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Sternsingeraktion 2014

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule am 12. Januar 2014.

Als Könige Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet sind Jahr für Jahr über eine halbe Million Kinder und Jugendliche mit viel Ausdauer unterwegs und tragen den Segen in die Häuser der Gemeinden – so auch in Dieblich.P1070608 - Kopie

Nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich machten sich die Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ hat die Sternsingeraktion, die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, in diesem Jahr besonders alle Kinder ins Zentrum gestellt, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2014 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt 3.052,00 Euro.

Ein besonderer Dank an alle, die sich für die Aktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Vorbereitungsteam um Frederieke Reinders, Kathi Schmitz und Lisa-Marie Hörter sowie auch ganz besonders der „Rovergruppe“.

Bericht von Rainer Heinz

Sippenwinterlager in Weibern

Pfadfinder retten die Galaktischen Spiele vor Darth Vader

(Sippenwinterlager 7. bis 9. Februar 2014 in Weibern)

Nach dem erfolgreichen Sternsingen im Januar wurde es Zeit für die zweite große Veranstaltung der Dieblicher Pfadfinder im Jahr 2014. Mit etwa 30 begeisterten Pfadfindern ging es vom 7.-9. Februar ins Hüttendorf Weibern zum Sippenwinterlager mit dem Thema „Star Wars – Die Galaktischen Spiele“, welches von der Sippe Karibu geplant wurde.

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Dort angekommen trafen wir auf unseren Nachbarstamm aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch am Freitagabend wurde die Gruppe in zwei Stämme aufgeteilt: die Ewoks mit den Anführern Luke Skywalker und Prinzessin Leia und die Jar Jars mit Jewbacca und Jar Jar Binks. Leider stellte sich heraus, dass der böse Darth Vader und der Imperator die Galaktischen Spiele stören wollen und R2D2 und C3PO entführt haben. Um Weiteres zu erfahren mussten die mutigen Abenteurer auf einer Nachtwanderung Yoda aufsuchen, doch der alte Jedimeister hatte mittlerweile Gedächtnisprobleme und konnte sich an den Aufenthaltsort der Roboter nicht mehr erinnern.

Am nächsten Tag nach einer erholsamen Nacht und stärkendem Frühstück galt es auf einem Stationslauf Zutaten zu sammeln, um einen Unvergesslichkeitstrank zu brauen und Yodas Demenz zu heilen. Nachdem die Truppe diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hatte und Yoda den Trank überreichten, erinnerte er sich wo die beiden Roboter gefesselt waren. Diese wurden gefunden, enfesselt und sicher nach Hause gebracht.

Am Nachmittag wurden verschiedene Workshops bewältigt, um sich im Kampf gegen Darth Vader, den Imperator und ihre Gang zu behaupten. Überraschenderweise attackierten diese die Gruppe schon früher als geplant, was zu einer wilden Keilerei führte. Allerdings merkte Prinzessin Leia, dass das zu nichts führt und es sinnreicher wäre, das ganze in einer fairen Partie Sitzfußball zu entscheiden. Der Wettkampf war sehr mitreißend und stimmungsvoll und endete letztendlich mit 3:2 für die Jar Jars und Ewoks. Darth Vaders Crew war somit verscheucht und die Galaktischen Spiele konnten am nächsten Tag in aller Ruhe stattfinden.

Abends wurde der Sieg noch kräftig mit einem lustigen Bunten Abend gefeiert. Am nächsten Tag war es dann so weit und die ersehnten Galaktischen Spiele konnten schließlich stattfinden. Sie beinhalteten viele lustige und spaßige Spiele, wie zum Beispiel Starvolution, Skywalker, Spaceballfight und das Grenzerspiel. Auch wenn das Wetter am Samstagnachmittag die Laune des Ein oder Anderen etwas herunterzog, war es ein tolles, lustiges und gelungenes Winterlager mit viel Spaß und Freude.

Bericht von Adam Cowen

Meutenwinterlager in St. Jost

Meutenwinterlager der Pfadfinder standunter dem Thema „Jim Knopf“

 Jugendhütte St. Jost, Langenfeld – 7. bis 9. März 2014

Am wunderschönen ersten Märzwochenende begaben sich 40 Kinder und Gruppenleiter aus Dieblich und Ahrweiler auf den Weg nach Lummerland. Bereits zuvor hatte sie ein Hilferuf aus Lummerland erreicht. Lukas, der Lokomotivführer, bat um Hilfe in einer wichtigen Mission. Mehr konnte er uns vorab nicht verraten.Pfadis im Bergwerk

Als die Kinder nun in Lummerland alias St. Jost ankamen, wurden sie herzlich von Lukas in Begleitung von Jim Knopf begrüßt und sofort von einem Brief in Kenntnis gesetzt, der ein abendliches Treffen mit dem Kaiser von China ankündigte. So brachen sie unverzüglich bei Dämmerung auf, und trafen am Ende eines fackelbeleuchteten Weges auf den Kaiser. Der traurige Kaiser berichtete von seiner Tochter Li Si, die seit Wochen vermisst wurde und von der jede Spur fehlte. Die Kinder boten sofort ihre Hilfe an und versprachen Li Si wiederzufinden.Frühstück bei den Pfadis

Am nächsten Morgen wollten die Kinder sich unverzüglich auf die Suche nach Li Si machen, doch prompt gab es ein Problem. Die Lokomotive Emma hatte keine Kohle mehr! Doch das war kein Problem für die Kinder; sie machten sich zum wenig entfernten Bergwerk auf, um Emma wieder in Gang zu bekommen. Neben der Kohle, die sie dort fanden, konnten die Kinder durch eine Führung im Bergwerk viel über den Bergbau in der Grube Bendisberg lernen.

Gruppenbild

Nachdem sie nun die Kohle hatten, ergab sich ein weiteres Problem. Wer sollte Emma fahren? Doch auch dafür gab es eine Lösung. Alle Kinder machten einen Lokomotivführerschein. Eine Flaschenpost von Li Si verriet, dass sie von Frau Mahlzahn in der Drachenstadt gefangen gehalten wurde. Wo sich diese Drachenstadt befindet, wusste allerdings niemand. Nach einer Stärkung tauchte plötzlich Nepomuk auf, der die Kinder in die Drachenstadt führen konnte, jedoch vor großen Gefahren warnte. Und auch diese bezwangen die Kinder bis sie schließlich auf Frau Mahlzahn trafen. Der gemeine Drache wurde gefangen, wollte aber zur großen Enttäuschung aller nicht verraten, wo sie Li Si versteckte. Sie schlug den Kindern einen Handel vor. Ihr innigster Wunsch war es zu lachen, also sollten die Kinder sie zum Lachen bringen. Frau Mahlzahn wurde zum Bunten Abend eingeladen, in der Hoffnung man könne sie besänftigen und ihr doch noch Li Si`s Versteck entlocken. Mit großartigen Darbietungen, wie selbst geschriebenen Liedern und Sketchen wurde Frau Mahlzahn sehr von den Kindern beeindruckt und schließlich auch zum Lachen und sogar Tanzen gebracht. Freudig legten sich alle zur Ruhe.

Doch am nächsten Tag hatte es sich der fiese Drache anders überlegt. Frau Mahlzahn war über Nacht verschwunden und hatte nur eine zerrissene Karte mit dem Aufenthaltsort von Li Si zurückgelassen. Schnell machten sich die Kinder auf den Weg und trafen auf die Wilde 13, die sie zu einem letzten Kampf herausforderte. Sie schlugen die Wilde 13 in die Flucht, befreiten Li Si und brachten dem Kaiser seine geliebte Tochter zurück. Die Kinder hatten ihr Versprechen dem Kaiser gegenüber also gehalten und ein spannendes und abenteuerliches Wochenende erlebt, was nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Bericht von Marion Bäuerlein

 

Sternsingeraktion 2013

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule

am 6. Januar 2013.

Sternsinger aus Dieblich - Kopie

Als Könige Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet sind Jahr für Jahr über eine halbe Million Kinder und Jugendliche mit viel Ausdauer unterwegs und tragen den Segen in die Häuser der Gemeinden – so auch in Dieblich.

Nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich machten sich die Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ hat die Sternsingeraktion, die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, in diesem Jahr die Gesundheit der Kinder ins Zentrum gestellt.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2013 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt 3.300 Euro.

Sternsingeraktion 2012

“Klopft an Türen, pocht auf Rechte”

Sternsingeraktion in Dieblich am 08. Januar 2012

 Auch dieses Jahr waren die Sternsinger mit viel Ausdauer wieder unterwegs, um allen Wohnungen der Gemeinde den Wunsch, Christus möge diese segnen – christus mansionem benedicat – über der Wohnungstür anzubringen.

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Der Erlös der Aktion Sternsinger, die nach Dieblicher Tradition auch 2012 von den Pfadfindern durchgeführt wurde, beträgt 3.090,07 Euro. Der Betrag kommt internationalen Projekten zur Unterstützung von Kindern zugute.

Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto: “Klopft an Türen, pocht auf Rechte!”. Nicaragua ist das Beispielland der Aktion 2012, thematisch dreht sich alles um Kinderrechte in der ganzen Welt. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ mit Sitz in Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Bericht von Rainer Heinz

PSD – Osterhaik

Osterfahrt 2014 der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD)

 Dieblicher Pfadfinder erlebten Abenteuer im Schwarzwald

(17. – 20. April 2014)

Die Natur erwacht, die ersten Blumen blühen, die Temperaturen werden wieder angenehm und fahrtenfreundlich. Natürlich wollten wir das gute Wetter nutzen und bei strahlendem Sonnenschein durch die Wälder und Täler des wunderschönen, sonnendurchfluteten Schwarzwalds wandern.  Zumindest war das unser Plan.

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Treffpunkt war das Pfadfinderheim des Stammes „Greif“ in Bruchsal. Donnerstagabends kamen dort insgesamt 20 „PSD`ler“, davon 15 Treverer aus Dieblich und ein „Pegasus“ an. Zunächst ging`s ans Gruppen einteilen, Essen wurde besorgt und die Zelte gepackt. Danach stiegen wir hinab in den alten Gewölbekeller der Greifen, wo wir uns mit den Teilnehmern des zeitgleich stattfindenden Basislehrgangs und einer Hand voll Rovern zu einer großen Singerunde trafen. Noch war das Wetter gut, der Himmel blau, und alle Osterfahrer guter Dinge.

Das sollte sich am nächsten Tag ändern. Bei bewölktem Himmel und Nieselregen stiegen wir morgens in die Bahn, und bei bewölktem Himmel und Nieselregen kamen wir auch in Forbach an. Da hieß es also erst mal Regenhüllen raus und Ponchos übergeworfen, und nach einem kurzen Blick auf die Karte ging das Abenteuer los. Wir teilten die zum Wandern doch recht große Gruppe, die Sipplinge liefen mit ihren Sippenführern, die Alten blieben unter sich.

Wir (die Rovergruppe) peilten zunächst die Schwarzenbachtalsperre an, die wir gegen Mittag erreichten. Von dort schlugen wir uns dann ganz abenteuermäßig in die Büsche, querfeldein liefen wir in die ungefähre Himmelsrichtung und gelangten auch einige Bäche und umgestürzte Bäume später tatsächlich auf den von uns angepeilten Wanderweg. Das Wetter wurde zunehmend ungemütlich, und als wir gegen vier eine kleine, gemütliche Hütte (mit Tür und Fenstern!) fanden, nutzten wir die Gelegenheit und kochten erst mal Kaffee. Obwohl wir noch nicht allzu weit gelaufen waren und bis Oberkirch noch eine ordentliche Strecke vor uns hatten, entschieden wir uns angesichts der teils doch recht heftigen Hagelschauer, des Regens und des von Zeit zu Zeit zu vernehmenden Donners dazu, unsere Kothe im Rucksack zu lassen und die Nacht in der Holzhütte zu verbringen. Nachdem die Mädels an einem nahen Bach Wasser organisiert hatten, befeuerten wir unsere Fahrtenkocher und kochten uns ein reichhaltiges Mahl aus Nudeln und Tomatensoße. Danach packten wir die Klampfen aus und sangen unserer Abenteuerhütte zu Ehren noch das ein oder andere Liedchen, bevor wir in die Schlafsäcke krochen.

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Unerbittlich weckte uns Vicky bereits am frühen Morgen, und bei den ersten Strahlen der Sonne machten wir uns auf den noch langen und beschwerlichen Marsch nach Oberkirch. Unterwegs erlebten wir noch allerlei Abenteuer, kamen an alten Steinbrüchen vorbei, bestiegen die Höhen und Gipfel des Schwarzwalds und verliefen uns dabei quasi fast überhaupt gar nicht (und wenn, dann war der „Pegasus“ schuld).

Wir liefen trotz schwindender Kräfte tapfer weiter, passierten einen abenteuerlichen Abenteuerspielplatz und machten uns dann an den letzten Aufstieg. Vom Sesselfelsen ging es dann hinab in die Rheinebene. Die Schauenburg ließen wir angesichts der allgemeinen Müdigkeit rechts liegen und nahmen stattdessen eine Abenteuerabkürzung durch die Weinberge direkt nach Oberkirch, wo wir in der Fußgängerzone auf Karo und Wooki trafen, die nach dem Ende des Basislehrgangs per Daumen nachgereist waren. Da im Pfadfinderheim des dortigen Stammes Jörg von Schauenburg eine voll ausgestatte Küche zu Verfügung stand, ließen wir unsere Fahrtenkocher im Rucksack und nutzten stattdessen den Elektroherd, um uns ein reichhaltiges Mahl aus Reis und Pilzen zuzubereiten.

Ein kurzes Telefonat mit der jüngeren Gruppe ergab, dass diese weniger Glück gehabt hatte als wir. Die Hütte, in der sie übernachtet hatten, war bei weitem nicht so komfortabel wie die unsrige gewesen, und die letzten beiden Stunden hatten sie damit verbracht, in die falsche Richtung zu laufen. Wir stockten also unser Notfallteam etwas auf (noch mal ein großes Dankeschön an die beiden Fahrer) und sammelten die Sipplinge und ihre Führer nicht weit von Oberkirch entfernt ein, um den Abend gemeinsam mit ihnen und einigen noch zu uns gestoßenen Rovern und Wandervögeln bei einer Singerunde ausklingen zu lassen.

Nach dem wir das Heim der Oberkircher am nächsten Morgen wieder in seinen ordnungsgemäßen Zustand gebracht hatten, rückten wir zum Bahnhof vor und traten von dort die Heimreise nach Bruchsal bzw. Dieblich an.

Für diejenigen, die das bisschen Nieselregen nicht abgeschreckt hat: die nächste Sippenfahrt geht wahrscheinlich von Dieblich nach Ahrweiler, und wird noch toller und natürlich abenteuerlicher als die letzte. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Bericht von Oliver Heinz

Meutentruppstunde im Kerbestal

Meutentruppstunde mit Wooki, Eva & Jens

Kerbestal (29. Januar 2011)

Wenn sich 15 fröhliche Kinder auf den Weg in den Dieblicher Wald machen, kann es sich nur um eine Meute Pfadfinder handeln. So war es auch wieder mal am Morgen des 29. Januar 2011.

Über einen Zeitraum von fast drei Monaten hatte sich die gesamte Meutenstufe (alle Kinder im Grundschulalter, genannt Wölflinge) mit dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling auseinandergesetzt. Er selbst hatte ihnen Briefe aus dem weit entfernten indischen Dschungel geschickt und sie so vor verschiedene Aufgaben gestellt, die sie in ihren wöchentlichen Gruppenstunden gelöst haben.

Meutentrupp 2011Doch dieser verheißungsvolle Samstagmorgen in winterlichem Sonnenschein sollte die Krönung der Geschichten aus dem Dschungel werden. Getroffen hat man sich gegen 9:00 Uhr am Gruppenraum der Dieblicher Pfadfinder. Dort erwartete die gespannten Wölflinge eine weitere Nachricht von Rudyard. Dieser lud die jungen Abenteurer auf einen Waldlauf ein, um die Bewohner des Dschungels etwas näher kennen zu lernen. Balou und Co waren extra aus dem weit entfernten Indien angereist. An mehreren Stationen erzählten sie Geschichten, spielten Spiele oder stellten Rätsel an die jungen Pfadis.

Doch der so schön begonnene Tag nahm eine jähe Wendung, als Mogli direkt aus dem Kreise der Wölflinge von den wilden Affen King Louis entführt wurde. Tapfer zogen die Wös los, um ihrem Freund zur Hilfe zu eilen. Wen wundert es da, dass Mogli in kürzester Zeit aus den Fängen der Affen befreit werden konnte.

Beflügelt von diesem Erfolg machten sich die jungen Pfadfinder auf den Heimweg zu ihrem Gruppenraum um sich dort aufzuwärmen und gemeinsam bei Tee und Keks den Abend ausklingen zu lassen. Doch eine letzte Überraschung hatte der alte Rudyard noch in der Hinterhand. Er höchst persönlich überraschte die tapferen Wölflinge an einer Wegbiegung um sie zu beglückwünschen und sich für ihren Mut zur bedanken. Jeder der kleinen Abenteurer bekam eine Urkunde um dieses Treffen nie zu vergessen. Glücklich und stolz, aber auch müde, ließen alle gemeinsam den Tag zu Ende gehen, den sie wohl so schnell nicht vergessen werden.

Bericht von Wooki

Sippenwinterlager in Gillenbeuren (Dornröschen)

 

Sippenwinterlager in Gillenbeuren

Dornröschen war ein schönes Kind … (05. – 07. Februar 2010)

Am 05. Februar machten sich die Dieblicher Pfadfinder auf den Weg zum alljährlichen Sippenwinterlager, diesmal in der Eifel im schneebedeckten Gillenbeuren. Als Motto erkor das 11-köpfige Planungsteam in Form der Sippe Alpaka die Welt der Märchen aus.

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Nach dem Beziehen der Zimmer konnte man an einem Schauspiel beobachten wie Dornröschen geboren wurde. Die böse Fee prophezeite daraufhin, dass sich Dornröschen an ihrem 15. Geburtstag an einer Spindel stechen und tot umfallen wird. Doch der Fluch wurde von einer guten Fee gemildert und zu einem 100-jährigen Schlaf umgewandelt. Damit dies nicht geschehen konnte, schwärmten wir aus und suchten im Schloss alle Spindeln um diese zu verbrennen. Aber eine Spindel übersahen wir an der sich Dornröschen 15 Jahre
(Minuten) später stach und in besagten tiefen Schlaf fiel. Zu allem Unheil wurde Dornröschen dann von der bösen Fee entführt. Auf einer Nachtwanderung suchten wir in mehreren Gruppen nach ihr. Doch wir trafen nur die böse Fee an, die uns eine letzte Chance am nächsten Morgen gab, auf einem Stationslauf unsere Stärke und Tapferkeit unter Beweis zu stellen. Auf dem weiteren Weg stand plötzlich der Prinzen am Wegesrand und er versprach, ihnen zu helfen. Der Abend endete nach anstrengender Wanderung in einer gemütlichen Singerunde.

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Am nächsten morgen ging es direkt mit dem Stationslauf los. Es musste der Beweis erbracht werden, dass wir die Sinne einer Prinzessin haben, man ausrasten kann wie Rumpelstilzchen, man sich genauso gut verstellen kann wie der Igel und vieles vieles mehr. Am Nachmittag gab es Workshops  bei denen man sängerische, phylosophische und entspannende Fähigkeiten erlernen und genießen konnte. Am Abend stellten die Gruppen des Stationslaufs noch einige Beiträge vor, die sie über den Tag erarbeitet hatten. Es gab zum Beispiel ein Schubkarrenschlittenrennen oder ein neues Dornröschenlied. Die Zeit verging wie im Flug, als wir im Anschluss daran den Abend in einer sehr gemütlichen Singerunde ausklingen ließen, bis auch die Letzten zu später Stunde den Weg in den Schlafsack fanden.

Genügend Schlaf brauchten wir bis Sonntag Morgen auf jeden Fall, denn wir mussten Zutaten für einen Heiltrank im Ort ertauschen und Kartenstücke erkaufen. Mithilfe der Karte fanden wir das Versteck von Dornröschen, die wir dann mit unserem Lebensgeister weckenden Heiltrank und der Hilfe des Prinzen aus ihrem Schlaf befreiten. Doch auch diese Herausforderung nahmen die Pfadfinder mühelos und so weilte Dornröschen bald wieder unter uns.Danach verteilte Dornröschen zum Dank noch Kostbarkeiten aus ihrer Schatzkammer.

Damit ging ein schönes und spannendes Wochenende wie im Fluge vorbei.

Meutentruppstunde

Meutentruppstunde

Kerbestal (20. Februar 2010)

Am 20.2.10 trafen sich 20 Pfadfinder und Pfadfinderinnen zur Truppstunde der Wölflinge, also der Grundschüler, im Kerbestal.

Eigentlich war der Plan gemütlich zu grillen, aber eine Bande von gemeinen grünen Waldkobolden hatte unsere Würstchen geklaut. Diese waren bereit uns die Würstchen zurückzugeben, wenn wir es schaffen, sie zu belustigen. Deshalb mussten wir ihnen zum Beispiel ein Lied vorsingen oder einen Vortrag halten. Als alle Aufgaben gelöst und die Kobolde zufrieden waren fanden wir eine Karte und Koordinaten die uns zu den Würstchen führten. Endlich konnten wir grillen, wohlverdient nachdem wir uns so angestrengt hatten! Es war ein sehr schöner Tag und alle hatten viel Spaß.

Wenn DU auch zu den Pfadfindern kommen willst, schau doch einfach mal vorbei!

Bericht von Wooki

Sommerfahrt „Scotia“

Sommerfahrt nach Schottland

„Scotia“  25. Juli bis 10. August 2009

Ein lang gehegter Traum ging in Erfüllung. Zwanzig neugierige, abenteuerlustige Dieblicher Pfadfinder im Alter zwischen 14 und 39 Jahren begaben sich auf die beschwerliche Reise ins Land der tapferen Schotten und sagenumwobenen Lochs.

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Genauer gesagt war es der Südrand der berühmten schottischen Highlands im Großraum Aberdeen, hübsch gelegen an der Ostküste des Landes. In drei Gruppen aufgeteilt, traten sie den Weg über Stock und Stein, bergauf, bergab, über verschlungene Trampelpfade und Wege an.
Die Landschaft, die sich ihnen darbot, war zu schön, um eine treffende Beschreibung zu wagen. Dennoch sei so viel gesagt: Ein wunderschönes Panorama aus waldigen, buschigen Bergen, Bächen und Seen eröffnete ihnen jeden Tag neue, unvergessliche Augenblicke.

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In alter Pfadfindertradition spielten die Bäche und Lochs in ihrem Hygienehaushalt eine nicht wegzudenkende Rolle als Frischwasserreservoir, Badewanne und Spülbecken (selbstverständlich alles in biologisch abbaubarer bester Ordnung). Sie lernten äußerst freundliche Schotten kennen, die sie mit allerlei mehr oder minder interessanten Informationen ausrüsteten, nach denen man zum Teil gar nicht erst fragen musste. Eine sehr erwähnenswerte Eigenschaft des schottischen Völkchens ist ihre Gastfreundlichkeit. Auf kurze Nachfrage bezüglich eines Schlafplatzes war das Ergebnis kaum absehbar.

Manchmal sprang nur eine trockene Wiese zum Zeltaufbau raus, in anderen Fällen fand man sich im Wohnzimmer der Familie wieder und wurde mit Leckereien aus dem Garten versorgt.

Natürlich kommt man auf zehntägiger Wanderung nicht spurlos an der schottischen Kultur vorbei. Ein faszinierender Teil waren zweifelsohne die traditionellen „Highland Games“, wo mit Baumstammweitwurf, Tauziehen und Dudelsackspielen in pompöser Tracht die schottischen Traditionen gelebt werden.

Der etwas gewöhnungsbedürftige Teil schottischer Gepflogenheiten ist die von Kargheit gezeichnete schottische Küche. Man findet gewiss nicht viele Nationalgerichte, aber die, die man findet, haben es in sich: Haggis! Es besteht aus dem Hauptexportgut Schottland, aus Schaf. Haggis ist ein aus Innereien und anderem gefüllter Schafsmagen, der erst nach stundenlangem Kochen gesundheitlich unbedenklich und genießbar wird.

Nach zehn Tagen knapper Rationen, dürftigem Schlaf und etlichen Kilometern, beziehungsweise Meilen, fanden sich die drei Gruppen zum gemeinsamen Ausklang zu einem dreitägigen Standlager zusammen. Ort des Geschehens war „Templars Park“, ein traditionsreicher Zeltplatz, ausschließlich Pfadfindern zugänglich, in der Nähe von Aberdeen. Kurz angemerkt sei, dass der besagte Zeltplatz 1934 von Robert Stephenson Smith Baden Powell, Lord of Gilwell, Begründer der weltweiten Pfadfinderbewegung, eingeweiht wurde.

Besonders erfreulich waren die zahlreichen besuche ortsansässiger Pfadfinder, die den abendlichen Gesangsrunden ihren ganz eigenen Stempel aufdrückten. Man tauschte Lieder, Spiele und Gepflogenheiten aus, philosophierte über die Pfadfinderei und lernte so sein Gegenüber ein wenig kennen. Hierbei sei gesagt, dass Begegnung und Kennenlernen fremder Kulturen ein unbeschreiblich bereicherndes Erlebnis für Jung und Alt ist.

Nach den letzten drei Tagen mit traumhaftem Wetter und wunderbarer Stimmung kam was kommen musste. Es hieß das letzte Mal die Zelte abbauen und ab nach Hause.

Die Freude war sicherlich groß, nach sechzehn Tagen Abenteuer wieder heimische Gefilde zu erreichen. Aber ein Stück Wehmut nimmt man immer im Herzen mit.

Bericht von Wooki