ein kuscheliges Plätzchen unter dem Dach des ofenbeheizten Georgshauses. Kaum hatten sie sich mit Sack und Pack niedergelassen als nerzbehängt auch schon die alte Dame kam und ihnen völlig aufgewühlt ihre entsetzliche Geschichte erzählte:

Ihr ganzer Schmuck war weg – bis auf die juwelenbesetzte Halskette ihrer geliebten Mutter, die sie niemals ablegte. Alles. Gold. Silber. Juwelen. Alles. Sie hatte bereits überall gesucht und brauchte nun Fachleute. Das war ihr sehr wichtig. Fachleute. Mit Detektiv-Ausweis.

Natürlich hatten die Wölflinge bereits in den wöchentlichen Gruppenstunden zu Hause etwas Suchen-und-Finden geübt, aber … das half ihnen hier nicht, denn die alte Dame war sehr rührig gewesen und hatte derweil eine Meister-Detektivin mit fünf Meister-Detektivinnen-Freunden gesucht … und … gefunden. Damit war die Ausbildung am Samstag gesichert: Gedächtnis, Logik, Orientierung in der Umgebung, Spurensicherung mit Gips und Ruhe-Bewahren bei Drehwurm – das war schon nötig für Spitzen-Detektive. Und für den Detektiv-Ausweis. Und es war gut so.

Das stellte sich am Mittag heraus als die alte Dame von der letzten Schandtat eines Unbekannten berichtete, der wohl nachts ihren geliebten letzten Halsschmuck entwendet hatte.

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Jetzt gab es kein Halten für die Detektive mehr. In Gruppen verhörten sie nachmittags alle fünf Verdächtigen: den alten Ehemann der alten Dame – die Putzkraft – den Koch – den Gärtner und natürlich den Butler. Keiner wollte es gewesen sein. Aber alle gaben Hinweise.

Da sie festgestellt hatte, dass sie auch ohne ihren Schmuck gut leben konnte, spendete sie ihre gesamten Kostbarkeiten den Detektiven mit dem Auftrag, die Werte Bedürftigen zukommen zu lassen. Außer … dem geliebten Halsschmuck ihrer Mutter … und ihrem Mann … und den restlichen Angestellten.

Nur den Gärtner ließ sie weltweit verfolgen und er wurde schlussendlich auf den Malediven gefasst.

Wo sind denn die Malediven?
Tja – Fragen für alte Damen und Meister-Detektivinnen.
Bei einer Fortsetzung ? Oder direkt an die Stammesführerin Vicky der Treverer in Dieblich.

Wenn Du Lust hast, auch so tolle Abenteuer zu erleben, dann bist Du bei den Dieblicher Pfadfindern genau richtig! Weitere Informationen im Internet unter www.stamm-treverer.de.

Bericht von Michael Schneider

 

 

 

 

 

 

Jens gewinnt Singewettstreit (Beräunertreffen 2016)

Jens gewinnt Singewettstreit der Einzelsänger beim Beräunertreffen 2016

 Jugendburg Ludwigstein – 04. bis 06. März 2016

Beraeunertreffen_2016_001Das Beräunertreffen – mitorganisiert von Karo Dörrheide –  ist ein Singewettstreit, auf dem die Sänger eigene Lieder vortragen. Es dürfen nur selbst geschriebene Lieder vorgestellt werden; zumindest der Text oder die Melodie der vorgetragenen Lieder müssen vollständig aus der Feder eines der im Saal Anwesenden stammen.

Beim Singewettstreit wurde zwischen Einzelsängern (bis zu 3 Personen) und Singegruppen unterschieden. Alle trugen jeweils zwei Lieder vor.

Was für Wooki & Olli beim Beräunertreffen im Jahr 2012 noch unerreichbar blieb, schaffte dieses Mal Jens.

Jens gewann den Wettbewerb in der Kategorie Einzelsänger!

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

16. März 2016

Zahlreiche Mitglieder und interessierte Eltern nutzten die diesjährige Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder, um sich über das aktuelle Vereinsgeschehen des Stammes Treverer zu informieren. Traditionell begann die Versammlung mit dem Lied „Wind in den Augen“, dem Stammeslied der Treverer.

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Im Anschluss wurde den Mitgliedern der Kassenbericht vorgestellt. Dank einiger Spenden und Zuschüsse, um die sich der Verein bemüht hatte, konnte die notwendige Anschaffung eines VW-Busses im abgelaufenen Berichtsjahr gut verkraftet werden. Auch der Bericht über die Mitgliederentwicklung fiel positiv aus. Die Mitgliederzahl der aktiven Pfadfinder erhöhte sich leicht auf 121, die Zahl der Fördermitglieder wuchs um 7 auf nunmehr 44.

In einer 38 Einzelpositionen umfassenden Präsentation berichtete der Vorstand (abwechselnd: Victoria Patz, Jens Cowen und Marion Bäuerlein) über die vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres. Höhepunkte für die Pfadfinder waren neben dem 35-jährigen Stammesjubiläum, das im Rahmen eines Wochenendlagers am Moselvorgelände mit der Dieblicher Bevölkerung gefeiert wurde, auch die Teilnahme am Lager “ALLERHAND” des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV) im fränkischen Aischgrund an Pfingsten mit insgesamt 4.000 Teilnehmern. Die Sommerfahrt der Pfadfinderschaft Süddeutschland mit dem Abschluss auf Gut Steimke in Uslar/Niedersachsen gehörte ebenfalls zu den herausragenden Aktionen des Stammes.

Neben diesen Höhepunkten sind aber die wöchentlichen Gruppenstunden –  liebevoll gestaltet von engagierten jungen Gruppenführerinnen und Gruppenführern – das Herzstück der Jugendarbeit bei den Pfadfindern. So besuchten im vergangenen Jahr wieder vier neue Sipplinge (Henriette Reinders, Lukas Schömel, David Kaiser und Dominik Duval) mit Erfolg den Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland, der alle Kenntnisse vermittelt, die man als Gruppenleiter benötigt. Nun sind sie aus dem Führungskreis des Stammes nicht mehr wegzudenken.

Nach den Berichten des Vorstandes wurde diesem durch die Versammlung die Entlastung erteilt. Ein anwesender Vater von zwei jungen Pfadfindern bedankte sich im Namen der Eltern beim Vorstand für die gute Jugendarbeit des Stammes. Dieser Dank wurde von der Stammesführerin an die zahlreich anwesenden Gruppenführer weitergegeben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Vorausblick auf die Aktionen des laufenden Jahres. Unter anderem gewährten die Organisatoren des Bundeslagers, das vom 05. bis 08. Mai in Hinterweidenthal/Pfalz stattfindet, hierbei den Anwesenden bereits einen kleinen Einblick in die Programmplanung. Anmeldungen hierfür sind weiterhin noch möglich!

Anschließend berichteten Clara Sayk und Marion Bäuerlein in einer eindrucksvollen Präsentation über die aktuellen Programmplanungen der Sommerfahrt nach Finnland. Für die Wölflinge wird es einen Hajk am ersten Juni-Wochenende geben. Ergänzend erfolgten noch Hinweise auf die übrigen Aktionen wie Herbstlager, Herbstseminar, Sonnenwendfeier, Aktion „Wir warten auf`s Christkind“ und einiges mehr.

Rainer Heinz

Basislehrgang – Antaresheim in Waldbronn

Basislehrgang  – Antaresheim in Waldbronn

25. März bis 01. April 2016

Zur Vorbereitung auf ihre Gruppenführertätigkeit bei den Dieblicher Pfadfindern nahmen zwei junge Sipplinge des Stammes, Kathrin Barthelmes und Felipe Cobos, an einem einwöchigen Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (PSD) im Pfadfinderheim Antares in Waldbronn teil.

Basislehrgang 2016 (5)Bei diesem Lehrgang werden Themen wie Recht & Aufsichtspflicht, Planung von Fahrt & Lager, der Umgang mit verhaltenskreativen Kindern, Aufbau einer Gruppenstunde, die Grundlagen der Meuten- & Sippenarbeit, Führungsstile und vieles mehr vermittelt.
Der erfolgreiche Besuch des Basislehrgangs ist eine Voraussetzung für die Zuerkennung der Jugendleiter/in-Card (Juleica), dem bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Beide Teilnehmer des Stammes Treverer nehmen bereits mit viel Freude Aufgaben in der Gruppenführung bei den Dieblicher Pfadfindern wahr.

Der Basislehrgang begann traditionell mit einem zweieinhalbtägigen Hajk der Teilnehmer, die die Strecke vom Hauptbahnhof Karlsruhe bis zum Veranstaltungsort, Waldbronn, in eigener Verantwortung zurücklegen mussten.

Eine Teilnehmerin des Basislehrgangs, Kathrin Barthelmes, berichtet wie folgt:

„Wir trafen uns am Freitag am Karlsruher Hauptbahnhof zur Aufteilung des Gepäcks für den dreitägigen Hajk. Mit insgesamt acht Teilnehmern waren wir eine verhältnismäßig kleine Gruppe. Wir wurden gleichmäßig aufgeteilt in zwei Gruppen zu vier Pfadfindern – in jeder Gruppe waren Jugendliche aus verschiedenen Stämmen unseres Bundes vertreten. Das Gepäck mussten wir selbst aufteilen und dabei genau überlegen was wir unterwegs brauchten. Zwei Hajkrouten waren uns von den Teamern vorgegeben: Schwarzwald und Kraichgau. Da sich die erste Gruppe für den Schwarzwald entschied, war klar, dass wir die Strecke über den Kraichgau wandern würden.

Wir fuhren mit dem Zug nach Münzesheim bei Bruchsal, unser Ziel war das Pfadfinderheim des Bundes „Antares“ in Waldbronn – Luftlinie ca. 45 Kilometer. Also mussten wir freitags noch wenigstens 10 Kilometer zurücklegen allerdings bei ziemlich schlechtem Wetter – es hat geschüttet hat wie aus Kochtöpfen!
Wir kamen dann um 18:00 Uhr durchnässt in Neibsheim an. Während die Jungs, Fabian und Arne, in einem Bushäuschen warteten, machten Miriam und ich uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit – wir dachten dabei eigentlich an eine Scheune bei einem Bauern. Wir konnten unser Glück kaum fassen, als uns vier eine Übernachtung in einer frisch renovierten Wohnung angeboten wurde. Abends in den Schlafsäcken wurde noch lange interessante Geschichten der Pfadfinderei gelauscht.

Nach dem Einkauf am nächsten Morgen im Nachbarort setzten wir unseren Weg Richtung Antaresheim fort. Als Tagesziel setzten wir uns den Ort Kleinsteinbach, damit wir am letzten Tag nicht mehr so weit hatten. Da Miriam zusehends Probleme mit Blasen am Fuß hatte, bewältigten wir die letzte Strecke nach Kleinsteinbach mit dem Bus. Dort erwartete uns ein großzügiges Gartenhäuschen, dessen Besitzer uns für die Nacht einluden. Diese Nacht schliefen wir zu viert auf einem großen Ausklappsofa.

Am nächsten Morgen legten wir noch die Strecke bis Waldbronn zurück – um 12:00 Uhr pünktlich waren wir dann endlich am Ziel angelangt und hatten es geschafft!

Basislehrgang 2016 (47)Auf den Haik folgten dann noch fünf Tage lang viele tolle Seminare, während wir unsere Freizeit hart erkämpfen mussten. Es gab tolles Essen, obwohl wir eine Woche fast ausschließlich vegetarisch gelebt haben. Beim Seminar Recht und Aufsichtspflicht im Garten des Pfadfinderheimes, wurden einige Rollenspiele gemacht. Dies trug sehr zur Auflockerung der Thematik bei. Daher hat es mir auch am besten gefallen. Am Mittwochabend besuchten uns ein paar Pfadfinder des Stammes Antares zu einer Singerunde, die bis in den frühen Morgen dauerte.

Zum Abschluss machten wir noch das obligatorische Abschlussbild der Lehrgangsteilnehmer. Wir verbanden unsere 8 Halstücher mit 2 Karabinern auf dem Hof, um ein Bild unseres gemeinschaftlichen Daseins fest zu halten.

Basislehrgang 2016 (2)Am Ende will ich einfach nur nochmal festhalten und betonen, dass der Basislehrgang der PSD ein tolles Erlebnis war, bei dem ich viele gute Freunde gewonnen habe, und wir als Gemeinschaft einfach toll zusammenpassen. Ein Dankeschön an unsere Ausbilder, die immer ein offenes Ohr für uns Sipplinge hatten.“

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ durch den Kreis

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“

durch den Landkreis Mayen-Koblenz

(Hummerich-Halle in Plaidt am 13. April 2016)

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (2)Beim ersten  Jugend- und Sozialempfang des Landkreises Mayen-Koblenz am 13. April 2016 in der Hummerich-Halle in Plaidt wurde der Dieblicher Pfadfinder e. V.   Stamm Treverer von Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Naurodt „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ ausgezeichnet.

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (1) URKUNDE 2016 Ehrung Soziales Engagement durch MYK 2

Über diese unerwartete Ehrung ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch den Landkreis Mayen-Koblenz haben sich die Pfadfinder sehr gefreut!

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang (3)

Rheinischer Singewettstreit

Rheinischer Singewettstreit

22. bis 24. April 2016

An einem sonnigen Freitagnachmittag machten sich unsere Rover mit dem Rad auf nach St. Goar auf die Burg Rheinfels. Dort trafen sich an diesem Wochenende mehrere Hundert Bündische aus ganz Deutschland, unter anderem auch Freunde aus der PSD.RSW 2016 (14) Am Samstagvormittag gab es einen Pfadiflohmarkt, nachmittags fand der Singewettstreit statt und abends gab es Singerunden und Volkstanz.

 RSW 2016 St Goar (3)  RSW 2016 St Goar (5)

RSW 2016 St Goar (6)Bei der Rückfahrt – ebenfalls mit dem Rad – ging es weitaus ungemütlicher zu! Die Radler kamen in einen heftigen Schneeschauer!

RSW 2016 (5) RSW 2016 (12)

Adam Cowen

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

05. bis 08. Mai 2016

Die Vorbereitungen für das verlängerte Bundeslager-Wochenende in Hinterweidenthal/Pfalz, das unter dem Motto “Wikinger” steht, laufen bereits auf Hochtouren! Hier die Sippe Karibou beim Entwerfen und Basteln der Kostüme:

Sonntagsausflug mit Flüchtlingen nach Kobern – und mehr… (Stand: 14. Oktober 2016)

Interkulturelles Fest in Kobern-Gondorf

25. September 2016 (Schlossberghalle)

Multi-Kulti – gemeinsam feiern mit internationalem Buffet, Tanz- und Musikbeiträgen, Kaffee und Kuchen, Hüpfburg und Mal-Ecke. Am 25. September ab 12 Uhr fand auf Einladung des Beirats für Migration und Integration Landkreis Mayen-Koblenz, des Caritasverbands Koblenz e. V. und der Ortsgemeinde Kobern-Gondorf ein Interkulturelles Fest in der Schlossberghalle in Kobern. statt.
Die Dieblicher Pfadfinder waren auch mit dabei!

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Mitteilungsblatt v. 14.10.2016 (Gitarrenkurse)

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Wanderung auf dem Traumpfad “Schwalberstieg”

14. Mai 2016

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Gemeinsam kochen

13. Mai 2016

Es stellt nur den Anfang von vielen weiteren Kochtreffen dar: Einige Rover unseres Stammes präsentierten den Flüchtlingen Gerichte aus der deutschen Küche. Gemeinsam bereiteten sie Brechbohnensuppe, Zwiebelkuchen, Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise sowie Erdbeerkuchen zu. Beim nächsten Mal wollen uns Medhi, Pourya, Soroush und Yaser in die Geheimnisse der iranischen Küche einweihen!

Flüchtlinge 2016 Gemeinsam kochen

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Cafe International 2016————————————————————————————————————————————————

Spieletreff in den Osterferien mit Stammesführerin VickyPraktische Integration (die Zweite) beim Spieletreff in den Osterferien im Pfarrheim unter Mitwirkung von Stammesführerin Vicky

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Sonntagsausflug mit Flüchtlingen nach Kobern – und mehr…

20. März 2016

OLYMPUS DIGITAL CAMERAPraktische Integration bei einem Sonntagnachmittag-Ausflug der Pfadfinder mit Flüchtlingen zu den Koberner Burgen

 

 

 

 

Bundeslager “Wikinger” in Hinterweidenthal

Bundeslager “Wikinger” in Hinterweidenthal

05. bis 08. Mai 2016

Am 5. Mai hieß es für rund 40 Dieblicher Pfadfinder vom Stamm Treverer „Auf zum großen Thing!“. Es sollte für vier Tage zum Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland nach Hinterweidenthal in die Pfalz gehen.

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Dieses Jahr wurden wir Dieblicher Pfadfinder zu dem alle 100 Jahre stattfindenden „Thing” in Flake von dem Allvater Odin eingeladen.

Bula 2016 OlliMit Stolz segelten wir nach Flake um ein großes Fest mit vielen anderen Stämmen zu feiern. Doch zuvor mussten wir alle auf den gleichen Stand gebracht werden und besuchten so vorerst eine Wikingerschule, wo wir von Schildewerfen über Seetüchtigkeitslauf bis hin zu unserem allseits beliebtem Spiel Wikinger-Schach alles lernten.

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Am Abend wollten wir in einer gemütlichen Runde den anstrengenden Tag ausklingen lassen als der Böse Sven mit seinen Gefolgsleuten Thors Hammer und seine Gefährtin Ilvy entführten. Danach war uns klar dass wir so kein Thing feiern konnten und begannen am nächsten Tag sofort mit der Suche nach beiden. Wir meisterten zwei wunderschöne Waldläufe, die einiges an Können verlangten. Mit der Hilfe von Wickie und Oldin meisterten wir alle Aufgaben mit Bravour und fanden auch schon am gleichen Tage Ilvy.

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Am nächsten Tag brachten wir dann auch die Burg vom Bösen Sven mit Hilfe unserer selbst gebastelten Tannenzapfkatapulten zum Einsturz. Dort fanden wir dann auch Thors Hammer und wir vertrieben den Bösen Sven aus seiner Burg.

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Endlich konnten wir an diesem Abend unser großes Thing mit einem berauschendem Fest feiern.

Leider mussten wir uns schon am nächsten Morgen von allen verabschieden und fuhren in unserem Drachenboot wieder nach Hause.

Bericht von Henriette Reinders

Historischer 6. Platz an der Fußball-Dorfmeisterschaft

Historischer 6. Platz an der Fußball-Dorfmeisterschaft

18. Juni 2016

Ein jahrelanger Traum ging in Erfüllung. Die Dieblicher Pfadis nehmen nun schon seit einigen Jahren an der, vom FSV ausgerichteten, Dieblicher Fußball-Dorfmeisterschaft teil – doch noch nie gelang es ihnen, ein Spiel zu gewinnen. Der letzte Platz war meist schon reserviert. Dieses Jahr jedoch sollte sich das Blatt für den fußballtalentiertesten Verein Dieblichs dramatisch wenden.

Fußballdorfmeisterschaft 18.06.2016 (4)Bereits am Freitagabend traf sich die Mannschaft zum letzten (und auch ersten) Training vor dem großen Turnier. Gemeinsam mit den befreundeten Flüchtlingen aus dem Burghof wurden Standardsituationen, Taktikwechsel und auch Torjubel (man kann ja nie wissen) eingeübt. Auch der Fanclub bereitete sich auf das Schlimmste vor und gestaltete bunte Banner.

Am nächsten Morgen war es soweit. Die Spieler kämpften und kämpften, doch in den ersten beiden Spielen konnten sie leider nicht mehr als zwei verdiente Niederlagen nach Hause bringen. Der aus Pfadis und befreundeten Flüchtlingen, die selbst auch mitspielten, bestehende Fanclub ließ sich davon jedoch nicht einkriegen und feuerte die Pfadis im nächsten Spiel umso mehr an: “Ein Sieg muss doch drin sein!” äußerte sich ein jubelnder Wölfling. Und so geschah das Unmögliche: Im nächsten Spiel schossen die Pfadis zwei Tore und gewannen ihr erstes Spiel an der Dorfmeisterschaft!

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Auch in der nächsten 2:1 Niederlage schrieben die Pfadis Geschichte und erzielten 15 Sekunden nach Anpfiff das wahrscheinlich schnellste (und schönste) Tor das die Dieblicher Dorfmeisterschaft jemals gesehen hat!

Im darauf folgenden Entscheidungsspiel um den 5. Platz verloren die Pfadis leider im Elfmeterschießen knapp 4:1, doch das sollte die Stimmung nicht trüben. Unter tosendem Applaus der gesamten Zuschauerschaft nahmen die Pfadfinder an der Siegerehrung einen historischen 6. Platz entgegen!

Dorfmeisterschaft 2016

 

Länderabend Afghanistan

Länderabend Afghanistan

15. Juli 2016

Am Freitag, den 15. Juli 2016, luden die Dieblicher Pfadfinder zu einem Afghanistanabend in den Rathaussaal der Gemeinde Dieblich ein.

Der Stamm Treverer verbringt viel Zeit mit den Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien und dem Iran, die in Dieblich untergebracht sind. Neben Fußballspielen, Wandern, Kochen oder Schwimmen in der Mosel sollte der Afghanistanabend einen Einblick in die Geschichte, Gesellschaftsstruktur und die aktuelle Situation in das vielfältig gestrickte Land Afghanistan geben.

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Bernd Kiesheyer, der als Brigadegeneral in Afghanistan eingesetzt war, hielt dazu einen anderthalbstündigen Vortrag. Während er von der Geschichte Afghanistans berichtete, fügte er stets Erzählungen aus seinem Aufenthalt in Afghanistan ein. Das Publikum setzte sich aus Dieblichern, Moselanern und nicht zu vergessen den afghanischen Geflüchteten, die nun in Dieblich leben, zusammen – von 16 Jahren bis ins hohe Alter war fast jedes Alter vertreten. Auch Herr Dötsch besuchte den Gemeindesaal als Vertreter für die Verbandsgemeinde.

Afghanistanabend 2016 (16)Die Zuhörer lauschten Herrn Kiesheyer`s Eindrücken über den Geschmack des frischen afghanischen Gemüses und der Mandeln. Aber auch auf die Schwierigkeiten, die im Land auftreten, wurden die Zuhörer aufmerksam gemacht. Die starken Gegensätze der ethnischen Gruppen im Land selbst sowie die Gegensätze der afghanischen Landesgruppe zur deutschen machten deutlich, welch großes Netz verschiedener Konflikte, deren Knotenpunkte vielfältig miteinander verstrickt sind, das Land auseinanderreißt.

Erfüllt von zahlreichen Eindrücken über das Land Afghanistan nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit bei der Verkostung afghanischer Spezialitäten mit den in Dieblich untergebrachten Geflüchteten in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Daher war der von den Dieblicher Pfadfindern organisierte Länderabend eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Victoria Patz

Überbündische Singerunde in Dieblich (Moselufer)

Überbündische Singerunde in Dieblich (Moselufer)

01. August 2016

Vor ein paar Jahren entstand im Irish Pub in Koblenz die überbündische Koblenzer Singerunde. Hierzu trafen sich Pfadfinder und Wandervögel aus verschiedenen Bünden des Koblenzer Umkreises am zweiten Montag jeden Monats zum Musizieren, Quatschen und um überbündische Kontakte in der nahen Umgebung zu knüpfen. Vor etwa einem halben Jahr musste die Singerunde leider ihren Standort zur Pipers Corner Celtic Irsih Pub wechseln, wo die Singerunde allerdings aus verschiedenen Gründen nicht regelmäßig stattfinden konnte, sodass es uns uns auch mal auf die Rheinwiesen verschlug oder die Singerunde ausfallen musste. Dieses Kuddemuddel führte traurigerweise dazu, dass immer weniger Bündische an der Singerunde teilnahmen.

 Überbündische Singerunde 2016 (12)  Überbündische Singerunde 2016 (15)

Damit sich das Ganze nicht komplett auflöste, ergriffen wir Treverer die Initiative und luden am ersten August zur überbündischen Sommersingerunde am Dieblicher Moselufer ein. Die Singerunde war ein großer Erfolg! Um die 40 Sänger und Sängerinnen trafen ein, viele neue Gesichter ließen sich blicken und auch jüngere Musikbegeisterte konnten an der Singerunde teilnehmen, da es in den Sommerferien stattfand.

 Überbündische Singerunde 2016 (4)  Überbündische Singerunde 2016 (9)

Auch die in Dieblich untergebrachten Flüchtlinge kamen zahlreich und bereicherten die Singerunde durch eigene Beiträge. Bei Keksen und einer Tasse Tschai oder Holunderblütensirup wurde die schöne Atmosphäre genossen und viele Lieder geträllert. Außerdem entstand die Idee, das Ganze zu einer Wandersingerunde umzugestalten, welche jeden Monat bei einem anderen Stamm stattfindet.

 Überbündische Singerunde 2016 (14)  Überbündische Singerunde 2016 (6)

Die nächste überbündischen Singerunde wird am 12. September stattfinden. Der Ort wird noch bekannt gegeben, entweder wieder in Dieblich, in Koblenz oder eben bei einem anderem Stamm in Koblenzer Umgebung. Bei Fragen und Anregungen könnt ihr uns gerne per Mail an vorstand@stamm-treverer.de kontaktieren.

(zufälliges !!) KURZVIDEO — Impressionen aus der Singerunde

Adam Cowen

 

 

 

 

 

 

Sommerfahrt nach Finnland

Sommerfahrt nach Finnland

05. bis 19. August 2016

Freitagmorgen 04:45 Uhr – Koblenz Hauptbahnhof. Während die letzten Koblenzer Nachtvögel ihren Heimweg antreten und die ersten Frühaufsteher sich auf den Weg zur Arbeit machen, versammeln sich 19 müde aber hochmotivierte Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stammes Treverer aus Dieblich in der Eingangshalle des Bahnhofs – Ziel: Finnland!

K1600_SoLa 2016 Finnland 0001Zehn Stunden später stehen sie am Bahnhof in Helsinki und verabschieden sich in drei Fahrtengruppen: Die jüngste Sippe Impala (ab 12 Jahre) macht sich mit dem Bus in Richtung Vääksy, die Sippe Akita verschlägt es an den Saimaasee und die Sippe Karibu fährt mit dem Zug nach Tampere.

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Sippe Karibou – Fahrtengebiet: Pirkan Taival Tampere

Elf Tage lang heißt es Zelt abbauen, Rucksack packen, loslaufen, Pause machen, weiterlaufen, Aussicht genießen, weiterlaufen, Zeltplatz suchen, weiterlaufen, Zeltplatz finden, Zelt aufbauen, Abendessen kochen, singen, ab und zu Schoki essen, schlafen gehen, und am nächsten Tag das Ganze von vorne. So was heißt im Pfadfinderjargon “haijken” oder “auf Fahrt gehen”.

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 Sippe Impala – Fahrtengebiet: Vääsky – Evo Hiking Area

Dabei bewundern wir ausschweifende Nadel- und Birkenwälder die sich manchmal plötzlich in ein Moor verwandeln – was leider zu nassen Schuhen führen kann. Die zahlreichen, wunderschönen Seen nutzen wir für (Sonnen-) Bäder. Hier kann man seinen Angelkünsten freien Lauf lassen: Ob mit Pilzen, Keksen oder Würmern, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – nur mögen Fische leider nicht alles. Bis auf die Sippe Impala erfreut sich niemand über einen Fang, auch wenn dieser nur ein Geschenk ist.

 SoLa 2016 (Sippe Akita) A (29)  SoLa 2016 (Sippe Akita) A (30)

Sippe Akita – Fahrtengebiet: Parikala – Lappeenranta, Saimaa See

Das Jedermannsrecht erlaubt es uns überall ein Zelt aufzustellen, solange die Natur nicht beschädigt wird. Dies müssen wir jedoch kaum in Anspruch nehmen, da die Finnen in regelmäßigen Abständen kleine Schutzhütten, sogenannte Laavus, aufgestellt haben. Neben diesen gibt es in der Regel eine Feuerstelle, einen randvollen Schuppen mit Holz und entsprechenden Geräten, sowie einer Komposttoilette. Wo Wasser ist, gibt es auch Mücken. Doch können uns diese Plagegeister nicht vom atemberaubenden Anblick der Natur ablenken. Tagelang wandern wir durch die Wildnis ohne eine Menschenseele zu sehen. Wenn wir dann mal einen Finnen antreffen (sie verstecken sich in ihren kleinen Sommerhäuschen, sogenannte “Mükkis”), werden wir mit ungewohnt herzlicher Gastfreundschaft empfangen. Elf tagelang sind wir auf uns alleine gestellt und leben in harmonischem Einklang mit der Natur.

 SoLa 2016 Helsinki Standlager (15)  SoLa 2016 Helsinki Standlager (10)

Alle (Standlager) – Rastila Camping, Kavavaanikatuk, 00980 Helsinki

Danach treffen sich alle Fahrtengruppen auf einem Zeltplatz in Helsinki. Hier werden die letzten Tage mit Erzählungen von manch tollem Erlebnis verbracht und die Stadt besichtigt. Mit einer großartigen Gesangseinlage in Form von Straßenmusik verdienen wir uns leckeres Eis. Nach einem großem Abschlussessen treten wir den Weg Richtung Heimat an und blicken sehnsüchtig auf die nächste Fahrt.

Vicky & Jens

 

Weinfest 2016

Weinfest 2016

19. bis 21. August 2016

Auch in diesem Jahr nahmen die Pfadis wieder mit einem Wagen und Fußgruppe am Weinfestumzug teil!

weinfest 2016 (19)Zum Ausschank hatten sie wieder eine besondere Spezialität, Original Kerbestaler Holunderblütensaft, vorbereitet!

Programm Eröffnung Suchtprävention “EINFACH MENSCHLICH”

Programm Eröffnung Suchtprävention “EINFACH MENSCHLICH”

Albert-Schweitzer-Realschule plus, Mayen

Am 29. August 2016 sind wir einer Einladung des Landkreises Mayen-Koblenz (Jugendförderung) zur Programm Eröffnung der Ausstellung „EINFACH MENSCHLICH“ in die Albert-Schweitzer-Realschule plus nach Mayen gefolgt.

Ausstellung Sucht 2016 (3)Die von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e. V., der Deutschen Angestelltenkrankenkasse und der Kreissparkasse Mayen „Stiftung für unsere Jugend“ geförderten Suchtpräventionsausstellung ist noch bis zum 09. September in der Albert-Schweitzer-Realschule plus in Mayen zu sehen. Sie richtet sich insbesondere an Schulklassen und Jugendgruppen als auch an weitere interessierte junge Menschen und Erwachsene und behandelt das komplexe Phänomen der Suchterkrankung.

Durch Gespräche mit Referenten und dem Veranstalter der Ausstellung haben wir neue Kontakte geknüpft und unser Netzwerk gestärkt. So wurde spontan die Idee geboren, aus diesem Kreis einmal einen Vortragenden (Seminarleiter) zum Thema „Suchtprävention“ für das jährliche Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (Angebot für alle Gruppeführer/Rover) zu gewinnen.

 

Treverer – Schwarze Adler – Moseltag

Treverer – Schwarze Adler – Moseltag

10. September 2016

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Anlässlich des 20. Geburtstages unseres befreundeten Pfadfinderstamm “Schwarzer Adler” aus der PSD, verbrachten die Rover der Treverer einen abenteuerlichen Tag im Moseltag! Nachdem wir vor genau einem Jahr aufgrund unseres 35. Jubiläums bereits zu einem Ahrtag in den Kreis Ahrweiler eingeladen worden sind, wollten wir ihnen in diesem Jahr ein ähnliches Geschenk präsentieren. Was bot sich da besser an als ein Moseltag?

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Während ein Teil der Treverertruppe mit dem Fahrrad losdüste, machten sich die restlichen Treverer mit dem Pfadibus und Chauffeurin Rieke auf den Weg nach Hatzenport. Dort trafen wir uns um 10 Uhr mit den Adlern, die einen Tag lang unsere Gäste sein sollten und keine Ahnung hatten was an diesem Tag passieren sollte. Von dort ging es nach einer Begrüßungsrunde entweder mit Fahrtwind auf dem Rädchen oder wasserplanschend im Kanu nach Alken.

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Ab hier spielte Heidi Fremdenführer und geleitete uns durch schattige Wälder mit Aussicht ins wunderschöne Moseltag auf die Burg Thurant. Rieke und Raini erwarteten uns dort bereits mit einem großen Picknickkorb, dessen Inhalt in der Nacht zuvor von den vier Küchenfeen Karo, Rieke, Marion und Vicky bis tief in die Nacht erkocht und erbacken worden war. Nach dem köstlichen Mahl zog es uns auf die Burg, die wir nach einem Ständchen für die netten Kioskdamen gemeinsam erkundeten. Kurz bevor es uns wieder Richtung Mosel trieb, konnten wir es nicht lassen unsere mehr oder weniger vergangene Kindheit auszuleben und spielten begeistert eine Runde Sardinenbüchse (Verstecken rückwärts) auf dem Burggelände.

Von Alken ging es dann entweder auf oder neben der Mosel über einen längeren Halt und einem ungewollten Kentermanöver in der Staustufe Lehmen zur Endstation. In Dieblich bugsierten wir die Boote aus dem Wasser, aßen  Geburtstagskuchen, die Rieke und Lulu für die Adler gebacken hatten und verabschiedeten uns im Hinblick auf das im November stattfindende Herbstseminar sehnsüchtig im Abschlusskreis voneinander.

Herbstlager “Zirkus Äänekäs”

Herbstlager “Zirkus Äänekäs”

16. bis 18. September 2016

Wie jedes Jahr fand das große Herbstlager des Dieblicher Pfadfinderstammes Treverer im Dieblicher Kerbestal statt. Rund siebzig Pfadfinder und Pfadfinderinnen freuten sich auf ein Wochenende voller Spaß, Spiel und Abenteuer unter dem Motto „Zirkus Äänekäs“.

Herbstlager 2016 (M) (17)Nachdem die Gruppe gemeinsam ins Kerbestal gewandert war, die Zelte aufgebaut wurden und zusammen zu Abend gegessen wurde, hatte der weltberühmte Zirkus Äänekäs seine Generalprobe.

Am Abend war schließlich die große Aufführung des Zirkus Äänekäs, wo jedes Kind auftreten durfte und präsentierte, was es gelernt hatte. Es war sehr beeindruckend, was die kleinen Artisten unter Anleitung ihrer Gruppenführer in so kurzer Zeit erlernt hatten!

Herbstlager 2016 (R) (3) Herbstlager 2016 (R) (7) Herbstlager 2016 (R) (6)

Für einige Kinder gab es an dem Abend noch einen weiteren, sehr feierlichen Höhepunkt: Die Meute Rakscha hatte vor Kurzem einen Waldlauf absolviert, auf dem sie ihre erlerntes Pfadfinderwissen unter Beweis stellten, und nun mit dem gelben Halstuch belohnt wurde. Eine weitere Meute machte den „Sippensprung“ und gehört somit nun zu den „Pfadfindern“.

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Am Sonntag waren alle Eltern, Geschwister und Freunde zum „Tag der offenen Zelte“ eingeladen. Die Pfadfinder freuten sich sehr über die große Beteiligung und das Interesse der Eltern an den Aktivitäten der Pfadfinder. Beim obligatorischen Abschlusskreis bedankte sich Stammesführerin Vicky bei den Verantwortlichen und Organisatoren, die wieder einmal für ein schönes und spannendes Herbstlager gesorgt hatten. Anschließend wurde alles gemeinsam abgebaut.

Bericht von Adam Cowen

 

Donner-Balken 2016

Donner-Balken 2016

Doba 2016 01(Inhalt im geschützten Bereich)

 Ausgabe der Doba am Herbstlager 2016 (01)  Ausgabe der Doba am Herbstlager 2016 (02)

Der Donner-Balken 2016 wurde dem Redaktionsleiter Jens quasi “aus den Händen gerissen”. Wie man sieht, versammelte sich eine lange Warteschlange vor dem Ausgabe-Team am Herbstlager.

Werde auch Du im nächsten Jahr “Freier Mitarbeiter” der Donner-Balken-Redaktion und schicke den Beitrag Deiner Gruppe an Jens! Man kann nie früh genug damit anfangen!

ALLE Donner-Balken

Überbündisches Treffen (ÜT) 2017 (Stand: 21. Oktober 2016)

(Stand: 21.10.2016)

Überbündisches Treffen (ÜT) 2017

Allenspacher Hof (28. September bis 03. Oktober 2017)

Nach dem Meißnerlager 2013 mit mehr als 3.500 Menschen aus verschiedensten Pfadfinderbünden, Stämmen, Jungenschaften und sonstigen Verbänden kam bald die Idee auf, ein solche lebhaftes “überbündisches” Lager in ähnlicher Größenordnung wiederholt auszurichten. Das ÜT 2017 war geboren. Neben unseren Freunden vom Grauen Reiter und der Evangelischen Jungenschaft HORTE befinden sich auch einige Treverer aus der Pfadfinderschaft Süddeutschland im engeren Vorbereitungskreis.

Ein solch großes Lager bedarf nicht nur eines durchdachten Programmrahmens, auch logistisch und finanziell stellt es uns vor einige Herausforderungen. Um letztere Hürde zu meistern, startete vor wenigen Wochen eine Crowdfunding-Aktion. Hier kann jeder, der das Projekt unterstützen möchte, große und kleine Beträge spenden und sich damit außerdem eines der schönen “Dankeschöns” sichern, wie ein T-Shirt mit den ÜT-Motiven oder sogar einen Rundflug über das Lager oder das professionell gebraute ÜT-Bier. Aber seht selbst:

zur Homepage:   ÜBERBÜNDISCHES TREFFEN 2017

3. Grad-Probe der Sippe Akita – Hatzenporter Laysteig

3. Grad-Probe der Sippe Akita

Hatzenporter Laysteig  (22. Oktober 2016)

Am 22. Oktober hat die Sippe Akita erfolgreich die 3. Grad-Probe absolviert.

Bei dieser Prüfung werden Fertigkeiten unter Beweis gestellt, welche wir für den Pfadfinderalltag benötigen. Hierzu zählen unter anderem Baumkunde, Erste Hilfe, Feuer, Orientierung, Sternenkunde und vieles mehr.

3. Grad-Lauf 2016 (1)Die Prüflinge:   Annika,  Kai,  Sarah,  Maike,  Magnus  und  Jared

Von Hatzenport aus wurde eine Traumschleife bestritten, die auch wieder dorthin zurück geführt hat. Trotz leichtem Regen zwischendurch sind alle gut gelaunt gestartet und auch wieder angekommen. Dank vieler helfenden Hände fand alles ein gutes Ende mit leckeren Nudeln in unserem Gruppenraum.

3. Grad-Lauf 2016 (2)

Die Prüflinge mit ihren Sippenführern Kathi und Gusto sowie den Prüfern Clara, Jens, Eva, Lea, Vicky, Matthew und Micha

Sarah Schömel und Maike Bicker

PSD-Herbstseminar in Weidenthal/Pfalz

PSD-Herbstseminar in Weidenthal/Pfalz

24. bis 27. November 2016

Die Blätter werden bunt, die Tage werden länger, und draußen wird es langsam kalt. Damit wir aber nicht völlig in Winterstarre verfallen, trafen sich die Dieblicher Pfadfinder im Kreis der Pfadfinderschaft Süddeutschland zum diesjährigen Herbstseminar in der schönen Pfalz in Weidenthal (welches kurioserweise zwar in der Nähe von Hinterweidenthal, jedoch weder davor noch dahinter liegt).

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Als Zeichen gegen das postfaktische Zeitalter wurde hier vier Tage lang debattiert, diskutiert, konversiert und konsultiert. Zumindest so lange, bis die Raumeinteilung für die zahlreichen Seminare feststand, welche die nächsten vier Tage stattfinden sollten. Dieses Jahr stand ganz unter dem Motto Essen, die Seminarküche war durchgehend belegt. Bereits am Freitag wurde mit einem Kochseminar ein erster kulinarischer Höhepunkt erreicht. Die Teilnehmer konnten sich über Pfannkuchen, Pralinen und frittierte Fleischgerichte im Speckmantel freuen.

Es gab aber natürlich auch vegetarische Angebote, so wurden Ukulelen und Theater gespielt, gebastelt und Fotos gemacht, mangels Kulisse vor allem von Pilzen und der Bundesführung. Währenddessen durften die Sportbegeisterten sich beim Stockfechten gegenseitig auf die Finger hauen. Abends wurde nicht nur gesungen, sondern pünktlich gegen Mitternacht auch die hauseigene Kegelbahn freigegeben und zu einem Turnier auf Weltklasseniveau genutzt..

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Auch der Samstag wurde vor allem der Nahrungsaufnahme gewidmet. Während die einen noch lernten mit einfachsten Mitteln ein Feuer zu entzünden oder aus Limonadedosen kleine Kocher zu bauen, durften die anderen sich unter professioneller Leitung an persischen und arabischen Gerichten versuchen.

Nebenher entstand in liebevoller Kleinarbeit aus Zweigen und Planen eine kleine Schwitzhütte, welche mittels heißer Steine locker auf 100 °C geheizt werden konnte, während auf dem Gelände die Teilnehmer des Erlebnispädagogik-Seminars in pädagogisch wertvoller Absicht mit verbundenen Augen umherirrten und einen Hubschrauberlandeplatz suchten.

Natürlich zeigte auch die Küchencrew was sie so drauf hat und servierte gegen Abend ein 7-Gänge Menü (in Worten: SIEBEN), das es mit jedem Sternerestaurant hätte aufnehmen können. Zum Abschluss wurde die kleine Grillhütte mit Planen in eine Jurte verwandelt, in welcher dann der Kälte zum Trotz bis in die frühen Morgenstunden zu Gitarre, Akkordeon und Kontrabass alte und neue Lieder zum Besten gegeben wurden.

Auch am letzten Tag wurde noch gekocht, diesmal asiatisch, unterlegt mit passenden Fahrtenberichten und -bilden, während gleich nebenan fleißig an selbstgemachtem Frischkäse gearbeitet wurde. Im Anschluss an das Mittagessen wurden die Zimmer noch in einen staubsaugerreinen Zustand versetzt, bevor Teilnehmer und Seminarleiter schweren Herzens den Rückweg ins richtige Leben antraten. An dieser Stelle noch mal ein Riesen Dankeschön an das Vorbereitungsteam, das (mal wieder) einen großartigen Job geleistet hat!

Olli

Adventssingen vor dem Rathaus

Adventssingen vor dem Rathaus

17. Dezember 2016

Adventssingen 2016 (02)

 

In diesem Jahr trat beim Adventssingen des MGV am Wochenende vor Weihnachten erstmalig der (erweiterte) Singekreis der Dieblicher Pfadfinder auf!

Unter großem Beifall der Zuhörer wurden die Lieder “Roter Mond” und “Wenn der Abend naht” gesungen.
Der Auftritt hat uns allen viel Spaß gemacht. Besonderer Dank an die spontane Verstärkung durch Michaela, Heidrun und Christa!!

 

 Adventssingen 2016 (01)

Sonnenwendfeier 2016

Sonnenwendfeier

21. Dezember 2016

Am 21. Dezember 2016 trafen sich die Treverer aus Dieblich zur jährlichen Wintersonnenwende, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen.

Sonnenwende 2016 (11) - Kopie

Wie immer starteten sie am Gruppenraum, von wo sie sich nach einer Eröffnungsrunde mit dem Stammeslied und einem ersten Rückblick aus der Perspektive von Rieke und Gusto auf die vergangene Sternsingeraktion und die Winterlager in Richtung Kerbestal aufmachten. Mit brennenden Fackeln, der Stammesfahne und zwei Gitarren ausgestattet, blickte der Stamm, stets begleitet von einem Lied, auf schöne Augenblicke des Jahres 2016 zurück.

Am Rehgehege erinnerten Matthew und Felipe an den Basislehrgang, das Bundeslager und die Sommerfahrt nach Finnland. An der nächsten Station erzählten Dome und Lukas von den zahlreichen herbstlichen Aktionen; Karo schwelgte in Erinnerungen der besuchten Singewettstreite und Adam berichtete vom jüngst stattgefundenen Gruppenführerlager. Endstation war das Kerbestal.

Hier wartete ein bereits aufgebautes, aber noch nicht entzündetes Sonnenwendfeuer, auf seine Erleuchtung. Im Fackelkreis erklärte Stammesführerin Vicky die Bedeutung der Sonnenwende: Wie auch ihre Namensgeber Treverer, ein keltisches Reitervolk, feierten und feiern immer noch viele Gruppen den kürzesten Tag des Jahres, an dem die Sonne für nur wenige Stunden zum Vorschein kommt. Nach der Sonnenwende werden die Tage wieder länger und Pfadfinder freuen sich schon wieder auf die beginnende Zeit der Fahrten, Lager und Gruppenstunden im Freien.

 Sonnenwende 2016 (13)  Sonnenwende 2016 (7)  Sonnenwende 2016 (5)

Doch bevor diese Zeit eingeläutet wurde, mussten noch zwei Dinge erledigt werden: Die Gruppenführer der Sippe Akita, Kathi, Gusto und Ricarda, verliehen ihren Sipplingen das 3.-Grad-Halstuch, das ihrer Fahrtentauglichkeit nach bestandenem Waldlauf Ausdruck verleiht. Lisa und Kathi erhielten als Dankeschön leidenschaftlicher Stammesarbeit von der Stammesführung ihr Ehrenhalstuch.

Daraufhin wurde das Feuer von dem jüngsten Wölfling im Kreise, Kathi (6 Jahre), entzündet. Nach und nach wurden weitere Fackeln und Holzscheite mit der Formulierung eines Wunsches an den Stamm ins Feuer geworfen. Während das Feuer herunterbrannte, genossen alle Raini`s köstlichen Punsch bei einer lauten Singerunde.

Die Aktion endete mit dem traditionellen Feuerspringen, bei dem Wö`s, Sipplinge, Rover und Altpfadfinder in verschiedensten Konstellationen über das Feuer sprangen, nachdem sie sich gegenseitig Wünsche für das kommende Jahr aussprachen. Am Gruppenraum erwarteten sie bereits die Eltern, deren Wartezeit durch das aufgrund von Krankheit bedingt leider etwas geschrumpfte “Eltern- und Fördermitgliedskomitee Elke, Hanna und Michaela” mit der Versorgung von Keksen und Kaffee verkürzt wurde.

Vicky

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2016

Alle Kinder kennen das Gefühl, die gesamte Adventszeit – eine gefühlte Ewigkeit – auf das Christkind warten zu müssen. Am 24. Dezember wird dieses Warten fast unerträglich und die Zeit vergeht so langsam wie noch nie.

WWAC 2016 (11)Doch für die Kinder, die an der Aktion der Dieblicher Pfadfinder „Wir warten auf´s Christkind“ teilnahmen, verging der Vormittag des Heiligen Abends wie im Flug. Es wurde zusammen gebastelt, gebacken, gespielt und Stockbrot gemacht. Um perfekt in Weihnachtsstimmung zu kommen, wurden außerdem gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Bei so toller Beschäftigung vergisst man ganz schnell die Zeit und schon sind es nur noch wenige Stunden bis das Christkind die Geschenke bringt.

 WWAC 2016 (8) - Kopie  WWAC 2016 (7) - Kopie

Organisiert wurde das Ganze wie jedes Jahr von den Dieblicher Pfadfindern Stamm Treverer e. V. und dem Pfarramt Dieblich. Von Jahr zu Jahr wird die Aktion beliebter und mehr Kinder kommen, sodass es diesmal 28 Kinder waren.

Besonders erfreulich war auch, dass dieses Jahr auch Kinder aus Kobern-Gondorf und Niederfell das Angebot wahrnahmen. Für alle Kinder, die in den Weihnachtsferien noch mal aktiv werden wollen, geht es am 08.01.2017 zum Sternsingen – ebenfalls organisiert von den Pfadfindern.

Adam Cowen

 

Schneekohtenfahrt & Silvester auf dem Hohen Krähen

Schneekohtenfahrt + Silvester auf der Burg Hohenkrähen

(27. Dezember 2016 bis 01. Januar 2017)

Schneekohtenfahrt im Ahrtal:

Schneekohtenfahrt 2016 (7a)

Den eisigen Temperaturen trotzend machten sich vier tapfere Treverer, begleitet von einem fern der Heimat wandernden Gesellen, zwischen den Jahren auf zur Schneekohtenfahrt. Schnee gab es dieses Mal zwar nicht, dafür aber einen wunderschönen Wanderweg an der Ahr entlang. Zum krönenden Abschluss der Fahrt mischten sie die Ahrweiler Altstadt mit Straßenmusik auf.

 Schneekohtenfahrt 2016 (11)  Schneekohtenfahrt 2016 (6)  Schneekohtenfahrt 2016 (4)

 

Schneekohtenfahrt vom Allenspacher Hof zur Burg Hohenkrähen:

Schneekohtenfahrt Süd 2016 (33)Seit nun schon einigen Jahren stehen der letzte und der erste Termin des Jahres in meinem Kalender bereits lange im Voraus fest: Silvester auf dem Hohenkrähen. Fernab von Böllern, Raketen und Sekt feiern wir auf dem Bundessitz der Grauen Reiter, der Burg Hohenkrähen, Neujahr auf bündische Art. Statt Feuerwerk gibt es eine Feuerrunde, statt Musik aus der Dose Gitarren und Gesang. Ohne die Hektik der Städte, aber auch alles andere als beschaulich. Weit über 100 Bündische haben dieses Jahr den Weg auf den Burgberg geschafft, um hier, hoch über dem Bodensee, das neue Jahr im Kreis alter Freunde zu begrüßen.

Auch wir haben uns auf den Weg gemacht, allerdings schon etwas früher. Denn während der freien Tage zwischen Weihnachten und Silvester gehen wir, wie könnte es auch anders sein, auf Winterfahrt. Zu viert brachen wir von Karlsruhe auf, als Vertreter der vier großen Bünde DPV, DPSG, VCP und BdP. Am Bahnhof in Spaichingen trafen wir auf die ersten Grauen Reiter, und gemeinsam machten wir uns auf Fußweg zum Allenspacher Hof, dem Sitz der EJ Horte. Zu unserer Überraschung gehörten wir zu den ersten, die dort eintrafen, doch schon bald füllte sich der Raum, bis sich am Ende 25 Menschen aus allen Teilen Deutschlands im Kaminzimmer drängten. Sogar einen zweiten PSD’ler traf ich, lukas, der sich schon seit einiger Zeit in Hannover verkrochen hat.

Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein. Der Himmel strahlte blau, und die mit Rauhreif überzogene Wiese, auf welcher in nicht einmal einem Jahr das Überbündische Treffen stattfinden soll, glitzerte verschlafen in den ersten Strahlen der Sonne. Schnell wurden die Kothen sowie das Essen verteilt und die Affen geschultert. Im Gänsemarsch folgten wir 99 und alex, darauf vertrauend, dass die beiden schon wissen, was sie da tun.

Trotz Sonnenschein lagen die Temperaturen doch jenseits der Null Grad, und in den Wäldern und Tälern fühlte es sich schnell frostig an. Kaum hatten wir ein sonniges Plätzchen zum Mittagessen gefunden, schon verschwand die Sonne bereits wieder hinter einem Baumwipfel. Also aufessen und weiterlaufen.
Gegen Abend fanden wir einen Kothenplatz am Waldrand, inklusive Feuerstelle, und die örtliche Bevölkerung versorgte uns dankenswerterweise mit allerlei Getränken.

Auch am folgenden Morgen hatten sich die Temperaturen nicht merklich geändert, und es kostete einige Überwindung, den Schlafsack zu verlassen. Die Kothen waren von innen und von außen mit einer dünnen Eisschicht überzogen und steif gefroren, und die Hände schmerzten beim Abbau vor Kälte. Die meisten zog es weg vom Waldrand und auf die angrenzende Wiese, wo sie sich in der aufgehenden Sonne ein wenig wärmen konnten.

Nachdem auch die letzte Zeltbahn zusammengerollt war brachen wir auf, weiter in Richtung Süden. moto musste uns verletzungsbedingt verlassen, dafür erhielten wir Unterstützung von pauline und gegen Abend auch von glöckchen. Nachdem wir beschlossen hatten, am nächsten Tag einen Teil des Weges mit der Bahn zurückzulegen, hatten wir keinen Grund mehr zur Eile und bezogen bereits am frühen Nachmittag unsere Stellung für die Nacht, dieses mal weiter weg von Straßen und Häusern und daher auch völlig ungestört von trinkfreudigen Spaziergängern.
Nachdem die Sonne untergegangen war und die Kälte in unsere Zelte kroch, drängten sich alle um das kleine, wärmende Feuer, an dem alex Bohnen im Speckmantel briet und harry uns seltsame Geschichten über Haie vorlas.

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Der nächste Tag brachte uns keinen Sonnenschein, stattdessen grauen, trüben Nebel. Ohne zu Essen brachen wir auf, zum Glück, denn nur wenig später fanden wir ein kleines, gerade eröffnetes Lokal, dessen Besitzer uns zum Frühstück hereinbaten. Bei Kaffee und Kakao konnten wir uns wieder aufwärmen, zum Dank gab es natürlich auch noch ein paar schief gesungene Lieder, begleitet von verstimmten Gitarren.

Wie geplant legten wir das letzte Stück mit der Bahn zurück und machten uns dann an den Aufstieg auf den Burgberg. Vorbei am Mägdeberg liefen wir die letzten Meter zum Hohenkrähen, wo uns Feuer und heißer Tee erwarteten (Eine heiße Dusche gibt es dort natürlich nicht, doch die Aussicht auf die bevorstehenden Feiern macht solcherlei Luxus auch wahrlich überflüssig).

Bereits heute, einen Tag vor Silvester, trafen die ersten Gäste ein, und es wurde eine lange Nacht im gemütlich warmen Kaminzimmer.

Auch der nächste Morgen brachte keine Sonne, im dichten Nebel konnte man die Täler rund um den Burgberg kaum erkennen. Nach und nach trafen auch die restlichen Gäste ein, und wir verbrachten den Tag mit den Vorbereitungen für die Feier. Wir schichteten die Feuer auf, heizten die Öfen an, bauten die lange Tafel für das Festmahl, rollten über 400 Klöße und Walter briet uns mit blutigen Händen ein Spanferkel. Als die Nacht hereinbrach war es dann soweit. Bei Fackelschein wurde das erste Fass angestochen, und das Buffet war eröffnet. schlapper hatte sich mal wieder selbst übertroffen, es gab von allem reichlich, nur den Waldmeister-Vodka-Wackelpudding vergaß er Gott sei Dank in der Zelterküche.
Nach dem Essen wurden die Tische weggeräumt und die Instrumente ausgepackt. Per Digital-Telefon sangen wir christian, der gerade wieder am anderen Ende der Welt ist (Tadschikistan), ein Geburtstagsständchen, und dann gings los. Bald drängte sich der Großteil der über 100 Menschen im Kaminzimmer, und zu Geige, Gitarre, Kontrabass, Akkordeon und Trompete wurde getanzt und gesungen.

 Silvester 2016 (Hohenkrähen) (19)  Silvester 2016 (Hohenkrähen) (1)  Silvester 2016 (Hohenkrähen) (13)

Um Mitternacht dann der Höhepunkt: Wir versammelten uns auf dem Burghof, und das Feuer wurde entzündet. Wie jedes Jahr hielt harry seine Rede, natürlich musste andi noch ein wenig Werbung für das anstehende Überbündische Treffen machen, und auch wooki ließ es sich nicht nehmen, den Gastgebern noch einmal zu danken. Und dann war es da, das neue Jahr. Allgemeines umarmen, übers Feuer springen und ewige Freundschaft schwören, und dann zurück zum Kamin und den Gitarren. Erst in den frühen Morgenstunden stolperte ich, erschöpft und mit vom Klampfen zerschundenen Händen, zurück in meinen Schlafsack.

Am nächsten Tag hieß es dann aufräumen und Reste vernichten, vor allem Klöße und Wackelpudding. Doch nach den vergangenen Tagen konnte uns auch diese Aufgabe nicht mehr schrecken, und wir gaben unser Bestes, bevor wir, den Kopf noch voller Lieder, den Rückweg in den Alltag antraten.

Lea & Olli