Archiv der Kategorie: Aktivitäten 2012

Sternsingeraktion 2012

“Klopft an Türen, pocht auf Rechte”

Sternsingeraktion in Dieblich am 08. Januar 2012

 Auch dieses Jahr waren die Sternsinger mit viel Ausdauer wieder unterwegs, um allen Wohnungen der Gemeinde den Wunsch, Christus möge diese segnen – christus mansionem benedicat – über der Wohnungstür anzubringen.

Sternsinger dieblich 2012

Der Erlös der Aktion Sternsinger, die nach Dieblicher Tradition auch 2012 von den Pfadfindern durchgeführt wurde, beträgt 3.090,07 Euro. Der Betrag kommt internationalen Projekten zur Unterstützung von Kindern zugute.

Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto: “Klopft an Türen, pocht auf Rechte!”. Nicaragua ist das Beispielland der Aktion 2012, thematisch dreht sich alles um Kinderrechte in der ganzen Welt. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ mit Sitz in Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Bericht von Rainer Heinz

Sippenwinterlager Ruitscher Mühle

Spiele, Spaß und neue Freunde – ein erfolgreiches Wochenende der Pfadfinder

(2. bis 4. März 2012 an der Ruitscher Mühle)

Am 2. März war es mal wieder so weit, die Dieblicher Pfadfinder brachen in ein neues Abenteuer auf, denn das Sippenwinterlager stand an. Zusammen mit dem Stamm “Schwarzer Adler” aus Ahrweiler ging es nach Ruitsch ins Nettetal.

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Das Wochenende stand ganz  unter dem Motto “Narnia”. Nicht nur Aslan und die Schneekönigen vertrugen sich letztendlich, auch der ein oder andere neue Freund wurde gefunden und die Pfadfinder verbrachten mal wieder ein Wochenende voller Spiele und Spaß.

Bericht von Ricarda Patz

 

Meutenwinterlager in Weibern

Wölflinge retten Zeit

 (Meutenwinterlager vom 10. bis 12. Februar 2012 in Weibern)

 Wie wir ja alle wissen, haben Erwachsene nie genug Zeit, vor allem nicht für ihre Kinder. Um das zu ändern, machten sich am Freitag, den 10.02.2012, 30 Kinder des Dieblicher Stammes Treverer und des Ahrweiler Stammes Schwarzer Adler im Alter von sieben bis zehn Jahren mit ihren Gruppenführern auf den Weg nach Weibern.

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Dort lernten sie das kleine Mädchen Momo und ihre Freunde kennen und fanden heraus, dass die grauen Herren den Erwachsenen die Zeit stahlen. Das musste natürlich geändert werden und so forderten die Kinder die grauen Herren zu einem Spiel heraus. Die Kinder mussten durch ihr Gehör die grauen Herren finden und bekamen dafür ‘Zeitsteine’. Mit Bravour meisterten alle Kinder diese Aufgabe und hatten so die Zeit des gesamten Tages wieder gewonnen. Aber die grauen Herren besaßen noch mehr Zeit und stahlen weiter, was es ebenfalls zu ändern galt.

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Diese Aufgabe wurde am Samstagmorgen in Angriff genommen, als Momo`s Freunde uns verrieten, wie wir den Weg zum Zeitversteck der grauen Herren finden konnten. Die grauen Herren waren zu sehr damit beschäftigt, Zeit zu stehlen, dass sie sich einfache Dinge, wie den Weg zu ihrem Versteck, nicht merken konnten. Diese Schwäche der grauen Herren nutzten die Kinder für sich. Sie erspielten sich erfolgreich in einem Waldlauf einzelne Kartenteile, die zusammengesetzt den Weg zum Zeitversteck darstellten. Dieser Beschreibung folgten die Kinder sofort voller Begeisterung, doch stellten sie am Versteck fest, dass sie nicht hinein konnten. Dies war jedoch keine allzu herbe Enttäuschung, denn beim Mittagessen erzählte Meister Hora, er wisse wie die Kinder an die Zahlenkombination für das Schloss der Truhe kommen, in der die Zeit versteckt war.

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Direkt nach dem Essen teilten sich die Kinder wieder in kleine Gruppen auf und machten Hausrallye, bei der sie allerlei Fragen beantworten mussten. Zum Schluss bekamen sie eine Zahl und hatten somit alle zusammen den vollständigen Code für das Schloss.

Dann gab es Abendessen, aber ein wichtiger Programmpunkt stand noch an: Einigen Kindern der Meute Tschil des Stammes Treverer wurde bei einer feierlichen Zeremonie ihre Wölflingshalstücher verliehen. Sie hatten während des Waldlaufes nicht nur die grauen Herren bekämpft, sondern auch ihre Halstuchprüfung abgelegt.

Zum Abschluss eines sehr erfolgreichen Tages gab es einen bunten Abend mit verschieden Beiträgen von Mitgliedern beider Stämme. Danach ließ man alles bei einer entspannten Singerunde ausklingen.

Am Sonntagmorgen, dem letzten Tag des Lagers, hatte Meister Hora die Idee, dass die Kinder den grauen Herren beweisen könnten, was man noch mit Zeit anstellen kann, außer sie nur zu sparen. Deshalb nahmen die Kinder an verschiedenen Workshops teil, in denen sie beispielsweise das Knoten von Freundschaftsbändern lernten oder Vogelhäuser aus Kokosnussschalen bastelten.

Ein grauer Herr schien von all dem Treiben sehr angetan und begann sogar, den Kindern helfen zu dürfen. Im Laufe der Zeit fand er es immer besser, was die Kinder dort mit ihrer Zeit schönes taten. Zum guten Schluss verriet er einem Kind den Weg zum Schlüssel des Zeitverstecks. Die Kinder machten sich sofort begeistert auf den Weg, holten den Schlüssel und liefen zum Zeitversteck, um die Zeit zu befreien. Spielend leicht knackten sie den Code für die Truhe, befreiten die Zeit und konnten auch ihren Eltern Zeit in Form einer Stundenblume mit nach Hause bringen. So ging ein schönes und abenteuerliches Winterlager schließlich für alle beteiligten Pfadfinder zu Ende.

Bericht von Manuel Dany

Beräunertreffen

Dieblicher Pfadfinder beim Singewettstreit auf Burg Ludwigstein – 16. bis 18. März 2012

Es war eisig kalt am Abend des 12. März 2012 irgendwo am Stadtrand von Eisenach, als sich zwei schwer bepackte Gestalten ein Nachtquartier im nächsten Waldstück suchten. Dabei handelte es sich um Pfadfinder vom fernen Moselstrand in Dieblich. Doch was führte sie in diesen entlegenen Winkel Thüringens?

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Wie in den sieben Jahren zuvor zeichnete sich ein großes Ereignis in der Welt der Wandervögel und Pfadfinder am Horizont ab: das Beräunertreffen auf Burg Ludwigstein im nahe gelegenen Hessen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Namen? Aus allen Ecken Deutschlands trifft sich die bündische Gesellschaft im Rahmen eines Sängerfestes, um ihre neuen oder alten, selbstgeschriebenen oder –vertonten Lieder untereinander auszutauschen und zu verbreiten.

Auch die beiden Dieblicher (Wooki und Olli) nahmen in diesem Jahr mit zwei selbst geschriebenen Liedern auf dem Sängerfest teil, eine Premiere! Gut, dass man auf den 70 Kilometern von Eisenach bis zum Ludwigstein noch einige Gelegenheit zur Übung hatte. Doch was genau sie dort erwarten sollte, war noch unklar. Nachdem eine dritte Dieblicherin (Karo) zu Ihnen gestoßen war, konnte man die Burg schon erahnen.

Freitag, 16. März: mit mittlerweile Einzug haltendem Sonnenschein im Rücken war der Burgberg als letzte Hürde schnell genommen und die restlichen vier Pfadfinder des Bundes konnten in Empfang genommen werden.

Freude, Heiterkeit, Leichtigkeit sind die passenden Überschriften für die Stimmungslage der Beräuner. Ob es nun am zauberhaft milden Frühlingswetter lag oder an der perfekten Organisation, an den vielen Begegnungen mit alten und neuen Bekannten oder an den gelungenen Veranstaltungspunkten, mag jeder für sich entscheiden.

Das mittlerweile 8. Beräunertreffen stand diesmal ganz im Zeichen von Weiß und Rot, den Farben Polens und den Pfadfindern des polnischen Verbandes „Zwiazek Harcerstwa Polskiego“, die die ganze Burg nicht nur beim Wettstreit mit ihrer unbändigen Lebensfreude ansteckten. Entstanden aus einzelnen persönlichen Kontakten entwickelt sich hier ein zunehmender, die Völker verbindender Austausch, der in nächster Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll – auch über die Burgmauern hinausgehend und in die Bünde hinein. Ein kleiner wertvoller

Beitrag aus der Jugendbewegung am Bau des gemeinsamen europäischen Hauses, der wie Gegengift gegen nationalistische Scharfmacher in beiden Ländern wirkt.

Sei es nun die Freude über alle Gesänge und Lieder, die 40 Stunden am Stück den Burgberg zum Klingen brachten oder die Freude bei Zuhörern und Jury (Helm, Antje, Hauke und Jonas) über die interessanten und gekonnten Vorträge (6 Gruppen, 8 Einzelsänger und der fast schon legendäre Ziviflur) beim Wettstreit – oder schließlich die verständliche Freude der Sieger und Platzierten und die Freude bei Schlumpf über die tolle und reibungslose Arbeit des Orga-Teams.

Spürbar war diese Freude schon am Freitagabend angesichts der rasanten, frischen und tanzbaren stilistisch kaum fassbaren Symbiose aus altbekanntem bündischen Liedgut und Folk im allerbesten Sinne beim Auftritt der Band Prinz König. Sie selbst nennen ihre Musik „GlamFolk“ und prägnanter kann ich nicht zusammenfassen, was diese kraftvolle Band ausmacht, bei der aber auch das Nachdenken keineswegs zu kurz kommt.

Leichtigkeit war die Grundlage, auf die die Freude und die Heiterkeit an diesem Wochenende aufbauen konnten. 450 Teilnehmer markierten einen neuen Rekord, und weil der Meißnersaal dem Ansturm zum Singewettstreit am Samstag längst nicht mehr gewachsen ist, gab es zusätzlich ein Public Viewing im Rittersaal der Burg. Zum wiederholten Male erfolgte eine Liveübertragung des gesamten Wettstreits durch RundFunk Meissner und über Streamplätze weltweit live im Internet.

Nach wundervollen, vielfältigen Liedbeiträgen aus zahlreichen Bünden klang der Abend in alter Tradition heiter und fröhlich in Singerunden im Rittersaal, im Kaminzimmer, am Drachen, im Speisesaal und an vielen anderen Orten aus.

Für die beiden Dieblicher Sänger reichte es leider nicht zu einer Platzierung aus, jedoch lernte man viele neue Freunde, neue Lieder und eine wunderschöne, ehrwürdige Burg kennen. So wird es sicherlich ein Wiedersehen im nächsten Jahr geben. Schließlich wird wohl jeder seine eigenen heiteren Momente mit nach Hause getragen haben. Alles zum Beräunertreffen und der Jugendburg Ludwigstein unter www.burgludwigstein.de.

Bericht: nach Christian Bluhm, Foto von Wolfgang Heisel

Arbeitstag

Großer Einsatz der Dieblicher Pfadfinder beim Arbeitstag

(31. März 2012)

Im Rahmen des Dieblicher Arbeitstags am 31. März 2012 durften die Pfadfinder natürlich nicht fehlen. Man hatte sich für den sich regnerisch ankündigenden Tag viel vorgenommen. So ging es pünktlich um 8:30 Uhr, für den ein oder anderen sicherlich schon etwas früher, gleich an drei Orten gleichzeitig an die Arbeit.

Eine Delegation der Pfadfinder hat in alter Tradition das wunderschöne Moselvorgelände Hand in Hand mit dem Anglerverein von Unrat befreit. Dank vieler Hände und guter Organisation war diese „Baustelle“ schnell abgefertigt.
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Doch wie bereits in den Jahren zuvor hinterließ der Winter auch auf dem vereinseigenen Zeltplatz einige Arbeit. Mit zwei Sippen und freiwillig zur Hilfe eilenden Eltern wurden der Lagerplatz und die umliegenden Wanderwege im Kerperstal in Schuss gebracht. Der schon fast historische Bauwagen mit seinen noch historischeren Löchern im Dach wurde fachmännisch abgedichtet und so für die Pfadfinderhauptsaison flott gemacht. Nun könnte er auch dem einen oder anderen Wandersmann eine gemütliche Raststätte bieten, vor allem mit der neu montierten Treppe vor der Tür. Damit auch der restliche Lagerplatz für den nahenden Sommer eine gute Figur macht, wurden zahlreiche Obstbäume und Sträucher beschnitten, hier und da gedüngt und überflüssiges oder morsches Holz verbrannt.

Wie üblich im Frühjahr wurden allerhand Streicharbeiten durchgeführt. Denn mit Farbe haben Sipplinge immer viel Spaß. Allerdings nicht nur im Kerperstal, denn der dem Pfadfinder angeborene Tatendrang war noch nicht befriedigt. Im vergangenen Jahr wurden die Pfadfinder Gönner einer großzügigen Schenkung durch die Niederlassung der Caritas CarMen gGmbH in Koblenz, und zwar in Form eines alten Möbeltransportanhängers aus den späten 50ern. Auch dieser sollte einen neuen Anstrich bekommen, um bald in neuem Glanz seinem Bauwagenkollegen im Kerperstal zur Seite stehen zu können. So nahm sich eine unserer Sippen mit Rover- und Elternunterstützung auch dieser Aufgabe erfolgreich an.

Zwar wurden an diesem Tag nicht alle „Baustellen“ fertiggestellt, aber den fleißigen Helfern, immerhin fast 30 Personen, sei an dieser Stelle herzlichster Dank ausgesprochen. In besonderer Form natürlich den Eltern, die ihren Samstag für die gute Sache herzugeben wussten. Ob als Transport- und Logistikteam, Baumspezialist, Dachdecker, Maler und Lackierer oder Bereitsteller von Arbeitsfläche und -gerät. Wer in Zukunft Lust und Zeit hat, den Dieblicher Pfadfindern bei ihren zahlreichen Projekten unter die Arme zu greifen, kann sich gern unter www.stamm-treverer.de informieren und Kontakt aufnehmen.

Schwarzer Turm (DPV)

Einmal Mittelerde und zurück – Die Sippenaktion

„Schwarzer Turm“ des deutschen Pfadfinderverbandes (DPV)

(16. bis 20. Mai 2012)

 Am 17. Mai trafen sich 24 Dieblicher Pfadfinder morgens um halb sieben am Marzy-Platz, um zur DPV-Sippenaktion „Der schwarze Turm“ aufzubrechen. Bei diesem viertägigen Geländespiel schlüpften die einzelnen Gruppen, angelehnt an Tolkiens „Herrn der Ringe“, in die Rollen von vier verschiedenen Völkern Mittelerdes, deren Aufgabe darin bestand, den dunklen Herrscher ‘ Sakrotan‘ zu besiegen und einen neuen König zu krönen. Unsere Gruppe, die Sippe Fennek, sollte zum Volk der Korsaren gehören, während sich die anderen Sippen unseres Stammes den Auenländern, Zwergen und Haradrim anschlossen.

An der Werra entlang...

 

Nach viereinhalb Stunden Hinfahrt kamen wir auf dem Lagerplatz in Lindewerra an und begannen mit dem Zeltaufbau. Kurze Zeit später trafen wir uns mit allen anderen Korsaren zum Mittagessen, wo der weise Zauberer ‚Gangolf‘ uns die beunruhigende Nachricht überbrachte, dass die Zwerge und Haradrim Anhänger des Bösen seien und wir uns vor ihnen in Acht nehmen müssten.

Gangolf besucht die Zwerge

Anschließend bereiteten wir uns in diversen Workshops auf die Wahl unseres Königs am Abend vor. Ein Floß wurde gebaut, Korsarenlieder geübt, ein prächtiger Schild bemalt und vieles mehr. Während unserer wohlverdienten Nachtruhe wurden wir um vier Uhr morgens unsanft geweckt, da die Geisterarmee das Zelt über unseren Köpfen niederriss und wir es schlaftrunken wiederaufbauen mussten.

Am nächsten Morgen bauten wir das Zelt dann eigenhändig ab und wanderten los zur oberhalb des Werratals gelegenen Burg Hanstein. Dort sollte ein Kartenstück, mit dem die Krönungsinsignien für den neuen König von Mittelerde zu finden waren, versteckt sein.

Auf halbem Weg, am Aussichtspunkt Teufelskanzel, trafen wir auf das Volk der Auenländer und setzten, lediglich unterbrochen von einem kleinen Orküberfall, den Weg zur Burg fort. Leider begann es gegen Abend stark zu regnen, sodass das Schmugglerspiel um die Kartenteile in Sicherheit zu bringen beinahe ins Wasser gefallen wäre.

Samstagsmorgens liefen wir auf einem anderen Weg Richtung Lindewerra zurück. Gegen Mittag kamen wir in Werleshausen an, machten kurz Pause und bereiteten uns auf die Ankunft der Zwerge und Haradrim vor. Sie sollten es möglichst schwer haben, in das Dorf hineinzukommen und wir stellten uns den Zwergen mit einer Reihe Schnick-Schnack-Schnuck-Spielern und vielen Menschenketten entgegen. Nachdem wir uns eine Weile mit den Zwergen herumgeschlagen hatten, teilte uns der Zauberer Gangolf mit, das Ganze sei ein fürchterlicher Irrtum, verursacht von Sakrotans Zauber und wir sollten aufhören uns gegenseitig zu bekämpfen.

Über 800 Pfadfinder unterwegs

Auf einer nahegelegenen Wiese gab es ein großes Wiedersehen mit den anderen Völkern und Gelegenheit, sich über die Erlebnisse der vergangenen zwei Tage auszutauschen. Nun wurden wir erneut in Gruppen eingeteilt, diesmal um gemeinsam die Krönung eines neuen Königs vorzubereiten und Sakrotan zu besiegen. Dazu mussten die vier Krönungsinsignien gefunden, Truhen für sie gebaut und ein elbischer Krönungsspruch entziffert werden. Als Sakrotan sich endlich geschlagen gab, zogen alle zum Lagerplatz, wo die jeweiligen Könige der Völker zu einem Hohen Rat gekrönt wurden.

Der Abend endete in einem großen Fest mit Musik und einem gigantischen Kuchenbuffet und als wir am Sonntag die Heimreise antraten, waren sich alle einig, dass es eine großartige Aktion war, auf der viele neue Freundschaften geschlossen werden konnten.

Bericht von Clara Sayk, Sippe Fennek

PSD-Meutenaktion in Bruchsal

Dieblicher Pfadfinder retten den Wald

(PSD Meutenaktion vom 25. bis 28. Mai 2012)

Am Pfingstwochenende machte sich der Stamm Treverer mit dem Zug auf den Weg nach Bruchsal zur Bundesmeutenaktion, die unter dem Motto „Als die Tiere den Wald verließen“ stand. Rund 15 Wölflinge und einige Gruppenführer freuten sich auf ein neues, spaßiges und spannendes Abenteuer. Nicht nur der Stamm Treverer war angereist, sondern auch die vier anderen Stämme des PSD (Pfadfinderschaft Süddeutschland). Jede Meute hatte sich vor dem Lager ein Waldtier ausgesucht und dazu in den Gruppenstunden vorbereitend passende Kostüme gebastelt. Die zwei Meuten aus Dieblich hatten sich für den Luchs und das Reh entschieden.

Die „bösen Bauarbeiter“ wollten den Wald zerstören und ein Einkaufszentrum bauen, was die Tiere des Waldes aber dringend verhindern mussten. Am Samstag lernten die Kinder während eines Stationslaufs den Wald besser kennen. Da der Lauf in unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen durchgeführt wurde, konnten viele neue Freundschaften geschlossen werden.

Am nächsten Tag mussten die Tiere des Waldes in einem Geländespiel die Zutaten für einen Zaubertrank finden, damit sie den verletzten goldenen Hirsch heilen konnten. Doch sie mussten auch ihren Mut beweisen und gegen die Bauarbeiter kämpfen, die ihnen unglücklicherweise die Zutaten klauten. Die Bauarbeiter versprachen, den Wald stehen zu lassen, wenn die Tiere sie am Abend überzeugt hatten, dass sie den Wald brauchen und verdienen. Die Tiere schafften es und die Bauarbeiter bereuten, dass sie den Wald abholzen wollten. Am letzten Tag gab es dann noch viele Workshops, bei denen man z.B. singen, basteln oder Bauarbeiter mit Wasserbomben abwerfen konnte.

Insgesamt war es ein sehr schönes, aufregendes und lustiges Lager.

Dorfmeisterschaft

Dieblich – Dorfmeisterschaft

(16. Juni 2012)

Am Samstagmorgen des 16.6.2012 war alles ein wenig anders als die anderen 365 Tage in diesem Schaltjahr, denn es war wieder mal die Zeit reif für die Dorfmeisterschaft im Fußball unter allen Dieblicher Vereinen. Zum einhundertjährigen Jubiläum des „Fußball- und Sportvereins 1912 Dieblich e.V.“, kurz FSV sollte es aber noch ein wenig besonderer werden, denn nach einer gefühlt 20-jährigen Auszeit gaben sich die Pfadfinder die Ehre, alles was einen Ball treten kann, zusammenzukratzen und ihrerseits die absolute Favoritenmannschaft ins Rennen zu schicken.
Mannschaftsfoto Dieblicher Pfadfinder

An dieser Stelle sei den zahlreichen Pfadfindern aus befreundeten Stämmen gedankt, ohne die die Pfadfinder wahrscheinlich letzte geworden wären. Spaß beiseite, Letzter wurden sie auch so, aber das war alles gar nicht wichtig. Wie schon Konfuzius sagte: „Es kommt immer nur auf den Blickwinkel an.“

Nach vier Partien und Elfmeterschießen bei bestem Fritz-Walter-Wetter auf dem Asche- bzw. Matschplatz des FSV konnte man auf einen stolzen Punkt und immerhin vier Tore aus besagtem Elfmeterschießen zurückblicken. Zudem sei dem glänzenden Neunmeter-Killer Rainer nochmals herzlicher Dank ausgesprochen. Er kann seine beispielhafte Leistung immerhin mit dem Pokal für den besten Torhüter des Turniers belegen.

Grenzenloser Jubel

Zu guter Letzt ein kleines Zitat von zahlreichen Beobachtern des Pfadi-Fanblocks in Anlehnung an die Fußball-Europameisterschaft: „Ihr seid ja wie die Iren!“ Ein größeres Kompliment hätte man ihnen nicht machen können. Aus Fachkreisen lässt man verlauten, dass sowohl Mannschaft als auch Fanblock auch im nächsten Jahr wieder ihr Bestes geben wollen.

Bericht von Manuel Dany (Wooki)

 

 

 

 

Sommerfahrt der Wölflinge nach Rhens

Auf der Wanderschaft nach Rhens

(Sommerfahrt der Wölflinge – 18. bis 23. Juli 2012)

„Noch stehen wir in Mariaroth, auf geht’s nach Rhens! Acht Mann sind wir, ich bin auch dabei, auf der Wanderung nach Rhens“. In dieser Strophe des selbstgedichteten Liedes wird sofort deutlich, um was es geht. Die vier Kinder im Alter von 7-10 Jahren machten sich gemeinsam mit vier Gruppenleitern in 3 Tagen auf den Weg zum Lagerplatz in Rhens.

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Auf der Reise wartete so manches Hindernis auf die Gruppe, wie z. B. ein zugewachsener Wanderweg oder ein steiler Anstieg. Aber am Ende sind sich alle einig: auch wenn man nicht mehr an sich glaubt, gemeinsam schafft man alles! Gegenseitiges Aufmuntern, Singen und die Rücksichtnahme auf die anderen gehört eben dazu. Belohnt für das gezeigte Durchhaltevermögen wurden alle mit traumhaften Ausblicken und einmaligen Erinnerungen.

Nach zwei Nächten in den Wäldern des schönen Hunsrücks, zurückgelegten 15 Kilometern und einer Menge neuer Erfahrungen kamen alle erschöpft aber glücklich am Jugendzeltplatz in Rhens an. Für ihren Mut und ihre Ausdauer wurden alle mit einem leckeren Abendessen, in Form von „Stockwürstchen“, Kräuterbutter und – Quark mit Kräutern aus dem Wald und Rohkost belohnt. Die letzten zwei Tage verbrachten wir im Einklang mit der Natur und beschäftigten uns mit ihrer Schönheit. So kochten alle gemeinsam Tee mit Kräutern aus dem Wald, sangen viele Lieder, dichteten ein eigenes Lied, lernten neue Bäume kennen und genossen den Sternenhimmel. Am Ende konnten folgende Zitate gesammelt werden: „Ich habe gelernt, sparsam mit Essen und Wasser umzugehen! Die anderen Wölflinge haben eine Menge verpasst! Ich kann jetzt Feuer machen und darauf kochen!“

So ging ein neues Abenteuer der Wölflinge zu Ende. Nach den Sommerferien werden wir eine neue Gruppe für die Kinder des 1. Schuljahres eröffnen.

Bericht von Catrin Brust (Maja)

Sommerfahrt nach Slowenien

Sommerlager der Dieblicher Pfadfinder ging nach Slowenien

 (27. Juli bis 8. August 2012)

Es ist ein schöner sonniger Tag mitten in den Sommerferien. Auf dem Parkplatz beim Sportplatz in Dieblich fährt ein großer Reisebus vor. Viele in Kluft gekleidete Menschen mit großen Rucksäcken laufen aufgeregt umher. Es ist der Beginn des alljährlichen Sommerlagers der Dieblicher Pfadfinder vom Stamm Treverer. Doch dieses Jahr ist es kein gewöhnliches Sommerlager. Die Dieblicher Pfadfinder gehen nicht alleine, sondern zusammen mit Pfadfindern aus Ahrweiler, Karlsruhe, Bruchsal und Oberkirch auf Fahrt. Schnell werden Mama und Papa verabschiedet, die Rucksäcke im Bus verstaut und schon geht es los, und zwar in die wunderschönen Berge des kleinen, recht unbekannten Slowenien! Doch vorher gibt es noch einen Zwischenhalt in Karlsruhe. Dort treffen wir auf die anderen Pfadfindergruppen. Es gibt ein herzliches Begrüßen allerseits und dann geht’s auch schon weiter.
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Nach einer mehr oder weniger gemütlichen Nacht im Bus, wird die erste Haikgruppe um 5 Uhr morgens an ihrem Startpunkt hinausgelassen. Wenige Kilometer später werden die nächsten abgesetzt und allmählich leert sich der Bus. Es wird sich für die nächsten 10 Tage verabschiedet, denn erst dann werden alle wieder auf dem Campingplatz in Trenta zusammentreffen, da jede Gruppe eine andere Route geht. So geht es dann zu Fuß mit Karte und Kompass weiter in die Berge.

SLOWENIEN-Julische Alpen - Kopie

Mal übernachten wir im Zelt, mal gibt uns eine Alm Quartier. Das Wetter meint es gut mit uns. Tagsüber herrlicher Sonnenschein und nachts sternklarer Himmel.

Morgens werden wir von der Sonne geweckt. Dann bauen wir das Zelt ab, packen unsere Rucksäcke und wandern los. Nach einigen Kilometern wird erst mal gemütlich gefrühstückt. Nach der Stärkung geht es weiter durch dichte Wälder, über weite Wiesen und kalte Bergbäche. An einem kleinen Häuschen dürfen wir unsere Trinkflaschen auffüllen und wir nehmen ein vitaminreiches Mittagessen zu uns. Gegen Nachmittag schauen wir uns nach einem netten Plätzchen zum Zelten um. Wir finden eine schöne Wiese an der Soca, einem wunderschönen türkisblauen und wie wir später feststellten eiskalten Fluss. Dort heißt es erst mal baden. Nachdem wir uns alle wieder sauber fühlen, bauen wir die Kothe auf und lassen den Abend mit einer Singerunde bei Kerzenschein ausklingen.

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In den nächsten Tagen treffen wir nur wenige Menschen in den Bergen. Dann kommen wir an einigen kleinen Dörfern vorbei, wo wir einige nette Leute kennenlernen. Die Verständigung ist zwar manchmal ein bisschen schwierig, aber deutsch und englisch verstehen die meisten Slowenen ganz gut.

Schließlich treffen wir, wie auch die anderen Gruppen, am 10. Tag im Campingplatz in Trenta ein. Es gibt ein großes Wiedersehen und viel zu erzählen. Auf dem Haik hat jeder viel erlebt und es gibt interessante und lustige Geschichten zu hören. Die letzten 4 Tage verbringen wir alle zusammen; wir spielen, singen, besuchen das Nationalparkmuseum, wandern zu einer Quelle, baden in der Soca oder genießen einfach die Sonne.

Und so schnell ist das Sommerlager auch schon wieder zu Ende. Doch alle sind sich einig. Es waren zwei schöne, abenteuerliche, lustige Wochen in denen man viele neue Erfahrungen sammeln konnte und der Natur wieder ein Stückchen näher gekommen ist.

Bericht von Marion Bäuerlein

Herbstlager “Bauen”

 Herbstlager „Bauen“

 (7. bis 9. September 2012)

Wie jedes Jahr Anfang September trafen sich die Dieblicher Pfadfinder am Freitag, den 7. September 2012, auf dem Marzy-Platz, um zum alljährlichen Herbstlager aufzubrechen. Schnell gab jeder Mama und Papa noch einen Abschiedskuss und schon wanderten die 65 Jungs und Mädels zwischen 6 und 26 los. Ihr Ziel war das Kerbestal, der Lagerplatz des Stammes Treverer.

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Dort angekommen wurden, mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit, erst die Gruppenzelte, dann das große Gemeinschaftszelt, Jurte genannt, aufgebaut. In der Abenddämmerung, mit einem herrlichen Sonnenuntergang im Rücken, nahmen die Pfadis eine schmackhafte Stärkung zu sich. Wie sich bald heraus stellen sollte war diese auch dringend nötig. Nach dem Essen mussten sich alle noch einmal zur Nachtwanderung aufrappeln. „Diebe“ hatten alle Werkzeuge gestohlen! Und bei einem Lager, das unter dem Motto „Bauen“ stand, ist das denkbar ungünstig. Glücklicherweise waren es sehr ängstliche Diebe, denn sie hatten das Werkzeug unbewacht und durch Fackeln gut beleuchtet im Wald zurückgelassen. Trotzdem war es kein Spaziergang! In den Gräsern und Büschen am Wegesrand verbargen sich viele „schwarze Männer“, die alles daran setzten, die Pfadis zu erschrecken und das gefundene Werkzeug wieder an sich zu reißen.
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Aber wie Pfadfinder nun mal so sind, hielten sie gut zusammen und schafften es, ihre Gegner abzuschütteln und das Werkzeug zurückzuholen. Nach dieser Aufregung gingen die Kleineren, also die Wölflinge, in ihre Schlafsäcke. Die Größeren begaben sich zur Singerunde in die Jurte. Doch wirklich lange blieb an diesem Abend keiner auf den Beinen, denn alle wollten für den nächsten Tag fit und ausgeschlafen sein.

Der Samstag begann mit einer Morgenrunde, in der das Lager feierlich eröffnet wurde und die Projekte für den Tag vorgestellt wurden. So konnte man je nach Interesse eine Kräuterschnecke, einen Kühlschrank, einen Solartrockner für Früchte, einen Feuertisch oder einen Lehmofen bauen.

Ein Barfußpfad und ein Weinberg wurden ebenfalls angelegt. Wem das noch nicht genug war, konnte sich künstlerisch im Inneren des Bauwagens austoben oder selber Holundersaft machen. In diesem Sinne wurde den ganzen Tag gehämmert, gebohrt und geschippt. Es wurden Steine für die Kräuterschnecke geschleppt, der Sonnenkollektor des Solartrockners angestrichen, verschiedene Materialien als Untergrund für den Barfußpfad gesammelt, Holunderbeeren gepflückt, Löcher für den Kühlschrank und den Lehmofen gegraben und Drähte für den Weinberg gespannt. Und das alles bei herrlichstem Sonnenschein. Die kleinen und großen Handwerker waren so in ihrem Element, dass sie ihre Arbeit nur für ein schnelles Mittagsessen unterbrachen und dann weiter (er)schafften, bis sie die Dunkelheit zum wohlverdienten Feierabend zwang. Und ein FEIER-Abend sollte es dann auch werden!

In der Abenddämmerung trafen sie sich um den Fahnenmast zum Höhepunkt des Lagers: Dem Bunten Abend. Dieser wurde mit einer Korbpolka im Fackelschein eingeläutet und dann mit vielen Spielen, Liedern und Beiträgen der Gruppen fortgesetzt. Die Blüte des Abends war der Meutensprung der Meute Holluschicki, die zur Sippe wurde und einige Ehrungen.

Am Sonntagmorgen überraschte die Küche mit einem fürstlichen Frühstück für die fleißigen Pfadis. Es gab alles, was das Herz begehrt: Von Pfannkuchen bis Kaffee, denn auch der ist auf einem Lager ohne Strom und Kaffeemaschine nicht selbst verständlich!

Frisch gestärkt wurde den Projekten noch der letzte Schliff verpasst, bevor gegen 13:00 Uhr die Eltern eintrafen, um die Baukunst ihrer Sprösslinge zu bewundern. Bei leckerem Kuchen und strahlendem Sonnenschein gab es für alle die Möglichkeit, sich über die Erfahrungen des Wochenendes auszutauschen, viel Neues auf dem Lagerplatz zu entdecken oder einfach mal zu schauen, wo der Sohnemann oder das Töchterchen das ganze Wochenende zugebracht hat.

Doch alles Schöne hat ein Ende und so mussten auch die Dieblicher Pfadfinder nach einer großen Abschlussrunde wieder auseinander gehen. Doch: Das Band der Hände wird gelöst, aber das Band der Herzen bleibt bestehen und das nächste Lager kommt bestimmt!

Bericht von Eva Kries

Herbstseminar in Lierbach/Schwarzwald

Dieblicher Pfadfinder beim Herbstseminar 2012

(8. bis 11. November 2012)

Das Pfadfinderjahr neigt sich dem Ende, doch wie so oft im Leben kam auch hier das Beste zum Schluss. Jedes Jahr, wenn die Nächte schon länger und kälter geworden sind, trifft sich ein bunter Haufen von Pfadfindern aus Süddeutschland irgendwo zwischen Eifel und Schwarzwald, um ein langes, buntes Wochenende miteinander zu verbringen: Das sogenannte Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD). Austragungsort sollte dieses Mal ein winkeliges Tagungshäuschen im Schwarzwald sein, genauer gesagt das Freizeitheim Taube am schönen Lierbach. Natürlich machten sich auch Wagenladungen von Dieblicher Pfadfindern, insgesamt rund 20 Jungs und Mädels, auf den Weg, das Spektakel nicht zu verpassen.

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Vom 8. bis 11. November erfüllten allerlei Seminare das Haus am Bach mit viel Trubel und geschäftigem Werkeln. Über Tag wurde in zwei mundgerechten 4-Stunden-Blöcken geistreich diskutiert, getöpfert oder das Saunieren auf Wanderschaft erprobt, um nur eine kleines Auswahl zu nennen. Insgesamt wurden über 40 Seminare mit den unterschiedlichsten Inhalten dargeboten.

Doch bekanntlich sind auch die Nächte nicht allein zum Schlafen da. Jeden Abend fand sich ein mal mehr, mal weniger großer Haufen Sänger zusammen, der bei Kerzenschein und Gitarrenspiel noch die ein oder andere Stunde durch brachte. Doch erfreut sich der gemeine Pfadfinder auch gelegentlich an der Freude des Volkstanzes. So stieß am Samstagabend ein Mann mit Akkordeon zu Ihnen, der bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein auf Trab hielt. So stellt sich ein Pfadfinder einen gelungenen Abschlussabend vor.

Doch so schön ein Wochenende auch sein kann, der Abschied fällt immer schwer. Doch in einem sind sich alle einig: Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Herbstseminar geben! Vielleicht dann auch mit Dir? Informationen unter www.stamm-treverer.de oder www.psdonline.de.
Bericht von Manuel Dany (Wooki)

 

Lesenacht

Dieblicher Pfadfinder veranstalteten wieder Lesenacht

(24. September 2012)

Lesen über Freundschaft war das Motto der zweiten Lesenacht bei den Treverern. Wir trafen uns am späten Nachmittag in unserem Gruppenraum in Dieblich um gemeinsam in die Welt der Geschichten einzutauchen. Mit vielen leckeren Kuchenspenden und warmem Punsch lauschten die Kinder vielen spannenden Erzählungen. Alle Gruppenleiter hatten eine Geschichte zum Thema „Freundschaft“ mitgebracht und auch viele Kinder hatten sich schon im Voraus Gedanken zum Thema gemacht und eigene Bücher mitgebracht.

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Nach dem Lesen machten wir uns gemeinsam daran herauszufinden, was für uns persönlich eigentlich Freundschaft bedeutet und welchen Stellenwert Freunde in unserem Leben einnehmen. Unsere Ergebnisse verglichen wir mit den Freundschafts-Attributen, die wir den Geschichten entnehmen konnten. Auf diese einfache aber effektive Weise wird den Kindern schon im Grundschul-Alter ein tiefgehender Blick auf Literatur eröffnet und weckt ihre Lust am Lesen. Denn was gibt es Schöneres als eine spannende Geschichte mit seinen Freunden zu erleben?

Bericht von Nele Ahrling