Archiv des Autors: Rainer Heinz

Dorfmeisterschaft 2019

Dorfmeisterschaft 2019

15. Juni 2019

Zur Dorfmeisterschaft 2019 trat der PSC Treverer so gut vorbereitet wie vielleicht noch nie an. Denn im Vorhinein wurden ganze 2,5 Mal trainiert. „Was soll schon schiefgehen“ war also das diesjährige Motto und so fand der gut aufgestellte Kader des PSC Treverers mit seinem wie immer gut gelaunten Fanklub voller Zuversicht im Dieblicher Fußballstadion ein. Dieses Jahr sollten ein paar Pässe ankommen, Gegentore verhindert und vielleicht sogar der Ball in Richtung gegnerisches Tor katapultiert werden. Realistische Einschätzungen der eigenen Fähigkeiten waren schon immer eine positive Eigenschaft des PSCs.

So war es auch keine Überraschung, als nach den ersten beiden Spielen die Bilanz für PSC-Verhältnisse ganz vernünftig aussah. 0:7 Tore, 0 Punkte. Kann ja nur noch besser werden. Das Highlight der ersten Spiele war sicherlich der Torwart des PSC Treverers. Eigentlich ein Handballer, wurde er unverzüglich für die Torwartposition ausgewählt und ließ sich nach seiner anfänglichen Skepsis über das zu große Tor, den zu großen Ball und die ständigen Schwalben dennoch durch die großartige Stimmung des Fanklubs überzeugen und fing einige Bälle mehr oder weniger sicher mit mehr oder weniger allen Gliedmaßen ab.

Vor dem Torwart sah es ein wenig chaotischer aus. Zwar wurden vor den Spielen die Aufstellungen besprochen, diese aber spätestens nach dem Anpfiff vergessen. Aber das war ja sicher Absicht, um den Gegner zu verwirren.

Diese Taktik schien im dritten Spiel erstaunlich gut zu funktionieren. Durch eine schwache Flanke geriet der Ball durch glückliche Zufälle im Tor des Gegners, 1:0 für den PSC! Der Fanklub war völlig aus dem Häuschen. Die Führung hielt aber wie immer nicht lange, kurz danach fiel das 1:1.

Trotz des erwarteten Rückschlages feuerte der Fanklub seine Mannschaft an, wie der PSC Fanklub seine Mannschaft halt anfeuert. Der Funken sprang auf das Spielfeld über, jetzt dachten sich auch die PSC-Spieler: „Was soll schon schiefgehen?“ Dann spielten alle im Sturm. In der letzten Minute kam eine erneut schwache Flanke in den Elfmeterraum des Gegners, nach einem Zusammenprall mehrere Spieler gab der Schiedsrichter Elfmeter. Mit der letzten Aktion des Spiels nahm der Schütze ein bisschen zu viel Anlauf und hatte Glück, dass der Torwart nicht 5 cm länger war. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOR. Das Spiel war aus, der PSC hatte ein Spiel gewonnen und damit seinen historischen Punkterekord aus dem Vorjahr erreicht!

In den darauffolgenden Spielen musste sich der PSC gegen bessere Mannschaften knapp geschlagen geben, glänzte aber vor allem durch Anwesenheit. Insbesondere der Fanklub sei an dieser Stelle hervorzuheben, der die Spieler in jeder Spielsituation mit lauten Jubelrufen, ständigem Applaus und unaufhaltbar guter Laune unterstützte.

Nicht nur deswegen konnte der PSC Treverer am Ende des Turniers eine positive Bilanz ziehen: Er hatte 4 Tore geschossen! 50 % davon landeten sogar im richtigen Netz. Mit einem 5. Platz verbesserte er sich sogar um eine Position im Vergleich zum Vorjahr, wenn auch dieses Jahr nur 6 und nicht 10 Mannschaften mitkickten.

Währenddessen laufen schon die Vorbereitungen für die nächste Dorfmeisterschaft. Die Trikots sind gewaschen, trainiert wurde noch nicht. Für nächstes Jahr hat sich der PSC Treverer den Pokal als Ziel vorgenommen. Was soll schon schiefgehen?

Jens

Festival Schall & Rauch

Festival für Kunst, Kultur und Musik “Schall & Rauch” (mit Aftermovie)

27. Juni bis 01. Juli 2019

Zeltlager und mehrwöchige Wanderungen im In- und Ausland unternehmen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Dieblicher Stammes Treverer mehrmals im Jahr. Auch große Veranstaltungen mit mehreren tausend Teilnehmenden sind auf Grund des bundesweiten Engagements des Stammes längst keine Seltenheit mehr.

Doch das letzte Juniwoche stellte in vielerlei Hinsicht eine Premiere dar: Ein Musikfestival nur für Pfadfinder*innen, organisiert von den beiden Dachverbänden DPV (Deutscher Pfadfinderverband) und BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder). Drei Tage voller Musik, Tanz und kultureller Angebote.

Zugegeben: etwas ungewohnt war es für die Jugendlichen schon, ihre Musik ausnahmsweise mal nicht selber machen zu müssen. Sind sie doch sonst meist selbst mit Gitarre, Geige, Akkordeon und natürlich vielen sangesfreudigen Stimmen unterwegs. So waren manche zu Beginn auch noch skeptisch: Ein bündisches Festival? Mit elektronischer Musik? Cafes, Marktstände, Tanzflächen? Doch die Neugier überwog, und das Lineup konnte sich sehen lassen: Neben eher in der Pfadiszene bekannten Gruppen und Künstler*innen wie Lüül, Polkageist und Schlagsaite kamen auch Szenegrößen wie [dunkelbunt], das Berlin Boom Orchestra und die Rocklegenden von Element of Crime.

Und natürlich, Samstagabends und zur besten Sendezeit: Jens Kauen, der wahre und einzige, ehemals Stammführer der Treverer, heute brandheißer Liedermacher. Während die Sonne die Luft zum flimmern und die Bands die Menge zum Tanzen brachten, kam auch das kulturelle Rahmenprogramm nicht zu kurz. In zahlreichen Workshops konnten die Teilnehmenden selber Texte schmieden, sich an akrobatischen Kunststücken versuchen und den Umgang mit Loop Stations und anderen Instrumenten erlernen. Oder einfach ganz entspannt bei einer Tasse Cafe im Schatten sitzen und sich mit alten und neuen Freund*innen austauschen.

Die Festivalatmosphäre gab ausreichend Raum zum Selbermachen und selber gestalten. Jede*r brachte sich ein, und durch das Engagement der vielen Helfenden wurde eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, wie es sie so sicher nirgendwo sonst geben könnte. Nicht nur, dass auf den Wiesen und Zeltplätzen kein Müll herumlag und sich alle Anwesenden respektvoll und tolerant begegneten.

Viele der Musiker*innen war auch erstaunt, statt filmender Smartphones tatsächlich mal wieder die glücklichen Gesichter der Zuschauer*innen sehen zu können. Nach drei durchtanzten Tagen bleibt das Fazit: Ungewohnt? Ja. Aber lohnenswert. Und hoffentlich nicht das letzte Mal.

Text: Olli

Fotos: Peter Klumpp (Moppl)


Sommer-VSS

Sommer-VSS

05. bis 07. Juli 2019

Jeden Januar und Juli treffen sich Bundesführung der Pfadfinderschaft Süddeutschland und die Stammesführungen bzw. Vorstände aus Dieblich (Treverer), Bad Neuenahr-Ahrweiler (Schwarzer Adler), Bruchsal (Greif), Karlsruhe (Kondor) und Oberkirch (Jörg von Schauenburg) zur Vorstandsschaftsitzung.

Aus Dieblich waren Heni und Adam, sowie der treversche Teil der Bundesführung – Vicky und Lea – vor Ort. Dieses Jahr fand das Ganze im Tuareggarten des Stammes Kondor in der Nähe von Karlsruhe statt. Parallel zur VSS feierten dort die Kondoren ihr Lager zur Sommersonnenwende. Am Samstagabend widmeten sich die Vorstände einer eher traurigen Veranstaltung. Das Pfadfinderheim des Stamms Greif in Bruchsal wird abgerissen und neugebaut, weshalb dort eine Abriss- und Gedenkfeier stattfand.

Neben diesem Freizeitprogramm wurde auf der VSS aber vor allem viel reflektiert, diskutiert und geplant. Das erste Halbjahr 2019 war vollgepackt mit großen Aktionen, wie der DPV (Deutscher Pfadfinderverband) Sippenaktion, der Südbündemeutenaktion der PSD und des Pfadfinderbunds Horizonte und dem “Pfadfinderfestival” Schall und Rauch. In den kommenden Wochen werden sich die Stämme deutschland- und europaweit auf Sommerfahrt begeben.

Im Herbst lädt die PSD wie jedes Jahr Gruppenführer des eigenenen sowie anderer Pfadfinderbünde zum Herbstseminar ein. Im kommenden Jahr feiert nicht nur der Stamm Treverer sein 40-jähriges Bestehen, sondern auch für die Jubiläen der PSD (45 Jahre) und des DPVs (50 Jahre) werden bereits Plände geschmiedet. Auch für das Jahr 2021 ist schon ein Großprojekt in Planung: Es soll eine dreiwöchige Roversommerfahrt nach Russland stattfinden.

Adam

Sommerfahrt nach Irland

Sommerfahrt nach Irland

20. Juli bis 04. August 2019

Am Morgen des 20. Juli ging es endlich los! 26 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Treverer aus Dieblich im Alter von 11 bis 22 Jahren trafen sich erwartungsfroh um 8:30 Uhr am Hauptbahnhof in Koblenz um die fast 30-stündige Anreise nach Irland zu starten.

Von Koblenz ging es mit der Bahn erst mal bis nach Köln, von dort aus weiter nach Brüssel, wo wir dann, nach der Gepäckkontrolle, in den Hochgeschwindigkeitszug „Eurostar“ nach London einsteigen durften. Nach der Fahrt unter dem Ärmelkanal und Londoner U-Bahn hieß es dann noch einmal 12 Stunden Fahrt mit Bus und Fähre weiter bis nach Dublin.

Das Wetter spielte in Kerry nicht immer so ganz mit und oft wurde man von Platzregen überrascht, schnell kam die Sonne aber auch immer wieder zum Vorschein. Der Wicklow Way war mit mehr Sonne und weniger Regen gesegnet. Aber dennoch führten beide Routen gleichsam durch die atemberaubende Landschaft Irlands, vorbei an den Steilküsten des Atlantiks, über unzählig grüne Schaf- und Kuhweiden und über viele kleine Bäche welche überquert werden mussten.

Am Mittwoch, dem 31.07. sollten alle vier Gruppen am Standlagerplatz, dem Lough Dan Scout Centre, eintreffen. Die Hajkgruppen auf dem Wicklow Way wanderten die letzten Meter, für die Wanderer vom Kerry Way stand nochmals eine 7-stündige Busfahrt an. Abends waren dann endlich alle Gruppen eingetroffen und nach dem Abendessen klang der Abend bei einer gemütlichen Singerunde aus.

Die nächsten beiden Tage dienten der Erkundung unseres schönen Lagerplatzes auf eigene Faust, welcher direkt an einem malerischen See lag. Es wurde gemeinsam gegessen, gesungen und eifrig bei einem Frisbee Turnier mit irischen Pfadfindern angefeuert.

Den vorletzten Tag unserer Sommerfahrt verbrachten wir in Dublin bevor wir von dort unseren Heimweg antraten. Am Nachmittag des 04. August kamen wir wieder am Bahnhof in Kobern-Gondorf an, wo wir von den wartenden Eltern freudig in Empfang genommen wurden. Eine wunderschöne Sommerfahrt ging zu Ende.

Bericht von Selina Bruns

Fotos von Raini, Matthew, Heni, Theresa, Alex, Daliha

Diese Aktion der Dieblicher Pfadfinder wurde finanziell gefördert vom Landesjugendamt Rheinland-Pfalz, dem Jugendamt des Kreises Mayen-Koblenz, der Stiftung “Für unsere Jugend” der Kreissparkasse Mayen sowie von der Ortsgemeinde Dieblich.

Spende für die Pfadis

800 EUR-Spende für die Pfadfinder anlässlich 80. Geburtstag von Ortrun Backes aus Dieblich

Die Überraschung und Freude bei den Dieblicher Pfadfindern war riesig! Anlässlich ihres 80. Geburtstages verzichtete Ortrun Backes auf persönliche Geschenke und hatte ihre Gäste gebeten, statt dessen einen Betrag als Spende an die Dieblicher Pfadfinder zu überweisen.

Frau Backes verfolgt seit Langem die vielfältigen Aktivitäten und ihr ist es eine Herzensangelegenheit, die Jugendarbeit der Pfadfinder zu unterstützen.

Beim Besuch am Geburtstag erfuhren die Pfadfinder, dass Frau Backes und ihr Ehemann Paulheinz früher auch sehr oft mit Zelt und Rucksack unterwegs waren und dabei viele Länder und Kontinente bereisten. Es wurden viele Geschichten erzählt und spannende Erlebnisse über Fahrten und Abenteuer in fernen Ländern zwischen Jung und Alt ausgetauscht.

Der Spendenbetrag wird dafür verwendet, Fahrten und Lager möglichst kostengünstig anzubieten; den Pfadfindern ist es ein großes Anliegen, dass Alle an ihren vielfältigen Aktionen teilnehmen können.

Raini

Fest der Kulturen, Musik und Spiele (K(H)uMuS)

Fest der Kulturen, Musik und Spiele (K(H)uMuS)

10. August 2019

Am Samstag, den 10. August 2019, hatte der Pfadfinderstamm Treverer zu einem internationalen Begegnungsfest ins Dieblicher Pfarrheim eingeladen. Es stand ganz unter dem Motto „Kulturen, Musik und Spiele“ – kurz: K(H)uMuS.

Die Anspielung auf „Humus“ kündigte hier schon, wie es auch beim letzten „Kumus“ war, ein großes Buffet mit allerlei Leckereien aus verschiedensten Ländern und Kulturen an.
Nebenbei gab es auch noch frische Falafel und Stockbrot zu allerlei Musik.
Auf zwei Bühnen traten zum einen frei vortragende Gruppen, zum anderen zwei Hauptacts auf.
Jens Kauen und DreiSpurRekorder sorgten für gute und entspannte Stimmung bei der getanzt und viel gelacht wurde. Die jüngeren Gäste konnten währenddessen auch mit einer Hüpfburg, Kinderschminken oder Seifenblasen die Zeit verbringen.

Nach dem schönen Ausklang packten noch viele Hände zum Aufräumen an – Herzlichen Dank!

Unser Dank gilt auch allen Besuchern, Eltern, Unterstützern, Sponsoren, der Ortsgemeinde Dieblich sowie der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und der Pfarrgemeinde Dieblich St. Johannes Apostel für die finanzielle Unterstützung sowie für die Zurverfügungstellung des Pfarrheims.

Kai Krall

3. Grad-Probe

3. Grad-Probe

24. August 2019

Am 24. August trafen sich die Sippe Ibin, die Prüfer der 3. Grad Probe und einige weitere Prüflinge der Sippen Akita und Impala morgens um 8:30 Uhr am Marzy-Platz. Dort wurden die Prüflinge auf den bevorstehenden Waldlauf und die zu absolvierenden Stationen eingestimmt. Mit dem Pfadi-Bus und weiteren Autos ging es dann moselaufwärts Richtung Kattenes.

Hier wurden die Jugendlichen nach und nach auf den Traumpfad „Hatzenporter Laysteig“ geschickt. Der Weg zu den einzelnen Stationen war durch Waldläuferzeichen markiert. Dort mussten die Prüflinge die ihnen gestellten Aufgaben bewältigen. Hierzu zählten unter anderem Geschichte, Messen & Schätzen, Feuer, Baumkunde, Knoten & Bünde, Erste Hilfe, Sternenkunde und vieles mehr.

An der Station Messen & Schätzen staute es sich ein wenig und die Jugendlichen saßen im Schatten und tauschten sich über die bisherigen Aufgaben aus. Eine der größten Herausforderungen war es, auf dem richtigen Weg zu bleiben, was leider nicht allen Prüflingen gelang. Trotzdem kamen alle wohlbehalten an den Stationen an, wenn auch manchmal mit mehr oder weniger Verspätung. Was alle Prüflinge ein wenig beruhigte, war der wunderschöne Hatzenporter Wanderweg; sie hatten tolle Ausblicke auf die Untermosel, sowie auf die Berge.

Nachdem Alle den Waldlauf erfolgreich durchlaufen hatten, ging es wieder glücklich und gut gelaunt zurück nach Hause. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis für die Sipplinge, bei dem auch die Gemeinschaft gestärkt wurde. Ein Dankeschön ging auch an alle Ausbilder und Prüfer, die jederzeit ein offenes Ohr für die Sipplinge hatten.

Juliana Sauerborn

Herbstlager 2019

Herbstlager

13. bis 15. September 2019

„Hallo! Wer seid Ihr denn?“ „Wir sind die Treverer!“ „Halt! Aber wir sind doch die Treverer?!“ So begann unser Herbstlager für ca. 60 hochmotivierte Dieblicher Pfadfinder*innen mit dem Thema „Treverer“.

Es fing alles am Marzy-Platz in Dieblich freitagmittags gegen 15:00 Uhr an. Wir trafen uns dort bei strahlendem Sonnenschein und machten uns schon bald geschwind zu Fuß auf zu unserem gelobten Kerpestal. Auf dem Weg dorthin trafen wir wunderliche Gestalten, die sich eben auch „Treverer“ nannten. Es handelte sich offenbar bei den beiden um Nachfahren eines gewissen keltischen Stammes, die eben auch unsere Namensväter waren!

Nach kurzzeitiger Verwirrung boten die beiden an, uns einen Einblick in ihr Stammesleben zu geben. Und so erlebten wir das Leben unserer Namensväter ein ganzes Wochenende hautnah mit. Das beinhaltete nicht nur den Aufbau unserer vertrauten Zelte sondern das ging mit einer Vielzahl von Aufgaben einher, darunter ein Lagertor bauen, Töpfern, nach alter Tradition Brot backen und Vieles mehr.

Währenddessen bewiesen die Wölflinge des Stammes ihre pfadfinderischen Fähigkeiten und Kenntnisse bei einem Waldlauf, wo sie verschiedene Stationen meisterten. Hierfür wurden sie am Abend bei der feierlichen Verleihung ihrer gelben Halstücher belohnt.

Nachdem sich die Männer und Frauen vom Stamm der Treverer verabschiedeten, ließen wir am Sonntag das Lager mit einem großen Festessen und dem Tag des offenen Zeltes für alle Eltern und Geschwister der Teilnehmer*innen ausklingen.

Felipe Cobos

PSD-SAT 1

Geschichte des PSD-SAT 1

Pfadfinder SchnellDurchmarsch – Schwarzer AdlerTreverer Nr. 1

Der PSD-SAT 1 ist eine fußläufige, ca. 70 Kilometer weite Verbindung der beiden Stämme Schwarzer Adler aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Treverer aus Dieblich.

Von Dieblich aus gesehen läuft die Strecke über Kobern-Gondorf, dann über Wolken und den Karmelenberg nach Ochtendung. Dort dann weiter durch das Nette-Tal vorbei an der Ruitscher Mühle, Welling und Trimbs nach Mayen. Anschließend in Richtung Ettringen und den Hochstein. Vorbei am Gänsehals und über den Galenberg geht der Weg dann weiter in Richtung Brohltal. Hier trifft die Strecke dann die Burg Olbrück und führt westlich des Königsees auf Schalkenbach zu. Zum Schluss noch über einen letzten Höhenzug mit dem Steckenberg und dann nach Bad Neuenahr.

Die Strecke zwischen den beiden Stämmen der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (PSD) wurde bereits in den verschiedensten Konstellationen bewältigt – jede Wanderung hatte dabei ihren eigenen, ganz besonderen Reiz!

(Sollte eine Wanderung in der Aufzählung fehlen – Bitte Bescheid geben!)

Mytilus

Mytilus

21. bis 28. September 2019

September, es ist ein Freitagmittag. Eine Gruppe nicht mehr ganz sooo junger Pfadis, man könnte auch sagen „Alte Rover“, macht sich auf den Weg nach Hamburg. Nein es geht nicht zum HaSiWe, sondern am Samstag weiter nach Flensburg – dort wartet Sie auf uns.

Die Bundeshorte macht ihre erste Große Fahrt und zwar per Schiff. Mytilus heißt der flotte historische Segler, der für eine Woche unser Zuhause sein soll. Am Sonntag Früh war es dann auch soweit, nach einer Sicherheitsunterweisung und der ersten Einführung ins Segeln geht die Reise Richtung Dänemark weiter, jetzt per Segel mit Schiff.

Es war ein unglaublich schönes und beeindruckendes Erlebnis, vom Wind über die Ostsee getragen zu werden. Wir hatten bestes Segelwetter und nur einen Tag etwas raue See, naja auch die Fische brauchen was zu futtern.

Dieser Törn wird nicht der letzte gewesen sein, auf dem unsere Horte war. Wir wollen wieder raus aufs Meer, unseren Horizont erweitern und wir können jeder Gruppe nur empfehlen, auf die Mytilus zu gehen, um eine unvergessliche Zeit zu erleben!

Shames

Olli & Wooki auf der Mytilus (Juli, 2014)

Treverer-Singerunde

Treverer-Singerunde

18. Oktober 2019

“Wenn der Abend naht ganz sacht und leis” … finden sich die Treverer im Gruppenraum, um bei Kerzenschein und warmen Punsch zu singen und musizieren. Auf Initiative von Jule (Sippe Alaskan) und Theresa (Sippe Ibin) wird von nun an ein Mal im Monat eine Stammessingerunde für alle Wölflinge, Sipplinge und Rover stattfinden.

Die erste Singerunde fand am vergangenen Freitag, den 18.10. bei sehr schöner und gemütlicher Stimmung statt. Der Termin der nächsten Singerunde wird auf der Homepage und als Aushang am Gruppenraum bekannt gegeben. Wir freuen uns auf Euch!

Adam

Herbstseminar 2019 auf dem Handwerkerhof

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

14. bis 17. November 2019

Kochen, braten, backen. Schreinern, schmieden, bauen. Tanzen, singen, lachen. Und natürlich: Essen, Genießen, im Pool entspannen. Das ist nicht etwa das Jahresprogramm einer Kinderbespaßungsanstalt, sondern die Kurzbeschreibung des Herbstseminars der Pfadfinderschaft Süddeutschland.

Das fand vom 14.-17.11. statt, und zwar zum dritten Mal in Folge auf dem großartigen Handwerkerhof. In bündischer Atmosphäre wurde den Teilnehmenden hier einiges geboten: Über 30 Seminare aus den Themenbereichen “Handwerk”, “Kunst, Spiel & Musik”, “Draußen daheim” und “Besser durchblicken” fanden in und um den Hof statt.

Vier Tage konnten die Jugendlichen werkeln, spielen oder sich die Köpfe heißreden, je nach Belieben. Zu den 75 Pfadis der PSD gesellten sich dieses Jahr gut 30 Gäste aus befreundeten Bünden. Gewohnt stark vertreten war natürlich der Graue Reiter, mit dem uns mittlerweile eine tiefe Freundschaft verbindet. Aber auch Mitglieder von VCP, DPSG und natürlich PBH, mit dem wir die diesjährige Wölflingsaktionen ausrichteten, ließen sich bei uns blicken.


Sogar Greifen sollen gesichtet worden sein! Nach einem vollen Wochenende, mit neuen Eindrücken und grandiosem Essen (ein Hoch auf die Küche!) bleiben vielfältige Eindrücke, neue Freundinnen und Freunde und die Erinnerung an diese viel zu kurzen Tage. Wir sehen uns nächstes Jahr!

Bericht von Olli

Fotos von Matthew und Peter Klumpp (Moppl)

MDV in Dieblich

Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (PSD) wählte in Dieblich neuen Bundesvorstand

22. bis 24. November 2019

Bundeslager, 2. Grad Waldlauf, schwarzbunt, Treverer-Jubiläum, PSD-Bundesjubiläum, Bundessommerfahrt, deutsch-russische Begegnung, DPV GoLd …. . Das sind nur einige wenige Höhepunkte, die uns im Jahr 2020 erwarten! Um die Planungen für all diese großartigen Aktionen zu konzeptionieren, zu diskutieren und Entscheidungen zu fällen, trafen sich Deligierte der fünf PSD-Stämme wie jeden November bei der Mitgliederdelegiertenversammlung (MDV). Dieses Jahr fand das Treffen zum ersten Mal seit langer Zeit in Dieblich statt. Durch die Unterstützung des DRK Ortsvereins und der Ortsgemeinde standen ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung.

Alle zwei Jahre wird der Vorstand der PSD neu (oder wieder-) gewählt. So mussten sich die Stämme leider von Vicky und Lea (beide Treverer) verabschieden, die in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Laura (JvS) und Wolle (Adler) einen wirklich hervorragenden Job geleistet hatten! Vielen Dank!
Wolle bleibt der PSD weiterhin als Kassenwart erhalten – ebenso Laura, die gemeinsam mit Stefan (Treverer), David und Nele (beide Kondor) im “Vierergespann” die Bundesführung für die nächsten Jahre übernimmt. Des Weiteren wurden viele Arbeitskreise – wie z. B. ‘Schulung’, ‘Russland 20/21’ oder ‘Nachhaltigkeit’ – gebildet und Bundesbeauftragte gewählt.

Am Samstagabend lud das Treverer-Singerunden-Team zu einer stimmungsvollen Singerunde im prall gefüllten Gruppenraum ein. Am nächsten Vormittag wurden die letzten TOP`s durchgenommen, sodass sich die Stämme wieder gen Süden und Norden verabschiedeten. Die verbliebenen Dieblicher gesellten sich zum Ausklang auf den Dieblicher Adventsbasar. Auch hier waren die Pfadis wieder aktiv mit der Sippe Ibin, welche dieses Jahr die Kinderbetreuung durchführte.

Adam

Fotos: Matthew

Führerlager 2019 in Seibersbach

Führerlager 2019 – Martinshütte Seibersbach/Hunsrück

06. bis 08. Dezember 2019

Am Führerlager diesen Jahres verschlug es uns, Gruppenführer und Rover, wiedereinmal zur Martinshütte in Seibersbach. Nachdem alle angekommen waren, gab es ein vielfältiges “Mitbring-Buffet“ und einen witzigen Film bevor wir uns auf den Weg ins Bett machten.

Gut und reichlich erholt starteten wir den nächsten Tag mit deiner Diskussionsrunde, in der wir unsere Vereinsarbeit reflektierten und überlegten, wie wir diese weiter verbessern können.

Noch bevor es dunkel wurde, einigten wir uns, in das nahgelegene Schwimmbad zu fahren. Nach 20-mal rutschen und epischen Huckepack-Wasser-Duellen machten wir uns erholt wieder auf den Rückweg um zusammen mit der Küche ein köstliches Abendessen vorzubereiten.
Mit vollen Bäuchen, aber nicht Mündern, ließen wir den Abend mit einer Singerunde ausklingen.

Für unseren letzten Tag in der gemütlichen Martinshütte, stand noch die Vorbereitung für unser Stammesjubiläum am ersten Mai an. Es wurde sich in verschiedenen Arbeitskreisen zusammengefunden und fleißig Ideen gesammelt, wie diese Aktion zu einem unvergesslichen Lager werden kann.
Es war wiedereinmal ein sehr produktives und auch witziges Lager!

Matthew

Sonnenwendfeier 2019

Sonnenwendfeier 2019

21. Dezember 2019

Der 21. Dezember ist bei uns bekanntlich der kürzeste Tag im Jahr. Es ist der Tag, an dem die Sonne auf der Nordhalbkugel die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht. Das wird bei uns auch Wintersonnenwende genannt.

Dieser Termin wird von den Dieblicher Pfadfindern genutzt, um das vergangene Jahr und seine Aktionen zu feiern und das neue Jahr zu begrüßen. Als die Sonne unterging, trafen sich rund 60 Pfadfinder am Gruppenraum und machten sich mit Fackeln auf den eigenen Lagerplatz im Kerpestal. Auf dem Weg dort hin wurden die Aktionen nochmal ins Gedächtnis gerufen. Es war wieder einiges dabei: ein Winterlager, eine Sommerfahrt nach Irland, verschiedene Großlager für groß und klein und so weiter und so weiter. Der Weg ins Kerpestal ist fast schon zu kurz, um alle Aktionen vorzustellen.

Im Kerpestal angekommen wurde das Feuer zur Wintersonnenwende vom Stammesführer und der jüngsten anwesenden Person angezündet. Während das Feuer brennt gibt es einen kurzen Ausblick auf das neue Jahr und warmen Punsch.
Nachdem die letzten Flammen erloschen sind, machen sich die Pfadfinder wieder auf den Weg zum Gruppenraum, wo der Förderkreis sie mit Tee, Kuchen und Plätzchen erwartet. Im Anschluss wird in einer tollen Singerunde bis in die Nacht gesungen.

Jens

Sternsingeraktion 2018

Gemeinsame Sternsingeraktion der Pfadfinder und Grundschule

07. Januar 2018

In diesem Jahr möchten die Sternsinger besonders auf weltweite Kinderarbeit aufmerksam machen und auf die damit verbundenen körperliche und psychische Folgen hinweisen. Rund 150 Millionen Kinder müssen arbeiten, da in ihren Familien große Armut herrscht. Ein großes Problem dabei ist, dass diese Kinder oftmals keine Schule besuchen und daher auch keine Perspektiven für ein besseres Leben haben.

Sternsinger 2018 M

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ machen sich die Sternsinger derzeit überall im Land auf den Weg, um ihren Beitrag gegen die Kinderarmut in der Welt zu leisten und Spenden zu sammeln.

In Dieblich waren es 48 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 12 Gruppen, die sich an der Aktion beteiligten und nach der gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap. aufmachten, um bei der Bevölkerung um Spenden für die Hilfsprojekte zu bitten.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die alljährlich von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt 4.266,47 Euro.

Ein Dankeschön an Walter Pistono vom Hotel Pistono, der für die Verpflegung der Teilnehmer eine köstliche Kartoffelsuppe zur Verfügung gestellt hat.

Sternsinger 2017 R (9)

Ein herzlicher Dank geht auch an alle Kinder und Jugendlichen, die mitgemacht und zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Henriette Reinders und Matthew Cowen.

Schwitzen im Winter

Schwitzen im Winter! – Rover bauten eine Sauna

28. Dezember 2019

Was macht man an einem semi-kalten Tag zwischen Weihnachten und Silvester? Eine handvoll Rover trafen sich nach der schneelosen Schneekothenfahrt im Kerpestal um sich diesem Problem zu widmen.

Sie sammelten Haselnusssträuche und banden sie zu einer kleinen Kuppel zusammen. In der Mitte wurde ein kleines Loch ausgehoben. Währenddessen wurden in einem Feuer Granitsteine bis zum Glühen aufgeheizt. Viele alte Planen dienten als Isolierung über der kleinen Kuppel. Dann musste der Innenraum noch schön angerichtet werden. Blöd, wenn man kein Licht hat. Also nächstes Mal: erst Innendeko, dann mit Isolierung abdecken! Im letzten Schritt wurden die glühend heißen Steine mittels einer Schaufel in das ausgehobene Loch innerhalb der kleinen Kuppel transportiert. Fertig ist die Schwitzhütte!

Die Steine heizten die Schwitzhütte recht schnell auf, bald konnte man dort mächtig schwitzen. Ein selbstgemachter Brennnesselaufguss sorgte für den Flair.

Nach ein bis drei wohltuenden Saunagängen fühlten sich die Rover wie ganz neu. Gänzlich entspannend so eine selbstgebaute Schwitzhütte!

Jens

Hamburger Singewettstreit

Hamburger Singewettstreit

23. bis 25. Februar 2018

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, machte sich am dritten Februarwochenende eine Gruppe Rover des Stammes Treverer auf in die Hansestadt Hamburg. Der Umwelt zuliebe entschieden wir uns eine Fahrgemeinschaft mit dem Stamm Helfenstein aus Koblenz-Arenberg zu bilden. Entspannt starteten wir unsere achtstündige Fahrt mit einem großen Reisebus in Koblenz.

 
Hamburger Singewettstreit 2018 (14)
 
Hamburger Singewettstreit 2018 (6)
 
Hamburger Singewettstreit 2018 (12)

Erster Halt an diesem Abend war das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Harburg. Dort erwartete uns schon unsere nach Kiel ausgewanderte Nele. Bündische Veranstaltungen sind hervorragend geeignet, um seine in Deutschland verteilten Freunde wiederzutreffen. Ein Klassenzimmer sollte an diesem Wochenende unsere Schlafstätte sein. Nachdem wir unser Zimmer mit Isomatten und Schlafsäcken ausgerichtet hatten, fuhren wir mit der S-Bahn in die Honigfabrik, wo uns bereits weitere PSD’ler erwarteten. Bis tief in die Nacht sangen wir uns mit zahlreichen anderen Pfadfindern und Pfadfinderinnen die Stimmen heiser.

Am nächsten Vormittag erkundeten wir das Hamburger Stadtleben. Nach einem Spaziergang am Jungfernstieg und deliziösem Mittagessen in unserem Stammburgerladen, mussten wir zurück zum Gymnasium. Am Nachmittag fand dort in der Friedrich-Ebert-Halle das jährliche Hamburger Treffen zahlreicher Sängerinnen und Sänger, der Hamburger Singewettstreit, statt. In den Kategorien Sippen/Horten, Bünde/Stämme, Singekreise, Offene Kategorie und Einzelsänger/Duette traten 22 Gruppen gegeneinander an. Von Beiträgen zum Mitsingen bis hin zu melancholischen oder heiteren Stücken war alles dabei. Auch unser Stammesführer Jens trat mit einem selbstgeschriebenen Lied auf. Er verzauberte das Publikum und regte es zum Mitsingen an. Der ganze Saal ertönte am Ende des Liedes in den unterschiedlichsten Tierstimmen. Jens erreichte einen wundervollen dritten Platz. Die Kleinen umscharrten ihn  und verlangten nach Autogrammen auf ihren T-Shirts. Selbst eine Zusage, die normalerweise nur dem Erstplatzierten zusteht, konnte er spielen. Das Publikum tobte vor Lachen als er das allen bekannte Lied Peter anstimmte. Wen kümmert denn da noch eine Platzierung?

Zuletzt vertonten drei Gruppen das Lied „Heute hier, morgen dort“, das aus Hannes Wader Feder stammt. In der Kategorie 7 Tage/1 Lied erhalten die angemeldeten Sängerinnen und Sänger eine Woche vor dem Singewettstreit einen Liedtitel, den sie innerhalb dieser kurzer Zeit nach Herzenslust arrangieren können. Die Mitmach-Zentrale hatte es sogar noch schwieriger: Sie fand sich erst am Samstagmorgen zusammen und studierte innerhalb von drei Stunden ihren Beitrag ein.
Nach dem Singewettstreit fuhren wir alle gemeinsam zur Nachfeier des Singewettstreits. Dort wurde gelacht, getanzt und wieder bis in die frühen Morgenstunden gesungen.
Am Sonntag hieß es dann nach wenig Schlaf Rucksäcke packen. Alles halb so schlimm, denn die anstehende Busfahrt machte es uns ja möglich den Schlaf nachzuholen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Vicky

Sippenwinterlager in Untershausen (Westerwald)

Sippenwinterlager in Untershausen (Westerwald)

02. bis 04. März 2018

Es waren einmal zwei Pfadfinderstämme, Schwarze Adler und Treverer, die sich in einem kalten Winter trafen, um ein Wochenende im verschneiten Jugendferiendorf Untershausen im Westerwald zu verbringen.

 
SiWiLa 2018 (H) (46)
 
SiWiLa 2018 (H) (29)

An diesen Ruhetagen, vom 2. bis 4. März, sollten die mutigen Helden einen wiedergekehrten Bösewicht, der die Märchen bedrohte, aufsuchen und besiegen. Auf den Feind trafen sie am Abend des ersten Tages nachdem ihr Lager aufgeschlagen war und sie Schinkenkäsenudeln zu sich genommen hatten. Die Königin hatte ihr ersten Kind geboren und den Hutmacher die Einladung zur großen Feier überbringen lassen.

Unbefangen gingen die mehr als fünfzig Pfadfinder, mit einem Zauberspiegel als Geschenk, zum Schloss. Doch dort trafen sie nicht nur die Königin, sondern auch ein übles Wesen. Ein kleiner Kobold wollte der Königin ihr Kind entreißen! Lediglich die Lösung des gestellten Rätsels konnte das Erstgeborenen erretten: „Wie lautet mein Name?“ Die Königin war verzweifelt aufgrund der schier unmöglich zu lösenden Aufgabe. Es gab tausende Namen auf der Welt. Und es blieben nur drei Versuche. Doch zum Glück hatten die Teilnehmer schon vor langer Zeit von diesem seltsamen Kobold gehört. Der Name des Wesens konnte genannt werden, es war das Rumpelstilzchen, und die Königin konnte ihr Kind behalten. Doch die Moral von der Geschicht‘ folgt noch nicht.

SiWiLa 2018 (H) (45)

Das Rumpelstilzchen war so erbittert über den Ausgang des Geschehens, dass es den Zauberspiegel entwendete und in den mittlerweile finsteren Wald flüchtete. Dies war eine Katastrophe: Mit dem Spiegel war es möglich, durch alle Märchenwelten zu reisen, welche bis jetzt in Frieden gelebt hatten. Es würde alle Märchen zum Bösen bekehren. Also verfolgten die mutigen Helden den Kobold. Doch auf der nächtlichen Wanderung durch den Märchenwald fanden sie nichts als seltsame Gestalten, die sie verschreckten. Müde, aber noch in Vorfreude auf die folgende Singerunde, kehrten sie zu ihren Hütten zurück. Dort hatte der Schuft jedoch den Spiegel zurückgelassen und war entflohen. Er hatte sein düsteres Werk vollbracht.

Am nächsten Morgen sahen sich die Pfadfinder, nach einem kräftigen Frühstück, einer großen Aufgabe entgegengestellt. So zogen sie in kleinen Gruppen in die verschneite Landschaft hinaus, um die Märchen wieder ins Lot zu bringen. Dort fanden sie die Märchenfiguren und befreiten sie spielerisch von dem Bösen. Nachdem alle Ausgängigen wieder ins Lager zurückgekehrt waren, erfreuten sie sich an einer warmen Kartoffelsuppe mit Würstchen. Hier das hochverdiente Lob an die Küche!!!

 
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Nur das Rumpelstilzchen, welches vorher vom Hutmacher gefangen worden war, konnte sich nicht an dem leckeren Schmaus erfreuen, es saß, in Ketten gelegt, im tiefsten Kerker des ganzen Märchenlandes. Der darauf folgende Bunte Abend war somit voller Fröhlichkeit, und die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, warmen Punsch zu trinken und einige Lieder anzustimmen.

Am nächsten Tag sollte dem Rumpelstilzchen nun in aller Frühe seine gerechte Strafe zukommen. Nach dem gemeinsamen Frühstück versammelte sich die gesamte Märchenwelt um dessen Verbannung mitzuerleben. Doch im letzten Moment konnte sich der Wicht noch einmal losreißen und einen verheerenden Fluch aussprechen. Die Märchenwelt erzitterte. Gruppen gingen aufeinander los und riefen ihr Gefolge zu Verbrechen auf. Es wäre der Untergang der Märchen gewesen, wenn nicht der Hutmacher die Teilnehmer für einen kurzen Moment beschwichtigt und eine entscheidende Schlacht mit Schneebällen ausgehandelt hätte. Die vier Gruppen richteten sich nun auf dem Schlachtfeld ein und ließen den Kampf wenig später beginnen.

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Eine Schneeballschlacht, wie sie die Märchenwelt noch nie gesehen hatte, wurde ausgetragen. Die gegnerischen Wappen mussten erbeutet werden um einen Kompromiss zu erzwingen, der den Frieden wiederherstellen sollte. Doch zum Glück haben sich alle wieder besonnen, gaben ihre Wappen auf, und die Märchen fanden nach den Unruhen wieder zum friedlichen Dasein zurück. Und wenn die Märchen nicht vergessen sind, das Lager noch im Sinn, und der Frieden bleibt, dann lebt der Gedanke noch lange fort.

Kai Krall

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder e. V.

Am 07. März 2018 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder statt. Jens Cowen, Stammesführer der Treverer, konnte an diesem Abend 28 Eltern, Rover und Sipplinge im Gruppenraum begrüßen.

Sehr zur Freude des Vorstandes ergriff ein Vater zweier Sipplinge das Wort und bedankte sich stellvertretend für die Elternschaft bei den Pfadfindern für die unermüdlich geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Nach der Vorstellung des Kassenberichtes gab der 3. Vorsitzende bekannt, dass die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr um 14 auf 180 angestiegen ist. Hierfür lobte der Vorstand seine jungen Gruppenführer, die Dank ihres tollen Engagements einen sehr großen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung bei den Treverern haben.

Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes enthielt 45 einzelne Positionen mit den Aktionen des letzten Jahres, die den Anwesenden von Jens und Adam Cowen sowie Frederieke Reinders in einer sehenswerten Bilddokumentation präsentiert wurde. Neben den vielen Stammes- und Bundesaktionen war der Höhepunkt des vergangenen Jahres zweifellos das „Überbündische Treffen“ das im Herbst 2017 auf der Schwäbischen Alb stattfand und an dem über 2.000 begeistere Pfadfinder zu einem bunten Großlager zusammenkamen.

 
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In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden einige geplante Aktionen des noch jungen Pfadfinderjahres vorgestellt. Nachdem die beiden Winterlager der Meuten und Sippen bereits viele Treverer begeisterte, wird die nächste große Aktion das Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland für alle Stammesmitglieder vom 10. bis 13. Mai in Hinterweidenthal in der Pfalz sein. Auch in diesem Jahr stehen unter anderem wieder eine Meutensommerfahrt, die Großfahrt für die Sipplinge und Rover in den Sommerferien sowie das Herbstlager auf dem Programm.

Nach einer harmonisch verlaufenden Versammlung, bei der, wie bei den Treverern üblich, Kaffee, Kuchen und Tee gereicht wurde, bedankte sich Jens Cowen bei den Anwesenden für ihr Kommen und verabschiedete die Vereinsmitglieder.

Rainer Heinz

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Meutenwinterlager im CVJM-Freizeitheim Lindenmühle Ergeshausen

Meutenwinterlager  im CVJM-Freizeitheim Lindenmühle Ergeshausen

König der Löwen mal anders (09. bis 11. März 2018)

Am Wochenende von 9. bis zum 11. März 2018 machten sich 15 begeisterte Wölflinge mit ihren Gruppenführern der Stämme Treverer aus Dieblich und Schwarzer Adler aus Bad-Neuenahr-Ahrweiler auf zu einer großen Festivität.

Mufasa, der König der Löwen, hatte zu Ehren seines Sohnes Simba zu einer großen Tauffeier eingeladen. So folgten die aufgeregten Gäste voller Spannung dem Ruf des Löwenkönigs in das Land der Steppen und Wüsten. Das CVJM Freizeitheim Lindenmühle in Ergeshausen (ein hervorragendes „Winterquartier“ für junge Pfadfinder) sollte ihr Ziel sein. Dort angekommen waren schon alle Vorbereitungen für die Feierlichkeiten im Gange und der junge Simba und Nala, seine Löwenfreundin, konnten von Raffiki, Mufasa, Timon und Pumba in Empfang genommen werden. In einer Nacht voller Gesang und lauschigen Gesprächen neigte sich der Freitag schnell dem Ende zu.

 
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Am nächsten Morgen allerdings mussten die Teilnehmer feststellen, dass alle Vorräte für das am Abend geplante Festmahl gestohlen worden waren. Natürlich waren die jungen Wölflinge dort sofort zur Stelle und entdeckten im Laufe des Vormittags, dass sich die Hyänen aus dem Schattenland als Diebe herausstellten.
Im Laufe des Samstagnachmittags wurde dann der Weg durch das Schattenland, bis hin zum Elefantenfriedhof, dem Versteck der Hyänen, auf dem es an Stationen Teile der Vorräte zurück zu gewinnen galt, bestritten. Am Elefantenfriedhof angekommen schlugen sich alle Wölflinge einen Weg durch ein Labyrinth, das sie nur mithilfe ihrer atemberaubenden Schnick-Schnack-Schnuck Künste durchqueren konnten. So wurden schließlich alle Hyänen besiegt und das Festmahl konnte am Abend genossen werden.

Der Höhepunkt des Wochenendes war wieder einmal der von den Kindern selbst gestaltete und moderierte Bunte Abend. Sie hatten sich viele verschiedene Programmpunkte ausgedacht – vom Lieder Raten bis hin zu pantomimischen Vorführungen.

Am Sonntag kehrten nach dem morgendlichen Brunch alle gegen 15 Uhr müde aber glücklich nach Hause zurück.

Frederieke Reinders

Arbeitstag (Rund um den GruRaum; Alte Markthalle; Kerpestal)

Arbeitstag  (Rund um den Gruppenraum; Alte Markthalle; Kerpestal)

24. März 2018

Am Gemeindearbeitstag halfen auch die Pfadfinder kräftig mit, die Dieblicher Anlagen wieder in einen ansehnlichen und gepflegten Zustand zu versetzen.

Nachdem einige Wölflinge mit ihren Gruppenführern und Fördermitgliedern zunächst im und rund um den Gruppenraum wirkten, trafen sich bereits Sipplinge und einige fleißige Eltern im Kerpestal, um den Lagerplatz wieder in Ordnung zu bringen. Es wurde gebaut und gestrichen und am Ende konnte man in zufriedenen Gesichtern erkennen, dass sich alle Arbeit wieder mehr als gelohnt hatte.

 
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Basislehrgang – Aufbauschulung

Basislehrgang – Aufbauschulung

Stutensee-Friedrichstal (26. März bis 02. April 2018)

Alljährlich zu Ostern treffen sich einige anstrebende Gruppenleiter der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) zu einem (Basis-)Lehrgang um die Grundlagen der Gruppenführung zu erlernen. Die Seminare sollten nach einem dreitägigem Haijk im Pfadfinderheim Stutensee-Friedrichstal bei Karlsruhe stattfinden.

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Doch die Rolle eines Gruppenführers ist nicht Alles, schließlich müssen auch Aktionen wie das große Überbündische Treffen (ÜT) geplant, gestaltet und umgesetzt werden. Um das bereits gesammelte Wissen zu vermitteln, sollte dieses Jahr parallel zum Basislehrgang, die erste Aufbauschulung der PSD stattfinden.

Die vier Teilnehmer, von denen drei aus dem Stamm Treverer stammten, reisten im Verlaufe des Donnerstagnachmittags an, um sich dann von der Küche mit einem Döner-Abendessen verwöhnen zu lassen. Darauf fand, in Folge von einer Fragerunde zum Thema Jugendbewegung, die erste gemeinsame Singerunde im gemütlichen Wölflingsraum mit Gitarre und Akkordeon statt.

Am nächsten Tag weckten die angehenden Sippen- und Meutenführer, die viele Aufgaben übernehmen durften, um sich an eine Leitrolle zu gewöhnen, um 7 Uhr das ganze Haus. Auch die folgenden Morgenrunde gestalteten sie, wie nun jeden Morgen, mit großer Freude. Nach einem kräftigen Frühstück ging es für die Aufbauschulungsteilnehmer um Fördermöglichkeiten für die Jugendarbeit: Wie beantragt man Zuschüsse? Woher bekommt man Zuschüsse? Wie viel Geld kann man bekommen? All diese Fragen, die leider oft zu kurz kommen, konnte man uns in diesem lehrreichen Seminar beantworten. Hier auch: Ein großer Dank an alle, die sich dieser wichtigen Arbeit annehmen und viele Treffen und Aktionen der Jugendlichen erst ermöglichen.

Nach dem Mittagessen und einer entspannten Pause, in der Yoga gemacht wurde, fanden sich die vier Pfadfinder wieder beim Seminar zum „Räte vorbereiten, durchführen und nachbereiten“ ein. Dort erlernten sie verschiedene Methoden der Moderation, wie eine gute Vorbereitung auszusehen hat und wie Protokolle passend geschrieben werden. Mit unter anderem diesem Wissen gestalteten sie einen eigenen beispielhaften Stammesrat, auf den womöglich noch viele wirkliche in Zukunft folgen sollen. Nach dem ausgiebigem Abendessen und einer vorherigen Tanzrunde konnten sich alle Anwesenden in einer offenen Runde Fragen zum Thema „Meine Rolle als Gruppenführer“ beantworten lassen. Später setzten sie sich wieder zum gemütlichen Liedersingen zusammen.

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Nachdem Alle wach waren, sich in der Morgenrunde eingefunden und gefrühstückt hatten, ging es für die Teilnehmer rund um das Thema „Großfahrtenplanung“. Dazu durfte sich Wissen angeeignet und schließlich auch zwei Großfahrten nach Sardinien sowie Finnland geplant werden. Vielleicht dürfen diese Fahrten ja sogar einmal stattfinden? Das darauf folgende Essen und die mittelalterliche Tanzeinlage brachten gute Laune und Motivation, welche beim nächsten Seminar an der frischen Luft die Produktivität steigerte. Es musste unter Anleitung eine große Kleeblattjurte aufgebaut werden, in der am nächsten Tag die Ostersingerunde stattfinden sollte.Auch das fachgerechte Reparieren von Zeltplanen wurde vermittelt. Das abendliche Speisen fiel wieder groß aus und die Pfadfinder genossen den folgenden, leider regnerischen, Abend wieder mit vollgeschlagenen Mägen beim Tanzen und Singen. Denn, um die Mannschaft bei Laune zu halten, ist gute Verpflegung wichtig. Daher hat die hervorragende Küche wirklich Jedermann durchgehend mit gutem Essen versorgt. Ein großes Lob und Dank an die Küche! Nun am Sonntag, dem ersten April und Ostersonntag, ging es direkt nach der täglichen Morgenroutine weiter mit dem Osterfrühstück, beziehungsweise eher mit dem Festessen. Es wurden Ostereier, Hefezöpfe, Kuchen, Tiramisu und vieles mehr aufgetischt. Und das Küchenteam hatte sich sogar einen Spaß daraus gemacht, schließlich war der erste April, dort viele kleine Überraschungen einzubauen. Diese und mehr Aprilscherze wurden auch noch weiterhin im Verlaufe des Tages gemacht.

 
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Bei dem folgenden Seminar ging es um die Öffentlichkeitsarbeit: Es wurde verdeutlicht, wie Elternarbeit, das Anwerben von Mitgliedern, Berichte und Werbung gestaltet werden kann. Dazu wurden auch bereits bestehende Beispiele (Flyer, Berichte…) ausgewertet und bearbeitet. Mittags gab es dann wieder leckere Speisen und eine Pause zum Entspannen.

Danach hieß es für die Aufbauschüler selber: „Ärmel hochkrempeln und Hände waschen!“ Nun sollte im Küchenplanungsseminar das große Abendessen, zudem auch Gäste geladen waren, vor- und zubereitet werden. Auf ausgewogene Essensauswahl, Nachhaltigkeit und eine passende Kalkulation wurde geachtet. Es gab Möhren-Zucchini-Suppe, selbstgemachte Käsespätzle und Crêpes. Das Kochen fiel ganz im Sinne einer realistischen Übung aus: Stressige Situationen, zu schnelle und hungrige Esser und große Mengen an zubereitetem Essen. Dies alles grenzte schon an einem großen Abenteuer, das aber auch eine Erfahrung wert gewesen ist. Aufgrund des bedauernswert schlechtem Wetters musste während dieser Lehreinheit die Kleeblattjurte abgebaut werden. Doch wo soll jetzt die Abendrunde stattfinden? So wurde schließlich der große Speise- und Versammlungsraum, mit vielen Zeltbahnen an der Decke und den Wänden, zu einem anschaulichen Jurtenersatz umfunktioniert. In dieser „Jurte“ fand nun die wunderbare Ostersingerunde statt, die von vielen verschiedenen Stämmen und auch anderen Bünden geprägt und gestaltet wurde.

Am nächsten Morgen standen die Teilnehmer müde, aber doch in guter Erinnerung an die letzte Singerunde, auf und gingen zur Morgenrunde und zum Frühstück. Darauf ging es leider schon los mit „Putz und Pack“ um sich dann nach dem ausgiebigen Mittagessen von den anderen Teilnehmern der Aufbauschulung und des Basislehrgangs zu verabschieden.

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Doch die Erinnerung an die allerersten Aufbauschulung und den ersten eigenen Basislehrgang bleibt, und hoffentlich dürfen auch noch in einigen Jahren ganz neue Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Und zum Abschluss noch: Ein großer Dank an alle Organisatoren, Seminarleiter und Helfer, die die Aufbauschulung, und natürlich auch den Basislehrgang, erst ermöglichen und ihre Ideen durchsetzen um dem Pfadfindertum eine lange Zukunft zu gewährleisten.
Denn man kann nie genug „Danke“ sagen!

Kai Krall

Rheinischer Singewettstreit (Burg Rheinfels, St. Goar)

Mit dem Fahrrad zum Rheinischen Singewettstreit

Burg Rheinfels, St. Goar (20. bis 22. April 2018)

Der 11. Rheinische Singewettstreit war mit 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder ein großer Erfolg. Bei herrlichem Sonnenschein gab es ein wunderbares Lager auf dem Gelände von Burg Rheinfels. Traditionell und standesgemäß reisten die Treverer mit dem Fahrrad an.

 
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WM-Gold für Ricarda Patz

Riesenerfolg für Gruppenführerin der Treverer

Ricarda Patz holte Goldmedaille bei Cheerleading-Weltmeisterschaft in Orlando

Ricarda Patz erzielte mit dem Senior All Girl Team bei der Cheerleading Weltmeisterschaft 2018 in Orlando den ersten Platz!

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70 Nationen nahmen an der Cheerleading Weltmeisterschaft in Florida teil. 27 junge Frauen aus verschiedenen Regionen Deutschlands qualifizierten sich für die deutsche Nationalmannschaft. Sie bereiteten sich intensiv vor für die Teilnahme in der Kategorie Senior All Girl Elite an der Weltmeisterschaft.

Am 14. April flogen die vier Teilnehmerinnen aus Koblenz und Umgebung nach Orlando. Letzte gemeinsame Trainingstage vor der Teilnahme an der Weltmeisterschaft gaben dem Auftritt noch den letzten Schliff.
Das Senior All Girl der deutschen Nationalmannschaft erzielte bei der Qualifikation am Donnerstag, den 26. April, den ersten Platz. So stand die Teilnahme an dem Finale am Freitag unter einem guten Stern. Nach einem gelungenen Auftritt um 16:42 Uhr Ortszeit, der von vielen Freunden, Verwandten und Cheerleading-Begeisterten im Live-Stream verfolgt wurde, vergingen noch vier lange Stunden bis zur Preisverleihung.

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Das Senior Allgirl Team gewann Gold so wie zwei Tage zuvor auch die beiden Junior-Teams.
Montagmorgen landeten die vier Goldmedaillenträgerinnen erschöpft, aber glücklich, auf dem Düsseldorfer Flughafen und wurden begeistert empfangen.

Mit einer gelungenen Überraschungsfeier wurde der Medaillensieg gebührend abgerundet.
Die Treverer sind sehr stolz auf ihre frisch gebackene Weltmeisterin!

Bundeslager in Hinterweidenthal/Pfalz

Bundeslager in Hinterweidenthal/Pfalz

10. bis 13. Mai 2018

Wie jedes Jahr im Frühjahr trafen sich die Dieblicher Pfadfinder zum traditionellen Bundeslager der Pfadfinderschaft Süddeutschland mit ihren befreundeten Stämmen Schwarzer Adler aus Bad Neuenahr, Kondor aus Karlsruhe, Greif aus Bruchsal und Jörg von Schauenburg aus Oberkirch/Schwarzwald.

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Dieses Mal zog es insgesamt 170 Wölflinge, Sipplinge, Rover und Altpfadfinder – davon 40 aus Dieblich – zum Waldjugendzeltplatz Hinterweidenthal in die Pfalz. Mit viel Mut und noch mehr Spaß bestritten Wölflinge und Sipplinge vier Tage lang gefährliche Abenteuer im Gummibärenland.

Nachdem alle am Donnerstag heil im Tal angekommen waren, wurden zunächst die Zelte mehr oder weniger im Trockenen aufgebaut. Danach wurden die Pfadfinder von König Gregor von Dunwin zusammen mit seiner Tochter Calla als Gäste anlässlich des 18. Geburtstages Callas begrüßt.

Freitags bestritten die Wölflinge einen abenteuerlichen Waldlauf und die Sipplinge erstellten mit viel Freude verschiedene Dekorationen, bauten Werkzeuge und kochten Essen, um alles für den 18. Geburtstag von Calla am Samstag vorzubereiten.
Doch die Prinzessin wurde noch am Tag der Vorbereitungen vom bösen Igzorn entführt, weswegen am Samstagvormittag  die Sipplinge einen Waldlauf absolvierten, um ihre Fähigkeiten im Kampf gegen Igzorns Männer zu trainieren. Während dessen sammelten die Wölflinge zusammen mit den Gummibären in Workshops Zutaten für den Gummibärensaft.

Am Nachmittag konnte Igzorn mit vereinten Kräften überlistet und so die Prinzessin gerettet werden, so dass am Abend ein tolles Geburtstagsfest gefeiert wurde. Von diesem Fest, bei dem viel getanzt und gesungen wurde, wird man noch sehr lange erzählen.

Sally

Neues Datenschutzkonzept beschlossen

Neues Datenschutzkonzept beschlossen

17. Juni 2018

Beim Stammesrat im Juni wurde das neue Datenschutzkonzept vom Vorstand unterzeichnet und damit verbindliche Datenschutzregelungen für die Datenerhebung,-verarbeitung und -nutzung bei den Dieblicher Pfadfindern getroffen.

Meutensommerfahrt von Bell nach Rieden

Meutensommerfahrt: Vier Berge, ein See und ein Wasserbecken

29. Juni bis 01. Juli 2018

Bell/Rieden Vom 29. Juni bis 01. Juli 2018 war es wieder soweit und die jüngsten Pfadis – „Wölflinge“ genannt – gingen mit ihren Betreuern wieder einmal auf eine Sommerfahrt vor der Haustür.

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Gestartet wurde in Bell mit sechs kleinen Wölfen und sechs Betreuern. Und um es gleich vorweg zu nehmen – es endete in einem Kneipp´schen Wasserbecken in Rieden in der Eifel und ging dann von dort aus wieder grob endgereinigt und getrocknet ab nach Hause.

Einigen der lieben Kleinen reichte dort ein Kneipp´sches Fußbad nicht aus und sie planschten bis zur Vollversenkung was glücklicherweise bei den heißen Temparaturen kein Unglück war.

 
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Vorher waren sie alle schon zwei Tage gewandert: Zuerst um Bell herum und zwischen den vier Bergen her – die Gipfelbesteigungen ließen wir temperaturbedingt ausfallen – und am nächsten Tag zum Waldsee bei Rieden – hier natürlich inklusive einer ausgedehnten Badepause.

Das unbestrittene Highlight bildete die Speiseeis-Session vor dem Weg zum Zeltplatz auf einer Höhe oberhalb von Rieden. Nach einigen gemeinsamen Werwolfspielen und ein paar Liedern am Lagerfeuer übernachtete die Gruppe hier wieder in einer Kohte, dem typischen schwarzen Pfadfinderzelt.

 
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Michael Schneider

Vorstandsschaftssitzung der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (VSS)

Vorstandsschaftssitzung der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (VSS)

29. Juni bis 01. Juli 2018

Am letzten Wochenende trafen sich die Stammesführungen der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) im Dieblicher Kerpestal, um die halbjährliche sogenannte VSS, Vorstandsschaftsitzung, abzuhalten.

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Bereits freitags reisten die Südstämme Kondor und Greif sowie der Stamm Schwarzer Adler aus Ahrweiler an. Nach dem Zeltaufbau versorgte uns das Küchenteam Lukas und Lisa mit einer leckeren Bunnebrock. Nicht allzu lange sollte der Abend werden, da wir am nächsten Tag doch etwas früher als an anderen Samstagen gewohnt, aufstanden.

Pünktlich um 9 Uhr eröffnete die Bundesführung, Laura und Vicky, die VSS. Geschützt vor der Sonne, unter einem Jurtendach, reflektierten wir vergangene Aktionen, planten anstehende und lauschten den Berichten der einzelnen Stämme. Der Stamm Treverer stellte sein kürzlich ausgearbeitetes Datenschutzkonzept vor, dessen Inhalt sich die Stammesführungen zum Vorbild nehmen wollen. Den Planungsstand der anstehenden Sippenaktion des Deutschen Pfadfinderverbandes stellte Stäuer vor und schaffte es, uns allen Vorfreude auf das im Jahre 2019 stattfindende Lager zu machen. Das 15-köpfige Planungsteam besteht aktuell aus 5 Treverern!

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Da auch die Wöflinge im nächsten Jahr nicht zu kurz kommen sollen, legten die Stammesführer einen Planungstermin für eine von der PSD und dem Pfadfinderbund Horizonte ausgerichtete Südbünde-Meutenaktion fest. Am Nachmittag durfte die Bundesführung die VSS höchst feierlich beenden und lud alle Teilnehmenden zum Schwimmen in der Mosel und anschließendem Grillen im Kerbestal ein.

Victoria Patz

Mädchenfreizeit für Geflüchtete

Dieblicher Pfadfinder organisierten Mädchenfreizeit für Geflüchtete an der Untermosel

16. bis 20. Juli 2018

In der Woche vom 16. – 20. Juli organisierten wir, die Dieblicher Pfadfinder, unter Leitung von Victoria Patz und Christian Brust, eine Freizeit für geflüchtete Mädchen. Idee der Freizeit war es den Jugendlichen einen Freiraum zu geben, in dem sie eine Woche ungezwungen Spaß haben konnte, ohne mit den Anforderungen, denen sie im Alltag ständig begegnen, konfrontiert zu sein.Montags trafen wir uns in voller Vorfreude mit den Mädchen und jungen Frauen im Alter von 11 – 18 Jahren zum ersten Mal. Auf ein kurzes Kennenlernen folgend, besprachen wir zusammen mit den Teilnehmerinnen das Programm für die kommende Woche. Christian und Vicky stellten zwei von ihnen festgelegte Programmpunkte vor: zwei Mütter von Pfadfindern, luden zu einem Filz- und zu einem Nähworkshop ein. Alle weiteren Programmpunkte bestimmten die Teilnehmerinnen selbst. Uns war es sehr wichtig, dass die Mädchen selber und zudem in einer demokratischen Abstimmung, über ihre gemeinsame Freizeit entscheiden durften. Am Nachmittag des ersten Tages filzten wir mit den Teilnehmerinnen kleine Schalen aus Wolle.

Wie es sich die Mädchen gewünscht hatten, besuchten wir am nächsten Tag einen Wild- und Freizeitpark. Nach einem umfassenden Spaziergang durch den Wildpark und einem gemeinsamen Picknick, zu dem jede etwas mitbrachte, hatten die Mädchen die Chance, die verschiedenen Attraktionen im Park auszuprobieren. Highlight war dabei an diesem heißen Tag neben der Achterbahn, vor allem die Wildwasserbahn im Park.

Am Mittwochmorgen nähten die Teilnehmerinnen in aller Seelenruhe kleine Herzen aus Stoff. Nachdem die Gruppe zusammen Pizza zubereitet und gegessen hatte, widmeten wir uns am Nachmittag dem Thema: „Just for girls – Ladiesafternoon!“ Rieke, Marion und Ricarda, ebenfalls Pfadfinderinnen aus dem Stamm Treverer, frisierten fleißig, lackierten Finger- und Zehennägel kunterbunt und schminkten die jungen Mädchen.

Donnerstag ging es auf den Wunsch der Teilnehmerinnen in die Stadt. Diese wurde in Kleingruppen erkundet. In der Mittagspause trafen sich alle Gruppen wieder, um bei strahlender Sonne ein Eis zu genießen.

Der Freitagmorgen war den Vorbereitungen für einen Nachmittag mit Familie und Unterstützern der Freizeit gewidmet. Hierzu bereiteten die Mädchen am Morgen nicht nur zahlreiche internationale Gerichte, wie zum Beispiel Tabule, Falafel und Baba Ganoush, sondern sorgten auch für das passende Ambiente für die Gäste. Nachdem diese eintrafen, wurden sie von zwei der elf Teilnehmerinnen mit einer kleinen Ansprache begrüßt. Mit knurrenden Mägen wurde das Buffet eröffnet. Ein schöner, konversationsreicher Nachmittag folgte, ganz unter Verantwortung der Teilnehmerinnen. Er verging wie im Flug. Und die Frauenpower siegte.

Ende der Woche waren die Mädchen bereits ein eingeschworenes Team, welche sich solche Aktionen auch für die Zukunft wünschen.

Wir möchten auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Dieblich, die Katholische Frauengemeinschaft aus Nörtershausen, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, und das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz aussprechen, ohne deren finanzielle Unterstützung diese Aktion nicht möglich geworden wäre.

Christian Brust & Victoria Patz

 

Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb

Sommerfahrt auf der Schwäbischen Alb

16. bis 29. Juli 2018

Kühle Täler, schöne Landschaften, viele Mücken, kurze Wanderungen mit anstrengenden Aufstiegen auf die Hochebene und annehmbar warme Temperaturen.

Pfadfinder aus insgesamt fünf Sippen des Stammes Treverer trafen sich am Montag, den 16. Juli um 8:30 Uhr am Hauptbahnhof Koblenz. Dort verabschiedeten sich die vor-freudigen Wanderer und stiegen gegen 9:00 Uhr in den Zug ein um dann in Ulm nach 16:00 Uhr mit einer Stunde Verspätung anzukommen. Sie hatten nämlich in Mainz einen Anschlusszug knapp verpasst.Dort trennte sich die Gruppe um zehn Tage von zwei unterschiedlichen Punkten aus zum Standlager zu wandern. Die jüngere Hajkgruppe fuhr noch mit einem Bus aus Ulm heraus, während die anderen Wanderer einen Zug nach Ehingen nahmen. Nun ging es für zehn Tag zu Fuß durch die Schwäbische Alb.

 
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Das Wetter hielt sich größtenteils stabil bei 28 Grad und Sonnenschein. Natürlich war bei den Temperaturen auch einmal Regen angenehm, der aber eher selten fiel. Allerdings gab es in den Tälern klare und wunderbar kalte Bäche, in denen man sich abkühlen konnte.
Und selbst wenn mal kein kühles Nass in der Nähe war, spendeten die dichten Wälder genug Schatten. Beim Wandern zogen die Pfadfinder durch viele schöne Bauerndörfer mit kleinen Kirchen und großen Feldern ringsherum. Man konnte sich dann auch noch die Mühe machen und auf die Hochebene der Schwäbischen Alb klettern. Dort wurde man von einer märchenhaften Aussicht ins Tal auf Ruinen, Klöster, Burgen und vielleicht einen schönen Sonnenuntergang belohnt.

 
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Dadurch entstanden schließlich für beide Gruppen schöne Routen, wobei auch mal ein Schwimmbadbesuch oder eine Kanutour eingeplant wurden. Nach zehn Tagen trafen sich die beiden Gruppen dann wieder zwei Kilometer vor Schachen an einer Lagerstelle und verbrachten den Abend zusammen bei einer Singerunde sowie Kartenspielen.

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Alles in Allem ist nun nur noch das Fazit zu ziehen, was lautet: „Die Treverer haben mal wieder eine gelungene Sommerfahrt veranstaltet – weil wir so toll sind!“

Kai Krall

Herbstlager

“Notlandung” der Dieblicher Pfadfinder beim Herbstlager

24. bis 26. August 2018

Noch schienen die letzten Sonnenstrahlen des Sommers auf Dieblich, da versammelten sich schon mit großen Erwartungen viele Pfadfinder des ansässigen Stammes Treverer zum traditionellen Herbstlager.

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Diese brachen vom Marzy-Platz auf, um nach einer kurzen Wanderung auf ihrem Lagerplatz im wunderschönen Kerpestal anzukommen. Dort erwartete sie schon eine abflugbereite „Passagiermaschine“, welche sie auf dem schnellsten Wege ins Programm einleiten sollte.

Doch auf dem „Flug“ gab es einige Störungen und das „Flugzeug“ musste schließlich mit den Pfadfindern „notlanden“.
Doch als die Pfadfinder nun aus dem „Flugzeug“ (selbstverständlich) wohlbehalten ausstiegen, erwartete sie ein blaues Wunder. Sie waren in Schlumpfhausen gelandet!

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Die Schlümpfe waren in Panik! Nicht nur, weil Fremde bei ihnen gelandet waren, sondern auch, weil sie gerade ihr Mondfest vorbereiteten. Die Pfadfinder beschlossen, dass sie bei den Planungen helfen würden. Doch bevor dies geschehen konnte, mussten sie erst einmal bei leckerem Abendessen und einer Singerunde neue Kräfte sammeln.

Am nächsten Morgen wurde gut gefrühstückt, worauf es direkt in die nächste Phase der Vorbereitungen ging. Die Pfadfinder erprobten sich in verschiedenen Workshops, die von den Schlümpfen angeboten wurden. Es wurden Häuser gebaut, Rätsel gelöst, Gedichte geschrieben, Zaubertricks eingeübt, Fitnessübungen gemacht und Vieles mehr.

 
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Nach einer entspannten Mittagspause ging es nun darum, das erlernte Wissen anzuwenden. Die Vorbereitungen des Mondfestes waren nun im vollen Gange und dabei brauchten die Schlümpfen die Hilfe der Pfadfinder. Eine Torte musste gebacken, eine Zaubershow vorbereitet, Kräuter gesucht und Lieder eingeübt werden.

Am Abend stand nun das Mondfest vor der Tür. Die Pfadfinder versammelten sich im geschlossenen Kreise und es wurden für besondere Leistungen Auszeichnungen verliehen. Diese Feierlichkeiten wurden darauf mit einer langen Singerunde abgeschlossen.

Am Sonntagvormittag vergnügten sich die Pfadfinder noch einmal gestärkt vom Frühstück mit Gruppenspielen, bis dann schließlich auch noch mittags zu ihrer großen Freude einige Altpfadfinder sowie Eltern und Verwandte hinzustießen.

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Diese konnten sich bei Kaffee und gespendetem Kuchen Erzählungen von den erlebten Abenteuern anhören. Gut Pfad, bis nächstes Jahr und vielen Dank an alle Kuchenspender!

Kai Krall

Mädchenfreizeit Herbst 2018

Mädchenfreizeit Herbst 2018

09. bis 12. Oktober 2018

In den Herbstferien haben die Dieblicher Pfadfinder zum zweiten Mal eine Freizeit für geflüchtete Mädchen veranstaltet. An vier Tagen trafen elf Teenager aus Syrien und Afghanistan im Gruppenraum der Pfadfinder zusammen, um dort miteinander schöne Tage zu verbringen und den Alltag für einige Tage hinter sich zu lassen.

Die drei Betreuerinnen Heni, Vicky und Helga legten am ersten Tag mit den Teilnehmerinnen das Programm der Woche fest. Die Interessen der Mädchen standen dabei im Vordergrund. Nicht nur Freizeitbeschäftigungen mussten geplant werden, auch Kochen stand auf der Agenda.

Die Freizeit war sehr von der Kreativität der Teilnehmerinnen geprägt: Nach einem anfänglich vorsichtigen Herantasten an die Leinwand wurde schnell mit Leidenschaft gemalt und gestaltet. Mit Acrylfarben, Buntstiften oder Wasserfarben konnte jede ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Doch auch Team-, Gruppen- und Rollenspiele sorgten für Spaß in der Gruppe. An einem der vier Tage erkundigte die Gruppe die Stadt Cochem. Das erstaunlich warme Herbstwetter ließ es zu, eine köstliche Kugel Eis zu essen.

Am letzten Tag der Freizeit luden die Mädchen ihre Eltern und Geschwister zum gemeinsamen Nachmittagskaffee ein. Die Mädchen backten Waffeln und die Eltern konnten in dieser Zeit die Kunstwerke ihrer Töchter anzuschauen.

Heni & Vicky

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

Zweites Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

15. bis 18. November 2018

Schon im letzten Jahr veranstaltete die Pfadfinderschaft Süddeutschland ihr jährliches Herbstseminar auf dem Handwerkerhof in Billigheim im Odenwald. Auch dieses Jahr zog es die Treverer, viele andere Stämme und Gäste, darunter auch wieder einige Geflüchtete, selbstverständlich wieder dorthin.

Denn es warteten wieder über 30 künstlerische, naturbezogene, handwerkliche und zum Nachdenken anregende Seminare auf alle Teilnehmer.
Diese durften bereits am Donnerstagabend anreisen und sich bei heißem, scharfem Chili den Filmklassiker „Das Boot“ anschauen. Der historische Antikriegsfilm klärt über die Schrecken des zweiten Weltkriegs auf und regte die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Rest des Abends zu Gesprächen an.

Bereits Freitag morgens um sechs Uhr brach eine kleine Gruppe auf, um im Rahmen des Seminars „Auf den Tisch kommt heut` ein Fisch!“ Angeln zu gehen. Später am Morgen fanden sich dann die restlichen Beteiligten zu einem entspannten Frühstücksbuffet und anschließend zu den ersten Seminaren ein, welche rund um den Handwerkerhof stattfanden. In diesen konnte man sich Wissen über Nasenwärmer, Musik, Sporttape und übers Fotografieren aneignen.

Nach dem Mittagessen und einer Runde Ultimate Frisbee ging es weiter. Unter anderem konnte man mit Birkenpech arbeiten, über Doppelten Belag diskutieren, Weihnachtsgeschenke basteln, historisch tanzen und ein Schlüsselbord herstellen.

Währenddessen kamen auch immer mehr neue Teilnehmer hinzu, die sich ihre Schlafplätze in den Jurten auf der angrenzenden Zeltwiese suchten. Trotz der kalten Außentemperaturen konnten auf Grund der begrenzten Schlafplätze nur einige Glückliche die Nacht in den beheizten Räumen des Hofs verbringen. Nach dem abendlichen Essen tanzten viele Teilnehmer noch bei Fackelschein und fröhlicher Musik im Hof und gingen danach in die warme Bankschreinerei zur Singerunde.

Am nächsten Tag beschäftigten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wieder mit ihren Seminaren, für die sie sich im Voraus oder noch vor Ort angemeldet hatten. Sie bastelten, kochten, tanzten Charleston, schmiedeten unter anderem Messer, bauten eine Sauna, informierten sich über die Geschichte der deutschen Jugendbewegung, spielten Brettspiele, schossen Bogen und erlernten Luftakrobatik. Nebenbei bereitete das Küchenteam das große traditionelle Abendessen vor und verbreitete im gesamten Haus appetitanregende Düfte.

Das „specktakuläre“ Abendessen wurde nach diesem langen Tag von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern genossen. Alles drehte sich hierbei um Wraps mit Speck, speckumhüllten Braten und „Speck“ulatius zum Nachtisch. Vielen Dank an das herausragende Küchenteam!
Weit in die Nacht hinein wurde dann wieder gemütlich zusammen in der atmosphärischen Bankschreinerei gesungen. Die letzten Seminare fanden am Sonntagvormittag statt.

Historisch für das Herbstseminar ist auch der neue Teilnehmerrekord, der dieses Jahr aufgestellt wurde: 115 PfadfinderInnen und Gäste erfreuten sich am Ambiente des Handwerkerhofs. Um auf dem Handwerkerhof mehr warme Schlafplätze bieten zu können und die Atmosphäre aufrecht zu erhalten, ist es ganz im Sinne des Herbstseminars, dass auf den nächsten Bauhütten fleißig beim Instandhalten der Gebäude mitgeholfen wird! Denn schließlich sollten auch die nächsten Aktionen, wie Herbstseminare, so gut bei allen Beteiligten ankommen wie dieses!

Kai Krall

Auch 2019 wird das Herbstseminar vom 14. – 17. November auf dem Handwerkerhof stattfinden!

Führerlager in Neuwied

Führerlager in Neuwied

07. bis 09. Dezember 2018

Vom 07. bis 09. Dezember 2018 trafen sich Gruppenführer der Treverer zum Führerlager im Heim des BdP Stammes Pilgrim Falkoni in Neuwied. In entspannter Atmosphäre und bei ausgedehnten Mahlzeiten wurden verschiedene Themen erörtert und diskutiert, wobei auch die Freizeit in Form eines Schwimmbadbesuches am Samstagnachmittag in der “Deichwelle” nicht zu kurz kam.

Gitarrenkreis Winter-Special

Gitarrenkreis Winter-Special

20. Dezember 2018

Der Gitarrenkreis traf sich am Donnerstag vor Heiligabend im Gruppenraum um die Weihnachtszeit richtig einzuläuten. Nachdem ein paar Lieder geträlltert wurden, backten wir Pizza und verteilten alle Wichtelgeschenke, von Schokoladenpaketen bis fingerspitzenlosen Handschuhen, optimal für winterliches Geklimper, war alles dabei. Dann ließen wir den Abend gemütlich mit etwas Weihnachtsmusik ausklingen.

Matthew

Sonnenwendfeier

Sonnenwendfeier der Dieblicher Pfadfinder

21. Dezember 2018

21. Dezember 2018. 17:00 Uhr. Am Gruppenraum der Dieblicher Pfadfinder treffen immer mehr Kinder und Jugendliche ein. Vom Sonnenlicht des kürzesten Tages des Jahres ist mittlerweile nur noch wenig übrig. Mit den letzten schwindenden Sonnenstrahlen werden Fackeln angezündet.

Auf dem Weg ins Kerpestal wird über das letzte ereignisreiche Jahr nachgedacht. Die vielen tollen Gruppenstunden, Lager und Fahrten haben bleibende Eindrücke und Erinnerungen hinterlassen. Da waren Meuten- und Sipppenwinterlager, Schulungen für Anfänger und Fortgeschrittene, ein Bundeslager mit 170 Teilnehmern, eine Meutensommerfahrt vor der Haustür, eine Großfahrt auf die Schwäbische Alb, ein Herbstlager im August und natürlich noch vieles mehr.

Im Kerpestal angekommen wird das große Sonnenwendfeuer von der jüngsten anwesenden Person angezündet. Nach dem kürzesten Tag des Jahres werden die Sonnenstunden wieder länger und damit folgt ein Ausblick auf das neue Jahr. Große Aktionen sind geplant, die Vorfreude ist riesig.

Während das Feuer lodert wird gesungen und Punsch getrunken. Mit Freude springen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen dann über die letzten Flammen des ausbrennenden Feuers in das neue Jahr. Danach geht es zurück zum Gruppenraum, wo derweil Förderkreis und Eltern bei Weihnachtsplätzchen und Kaffee plaudern und in der neu erschienen Ausgabe der Stammeszeitschrift „Donner-Balken“ stöbern.

Jens

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2018

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms Treverer luden am 24. Dezember fünfundzwanzig Kinder im Grundschulalter zum gemeinsamen Basteln, Spielen und schöne Geschichten erzählen ein. So vergingen die letzten Stunden vor Weihnachten für Alle wie im Fluge.

Sternsingeraktion 2017

Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule

08. Januar 2017

Rund um den Jahreswechsel sind die Sternsinger überall in Deutschland unterwegs. Unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ machen sie in diesem Jahr besonders auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam.

Sternsinger 2017

Rund eine Milliarde Euro wurden bis heute bei dieser weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder gesammelt, dabei mehr als 70.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.

In Dieblich waren es in diesem Jahr
40 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 12 Gruppen, die sich nach der gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap. auf den Weg machten, um für Spenden für die Hilfsprojekte zu bitten. Ganz besonders herzlich wurden die Gruppen im Seniorenzentrum “Im Obstgarten” und beim “Betreuten Wohnen” aufgenommen. Hier wurden sie sogar zu Kaffee und Kuchen anlässlich einer Geburtstagsfeier eingeladen!

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2017 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt
3.834,25 Euro
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Ein besonderer Dank für ihr soziales Engagement geht an alle Kinder und Jugendlichen, die sich für die Aktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Frederieke Reinders und Matthew Cowen.

Rainer Heinz


ÜT-Vorbereitungstreffen Schloss Martinfeld

ÜT-Vorbereitungstreffen Schloss Martinfeld

10. bis 12. Februar 2017

Nur noch ein halbes Jahr bis zum Höhepunkt des Pfadfinderjahres 2017: Dem Überbündischen Treffen! Bis zu dreitausend Pfadfinder aus ganz Deutschland werden sich auf dem Allenspacher Hof einfinden, und unser Bund, die Pfadfinderschaft Süddeutschland, ist einer der drei Ausrichter. Klar, dass wir da auch am nunmehr dritten großen Vorbereitungstreffen teilnahmen, welches dieses Mal auf Schloss Martinfeld bei Eschwege stattfand.

 
Schloss Martinfeld 2016 (1)
 
Schloss Martinfeld 2016 (2)

Nachdem am Freitag erst mal alle angekommen waren, wurde am Samstagmorgen zunächst der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Obwohl wir uns dazu den größten Saal ausgesucht hatten, den unsere Herberge zu bieten hatte, platzte der Raum aus allen Nähten. Längst nicht jeder fand einen Stuhl, viele saßen auf Tischen oder mitgebrachten Fellen. Über hundert Leute aus ich-weiss-nicht-wie-vielen verschiedenen Bünden aus allen Teilen Deutschlands waren angereist, um sich in der Vorbereitung einzubringen.

Nachmittags ging es in die Kleingruppen, um die vielen noch offenen Fragen zu klären, neue Ideen zu erarbeiten und zunächst vage Einfälle in konkrete Vorschläge zu übersetzen. Auch das vom Zugvogel vertonte Lagerlied wurde in einer kleinen Gruppe eingeübt und auf Video festgehalten.

Nach einem arbeitsintensiven Tag wurden wir dann von unserem Küchenteam mit einem wahren Festmahl belohnt. Spätzle, Gemüsespieße, Gulasch, Salate…  Über schlechtes Essen konnten wir uns jedenfalls nicht beschweren. Natürlich klang der Abend, wie könnte es auch anders sein, mit einer Singerunde im Gewölbekeller aus.

Olli

Hamburger Singewettstreit

Hamburger Singewettstreit

24. bis 26. Februar 2017

Mit dem Frühling beginnt für Pfadfinder nicht nur die Fahrtensaison sondern auch die Zeit der Singewettstreite. Den Anfang machte am letzten Februar-Wochenende der Hamburger Singewettstreit, welcher dieses Jahr sein vierzigstes Jubiläum feierte.

HaSiWe 2017 (31)

Über 1.500 Bündische aus allen Teilen der Republik reisten nach Norddeutschland, und natürlich war auch der Stamm Treverer dabei, dieses mal sogar mit zwei Beiträgen. Um Werbung für das Überbündische Treffen im Oktober zu machen trugen sie das vom Zugvogel schön vertonte und von uns schlecht gesungene Lagerlied “Viel Glück” vor, was uns einen verdienten vierten (von vier) Plätzen einbrachte.

Mehr Erfolg hatte Jens, der mit dem Bart Song und Peter dem Pilz die Menge für sich gewinnen konnte. Zwar wurde er “nur” Zweiter, die Reaktion des Publikums sprach allerdings für sich, und so war er auch der einzige Zweitplatzierte, welcher noch eine Zugabe spielen durfte. Wie jedes Jahr klang das Wochenende mit der Nachfeier in einer Kirche in Harburg aus.

Olli