Archiv der Kategorie: Aktivitäten 2018

Sternsingeraktion 2018

Gemeinsame Sternsingeraktion der Pfadfinder und Grundschule

07. Januar 2018

In diesem Jahr möchten die Sternsinger besonders auf weltweite Kinderarbeit aufmerksam machen und auf die damit verbundenen körperliche und psychische Folgen hinweisen. Rund 150 Millionen Kinder müssen arbeiten, da in ihren Familien große Armut herrscht. Ein großes Problem dabei ist, dass diese Kinder oftmals keine Schule besuchen und daher auch keine Perspektiven für ein besseres Leben haben.

Sternsinger 2018 M

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ machen sich die Sternsinger derzeit überall im Land auf den Weg, um ihren Beitrag gegen die Kinderarmut in der Welt zu leisten und Spenden zu sammeln.

In Dieblich waren es 48 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 12 Gruppen, die sich an der Aktion beteiligten und nach der gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap. aufmachten, um bei der Bevölkerung um Spenden für die Hilfsprojekte zu bitten.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die alljährlich von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt 4.266,47 Euro.

Ein Dankeschön an Walter Pistono vom Hotel Pistono, der für die Verpflegung der Teilnehmer eine köstliche Kartoffelsuppe zur Verfügung gestellt hat.

Ein herzlicher Dank geht auch an alle Kinder und Jugendlichen, die mitgemacht und zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Henriette Reinders und Matthew Cowen.Sternsinger 2017 R (9)

Hamburger Singewettstreit

Hamburger Singewettstreit

23. bis 25. Februar 2018

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, machte sich am dritten Februarwochenende eine Gruppe Rover des Stammes Treverer auf in die Hansestadt Hamburg. Der Umwelt zuliebe entschieden wir uns eine Fahrgemeinschaft mit dem Stamm Helfenstein aus Koblenz-Arenberg zu bilden. Entspannt starteten wir unsere achtstündige Fahrt mit einem großen Reisebus in Koblenz.

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Erster Halt an diesem Abend war das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Harburg. Dort erwartete uns schon unsere nach Kiel ausgewanderte Nele. Bündische Veranstaltungen sind hervorragend geeignet, um seine in Deutschland verteilten Freunde wiederzutreffen. Ein Klassenzimmer sollte an diesem Wochenende unsere Schlafstätte sein. Nachdem wir unser Zimmer mit Isomatten und Schlafsäcken ausgerichtet hatten, fuhren wir mit der S-Bahn in die Honigfabrik, wo uns bereits weitere PSD’ler erwarteten. Bis tief in die Nacht sangen wir uns mit zahlreichen anderen Pfadfindern und Pfadfinderinnen die Stimmen heiser.

Am nächsten Vormittag erkundeten wir das Hamburger Stadtleben. Nach einem Spaziergang am Jungfernstieg und deliziösem Mittagessen in unserem Stammburgerladen, mussten wir zurück zum Gymnasium. Am Nachmittag fand dort in der Friedrich-Ebert-Halle das jährliche Hamburger Treffen zahlreicher Sängerinnen und Sänger, der Hamburger Singewettstreit, statt. In den Kategorien Sippen/Horten, Bünde/Stämme, Singekreise, Offene Kategorie und Einzelsänger/Duette traten 22 Gruppen gegeneinander an. Von Beiträgen zum Mitsingen bis hin zu melancholischen oder heiteren Stücken war alles dabei. Auch unser Stammesführer Jens trat mit einem selbstgeschriebenen Lied auf. Er verzauberte das Publikum und regte es zum Mitsingen an. Der ganze Saal ertönte am Ende des Liedes in den unterschiedlichsten Tierstimmen. Jens erreichte einen wundervollen dritten Platz. Die Kleinen umscharrten ihn  und verlangten nach Autogrammen auf ihren T-Shirts. Selbst eine Zusage, die normalerweise nur dem Erstplatzierten zusteht, konnte er spielen. Das Publikum tobte vor Lachen als er das allen bekannte Lied Peter anstimmte. Wen kümmert denn da noch eine Platzierung?

Zuletzt vertonten drei Gruppen das Lied „Heute hier, morgen dort“, das aus Hannes Wader Feder stammt. In der Kategorie 7 Tage/1 Lied erhalten die angemeldeten Sängerinnen und Sänger eine Woche vor dem Singewettstreit einen Liedtitel, den sie innerhalb dieser kurzer Zeit nach Herzenslust arrangieren können. Die Mitmach-Zentrale hatte es sogar noch schwieriger: Sie fand sich erst am Samstagmorgen zusammen und studierte innerhalb von drei Stunden ihren Beitrag ein.
Nach dem Singewettstreit fuhren wir alle gemeinsam zur Nachfeier des Singewettstreits. Dort wurde gelacht, getanzt und wieder bis in die frühen Morgenstunden gesungen.
Am Sonntag hieß es dann nach wenig Schlaf Rucksäcke packen. Alles halb so schlimm, denn die anstehende Busfahrt machte es uns ja möglich den Schlaf nachzuholen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Vicky

 

Sippenwinterlager in Untershausen (Westerwald)

Sippenwinterlager in Untershausen (Westerwald)

02. bis 04. März 2018

Es waren einmal zwei Pfadfinderstämme, Schwarze Adler und Treverer, die sich in einem kalten Winter trafen, um ein Wochenende im verschneiten Jugendferiendorf Untershausen im Westerwald zu verbringen.

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An diesen Ruhetagen, vom 2. bis 4. März, sollten die mutigen Helden einen wiedergekehrten Bösewicht, der die Märchen bedrohte, aufsuchen und besiegen. Auf den Feind trafen sie am Abend des ersten Tages nachdem ihr Lager aufgeschlagen war und sie Schinkenkäsenudeln zu sich genommen hatten. Die Königin hatte ihr ersten Kind geboren und den Hutmacher die Einladung zur großen Feier überbringen lassen.

Unbefangen gingen die mehr als fünfzig Pfadfinder, mit einem Zauberspiegel als Geschenk, zum Schloss. Doch dort trafen sie nicht nur die Königin, sondern auch ein übles Wesen. Ein kleiner Kobold wollte der Königin ihr Kind entreißen! Lediglich die Lösung des gestellten Rätsels konnte das Erstgeborenen erretten: „Wie lautet mein Name?“ Die Königin war verzweifelt aufgrund der schier unmöglich zu lösenden Aufgabe. Es gab tausende Namen auf der Welt. Und es blieben nur drei Versuche. Doch zum Glück hatten die Teilnehmer schon vor langer Zeit von diesem seltsamen Kobold gehört. Der Name des Wesens konnte genannt werden, es war das Rumpelstilzchen, und die Königin konnte ihr Kind behalten. Doch die Moral von der Geschicht‘ folgt noch nicht.

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Das Rumpelstilzchen war so erbittert über den Ausgang des Geschehens, dass es den Zauberspiegel entwendete und in den mittlerweile finsteren Wald flüchtete. Dies war eine Katastrophe: Mit dem Spiegel war es möglich, durch alle Märchenwelten zu reisen, welche bis jetzt in Frieden gelebt hatten. Es würde alle Märchen zum Bösen bekehren. Also verfolgten die mutigen Helden den Kobold. Doch auf der nächtlichen Wanderung durch den Märchenwald fanden sie nichts als seltsame Gestalten, die sie verschreckten. Müde, aber noch in Vorfreude auf die folgende Singerunde, kehrten sie zu ihren Hütten zurück. Dort hatte der Schuft jedoch den Spiegel zurückgelassen und war entflohen. Er hatte sein düsteres Werk vollbracht.

Am nächsten Morgen sahen sich die Pfadfinder, nach einem kräftigen Frühstück, einer großen Aufgabe entgegengestellt. So zogen sie in kleinen Gruppen in die verschneite Landschaft hinaus, um die Märchen wieder ins Lot zu bringen. Dort fanden sie die Märchenfiguren und befreiten sie spielerisch von dem Bösen. Nachdem alle Ausgängigen wieder ins Lager zurückgekehrt waren, erfreuten sie sich an einer warmen Kartoffelsuppe mit Würstchen. Hier das hochverdiente Lob an die Küche!!!

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Nur das Rumpelstilzchen, welches vorher vom Hutmacher gefangen worden war, konnte sich nicht an dem leckeren Schmaus erfreuen, es saß, in Ketten gelegt, im tiefsten Kerker des ganzen Märchenlandes. Der darauf folgende Bunte Abend war somit voller Fröhlichkeit, und die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, warmen Punsch zu trinken und einige Lieder anzustimmen.

Am nächsten Tag sollte dem Rumpelstilzchen nun in aller Frühe seine gerechte Strafe zukommen. Nach dem gemeinsamen Frühstück versammelte sich die gesamte Märchenwelt um dessen Verbannung mitzuerleben. Doch im letzten Moment konnte sich der Wicht noch einmal losreißen und einen verheerenden Fluch aussprechen. Die Märchenwelt erzitterte. Gruppen gingen aufeinander los und riefen ihr Gefolge zu Verbrechen auf. Es wäre der Untergang der Märchen gewesen, wenn nicht der Hutmacher die Teilnehmer für einen kurzen Moment beschwichtigt und eine entscheidende Schlacht mit Schneebällen ausgehandelt hätte. Die vier Gruppen richteten sich nun auf dem Schlachtfeld ein und ließen den Kampf wenig später beginnen.

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Eine Schneeballschlacht, wie sie die Märchenwelt noch nie gesehen hatte, wurde ausgetragen. Die gegnerischen Wappen mussten erbeutet werden um einen Kompromiss zu erzwingen, der den Frieden wiederherstellen sollte. Doch zum Glück haben sich alle wieder besonnen, gaben ihre Wappen auf, und die Märchen fanden nach den Unruhen wieder zum friedlichen Dasein zurück. Und wenn die Märchen nicht vergessen sind, das Lager noch im Sinn, und der Frieden bleibt, dann lebt der Gedanke noch lange fort.

Kai Krall

 

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder e. V.

Am 07. März 2018 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder statt. Jens Cowen, Stammesführer der Treverer, konnte an diesem Abend 28 Eltern, Rover und Sipplinge im Gruppenraum begrüßen.

Sehr zur Freude des Vorstandes ergriff ein Vater zweier Sipplinge das Wort und bedankte sich stellvertretend für die Elternschaft bei den Pfadfindern für die unermüdlich geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

MV 2018 (2)Nach der Vorstellung des Kassenberichtes gab der 3. Vorsitzende bekannt, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr um 14 auf 180 angestiegen ist. Hierfür lobte der Vorstand seine jungen Gruppenführer, die Dank ihres tollen Engagements einen sehr großen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung bei den Treverern haben.

Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes enthielt 45 einzelne Positionen mit den Aktionen des letzten Jahres, die den Anwesenden von Jens und Adam Cowen sowie Frederieke Reinders in einer sehenswerten Bilddokumentation präsentiert wurde. Neben den vielen Stammes- und Bundesaktionen war der Höhepunkt des vergangenen Jahres zweifellos das „Überbündische Treffen“ das im Herbst 2017 auf der Schwäbischen Alb stattfand und an dem über 2.000 begeistere Pfadfinder zu einem bunten Großlager zusammenkamen.

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In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden einige geplante Aktionen des noch jungen Pfadfinderjahres vorgestellt. Nachdem die beiden Winterlager der Meuten und Sippen bereits viele Treverer begeisterte, wird die nächste große Aktion das Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland für alle Stammesmitglieder vom 10. bis 13. Mai in Hinterweidenthal in der Pfalz sein. Auch in diesem Jahr stehen unter anderem wieder eine Meutensommerfahrt, die Großfahrt für die Sipplinge und Rover in den Sommerferien sowie das Herbstlager auf dem Programm.

Nach einer harmonisch verlaufenden Versammlung, bei der, wie bei den Treverern üblich, Kaffee, Kuchen und Tee gereicht wurde, bedankte sich Jens Cowen bei den Anwesenden für ihr Kommen und verabschiedete die Vereinsmitglieder.

Rainer Heinz

Meutenwinterlager im CVJM-Freizeitheim Lindenmühle Ergeshausen

Meutenwinterlager  im CVJM-Freizeitheim Lindenmühle Ergeshausen

König der Löwen mal anders (09. bis 11. März 2018)

Am Wochenende von 9. bis zum 11. März 2018 machten sich 15 begeisterte Wölflinge mit ihren Gruppenführern der Stämme Treverer aus Dieblich und Schwarzer Adler aus Bad-Neuenahr-Ahrweiler auf zu einer großen Festivität.

MeuWiLa xMufasa, der König der Löwen, hatte zu Ehren seines Sohnes Simba zu einer großen Tauffeier eingeladen. So folgten die aufgeregten Gäste voller Spannung dem Ruf des Löwenkönigs in das Land der Steppen und Wüsten. Das CVJM Freizeitheim Lindenmühle in Ergeshausen (ein hervorragendes „Winterquartier“ für junge Pfadfinder) sollte ihr Ziel sein. Dort angekommen waren schon alle Vorbereitungen für die Feierlichkeiten im Gange und der junge Simba und Nala, seine Löwenfreundin, konnten von Raffiki, Mufasa, Timon und Pumba in Empfang genommen werden. In einer Nacht voller Gesang und lauschigen Gesprächen neigte sich der Freitag schnell dem Ende zu.

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Am nächsten Morgen allerdings mussten die Teilnehmer feststellen, dass alle Vorräte für das am Abend geplante Festmahl gestohlen worden waren. Natürlich waren die jungen Wölflinge dort sofort zur Stelle und entdeckten im Laufe des Vormittags, dass sich die Hyänen aus dem Schattenland als Diebe herausstellten.
Im Laufe des Samstagnachmittags wurde dann der Weg durch das Schattenland, bis hin zum Elefantenfriedhof, dem Versteck der Hyänen, auf dem es an Stationen Teile der Vorräte zurück zu gewinnen galt, bestritten. Am Elefantenfriedhof angekommen schlugen sich alle Wölflinge einen Weg durch ein Labyrinth, das sie nur mithilfe ihrer atemberaubenden Schnick-Schnack-Schnuck Künste durchqueren konnten. So wurden schließlich alle Hyänen besiegt und das Festmahl konnte am Abend genossen werden.

Der Höhepunkt des Wochenendes war wieder einmal der von den Kindern selbst gestaltete und moderierte Bunte Abend. Sie hatten sich viele verschiedene Programmpunkte ausgedacht – vom Lieder Raten bis hin zu pantomimischen Vorführungen.

Am Sonntag kehrten nach dem morgendlichen Brunch alle gegen 15 Uhr müde aber glücklich nach Hause zurück.

Frederieke Reinders

 

Arbeitstag (Rund um den GruRaum; Alte Markthalle; Kerpestal)

Arbeitstag  (Rund um den Gruppenraum; Alte Markthalle; Kerpestal)

24. März 2018

Am Gemeindearbeitstag halfen auch die Pfadfinder kräftig mit, die Dieblicher Anlagen wieder in einen ansehnlichen und gepflegten Zustand zu versetzen.

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Nachdem einige Wölflinge mit ihren Gruppenführern und Fördermitgliedern zunächst im und rund um den Gruppenraum wirkten, trafen sich bereits Sipplinge und einige fleißige Eltern im Kerpestal, um den Lagerplatz wieder in Ordnung zu bringen. Es wurde gebaut und gestrichen und am Ende konnte man in zufriedenen Gesichtern erkennen, dass sich alle Arbeit wieder mehr als gelohnt hatte.

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Basislehrgang – Aufbauschulung

Basislehrgang – Aufbauschulung

Stutensee-Friedrichstal (26. März bis 02. April 2018)

Alljährlich zu Ostern treffen sich einige anstrebende Gruppenleiter der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) zu einem (Basis-)Lehrgang um die Grundlagen der Gruppenführung zu erlernen. Die Seminare sollten nach einem dreitägigem Haijk im Pfadfinderheim Stutensee-Friedrichstal bei Karlsruhe stattfinden.

BLG 2018

Doch die Rolle eines Gruppenführers ist nicht Alles, schließlich müssen auch Aktionen wie das große Überbündische Treffen (ÜT) geplant, gestaltet und umgesetzt werden. Um das bereits gesammelte Wissen zu vermitteln, sollte dieses Jahr parallel zum Basislehrgang, die erste Aufbauschulung der PSD stattfinden.

Die vier Teilnehmer, von denen drei aus dem Stamm Treverer stammten, reisten im Verlaufe des Donnerstagnachmittags an, um sich dann von der Küche mit einem Döner-Abendessen verwöhnen zu lassen. Darauf fand, in Folge von einer Fragerunde zum Thema Jugendbewegung, die erste gemeinsame Singerunde im gemütlichen Wölflingsraum mit Gitarre und Akkordeon statt.

Am nächsten Tag weckten die angehenden Sippen- und Meutenführer, die viele Aufgaben übernehmen durften, um sich an eine Leitrolle zu gewöhnen, um 7 Uhr das ganze Haus. Auch die folgenden Morgenrunde gestalteten sie, wie nun jeden Morgen, mit großer Freude. Nach einem kräftigen Frühstück ging es für die Aufbauschulungsteilnehmer um Fördermöglichkeiten für die Jugendarbeit: Wie beantragt man Zuschüsse? Woher bekommt man Zuschüsse? Wie viel Geld kann man bekommen? All diese Fragen, die leider oft zu kurz kommen, konnte man uns in diesem lehrreichen Seminar beantworten. Hier auch: Ein großer Dank an alle, die sich dieser wichtigen Arbeit annehmen und viele Treffen und Aktionen der Jugendlichen erst ermöglichen.

Nach dem Mittagessen und einer entspannten Pause, in der Yoga gemacht wurde, fanden sich die vier Pfadfinder wieder beim Seminar zum „Räte vorbereiten, durchführen und nachbereiten“ ein. Dort erlernten sie verschiedene Methoden der Moderation, wie eine gute Vorbereitung auszusehen hat und wie Protokolle passend geschrieben werden. Mit unter anderem diesem Wissen gestalteten sie einen eigenen beispielhaften Stammesrat, auf den womöglich noch viele wirkliche in Zukunft folgen sollen. Nach dem ausgiebigem Abendessen und einer vorherigen Tanzrunde konnten sich alle Anwesenden in einer offenen Runde Fragen zum Thema „Meine Rolle als Gruppenführer“ beantworten lassen. Später setzten sie sich wieder zum gemütlichen Liedersingen zusammen.

Nachdem Alle wach waren, sich in der Morgenrunde eingefunden und gefrühstückt hatten, ging es für die Teilnehmer rund um das Thema „Großfahrtenplanung“. Dazu durfte sich Wissen angeeignet und schließlich auch zwei Großfahrten nach Sardinien sowie Finnland geplant werden. Vielleicht dürfen diese Fahrten ja sogar einmal stattfinden? Das darauf folgende Essen und die mittelalterliche Tanzeinlage brachten gute Laune und Motivation, welche beim nächsten Seminar an der frischen Luft die Produktivität steigerte. Es musste unter Anleitung eine große Kleeblattjurte aufgebaut werden, in der am nächsten Tag die Ostersingerunde stattfinden sollte.
BLG 2018 (98)Auch das fachgerechte Reparieren von Zeltplanen wurde vermittelt. Das abendliche Speisen fiel wieder groß aus und die Pfadfinder genossen den folgenden, leider regnerischen, Abend wieder mit vollgeschlagenen Mägen beim Tanzen und Singen. Denn, um die Mannschaft bei Laune zu halten, ist gute Verpflegung wichtig. Daher hat die hervorragende Küche wirklich Jedermann durchgehend mit gutem Essen versorgt. Ein großes Lob und Dank an die Küche! Nun am Sonntag, dem ersten April und Ostersonntag, ging es direkt nach der täglichen Morgenroutine weiter mit dem Osterfrühstück, beziehungsweise eher mit dem Festessen. Es wurden Ostereier, Hefezöpfe, Kuchen, Tiramisu und vieles mehr aufgetischt. Und das Küchenteam hatte sich sogar einen Spaß daraus gemacht, schließlich war der erste April, dort viele kleine Überraschungen einzubauen. Diese und mehr Aprilscherze wurden auch noch weiterhin im Verlaufe des Tages gemacht.

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Bei dem folgenden Seminar ging es um die Öffentlichkeitsarbeit: Es wurde verdeutlicht, wie Elternarbeit, das Anwerben von Mitgliedern, Berichte und Werbung gestaltet werden kann. Dazu wurden auch bereits bestehende Beispiele (Flyer, Berichte…) ausgewertet und bearbeitet. Mittags gab es dann wieder leckere Speisen und eine Pause zum Entspannen.

Danach hieß es für die Aufbauschüler selber: „Ärmel hochkrempeln und Hände waschen!“ Nun sollte im Küchenplanungsseminar das große Abendessen, zudem auch Gäste geladen waren, vor- und zubereitet werden. Auf ausgewogene Essensauswahl, Nachhaltigkeit und eine passende Kalkulation wurde geachtet. Es gab Möhren-Zucchini-Suppe, selbstgemachte Käsespätzle und Crêpes. Das Kochen fiel ganz im Sinne einer realistischen Übung aus: Stressige Situationen, zu schnelle und hungrige Esser und große Mengen an zubereitetem Essen. Dies alles grenzte schon an einem großen Abenteuer, das aber auch eine Erfahrung wert gewesen ist. Aufgrund des bedauernswert schlechtem Wetters musste während dieser Lehreinheit die Kleeblattjurte abgebaut werden. Doch wo soll jetzt die Abendrunde stattfinden? So wurde schließlich der große Speise- und Versammlungsraum, mit vielen Zeltbahnen an der Decke und den Wänden, zu einem anschaulichen Jurtenersatz umfunktioniert. In dieser „Jurte“ fand nun die wunderbare Ostersingerunde statt, die von vielen verschiedenen Stämmen und auch anderen Bünden geprägt und gestaltet wurde.

Am nächsten Morgen standen die Teilnehmer müde, aber doch in guter Erinnerung an die letzte Singerunde, auf und gingen zur Morgenrunde und zum Frühstück. Darauf ging es leider schon los mit „Putz und Pack“ um sich dann nach dem ausgiebigen Mittagessen von den anderen Teilnehmern der Aufbauschulung und des Basislehrgangs zu verabschieden.

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Doch die Erinnerung an die allerersten Aufbauschulung und den ersten eigenen Basislehrgang bleibt, und hoffentlich dürfen auch noch in einigen Jahren ganz neue Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Und zum Abschluss noch: Ein großer Dank an alle Organisatoren, Seminarleiter und Helfer, die die Aufbauschulung, und natürlich auch den Basislehrgang, erst ermöglichen und ihre Ideen durchsetzen um dem Pfadfindertum eine lange Zukunft zu gewährleisten.
Denn man kann nie genug „Danke“ sagen!
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Kai Krall

Rheinischer Singewettstreit (Burg Rheinfels, St. Goar)

Mit dem Fahrrad zum Rheinischen Singewettstreit

Burg Rheinfels, St. Goar (20. bis 22. April 2018)

Der 11. Rheinische Singewettstreit war mit 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder ein großer Erfolg. Bei herrlichem Sonnenschein gab es ein wunderbares Lager auf dem Gelände von Burg Rheinfels. Traditionell und standesgemäß reisten die Treverer mit dem Fahrrad an.

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3. Grad Waldlauf Sippe Impala

3. Grad Waldlauf der Sippe Impala

28. April 2018

Nach guter Vorbereitung durch ihre Gruppenführer Matthew und Daniel und einer zu kurzen, schlaflosen Nacht waren endlich sechs Sipplinge der Sippe Impala an der Reihe, den 3. Grad Waldlauf zu absolvieren und das ersehnte Halstuch zu erlangen.

3. Grad Probe 2018 (5)Bei dieser Prüfung werden Fertigkeiten unter Beweis gestellt, die für den Pfadfinderalltag benötigt werden. Hierzu zählen unter anderem Baumkunde, Erste Hilfe, Feuer, Orientierung, Sternenkunde und vieles mehr.
Also trafen sich alle Sipplinge um 7:30 Uhr am Gruppenraum, wo sie mit verbundenen Augen in den „Pfadi-Bus“ einstiegen und zu einem ihnen noch unbekannten Ort, dem Startpunkt des 3. Grad Waldlaufs, gefahren wurden.

Jede Viertelstunde machte sich ein Sippling nach dem anderen auf den Weg, wobei sich schon vor der ersten Station (Thema: Geschichte) alles staute. Überall auf dem schönen Moselsteig, Borjer Ortsbachpädche, waren Stationen verteilt, die die Sipplinge, sofern sie sich nicht verlaufen haben, abliefen. Bei diesen sollten die Impalas ihr Wissen über die Geschichte der Pfadfinderei und weitere für die Fahrt essentielle Fähigkeiten beweisen oder beim Thema „Erste Hilfe“ einen Wölfling mit einer „Marmeladen-Wunde“ verarzten.

Nachdem alle Sipplinge den Waldlauf erfolgreich ein- oder zweimal durchlaufen hatten, ging es wieder glücklich und gut gelaunt zurück nach Hause.

Matthew Cowen

WM-Gold für Ricarda Patz

Riesenerfolg für Gruppenführerin der Treverer

Ricarda Patz holte Goldmedaille bei Cheerleading-Weltmeisterschaft in Orlando

Ricarda Patz erzielte mit dem Senior All Girl Team bei der Cheerleading Weltmeisterschaft 2018 in Orlando den ersten Platz!

Cheerleading WM 2018 (2)70 Nationen nahmen an der Cheerleading Weltmeisterschaft in Florida teil. 27 junge Frauen aus verschiedenen Regionen Deutschlands qualifizierten sich für die deutsche Nationalmannschaft. Sie bereiteten sich intensiv vor für die Teilnahme in der Kategorie Senior All Girl Elite an der Weltmeisterschaft.

Am 14. April flogen die vier Teilnehmerinnen aus Koblenz und Umgebung nach Orlando. Letzte gemeinsame Trainingstage vor der Teilnahme an der Weltmeisterschaft gaben dem Auftritt noch den letzten Schliff.
Das Senior All Girl der deutschen Nationalmannschaft erzielte bei der Qualifikation am Donnerstag, den 26. April, den ersten Platz. So stand die Teilnahme an dem Finale am Freitag unter einem guten Stern. Nach einem gelungenen Auftritt um 16:42 Uhr Ortszeit, der von vielen Freunden, Verwandten und Cheerleading-Begeisterten im Live-Stream verfolgt wurde, vergingen noch vier lange Stunden bis zur Preisverleihung.

Cheerleading WM 2018 (3)Das Senior Allgirl Team gewann Gold so wie zwei Tage zuvor auch die beiden Junior-Teams.
Montagmorgen landeten die vier Goldmedaillenträgerinnen erschöpft, aber glücklich, auf dem Düsseldorfer Flughafen und wurden begeistert empfangen.

Mit einer gelungenen Überraschungsfeier wurde der Medaillensieg gebührend abgerundet.
Die Treverer sind sehr stolz auf ihre frisch gebackene Weltmeisterin!

Bundeslager in Hinterweidenthal/Pfalz

Bundeslager in Hinterweidenthal/Pfalz

10. bis 13. Mai 2018

Wie jedes Jahr im Frühjahr trafen sich die Dieblicher Pfadfinder zum traditionellen Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland mit ihren befreundeten Stämmen Schwarzer Adler aus Bad Neuenahr, Kondor aus Karlsruhe, Greif aus Bruchsal und Jörg von Schauenburg aus Oberkirch/Schwarzwald.

Bundeslager 2018 (M) (43) - KopieDieses Mal zog es insgesamt 170 Wölflinge, Sipplinge, Rover und Altpfadfinder – davon 40 aus Dieblich – zum Waldjugendzeltplatz Hinterweidenthal in die Pfalz. Mit viel Mut und noch mehr Spaß bestritten Wölflinge und Sipplinge vier Tage lang gefährliche Abenteuer im Gummibärenland.

Nachdem alle am Donnerstag heil im Tal angekommen waren, wurden zunächst die Zelte mehr oder weniger im Trockenen aufgebaut. Danach wurden die Pfadfinder von König Gregor von Dunwin zusammen mit seiner Tochter Calla als Gäste anlässlich des 18. Geburtstages Callas begrüßt.

Freitags bestritten die Wölflinge einen abenteuerlichen Waldlauf und die Sipplinge erstellten mit viel Freude verschiedene Dekorationen, bauten Werkzeuge und kochten Essen, um alles für den 18. Geburtstag von Calla am Samstag vorzubereiten.
Doch die Prinzessin wurde noch am Tag der Vorbereitungen vom bösen Igzorn entführt, weswegen am Samstagvormittag  die Sipplinge einen Waldlauf absolvierten, um ihre Fähigkeiten im Kampf gegen Igzorns Männer zu trainieren. Während dessen sammelten die Wölflinge zusammen mit den Gummibären in Workshops Zutaten für den Gummibärensaft.

Am Nachmittag konnte Igzorn mit vereinten Kräften überlistet und so die Prinzessin gerettet werden, so dass am Abend ein tolles Geburtstagsfest gefeiert wurde. Von diesem Fest, bei dem viel getanzt und gesungen wurde, wird man noch sehr lange erzählen.

Sally

 

 

 

Neues Datenschutzkonzept beschlossen

Neues Datenschutzkonzept beschlossen

17. Juni 2018

DS-Konzept 2018 (1)Beim Stammesrat im Juni wurde das neue Datenschutzkonzept vom Vorstand unterzeichnet und damit verbindliche Datenschutzregelungen für die Datenerhebung,-verarbeitung und -nutzung bei den Dieblicher Pfadfindern getroffen.

Meutensommerfahrt von Bell nach Rieden

Meutensommerfahrt: Vier Berge, ein See und ein Wasserbecken

29. Juni bis 01. Juli 2018

Bell/Rieden Vom 29. Juni bis 01. Juli 2018 war es wieder soweit und die jüngsten Pfadis – „Wölflinge“ genannt – gingen mit ihren Betreuern wieder einmal auf eine Sommerfahrt vor der Haustür.

Gestartet wurde in Bell mit sechs kleinen Wölfen und sechs Betreuern. Und um es gleich vorweg zu nehmen – es endete in einem Kneipp´schen Wasserbecken in Rieden in der Eifel und ging dann von dort aus wieder grob endgereinigt und getrocknet ab nach Hause. MeuSoLa 2018 (62)

Einigen der lieben Kleinen reichte dort ein Kneipp´sches Fußbad nicht aus und sie planschten bis zur Vollversenkung was glücklicherweise bei den heißen Temparaturen kein Unglück war.

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Vorher waren sie alle schon zwei Tage gewandert: Zuerst um Bell herum und zwischen den vier Bergen her – die Gipfelbesteigungen ließen wir temperaturbedingt ausfallen – und am nächsten Tag zum Waldsee bei Rieden – hier natürlich inklusive einer ausgedehnten Badepause.

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Vorstandsschaftssitzung der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (VSS)

Vorstandsschaftssitzung der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (VSS)

29. Juni bis 01. Juli 2018

Am letzten Wochenende trafen sich die Stammesführungen der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) im Dieblicher Kerpestal, um die halbjährliche sogenannte VSS, Vorstandsschaftsitzung, abzuhalten.

VSS 2018Bereits freitags reisten die Südstämme Kondor und Greif sowie der Stamm Schwarzer Adler aus Ahrweiler an. Nach dem Zeltaufbau versorgte uns das Küchenteam Lukas und Lisa mit einer leckeren Bunnebrock. Nicht allzu lange sollte der Abend werden, da wir am nächsten Tag doch etwas früher als an anderen Samstagen gewohnt, aufstanden.

Pünktlich um 9 Uhr eröffnete die Bundesführung, Laura und Vicky, die VSS. Geschützt vor der Sonne, unter einem Jurtendach, reflektierten wir vergangene Aktionen, planten anstehende und lauschten den Berichten der einzelnen Stämme. Der Stamm Treverer stellte sein kürzlich ausgearbeitetes Datenschutzkonzept vor, dessen Inhalt sich die Stammesführungen zum Vorbild nehmen wollen. Den Planungsstand der anstehenden Sippenaktion des Deutschen Pfadfinderverbandes stellte Stäuer vor und schaffte es, uns allen Vorfreude auf das im Jahre 2019 stattfindende Lager zu machen. Das 15-köpfige Planungsteam besteht aktuell aus 5 Treverern!

VSS 2018 (9)Da auch die Wöflinge im nächsten Jahr nicht zu kurz kommen sollen, legten die Stammesführer einen Planungstermin für eine von der PSD und dem Pfadfinderbund Horizonte ausgerichtete Südbünde-Meutenaktion fest. Am Nachmittag durfte die Bundesführung die VSS höchst feierlich beenden und lud alle Teilnehmenden zum Schwimmen in der Mosel und anschließendem Grillen im Kerbestal ein.

Victoria Patz

Mädchenfreizeit für Geflüchtete

Dieblicher Pfadfinder organisierten Mädchenfreizeit für Geflüchtete an der Untermosel

16. bis 20. Juli 2018

In der Woche vom 16. – 20. Juli organisierten wir, die Dieblicher Pfadfinder, unter Leitung von Victoria Patz und Christian Brust, eine Freizeit für geflüchtete Mädchen. Idee der Freizeit war es den Jugendlichen einen Freiraum zu geben, in dem sie eine Woche ungezwungen Spaß haben konnte, ohne mit den Anforderungen, denen sie im Alltag ständig begegnen, konfrontiert zu sein.Mädchenfreizeit 2018 (3)Montags trafen wir uns in voller Vorfreude mit den Mädchen und jungen Frauen im Alter von 11 – 18 Jahren zum ersten Mal. Auf ein kurzes Kennenlernen folgend, besprachen wir zusammen mit den Teilnehmerinnen das Programm für die kommende Woche. Christian und Vicky stellten zwei von ihnen festgelegte Programmpunkte vor: zwei Mütter von Pfadfindern, luden zu einem Filz- und zu einem Nähworkshop ein. Alle weiteren Programmpunkte bestimmten die Teilnehmerinnen selbst. Uns war es sehr wichtig, dass die Mädchen selber und zudem in einer demokratischen Abstimmung, über ihre gemeinsame Freizeit entscheiden durften. Am Nachmittag des ersten Tages filzten wir mit den Teilnehmerinnen kleine Schalen aus Wolle.

Wie es sich die Mädchen gewünscht hatten, besuchten wir am nächsten Tag einen Wild- und Freizeitpark. Nach einem umfassenden Spaziergang durch den Wildpark und einem gemeinsamen Picknick, zu dem jede etwas mitbrachte, hatten die Mädchen die Chance, die verschiedenen Attraktionen im Park auszuprobieren. Highlight war dabei an diesem heißen Tag neben der Achterbahn, vor allem die Wildwasserbahn im Park.

Mädchenfreizeit 2018 (1)

Am Mittwochmorgen nähten die Teilnehmerinnen in aller Seelenruhe kleine Herzen aus Stoff. Nachdem die Gruppe zusammen Pizza zubereitet und gegessen hatte, widmeten wir uns am Nachmittag dem Thema: „Just for girls – Ladiesafternoon!“ Rieke, Marion und Ricarda, ebenfalls Pfadfinderinnen aus dem Stamm Treverer, frisierten fleißig, lackierten Finger- und Zehennägel kunterbunt und schminkten die jungen Mädchen.

Donnerstag ging es auf den Wunsch der Teilnehmerinnen in die Stadt. Diese wurde in Kleingruppen erkundet. In der Mittagspause trafen sich alle Gruppen wieder, um bei strahlender Sonne ein Eis zu genießen.

Der Freitagmorgen war den Vorbereitungen für einen Nachmittag mit Familie und Unterstützern der Freizeit gewidmet. Hierzu bereiteten die Mädchen am Morgen nicht nur zahlreiche internationale Gerichte, wie zum Beispiel Tabule, Falafel und Baba Ganoush, sondern sorgten auch für das passende Ambiente für die Gäste. Nachdem diese eintrafen, wurden sie von zwei der elf Teilnehmerinnen mit einer kleinen Ansprache begrüßt. Mit knurrenden Mägen wurde das Buffet eröffnet. Ein schöner, konversationsreicher Nachmittag folgte, ganz unter Verantwortung der Teilnehmerinnen. Er verging wie im Flug. Und die Frauenpower siegte.Mädchenfreizeit 2018 (2)

Ende der Woche waren die Mädchen bereits ein eingeschworenes Team, welche sich solche Aktionen auch für die Zukunft wünschen. Wir möchten auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Dieblich, die Katholische Frauengemeinschaft aus Nörtershausen, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, und das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz aussprechen, ohne deren finanzielle Unterstützung diese Aktion nicht möglich geworden wäre.

Christian Brust & Victoria Patz

 

Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb

Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb

16. bis 29. Juli 2018

Kühle Täler, schöne Landschaften, viele Mücken, kurze Wanderungen mit anstrengenden Aufstiegen auf die Hochebene und annehmbar warme Temperaturen.

DSC00616.3Pfadfinder aus insgesamt fünf Sippen des Stammes Treverer trafen sich am Montag, den 16. Juli um 8:30 Uhr am Hauptbahnhof Koblenz. Dort verabschiedeten sich die vor-freudigen Wanderer und stiegen gegen 9:00 Uhr in den Zug ein um dann in Ulm nach 16:00 Uhr mit einer Stunde Verspätung anzukommen. Sie hatten nämlich in Mainz einen Anschlusszug knapp verpasst.Dort trennte sich die Gruppe um zehn Tage von zwei unterschiedlichen Punkten aus zum Standlager zu wandern. Die jüngere Hajkgruppe fuhr noch mit einem Bus aus Ulm heraus, während die anderen Wanderer einen Zug nach Ehingen nahmen. Nun ging es für zehn Tag zu Fuß durch die Schwäbische Alb.

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Das Wetter hielt sich größtenteils stabil bei 28 Grad und Sonnenschein. Natürlich war bei den Temperaturen auch einmal Regen angenehm, der aber eher selten fiel. Allerdings gab es in den Tälern klare und wunderbar kalte Bäche, in denen man sich abkühlen konnte.
Und selbst wenn mal kein kühles Nass in der Nähe war, spendeten die dichten Wälder genug Schatten. Beim Wandern zogen die Pfadfinder durch viele schöne Bauerndörfer mit kleinen Kirchen und großen Feldern ringsherum. Man konnte sich dann auch noch die Mühe machen und auf die Hochebene der Schwäbischen Alb klettern. Dort wurde man von einer märchenhaften Aussicht ins Tal auf Ruinen, Klöster, Burgen und vielleicht einen schönen Sonnenuntergang belohnt.

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Dadurch entstanden schließlich für beide Gruppen schöne Routen, wobei auch mal ein Schwimmbadbesuch oder eine Kanutour eingeplant wurden. Nach zehn Tagen trafen sich die beiden Gruppen dann wieder zwei Kilometer vor Schachen an einer Lagerstelle und verbrachten den Abend zusammen bei einer Singerunde sowie Kartenspielen.

SoLa 2018 (M) (76)Alles in Allem ist nun nur noch das Fazit zu ziehen, was lautet: „Die Treverer haben mal wieder eine gelungene Sommerfahrt veranstaltet – weil wir so toll sind!“

Kai Krall