Archiv des Autors: Rainer Heinz

Hamburger Singewettstreit

Hamburger Singewettstreit

24. bis 26. Februar 2017

Mit dem Frühling beginnt für Pfadfinder nicht nur die Fahrtensaison sondern auch die Zeit der Singewettstreite. Den Anfang machte am letzten Februar-Wochenende der Hamburger Singewettstreit, welcher dieses Jahr sein vierzigstes Jubiläum feierte.

HaSiWe 2017 (31)

Über 1.500 Bündische aus allen Teilen der Republik reisten nach Norddeutschland, und natürlich war auch der Stamm Treverer dabei, dieses mal sogar mit zwei Beiträgen. Um Werbung für das Überbündische Treffen im Oktober zu machen trugen sie das vom Zugvogel schön vertonte und von uns schlecht gesungene Lagerlied “Viel Glück” vor, was uns einen verdienten vierten (von vier) Plätzen einbrachte.

Mehr Erfolg hatte Jens, der mit dem Bart Song und Peter dem Pilz die Menge für sich gewinnen konnte. Zwar wurde er “nur” Zweiter, die Reaktion des Publikums sprach allerdings für sich, und so war er auch der einzige Zweitplatzierte, welcher noch eine Zugabe spielen durfte. Wie jedes Jahr klang das Wochenende mit der Nachfeier in einer Kirche in Harburg aus.

Olli

Stammeswinterlager in Weibern/Brohltal

Stammeswinterlager in Weibern/Brohltal

03. bis 05. März 2017

Der wohlwollenden Einladung des Zeus gefolgt, trafen sich am 03.-05. März 2017 dieses Jahr alle Treverer – große, wie kleine – zum Winterlager in Weibern. In dem Hüttendorf der Sportjugend Rheinland angekommen, begrüßten Zeus, seine Frau Leda und seine Schöne Tochter Helena die Pfadfinder gebührend.

 
Wila 2017 M (30)
 
Wila 2017 M (24)

Nachdem vom Festmahl mit Götterspeise, wie man sie im Olymp aß, die Bäuche gefüllt waren tauchten jedoch dunkle Gestalten auf. Sie stürzten in den Raum und entrissen die schöne Helena aus den Armen ihrer Eltern. Verzweifelt über den Raub ihrer Tochter baten Zeus und Leda die Pfadfinder, ihnen zu helfen. Da niemand wusste, wohin oder von wem Helena verschleppt wurde, suchten die in Togen gewickelten Helden noch am selben Abend das Orakel von Delphi auf, um es nach dieser einen wichtigen Sache (und nicht nach unwichtigen Dingen, wie beispielsweise dem Wetter) zu befragen.

Das Orakel sprach und offenbarte, dass Paris von Troja für diese Übeltat verantwortlich war.
Am nächsten Morgen machten sich die Pfadfinder auf, um zunächst zu trainieren. Sie übten sich im Speerwurf, in der Tarnung, im Bauen von Katapulten, im Fackelbau und weiteren Disziplinen, um am Abend fähig zu sein, die Mauern Trojas zu überwinden.
Doch ihre Kräfte reichten nicht aus, um die meterhohen Mauern des festungsähnlichen Holzbungalows, der sich Troja nannte, zu überwinden.

Deshalb griffen sie zu einer List: Die Pfadfinder taten so, als zögen sie sich zurück. Natürlich nicht ohne vorher den Trojanern ein Geschenk zu machen, um ihnen für die erfolgreiche Verteidigung ihrer Stadt zu gratulieren, die sagenumwobene trojanische Jurtenkiste.
Nichtsahnend, dass die Pfadfinder einen der ihren in der Kiste versteckt hatten, holten die Trojaner das Geschenk zu sich herein und als die Zeit gekommen war, stieg Lukas heraus und öffnete die Tore Trojas von innen. Sofort stürmten die Pfadfinder, begleitet von Zeus und Leda, die Hütte. Drinnen trafen sie auf Helena, die ihnen gestand, dass sie gar nicht gerettet werden musste. Helena und Paris waren unsterblich verliebt und wollten heiraten. Zunächst überrascht von dieser Wendung stimmten Zeus und Leda der Hochzeit zu und so wurden die Liebenden noch am selben Abend getraut.

Es wurde getanzt und gelacht und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
Die Pfadfinder reisten sonntags wieder ab, nach einem schönen Abenteuer und einer abschließenden Runde Raufball.

Gusto

Mitgliederversammlung 2017

Mitgliederversammlung (15. März 2017)

Cowen Brothers führen den Stamm Treverer

Bei der diesjährigen Jahresversammlung, bei der wieder zahlreiche Mitglieder anwesend waren, hat Victoria Patz die Stammesführung an ihren bisherigen Stellvertreter Jens Cowen übergeben. Neuer zweiter Vorsitzender ist sein Bruder Adam, der bereits im Führungskreis der Treverer tätig ist. Dritter Vorsitzender und Kassenwart bleibt Rainer Heinz.
Mit den Beisitzern Frederieke Reinders und Alexander Duval wurden zwei weitere bewährte Mitglieder in den Vorstand gewählt. Damit sind die Pfadfinder auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

MV 2017. (2)

Victoria Patz bleibt dem Führungskreis der Pfadfinder auch weiterhin als erfahrende Kraft erhalten. Sie wird das Amt des „Roverbeauftragten“ übernehmen und sich um die Betreuung der älteren Pfadfinder kümmern.
Weiterhin wurden vom Stammesrat gewählt: Matthew Cowen & Alexander Duval (Sippentrupp), Frederieke Reinders & Jasmin Sauerborn (Meutentrupp), Manuel Dany, Stefan Bäuerlein, Daniel Heidger & André Hoffmann (Materialwart-Team), Catrin Brust, Clara Sayk & Karo Dörrheide (Küchen-Team) sowie Sebastian Romes & Catrin Brust (Kassenprüfer). Zwei neu geschaffene Ämter wurden mit Stefan Bäuerlein (Kerbestal-Wart) und Lukas Schömel (Gruppenraum-Wart) besetzt.
Darüber hinaus gehören dem Stammesrat als aktive Gruppenführer an: Dominik Duval & David Kaiser (Meute Ikki), Frederieke Reinders, Jasmin Sauerborn, Felipe Cobos & André Hoffmann (Meute Rakscha), Lukas Schömel & Kathrin Barthelmes (Sippe Ibin), Matthew Cowen (Sippe Impala) sowie Ricarda Patz, Katharina Schmitz & Alexander Duval (Sippe Akita). Für fünf weitere Sipplinge wird mit dem Basislehrgang in den Osterferien die Ausbildung zum Gruppenführer/zur Gruppenführerin beginnen.
Der neue Vorstand lobte alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen für ihr tolles Engagement bei den Pfadfindern und insbesondere Victoria Patz für ihre unermüdliche Vorstandsarbeit der vergangenen zwei Jahre.
Weitere Themen bei der Mitgliederversammlung der Treverer waren der Kassenbericht, der Bericht über die Mitgliederentwicklung sowie der Rechenschaftsbericht des Vorstandes mit einer Präsentation aller Aktionen des abgelaufenen Jahres.
Rain
er Heinz ließ es sich in seinem Bericht nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass das „jüngste“ beigetretene Fördermitglied die 86-jährige Oma eines Rovers der Treverer ist. Darüber haben sich die Pfadfinder ganz besonders gefreut. Damit bedienen die Treverer bei ihren Mitgliedern ein Altersband von 80 Jahren!

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die kommenden Aktionen der Dieblicher Pfadfinder vorgestellt.
Neben den beiden Bundesaktionen für Wölflinge und Sipplinge im Mai gehören die geplante Sommerfahrt nach Südfrankreich sowie das Überbündische Treffen mit ca. 3000 Teilnehmern Ende September sicher zu den Höhepunkten des aktuellen Pfadfinderjahres.

Rainer Heinz

Arbeitstag(e)

Arbeitstag(e)

Beim Arbeitstag der Gemeinde Dieblich am 01. April 2017 fanden sich 16 Helfer ein, um den Gruppenraum, die Außenanlagen sowie die angrenzenden Wanderwege wieder in einen ansehnlichen Zustand zu verwandeln. Es wurde gestrichen, Unkraut gejätet, Müll eingesammelt, und (mit neuem Besen) gekehrt.

Zuvor wurde bereits in einer weiteren (ersten) Aktion das Kerbestal für die kommenden Aktionen der Pfadfinder in Schuss gebracht.

 
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Und weil wir nie genug bekommen können, wurde an einem dritten Arbeitstag im Kerbestal gearbeitet. Der Spaß kam auch dabei nicht zu kurz.

2. Grad-Probe – Prüfungswaldlauf im Pfälzerwald

2. Grad-Probe – Prüfungswaldlauf im Pfälzerwald

31. März bis 02. April 2017

Als Teil unserer bundesinternen Gruppenleiterausbildung fand Anfang April der diesjährige Zweit-Grad Waldlauf statt, bei welchem vier Teilnehmer aus verschiedenen Stämmen ihre praktischen Fertigkeiten unter Beweis stellen sollten.

Nach der Übernachtung im Greifenheim in Bruchsal brachen wir frühmorgens auf, um pünktlich zum Sonnenaufgang die Startpunkte im Pfälzer Wald rund um Annweiler und den Trifels zu erreichen.

2. Grad 2017

Insgesamt sechs Stationen galt es zu bewältigen, was auch allen Anwärtern erfolgreich gelang. Nach getaner Arbeit ging es dann zurück ins Greifenheim, wo bereits Timo mit dem Essen wartete und wir das Wochenende mit Tschai und Keksen ausklingen ließen.

Olli

Über Stock und Stein – Orientierungslauf in Eitelborn (Sippentruppaktion)

Über Stock und Stein – Orientierungslauf in Eitelborn

Sippentruppaktion am 08. April 2017


Am 8. April hat eine Schar Sipplinge der Dieblicher Pfadfinder am diesjährigen Orientierungslauf im Eitelborn teilgenommen.

Nun fragt man sich als durchschnittlicher Volllaie natürlich: „Orientierungslauf?! Aber was ist das?“ Die Teilnehmer laufen verschiedene Stationen ab, die sie mithilfe von Karte und Kompass finden müssen. Hierbei wird die Zeit gestoppt, aber wenn man keine Lust hat zu laufen, kann daraus auch eine entspannte Wanderung werden. Die Teilnehmer treten in Altersgruppen aufgeteilt an und laufen verschiedene Bahnen ab, sodass man sich schwerer an anderen orientieren kann.

 
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Orientierungslauf 2017 (22)

Genau das hat unsere Kleingruppe letztens getan. Es ist vielleicht noch anzumerken, dass zwischen zwei Stationen oft kein direkter Pfad lang führte, was einen dazu verleitete, die Wege zu verlassen und auch mal ein Stück querfeldein zu laufen oder am Hang entlang zu kraxeln.

Einen ganzen Samstag waren wir also im Wald, auf Feldern, auf Bergen und in Senken unterwegs. Die Gruppenführer liefen allein, die Sipplinge als Gruppe. Allen Beteiligten hat die Aktion viel Spaß gemacht und es wird betont, dass hier durchaus Nachholbedarf besteht.

Alexander Duval

Basis-Lehrgang in Waldbronn (Antaresheim)

Basis-Lehrgang in Waldbronn (Antaresheim)

11. bis 18. April 2017

BasisLG 2017 M (30)

Wie jedes Jahr haben wieder alle angehenden Gruppenführer der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. an einem Basislehrgang teilgenommen. Dabei waren auch fünf junge Treverer aus Dieblich im Alter von 13 bis 16 Jahren.

Zu Beginn der Schulungswoche wurden alle 18 Teilnehmer, nach individueller Anreise am Karlsruher Hauptbahnhof in drei Gruppen eingeteilt. Diese Gruppen gingen für drei Tage selbstständig auf Hajk. Ziel was das Pfadfinderhaus des Bundes Antares in Waldbronn, das alle Gruppen nach dreitägiger Wanderung wohlbehalten erreichten.

 

 

 

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BasisLG 2017 L (17)

Im Antaresheim startete anschließend das Schulungsprogramm, das aus den verschiedensten Seminaren bestand. Erfahrene Pfadfinder der Pfadfinderschaft Süddeutschland haben dabei die angehenden Gruppenführer in die unterschiedlichen Themen eingewiesen. Den Teilnehmern wurde vermittelt, wie eine Gruppe Pfadfinder geführt wird, die Zeit mit ihr verbracht werden kann oder wie die Pfadfinderbewegung entstanden ist. Themen wie Recht & Aufsichtspflicht, Planung von Fahrt & Lager, die Grundlagen der Meuten- & Sippenarbeit und Führungsstile ergänzten das Programm. In einigen Seminaren wurden auch Spiele vorgestellt oder von Teilnehmern selbst organisiert.

Abends und in den Pausen hatten die Teilnehmer noch ausreichend Zeit, sich mit den anderen Pfadfindern auszutauschen, neue Freundschaften zu knüpfen und ihre Freizeit zu genießen.

Kai Krall

Sternsingeraktion 2014

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule am 12. Januar 2014.

Als Könige Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet sind Jahr für Jahr über eine halbe Million Kinder und Jugendliche mit viel Ausdauer unterwegs und tragen den Segen in die Häuser der Gemeinden – so auch in Dieblich.

Nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich machten sich die Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ hat die Sternsingeraktion, die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, in diesem Jahr besonders alle Kinder ins Zentrum gestellt, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2014 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt 3.052,00 Euro.

Ein besonderer Dank an alle, die sich für die Aktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Vorbereitungsteam um Frederieke Reinders, Kathi Schmitz und Lisa-Marie Hörter sowie auch ganz besonders der „Rovergruppe“.

Bericht von Rainer Heinz

Mit dem Rad zum Rheinischen Singewettstreit nach St. Goar

Mit dem Rad zum Rheinischen Singewettstreit

St. Goar – 21. bis 23. April 2017

 

 

 

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Wie die letzten Jahre auch, fuhren wir wieder zum Rheinischen Singewettstreit, der dieses Jahr zum 10. Mal stattfand. Auf dem Fahrrad oder mit dem Auto ging es zur Burg Rheinfels in St. Goar.

Der Singewettstreit selbst fand am Samstagnachmittag in der Kirche statt. Vorher gab es jedoch noch einen schönen Pfadiflohmarkt und abends eine fetzige Singerunde mit vielen bündischen Pfadfindern.

Matthew

Bundesmeutenaktion: Indianer(er)leben in Bruchsal

Bundesmeutenaktion: Indianer(er)leben in Bruchsal

05. bis 07. Mai 2017

Vom 05. bis 07. Mai 2017 war es wieder soweit und die Zeltlagersaison der Dieblicher Pfadfinder wurde eröffnet. Dieses Jahr waren die Wöflinge und ihre Gruppenleiter die Ersten, die auf Reisen gingen. Wölflinge – das sei hier erklärend eingefügt – sind die wunderbar pfiffigen Kinder im Grundschulalter, die sich noch rein spielerisch in das Pfadfinderdasein entwickeln.

Bundesmeutenaktion 2017 Gruppenbild 1

Ihr Ziel war die Bundesmeutenaktion der Pfadfinderschaft Süddeutschland e.V. in Bruchsal, wo man sich mit sieben Pfadfindergruppen zum großen Indianerpalaver traf.

Noch am Freitag Abend ordneten drei weise Schamanen des großen Manitou jeden Wölfling im lodernden Fackelschein und mit Hilfe der hölzernen Knochen eines Prairiehuhns einem von drei ruhmreichen Indianerstämmen zu.

 
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Bundesmeutenaktion 2017 (24)

Samstags ging es dann bei strahlendem Sonnenschein richtig zur Sache: Apachen, Sioux und Schoschonen verzierten Totempfähle, bastelten Indianerschmuck, bauten Tipis und lernten so das Indianerleben kennen. Bei Sonnenuntergang machten sich die Stämme dann auf den Weg zum großen Palaver. Doch – oh, Graus – hier lauerte noch der übermenschlich große schwarze Wongawonga, der schon über zweihundert Jahre nicht mehr gesehen wurde. Hier war guter Schamanenrat gefragt. Und die heilige Feder eines Phönix. Und ein gesungener Indianertanz.

Das war selbst für den mächtigen Wongawonga zu viel und so schrumpfte er auf Zwergengröße. Nach dieser gemeinsamen Anstrengung ging es anschließend entspannt weiter zum großen Palaver im Feuerschein. Hier wurden mit weisen Worten und magischen Gesängen die Kriegsbeile zusammen geführt und damit auch die Stämme vereint. Auch der große Manitou bestätigte sichtbar dieses Bündnis seiner Menschen – hatte er doch in der Zwischenzeit auf wunderbare Art und Weise die drei Totempfähle vor dem großen Versammlungszelt zu einem einzigen zusammengefügt. Und so konnte der Samstag sieg- und sangesreich in einem riesigen Pfadfinderzelt enden.

Bundesmeutenaktion 2017 Gruppenbild 2

Als man sich dann am Sonntag wieder trennen musste, weinte selbst der große Manitou über Stunden, was die Abreise einerseits etwas erschwerte – das Heimkommen andererseits jedoch erleichterte.

Michael Schneider

Bundessippenaktion – Pfadfinderplatz Bruchsal

Bundessippenaktion – Pfadfinderplatz Bruchsal

12. bis 14. Mai 2017

Am Freitag, den 12. Mai, startete die Bundessippenaktion der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD) auf dem Pfadfinderplatz in Bruchsal. Diese stand unter dem Motto: Live Action Role Play.

BuSiAk 2007 Trev

Mithilfe von LARP-Experten wurde ein tolles Programm entwickelt, bei dem die jungen Sipplinge sich ein ganzes Wochenende lang in der Natur orientieren mussten und dabei ein großes Abenteuer erlebten. Im Dorf waren nämlich unheimliche Kreaturen, weswegen alle Bewohner, außer der Wachtmann, in den Wald geflüchtet waren. Diese Bewohner galt es zu finden, was dank vieler motivierter Helfer geglückt ist.

Nach langem Überreden, dass
sie beschützt werden, begleiteten sie die Sipplinge zurück ins Dorf. Allerdings mussten sie sich dort erst einmal eine Standpauke des Wachtmanns anhören. Am nächsten Morgen gab es ein Problem, die Ungeheuer waren unsichtbar und Mutige mussten wieder in den Wald um nach Zutaten und einem Rezept für einen Sichtbarkeitstrank zu suchen.

 
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Eine kräftige Gruppe von Kriegern blieb jedoch im Dorf zurück, schmiedete Waffen und lernte den Schwertkampf. Nach einer Weile war der Trank gebraut, die Klingen geschärft und die tapfere Meute bereit, die Ungeheuer zu verjagen.

Am späten Nachmittag griffen sie an und es kam zu einem spannenden Endkampf, aber natürlich waren die Krieger stärker und die Ungeheuer ergriffen die Flucht. Jetzt ist das Dorf wieder sicher und hat neue Freunde gewonnen.

Sarah Schömel

Aktion mit den Kindern der Kita Dieblich

Aktion mit den Kindern der Kita Dieblich

09. Juni 2017

Am Freitag den 09. Juni 2017 haben die „Wackelzähne“ der Kita Dieblich mit den Pfadfindern ein spannendes Abenteuer im Kerbestal erlebt. Der zu alt gewordenen Pirat Hunkebein hatte seinen Schatz versteckt, den die Kinder durch schwierige Prüfungen, in denen sie ihr Piratenwissen und ihr Geschick beweisen musste, schließlich finden konnten.

Kindergarten (7)

Nach weiteren spannenden Spielen und ihrem ersten selbst abgebauten Zelt, wanderten die Wackelzähne wieder zurück nach Hause.

Rieke

Erste Hilfe Lehrgang

Erste Hilfe Kurs bei den Dieblicher Pfadfindern

11. Juni 2017

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Was tue ich, wenn ein Kind hinfällt und eine Kopfplatzwunde hat? Wie reagiere ich, wenn sich jemand an einem heißen Topf verbrannt hat? Diese und viele weitere Szenarien spielten 12 Gruppenleiter der Dieblicher Pfadfinder an einem wunderschönen Sonntag im Rahmen eines Erste Hilfe Kurses durch.

Erste Hilfe LG 2017 (13)

Der Lehrgang, der vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Mayen-Koblenz e. V. durchgeführt wurde, bot die Möglichkeit, auf spezielle Fragen der Ersten Hilfe einzugehen. Diese Kurse sind Teil der  Ausbildung zum Jugendleiter und werden gemäß den Anforderungen an unsere Gruppenführer alle zwei Jahre besucht und die Kenntnisse aufgefrischt.
Neben Absichern einer Unfallstelle, Absetzen eines Notrufs und dem Anlegen von Verbänden, wurden auch die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt.

Zu Mittag gab es die allseits geliebten Schinken-Käse-Nudeln traditioneller (Treverer) Art und nach einer entspannten Mittagspause ging es weiter mit verschiedenen akuten Erkrankungen und einzelnen Fragen.
Zur großen Freude der Pfadfinder hatte Dozent Alex Faust vom Deutschen Roten Kreuz soviel Spaß mit den Teilnehmern, dass er kurzerhand einen Mitgliedsantrag bei den Trever
ern ausfüllte. Die Dieblicher Pfadfinder wiederum sind sehr glücklich, einen so netten und kompetenten Ansprechpartner für Erste-Hilfe-Fragen in ihren Reihen zu haben.

Marion Bäuerlein

Fußball-Dorfmeisterschaft 2017

Fußball-Dorfmeisterschaft 2017

17. Juni 2017

 
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Samstag Vormittag 11:00 Uhr. Auf dem Sportplatz werkeln drei einsame Gestalten an Pavillons und Getränkewagen. Noch ist es kühl, die Sonne gibt ihr Bestes. Die Vögel zwitschern verschlafen, ein Häschen torkelt in Windeseile über das Spielfeld.
Am Horizont erscheint eine Fahne mit dazugehörigem Fahnenmast. Dahinter läuft eine Horde zielstrebig auf den Sportplatz zu. Man hört sie schon aus der Ferne. Lautes Gelächter, begeisterter Jubel – kurz: unglaublich gute Laune. Das können nur die Pfadis sein!

 
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Binnen weniger Minuten haben sie ihr Lager in einer grünen Ecke des Sportplatzes eingerichtet. Die Spieler wärmen sich auf, der Fanclub hängt bunte Banner und Fahnen auf. Bis zum ersten Spiel des PSC Treverers (Pfadfinder Sport Club) an der Fußball-Dorfmeisterschaft 2017 sind es noch drei Stunden, bis dahin haben sich die Spieler längst ausgepowert.

Zahlreiche Taktik-Manöver (die selbst der Trainer nicht versteht) werden neben Freistößen, Pässen, Einwürfen, Elfmetern (man weiß ja nie), Torschüssen (falls es soweit kommt) und Torjubeln (die Hoffnung stirbt zu letzt) fleißig eingeübt. Im Vordergrund der Generalprobe steht jedoch das Üben des Auswechselns, denn der PSC Treverer zeichnet sich vor allem durch seine überaus große Anzahl an motivierten, jungen und mehr oder weniger (eher weniger) fußballbegabten Mitspielern aus.

Langsam trudeln auch die anderen Teams am Sportplatz ein und bewundern die bunte Fankurve des PSC Treverers. Immer mehr begeisterte Pfadfinder – von alt bis jung – finden sich in der Fankurve ein, darunter auch befreundete Pfadfinder aus der PSD.

Zum ersten Spiel des PSC Treverers steigt der Lärmpegel auf dem Sportplatz trotz der verdienten 2:0 Niederlage enorm. Auch nach dem torlosen Unentschieden im zweiten und einer weiteren glücklichen Niederlage im dritten Gruppenspiel ist den Spielern und Fans des PSC Treverers Nichts anzumerken. Die gute Laune zieht sich wie ein roter Faden durch das Turnier.

Dann geschieht das Unglaubliche: Im letzten Gruppenspiel landet der Ball durch eine glückliche Zusammenreihung an noch glücklicheren Pässen irgendwie im Tor des Gegners. Die eingeübten Torjubel aus dem Training sind sofort vergessen. Total aufgelöst und erleichtert freuen sich Spieler und Fans wie wild über dieses Ereignis, das man der Mondlandung aus einem bestimmten Blickwinkel durchaus gleichsetzen kann. Wie durch ein Wunder kassiert der PSC Treverer im Rest des Spiels ausnahmsweise kein Gegentor, ein Sieg für den PSC!

 
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Die vier erkämpften Punkte der Gruppenphase bedeuten ein Entscheidungsspiel um Platz 5 (von 10!). Völlig besessen schlägt sich der PSC Treverer grandios gegen die viel talentierteren und erfahreneren Gegenspieler. In der Verlängerung fällt jedoch das entscheidende Gegentor. Trotz Niederlage werden die PSC Spieler von einer mittlerweile heiseren Fankurve herzlich in Empfang genommen. Dann wird der, wie auch im Vorjahr erreichte, historische 6. Platz (von 10!!!) ausgiebig gefeiert.

Vielleicht reicht es ja im nächsten Jahr für den Pokal?

Jens

Meutensommerfahrt – Abenteuer Tag und Nacht

Meutensommerfahrt – Abenteuer Tag und Nacht

21. bis 23. Juli 2017

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Selbst erlebte Abenteuer vor der Haustür – gibt’s denn so `was noch ? Das gab´s doch nur früher – als es sonst nix gab: Kein Fernsehen, keine Computer, kein Smartphone – nicht `mal überall elektrischen Strom …

Ja, in der Tat, ohne Fernsehen, Computer, Handy und Strom – das schafft sogar abenteuerliche Zustände zu Hause – jeder, der daheim schon `mal einen elektrischen Totalausfall erlebt hat, der weiß, welch aufregend entspannte Stimmung allein durch Kerzenschein entsteht …

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Und genau das erlebten die Dieblicher Pfadfinder wieder vom 21. bis 23. Juli 2017 – da wird kurzerhand der Rucksack gepackt und alles „stromige“ bleibt zu Hause damit die Stimmung elektrisierter wird und sich die Abenteuer entzünden können.

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Stammesmitglieder aller Altersklassen – vom kleinen Wölfling bis zum Pfadfinder-Opa – waren dabei und zogen freitags nachmittags von Moselkern die Elz aufwärts zu den Höhen oberhalb der Burg Eltz. Mit Rucksack und zu Fuß natürlich. Und mit Schweiß. Steil bergauf durch den Wald bis sich der weite Ausblick von den Moselhöhen in die Eifel endlich zeigte. Erntereife Felder unter weiß-grau betupftem blauen Himmel. Dunkelgrüne Waldklekse und goldenes Korn. Windbewegte Ähren und der warme Geruch des Sommers. Das Abendessen wurde an einer Grillhütte auf dem offenen Feuer zubereitet. Zusammen. Klar. Nudeln gab´s. Klar. Oder ? Mit Käse-Sahne-Sauce. Lecker.

Dann senkte sich die Sonne am Horizont und riesige Metall-Monster kamen lärmend und leuchtend auf die Höhen. Die Getreidefelder wurden abgeerntet solange es noch trocken war. Doch der Regen kam. Gegen Mitternacht mit Blitz und Donner am fernen Himmel und lauten Pfadfinderliedern in der Hütte – und er zog vorüber …

Samstags ging´s dann nach einem ausgiebigen Müsli-Frühstück zunächst wieder ins Tal um dort die Burg Eltz und ihre internationalen touristischen Belagerer in Augenschein zu nehmen. An der Elz gab´s vorher noch ein kühles Bad und später eine deftige Brotzeit – Kraft für den Wiederaufstieg zu den sonnigen Feldern auf der Höhe. Hier wurde die Horde auf dem Weg nach Lasserg kräftig geröstet, denn das leckere Eis, das dort im kühlen Schatten auf sie wartete, wollte wohl extra verdient werden. Am bewaldeten Aussichtspunkt auf die Mosel und das gegenüberliegende Baybachtal wurde die zweite Nacht verbracht. Wieder zuerst mit Nudeln (in tomatigem rot) – und danach mit Blitzen (in elektrischem Gelb) …

Sonntags vernahm man gegen Mittag immer stärker werdend den unwiderstehlichen Ruf des Spielplatzes in Hatzenport – Endpunkt der Abenteuer und Wiedereintritt in die Zivilisation … mit Bad und Bett und …

Jetzt ging es über den Hatzenporter Traumpfad auf der Sonnenseite der Mosel dem Ende entgegen und nicht `mal zwei Stunden später war es geschafft und alle saßen mehr oder weniger ermattet und entspannt beim römischen Hasen-Relief am Spielplatz. Schön war´s.

Michael Schneider

Bundessommerfahrt nach Südfrankreich

Von den Pyrenäen bis zum Atlantik

Die epischen Wanderungen der Dieblicher Pfadfinder (27. Juli bis 10. August 2017)

Auch dieses Jahr ging es für die Dieblicher Pfadfinder wieder auf Fahrt. Also packten am 27. Juli alle ihre Sachen und machten sich gemeinsam mit den Pfadfindern der Pfadfinderschaft Süddeutschland aus Ahrweiler, Karlsruhe, Bruchsal und Oberkirch in das sonnige Süd-Frankreich auf.

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Nach ungefähr 18 Stunden Fahrt kamen die 8 Fahrtengruppen dann in den zwei Fahrtengebieten an. 5 Gruppen machten es sich zur Aufgabe, das Meer und die Natur rund um Bordeaux zu erforschen. Es ging an fabelhafte Seen und über die größte Düne Europas, die fast schon einer Wüste gleicht, vorbei an wunderschönen kleinen französischen Dörfern und zum großen Atlantik wo man immer einen schönen Ausblick hat.

SoLa 2017 M (77)

Die restlichen Gruppen fuhren sogar noch südlicher bis nach Pau, wo eine Gruppe sich in die Pyrenäen aufmachte. Diese Gruppe konnte nicht nur von 1.800 Metern bis ins Tal schauen sondern ist auch gleich noch an den Atlantik gefahren #irgeinermussdasjamachen. Für die Haijkgruppe mit den angehenden 3. Grad Kandidaten war nicht nur Wandern angesagt sondern auch Kothe aufbauen und neue Lieder trällern. Schon direkt in der ersten Nacht wurden neue Freundschaften geknüpft.

SoLa 2017 M (4)

Von Straße und Wirtschaftswegen bis zu abenteurigen Waldpfaden war alles dabei. Die Fahrt war jedoch nicht vollbracht ohne das traditionelle französische Baguette mit Frommage (präferabel Camembert), welches an keinem Mittagessen fehlen durfte, zu essen.

 
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SoLa 2017 HR (1)
 
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SoLa 2017 M (56)
 
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Am Ende fanden sich dann alle Gruppen, mehr oder weniger heil, in Brocas wieder, um für 3 Tage all die unglaublichen Momente und lustigen Geschichten auszutauschen. Als Erholung von dem anstrengenden Wandern gab es spaßige Aktivitäten wie Frisbee, Raufball, jede menge Kartenspiele und prächtiges Essen. Abends ließen dann alle den Tag bei einer warmen Tasse Punsch in der Singerunde ausklingen.

 
SoLa 2017 HR (33)
 
SoLa 2017 HR (41)

Nach viel zu kurzen zwei Wochen ging es dann auch schon wieder zurück. Es musste wieder alles zusammengeräumt und alte und neue Freunde verabschiedet werden als es dann zu den Bussen für die Rückfahrt ging. Erschöpft kamen alle am 10. August zuhause an und die schöne Süd-Frankreich fahrt war vorbei.

 
SoLa 2017 AH (9)
 
SoLa 2017 AH (24)

Henriette Reinders & Matthew Cowen

Marokko

Sippe Assapan in Marokko

27. Juli bis 08. September 2017

Nach dem Klausurenstress und dem bevorstehenden ÜT inklusive Auf- und Abbaulager möche ich mir noch ein wenig Urlaub gönnen. Damit verbunden ist natürlich mal wieder die wichtige Frage: Wo soll’s denn dieses Jahr hin gehen? Asien und Südamerika sind zu weit, da müsste ich mir ja schon vorher überlegen, wann ich los will, und sogar noch Flüge buchen. Ich war noch nie in Afrika, noch nie in einem muslimischen Land. Ein Blick auf die Landkarte zeigt: nach Marokko kommt man mit der Fähre, und es ist gar nicht mal so weit.

Marokko 2017 (6)

In Anbetracht der zu erwartenden Temperaturen von bis zu 50 °C fällt mir das Packen dieses mal leicht. Eine Hose, ein Hemd, ein dünner Schlafsack. Nur Socken und Unterwäsche nehme ich in doppelter Ausführung mit. Dazu ein leichtes Plastikzelt für den Notfall (tatsächlich werde ich es nur ein einziges mal aufbauen) und ein bischen Kleinkram (Wasserfilter, Messer, Löffel). Das sollte ja wohl reichen. Mein Rucksack wiegt deutlich unter 10 kg und ist nicht größe als ein Schulrucksack. Das ist nicht nur angenehm, sondern verleiht auch ungewohnte Freiheiten. Statt ständig nach einem sicheren Ort zu suchen, an dem ich mein Gepäck verstauen kann, behalte ich den Rucksack einfach den ganzen Tag auf. Eine willkommene Abwechslung, vor allem wenn man ansonsten schwere Wanderrucksäcke mit Kohte, Kocher und Juja gewohnt ist.

Per Bus, Bahn und Daumen (und mit einem Abstecher zum Standlager der PSD-Sommerfahrt) mache ich mich auf den Weg nach Algeciras an der Straße von Gibraltar. Dort besteige ich eine Fähre, eine Stunde später betrete ich das erste mal in meinem Leben den neuen Kontinent. Jedoch bin ich nicht wie erhofft in Tanger gelandet, sondern etwa 30 km westlich im neu gebauten Hafen. Ich habe weder Dirham in der Taschen, noch eine Ahnung, wie ich denn nun in die Stadt komme. Zu meinem Glück sprechen die meisten Marokkaner französisch oder spanisch (vor allem im Norden), ich finde schnell zwei hilfsbereite Einheimische, mit welchen ich mir für wenig Geld ein Taxi teilen kann.

 
Marokko 2017 (3)
 
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Die Stadt selber scheint auf den ersten Blick ziemlich langweilig: Moderne Gebäude, breite Straßen, alles voller Autos. Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Bevor ich weiter laufe gibt es zur Belohnung jedoch erst einmal einen dieser unglaublich süßen Minztees, welche die Marokkaner literweise in sich hinzukippen scheinen. Eilig hat es hier niemand, außer natürlich, er sitzt hinter dem Steuer eines der vielen Taxis, welche die Straßen unsicher machen.

Nach einer weiteren halben Stunde finde ich, meinem schlechten französisch sei dank, endlich das Herz der Stadt: Die Medina. Diese Bezirke gibt es in nahezu jeder größeren Stadt, sie bilden das eigentliche historische Zentrum. Erst die Franzosen erbauten die sogenannten “neuen Städte” oder ville nouvelle. In ihnen findet man alle Annehmlichkeiten einer europäischen Stadt, und ähnlich wie auch in Südamerika dienten sie den ehemaligen Kolonialherren der einfacheren Orientierung und der besseren Kontrolle der Einheimischen, welche sie nach allen Regeln der Kunst ausbeuteten.

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Die Medinas sind das genaue Gegenteil: enge, verwinkelte Gassen, Häuser mit versteckten Innenhöfen und Dachterrassen, Treppen und kleine Plätze. Es dauert keine fünf Minuten, und ich habe mich verlaufen. GPS funktioniert hier nicht, dazu sind die Gassen zu eng, und Karten helfen hier auch nicht viel weiter. Auch nach dem Weg zu fragen ist nicht immer eine Lösung. Insbesondere Kinder führen einen auch ungefragt durch die Straßen und verlangen am Ende für ihre “Dienste” ein paar Dirham. Dabei landet man oft nicht dort, wo man eigentlich hin möchte. Dennoch finde ich nach einigem Suchen eine billige Unterkunft, in der ich es mir erst einmal gemütlich mache.

Nach drei Tagen in Tanger reicht es mir. Nach einem kurzen Zwischenstop in Tetouan komme ich nach Chefchaouen. Zugegeben, der Ort ist super touristisch und voll von Urlaubern, dafür aber auch wunderschön. Die Häuser und manchmal sogar die Wege und Treppen der Medina sind allesamt blau getüncht, was der Stadt nicht nur einen ganz besonderen Flair verleiht, sondern ihr auch den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes verliehen hat. Schnell merke ich aber auch, dass hier alles etwas teurer ist als anderswo. Auch die Nähe zum Rif-Gebirge, einem der größten Anbaugebiete für Marihuana, macht sich bemerkbar. An jeder Ecke bieten zwielichtige Gestalten Haschisch an, die meisten Backpacker sind von einer süßlichen Duftwolke umgeben.

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Relativ schnell finde ich einen kostenlosen Schlafplatz: Gleich neben einem Campingplatz außerhalb der Stadtmauern, auf den vor allem ausländische Backpacker zum Kiffen kommen, befindet sich ein kleines Wäldchen. Dort schlafen allerhand junge Marokkaner, und nun eben auch ich.

Bereits hier fällt es mir schwer, ehrlich freundliche Menschen von denen zu unterscheiden, welche mir wahlweise Teppiche, Souvenirs oder Drogen verkaufen möchten. Auch an anderen Orten treffe ich immer wieder Leute, sowohl junge als auch alte, die an Ausländern interessiert sind, mich auf einen Kaffee oder Tee einladen oder sogar zum Übernachten in ihr Haus bitten. Vor allem Jüngere zeigen großes Interesse. Da die Grenze zu Algerien seit über 20 Jahren geschlossen ist, der Erwerb eines Schengen-Visums für die meisten völlig unmöglich, und das Land im Süden an die Sahara grenzt, haben die meisten von ihnen keinerlei Möglichkeit, ihr Land zu verlassen. Gleichzeitig sind sie sich jedoch der Kultur und auch der Möglichkeiten bewusst, welche sich im nur wenige Kilometer entfernten Europa bieten, von dem sie nur durch einen schmalen Streifen Salzwasser (oder, im Fall der spanischen Enklaven, durch einen Zaun) getrennt sind. In ihrem eigenen Land dagegen herrschen Arbeitslosigkeit und Korruption, und obwohl Marokko ein vergleichsweise liberales Land ist, beschneidet die Kultur die persönlichen Freiheiten. Es fällt mir schwer, mich mit diesen jungen und hoffnungsvollen Menschen zu unterhalten. Während ich hier bloß meinen Urlaub verbringe und jederzeit ein Flugzeug nach Europa besteigen kann, haben sie denkbar schlechte Aussichten, ihr Land jemals zu verlassen.

Nach zwei Nächten in der Touristenhochburg brauche ich eine Pause. Es ist zwar schön, ständig neue Menschen zu treffen und gemeinsam mit anderen Backpackern auf dem Campingplatz rumzuhängen, allerdings auch verdammt anstrengend. Ein Franzose erzählt mir von einem Wasserfall in den Bergen, und da es nicht so weit ist, beschließe ich, zu Fuß zu gehen.

Schon kurz nach Verlassen der Stadt treffe ich auf die ersten Hanf-Plantagen. Der Drogenanbau wird hier betrieben wie bei uns die normale Landwirtschaft. Genau genommen ist es zwar nicht legal, interessieren tut das aber niemanden. Von dem Anbau leben ca. eine Millionen Menschen, was auch erklärt, warum die Regierung wenig Interesse daran hat, den Bauern ihre Lebensgrundlage zu entziehen. So laufe ich, obwohl ich den mehr oder weniger offiziellen Wanderweg nie verlasse, stundenlang zwischen mannshohen Hanfpflanzen hindurch.

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Entgegen meiner anfänglichen Bedenken werde ich von den Bauern freundlich aufgenommen. Auf Nachfrage zeigen sie mir gerne den richtigen Weg, ein Stück fahre ich zusammen mit zwei Ziegen auf der Ladefläche eines alten Pick-Ups mit (wohl einer meiner unbequemsten Lifts bisher).

Am Wasserfall angekommen stelle ich fest, dass dieser Ort schon längst kein Geheimtipp mehr ist. Zwar treffe ich hier im Gegensatz zu Chefchaouen keine Europäer, unter Marokkanern scheint der Platz jedoch ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. In Anbetracht der Wassermengen und der unzähligen Bademöglichkeiten ist das in einem so trockenen Land wie diesem allerdings auch keine Überraschung. Zusammen mit anderen Backpackern verbringe ich den Tag mit Baden und Klippenspringen, anschließend teile ich mir mit ein paar anderen Jungs ein Taxi an die Küste. Von dort trampe ich am Mittelmeer entlang weiter Richtung Westen. Unterwegs treffe ich immer wieder marrokanische Tramper, die mit Zelt und Rucksack unterwegs sind und hier so lange ihre Ferien verbringen, bis ihnen das Geld ausgeht. Entlang der Straße sieht man immer wieder Zelte, kleine Siedlungen, Kinder auf Eseln, und, natürlich, Hanffelder.

Ein LKW-Fahrer nimmt mich mit nach Süden, wir überqueren das Rif-Gebirge und ich mache mich auf den Weg in den mittleren Atlas. Auf einer Wanderung treffe ich das erste Mal auf einige der Nomaden. Diese leben noch immer wie ihre Vor-vor-fahren in flattrigen Zelten und einfachen Hütten, welche aus unbehauenen Steinen aufgeschichtet werden. Hier spricht niemand mehr französisch oder spanisch, vielleicht auch nicht einmal arabisch. Gerne hätte ich mich mit ihnen unterhalten und etwa gefragt, wo zum Teufel sie in dieser staubtrockenen Gegend ihr Wasser herbekommen. Wenn man möchte, bekommt man von ihnen Brot und Tee, im Gegenzug fragen sie nach Medizin, manchmal nach Kleidung, und natürlich Geld. Die meisten sind dennoch nett und gastfreundlich, insbesondere Kinder können aber auch mal ziemlich anstrengend und aufdringlich werden. Auf dem Rückweg treffe ich auf einen einsamen Reiter. Auf sein Handzeichen hin besteige ich hinter ihm sein Pferd. Einen Sattel gibt es nicht, stattdessen eine Decke, deren Enden umgenäht sind, die so entstandenen Taschen dienen als Steigbügel. Es ist ganz schön holprig, ständig muss ich aufpassen, nicht herunterzurutschen, der Lift ist sogar noch unbequemer als der Pick-Up im Rif…

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Vom Gebirge aus geht es weiter in Richtung Wüste. Das Land wird flacher, bald gibt es nicht einmal mehr Sträucher. Die Sahara besteht hier vor allem aus Steinen und Dreck, sie ist trocken, staubig und stinklangweilig. Ab und zu durchziehen Flussoasen die Einöde. Nachdem man stundenlang durch eintönige Steinwüste gefahren ist, eröffnet sich einem plötzlich ein weites Flusstal, durchzogen von Dattelpalmen und Feigenbäumen.

Die eigentliche “Wüste” beginnt bei Merzouga, zumindest wird das den Touristen so verkauft, welche scharenweise in Kleinbussen von Marrakech hierher gefahren werden. Mit einer Karawane kann man sich hier auf abenteuerliche Expeditionen begeben. Tatsächlich bestehen diese aus 20 oder 30 Kamelen, welche mit Stricken hintereinandergebunden werden. Vorneweg marschiert ein Marokkaner, der sich zwecks Atmosphäre vorher noch eine Djellaba übergeworfen und einen Turban um den Kopf geschlungen hat. So geht es dann etwa zwei Stunden durch die Dünen bis zu einem der Zeltlager, welche hier für Touristen aufgebaut wurden. Echte Nomaden gibt es in der Gegend nicht mehr, nur mehr eine einzige Familie lebt noch hier, und bewacht tagsüber die Zeltlager, wenn es für die Touristen zu heiß ist.

Für die Guides ist es tatsächlich kein schlechter Job. Sie werden einigermaßen gut bezahlt, sie kommen in Kontakt mit Menschen aus den verschiedensten Nationen, und sie haben mehr Freiheiten, als dies in anderen Berufen der Fall wäre.

Was den Gästen als “Wüste” verkauft wird ist in Wirklichkeit eher ein Sandkasten, gerade einmal ein paar Kilometer lang und breit. Mit den Quads, die man sich im Ort ausleihen kann, hat man sie schnell durchquert. Im Süden schließt sich eine schwarze Steinwüste an, Niemandsland, durchzogen von der Grenze zu Algerien, welche seit Jahren niemand mehr überquert hat.

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Dennoch habe ich zu viel Respekt, um es alleine zu versuchen, und durchquere die Dünen auf dem Rücken eines Kamels. Auch wenn das Gebiet nicht groß ist, lassen einen die hohen Dünen schnell vergessen, dass man tatsächlich nur wenige Kilometer von der Zivilisation entfernt ist. Früh am Morgen besteige ich eine der Dünen und beobachte den Sonnenaufgang. Weit unter mir brechen in den Camps die ersten Karawanen auf, die Führer möchten zurück sein, bevor die Sonne die Temperaturen wieder steigen lässt.

Mir hat das Geschaukel am Vortag gereicht. Es kostet mich einige Mühe, meinem Guide zu erklären, dass ich zu Fuß zurücklaufen werde. Nach einer längeren Diskussion (ich führe sie auf Deutsch, mein Gegenüber vermutlich auf Arabisch) laufe ich einfach los, die beiden Kamele, die wir zurückführen, tragen bloß meine Schuhe.

Beim Trampen treffe ich einen jungen Marokkaner, und da wir in die gleiche Richtung möchten, nimmt er mich mit in sein Dorf. Wir gehen auf den Markt, wo ich sämtliche Familienangehörige treffe. Da das Opferfest naht, möchte er für seine Familie ein Schaf kaufen. Nachdem das Tier sicher zusammengeschnürt und im Kofferraum einer alten Limousine verstaut ist, fahren wir zu ihm nach Hause, wo er mich zum Essen einlädt. Natürlich gibt es, wie immer Tajine. In einem hohen Tonteller, welcher mit einem Kegelförmigen Deckel verschlossen wird, wird verschiedenes Gemüse sowie ein kleines Stück Fleisch für etwa eine Stunde gekocht und ordentlich gewürzt. Die ganze Familie isst direkt aus dem Teller, als Löffel verwendet man in Stücke gerissenes Fladenbrot. Dazu gibt es, natürlich, Tee.

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Ich fahre weiter Richtung Norden. Fast unmerklich hebt sich das Land, es wird wieder kühler. In der nächsten Flussoase in Tinerhir mache ich Halt, verlasse die Hauptstraße und trampe das Tal hinauf. Auch hier wieder Dattelpalmen, Feigen, später sogar Apfelbäume. Zu Fuß wandere ich durch die Berge zum nächsten Tal, dem Gorge Dades. Immer wieder treffe ich auf Nomaden, meistens mit Tieren. Hier oben in den Bergen wohnen sie nicht nur in Zelten, viele haben es sich auch in Höhlen und Felsspalten gemütlich gemacht. Ohne Strom, Wasser, feste Behausung oder Straßenanbindung leben sie von dem, was sie mit ihren kleinen Ziegenherden erwirtschaften. Immer wieder fragen sie nach Kleidung oder Geld, mal mehr, mal weniger aufdringlich. Andere laden aber auch aus reiner Gastfreundschaft auf ein Glas Minztee ein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Ich laufe und trampe im Wechsel, je nachdem, wie müde ich bzw. wie schön die Landschaft um mich herum ist. Zwei junge Marokkaner laden mich zum Essen ein. Zusammen fahren wir in den nächsten Ort und mit ihnen besuche ich zum ersten Mal ein Hammam. Diese öffentliche Dusche besteht aus drei Räumen. Im letzten und wärmsten befindet sich ein großes Becken mit fast kochend heißem Wasser, daneben ein Wasserhahn mit kaltem. In großen Eimern mischt man es, bis es eine angenehme Temperatur erreicht hat, und kippt es sich über den Kopf. Dazu gibt es Seife und eine Art Waschlappen, der die Rauigkeit von Schmirgelpapier aufweist, und mit welchem man sich den Dreck vom Körper schrubbelt. Abends gehen wir zum Angeln an den Fluß, Übernachten darf ich im Wohnzimmer.

Das Opferfest erlebe ich in einem Guesthouse. Der Besitzer lädt mich ein, die Feier mit ihm und seiner Familie zu verbringen. Er schenkt mir eine Djeleba, so getarnt besuche ich morgens das Gebet, welches unter freiem Himmel stattfindet, und nehme an der anschließenden Prozession teil. Die Stimmung ist viel ausgelassener, als ich es mir vorgestellt hatte. Auch während des Gebets laufen Kinder herum, die jüngeren trinken Cola, die älteren rauchen, viele filmen mit ihren Handys, und auch meine Kamera stört niemanden. Den ganzen Tag sind die Straßen (oder besser gesagt: Die Straße, es gibt hier eigentlich nur eine) voll mit jungen Menschen, die Familie und Freunde besuchen. Gegen Mittag folgt der eigentliche Höhepunkt: So wie bei uns an Weihnachten jeder einen Tannenbaum aufstellt, kauft hier jede Familie ein Schaf, und das wird im Kreis der Familie geschlachtet und ausgenommen. Ein Teil des Fleischs wird an den folgenden Tagen gegessen, ein Teil für später getrocknet.

Da in den Tagen nach dem Fest weder Busse noch Taxis fahren, mache ich mich zu Fuß auf den Weg über den hohen Atlas. Mir bleibt nicht mehr viel Zeit, und ich möchte vor meiner Rückkehr noch zumindest einen Tag in Marrakech verbringen. Nach einem langen und anstrengenden Tag werde ich kurz vor dem letzten Pass in der Abenddämmerung von einem Transporter aufgegriffen, die Jungs nehmen mich mit bis in die nächste größere Stadt. Von dort erwische ich am nächsten Morgen einen Bus nach Marrakech. Nach den Tagen in der Wüste und im Gebirge ist die Stadt ein regelrechter Kulturschock. Die Medina ist voll von Europäern, an jeder Ecke versuchen Verkäufer, einem Turbane und Teppiche anzudrehen. Es gibt Burger, Pizza, Cola und Eis, die Hostels sind voll von kiffenden Backpackern.

Ich weiss nicht, ob es an meinem Karohemd oder der Schiebermütze liegt, aber in meinem Hostel sprechen mich tatsächlich zwei Deutsche an: Du siehst aus wie ein Wandervogel, und: Kennst du eigentlich das ÜT? Die zwei BdP’ler sind ebenfalls angemeldet, und ich verlege sie in unser Unterlager.

Zusammen machen wir uns auf den Weg zum Busbahnhof. Ich bin stolz auf mich, ich kaufe bereits jetzt ein Ticket für den nächsten Tag. Das Höchstmaß an Planung, das mir in diesem Urlaub gelungen ist.

Der Bus bringt mich zurück nach Tanger, irgendwie finde ich ein Sammeltaxi zum Hafen, und obwohl es schon längst dunkel ist, als ich ankomme, habe ich Glück und kann kurz darauf eine Fähre nach Europa besteigen. Ich tue, was viele Menschen in diesem Land gerne möchten und wohl niemals schaffen werden: Ich verlasse Afrika und überquere das Mittelmeer, bequem und ohne Risiko auf einem großen Schiff. In solchen Momenten wird einem erst richtig klar, was dieses Stück Papier, versehen mit einer Nummer und einem Stempel, tatsächlich wert ist. Das letzte, was ich von Marokko sehe, sind die Mittelmeerküste und die Lichter des Hafens von Tanger, welche mir den Weg nach Spanien leuchten.

Olli

Weinfest 2017

Weinfest in Dieblich

18. bis 20. August 2017

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Wie jedes Jahr sorgten die Pfadfinder für gute Stimmung bei Jung und Alt. Felipe backte mit den kleinen Besuchern des Weinfestes Stockbrot über dem Feuer. Bei Matthew und Dome konnte die Geschicklichkeit beim Dosenwerfen erprobt werden. An Annikas und Gustos Station wurden große, kleine, längliche und allerlei andere Seifenblasen geformt.

Der spontane Auftritt auf der Weinfest-Bühne wurde von Finn und Theresa perfekt anmoderiert. Wir sangen unser Stammeslied “Wind in den Augen” und “Die Lappen hoch”.

Vicky

Internationales Fest der Kulturen, Musik & Spiele (KuMuS)

Internationales Fest der Kulturen, Musik & Spiele (KuMuS)

25. August 2017

 
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Am Freitag, den 25. August 2017, lud der Pfadfinderstamm Treverer zu einem internationalen Begegnungsfest ins Dieblicher Pfarrheim ein. Es stand ganz unter dem Motto „Kulturen, Musik und Spiele“ – kurz: KuMuS.

Wie bei jeder Pfadfinderveranstaltung sangen die Pfadfinder zur Eröffnung ihr Stammeslied. Anschließend richtete der Stammesführer Jens einige Grußworte an die Besucher und erfreute sich, dass zahlreiche Bewohner Dieblichs und aus der Umgebung der Einladung gefolgt waren. Er stellte das vielfältige Workshopangebot und den Programmablauf vor.

Für Jung und Alt war für jeden etwas dabei: In pfadfinderischer Schwarzzeltatmosphäre konnten die Besucher Köstlichkeiten aus der ganzen Welt probieren. Neben frisch zubereiteter Falafel des jungen Syrers Skander sowie einem großen Angebot mitgebrachter Landesspezialitäten erbot sich die Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Im Pfarrgarten spielten die Kinder Spiele, erprobten sich im Gitarrenschnupperkurs oder backten Stockbrot über dem Feuer mit den Gruppenführern. Weiter oben, im Pfarrhof, konnten die Besucher und Besucherinnen traditionelle kurdische Tänze bei Pourya und seinen Freunden erlernen. Die angekündigte Hüpfburg konnte leider aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse nicht aufgebaut werden. An einem Tisch informierten die Pfadimamas des Förderkreises über die Gruppenarbeit des Stammes und verwalteten die Kämmerei.

Um 18 Uhr begann der musikalische Teil. In zwei Konzertblöcken wurden Musikbeiträge verschiedenster Art im Pfarrsaal vorgetragen. Von Afghanisch-Pop über Irish-Folk bis hin zu Liedermaching konnte das Publikum begeistert werden. Es lauschte heiteren, humorvollen und auch spirituellen Tönen der eingeladenen Künstler. Die Musiker kamen fast alle aus Dieblich oder dem Nachbardorf. Nur Omar verschlug es von Wuppertal an die Mosel, um gemeinsam mit Majit eine deutsche Interpretation kurdischen Pops zu präsentieren. Für Manche war es der erste Auftritt vor großer Menge. So auch für das Dieblicher Musikprojekt, das einigen Flüchtlingen ermöglicht hatte Grundkenntnisse an der Gitarre zu erlernen. Sie spielten ein Kinderlied, bei dem das Publikum natürlich nicht zu kurz kam und lautstark mitsingen konnte.

 
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Das Fest beendete der zweite Vorsitzende Adam in einem Abschlusskreis, auch ganz traditionell mit einem Abschlusslied und dem Wahlspruch der Pfadfinder „Allzeit bereit“.
Viele Hände packten beim anschließenden Aufräumen an – herzlichen Dank!

Unser Dank gilt auch allen Besuchern, Eltern, Unterstützern, Sponsoren, der Ortsgemeinde sowie der Pfarrgemeinde, die uns das Pfarrheim zur Verfügung stellte.
Wir gedenken unserem Fördermitglied Edwin Brust, der unerwartet aufgrund von Herzversagen während des Festes verstarb.

Vicky & Adam

Stammestag

Stammestag der Dieblicher Pfadfinder

02. September 2017

Junger Sippling erlebte „den besten Tag in seinem Leben“

Der Geruch nach Asche vom Lagerfeuer, Gitarrenklänge, das Gefühl des Draußen- und weg-von-Zuhause-Seins. Alle, die dies alles erleben wollten, trafen sich am Samstag des ersten Septemberwochenendes zum diesjährigen Stammestag der Dieblicher Pfadfinder.

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Die Aktion, welche dieses Jahr anstelle des Herbstlagers stattfand, startete am Vormittag in Dieblich mit einer Wanderung der gut gelaunten Teilnehmer in unser wunderschönes Kerpestal.

 
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Dort angekommen, begann auch schon das Programm, welches sich aus unterschiedlichen Workshops zur freien Wahl zusammensetzte. Neben Akrobatik und Improtheater, Lagerfeuer und Gruppenspielen gab es auch einen Yogakurs und eine Escape-Kothe, in der verschiedene Rätsel absolviert werden mussten. Das Programm erstreckte sich über den ganzen Tag und besonders die Wölflinge wurden nicht müde alles auszuprobieren. Das Mittagessen fand in der großen Ovaljurte statt, die genau wie das Küchenzelt, in der vorausgegangenen „Wohnwoche“ aufgebaut wurde.

Am Abend wurde dank eines großartigen Küchenteams herzhaft mit Würstchen und Veggie-Burgern gegrillt und es gab eine breite Auswahl an Salaten. Danach sangen wir ums Lagerfeuer unsere Lieder und es gab Tschai.

Den krönenden Abschluss bildete der Sippensprung der Meute Rakscha, die von ihren alten Meutenführern Rieke und Jasmin in einer sehr feierlichen Zeremonie an ihre neuen Sippenführer Heni und Annika übergeben wurde.

Einer der frisch gebackenen Sipplinge beschrieb diesen Tag als „den besten Tag in seinem Leben.“

Gusto

Überbündisches Treffen 2017

Überbündisches Treffen (Der Film)

28. September bis 03. Oktober 2017

Kennst du schon das ÜT 2017? Diese Frage haben die Dieblicher Pfadfinder schon tausende Male in den letzten zwei Jahren gehört. Und nun war es endlich so weit. Nach einer intensiven Phase der Vorbereitung und Planung trafen sich vom 28. September bis 03. Oktober über zweitausend begeisterte Pfadfinder, Wandervögel, Jungenschaftler und Wandergesellen am Allenspacher Hof, um gemeinsam das Überbündische Treffen, ein buntes Großlager für Jung und Alt, zu feiern. Nach 40 Jahren Wartezeit seit des letzten Überbündischen Treffens kamen Bündische und Jugendbewegte aus ganz Deutschland und aus allen Altersstufen zusammen – zu einem Fest der Welten!

 
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Am Donnerstag reisten 40 Treverer zusammen mit dem befreundeten Stamm Schwarzer Adler aus Bad Neuenahr nach Böttingen auf die Schwäbische Alb. Zusammen teilten sie sich einen Reisebus. Erst sehr spät abends erreichten sie den „See aus schwarzen Zelten“. Obwohl es dunkel war konnte man auch da schon die unglaubliche Größe dieses Lagers erkennen.Doch erst am Morgen wurde wirklich klar wie viele es tatsächlich waren. Der Kreis war riesig und passte auch nur grade so auf den Hauptplatz des Lagers. In der Begrüßungsrunde standen alle zusammen und lauschten den Worten des ÜT-Teams und des Bürgermeisters von Böttingen, der das Organisationsteam bei den Vorbereitungen über alle Maßen unterstützt hatte.

 
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Danach ging es auch schon direkt mit dem Programm los. Viele Workshops wurden von unterschiedlichen Pfadfinderstämmen angeboten und man konnte frei wählen, welchen man besuchen mochte. Es gab alles, von Vorträgen über Diskussionsrunden, Schmiedekurs bis zu den allseits bekannten Spielen für viele. Für jeden war etwas dabei. Kein Tag wie der andere. Man konnte am gleichen Tag stricken oder eine Zombieapokalypse erleben. Es wurde fleißig gewerkelt, gemalt und auch gesungen. Doch manchmal saß man auch nur zusammen mit alten und neuen Bekannten und sprach über Gott und die Welt, oder spielte Karten.

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Abends gab es in den vier verschiedenen Großjurten beeindruckende Singerunden. Mit den unterschiedlichsten Instrumenten wurden bekannte aber auch unbekannte Lieder gespielt. Auch tagsüber wurde fleißig gesungen. Am Sonntagnachmittag fand dann als einer der Höhepunkte ein hochklassiger Singewettstreit statt, bei dem sechzehn Gruppen ihre Lieder vorstellten. Mit dem Lied „Im Zug“ belegten die Treverer zusammen mit den Stämmen ihres Bundes, der Pfadfinderschaft Süddeutschland, einen guten vierten Platz.

 
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Am letzten Abend trafen sich alle Pfadfinder und Wandergesellen noch einmal zusammen zur Abschlussrunde. Dort wurden dann viele Dinge, die in den vergangenen Tagen erschaffen wurden, vorgestellt und jeder konnte sich diese anschauen und mitmachen. Der letzte Abend des Treffens wurde in zahlreichen Singerunden ausgiebig gefeiert und man nahm Abschied von den vielen neuen überbündischen Freunden.
Am Morgen des letzten Tages wurden bei strömendem Regen im rasenden Tempo alle Zelte abgebaut und man verließ die Stadt der schwarzen Zelte. Zusammen hatten die Pfadfinder
an diesem Wochenende „ein großes Bild“ gemalt, das allen noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Henriette Reinders

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

16. bis 19. November 2017

Wie jedes Jahr trafen sich die Dieblicher Pfadfinder wieder in der Herbstzeit mit anderen bündischen Stämmen zum Herbstseminar. Dieses Mal ging es zum Handwerkerhof nach Billigheim im Odenwald, wo die Pfadfinder die unterschiedlichsten Werkstätten des Hofes nutzen und ihre Kreativität ausleben konnten.

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Die Teilnehmer konnten schon ab Donnerstag anreisen um sich bei regnerischem Wetter einen Schlafplatz im Handwerkerhof zu suchen und frischen Flammkuchen zu verspeisen. In der angrenzenden Scheune sollte es wieder die jährliche Filmvorstellung geben, welche aber leider aufgrund von technischen Problemen entfiel.
Am darauffolgenden Freitag begannen die ersten Seminare. So wurden Teilnehmer in zuverlässige Kalenderorganisation eingewiesen, konnten heimische Gesteine im Steinbruch des Robert Bopp Werks in Talheim erkunden und lernen, wie man sich einen wärmenden Unterstand aus Laub und Geäst baut. Nach einer Mittagspause, in der gespeist und Ultimate Frisbee gespielt wurde, besuchten die Teilnehmer ihre nächsten ausgewählten Seminare. Es konnte Bogen geschossen, türkische Lieder vertont, oder gar ein Vogelhaus gebaut werden.

 
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Zum späten Nachmittag waren dann auch fast alle Herbstseminarteilnehmer angekommen und suchten sich, auch in beheizten Jurten, ihren Schlafplatz für die Nacht. Am nächsten Morgen startete wieder der erste Seminarabschnitt mit den Möglichkeiten, Falafel oder Käse zuzubereiten, an der Neuentdeckung von Arbeiterliedern oder an dem Bau von Bilderrahmen teilzuhaben. In einem Seminar wurde auch eine Sauna aufgebaut, die den Teilnehmern abends zur Verfügung stand. Nach dem Mittagessen konnten sich die Teilnehmenden dann bei einer Försterwanderung, der Umgestaltung von Flaschen zu Trinkgläsern, einem Escape Room Seminar oder in der anliegenden Schmiede beim Werken beteiligen.

 
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Am Abend gab es dann das phänomenale vier Gänge Menü mit Kürbiscremesuppe, Feldsalat, Semmelknödel mit Rotkohl, Rindergulasch und einer Marzipan-Sahne-Torte, die die Form einer Jurtenburg (Kombination von mehreren Zelten) hatte. Hier ist natürlich die Küchencrew zu loben, die teilweise durchgehen am Herd gestanden hat.
Abends gab es dann noch eine überbündische Singerunde im geheizten Saal. Am Sonntag konnten die Pfadfinder noch an einem Ultimate Frisbee Seminar (über den ganzen Vormittag!) oder einem Disc Golf Seminar (Golf mit einer Frisbee) teilnehmen.

Es ist zu erwähnen, dass die Treverer fast ein Drittel der Teilnehmer gestellt hatten! Auch viele neue und alte Bekannte vom Überbündischen Treffen, das im Oktober auf der Schwäbischen Alb stattgefunden hatte, waren gekommen. Nach dem Mittagessen und anschließendem Aufräumen trafen sich alle um 15:00 Uhr zur Abschlussrunde. Nach der offiziellen Verabschiedung verließen die Pfadfinder den Handwerkerhof, mit Vorfreude auf das Herbstseminar 2018.

Kai Krall

Kinderbetreuung beim Dieblicher Adventsbasar

Kinderbetreuung beim Dieblicher Adventsbasar

26. November 2017

In diesem Jahr halfen die Dieblicher Pfadpfinder wieder beim Advensbasar im Pfarrheim in dem sie die vielen Kinder im Gewölbekeller betreuten. Wir bastelten dort mit den Kindern Sterne zum aufhängen und man konnte Sterne aus Salzteig bemalen.  Gegen Ende trällerten wir noch ein paar Pfadi Lieder was bei den Gästen gut ankam. Es hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Annika

Führerlager 2017 im Raugrafenheim Simmern

Führerlager im Raugrafenheim Simmern

Vom 08. bis 10. Dezember 2017 ging es für die rund 20 Gruppenführer des Stammes Treverer nach Simmern, in das Heim der Raugrafen. Ausnahmsweise ein Wochenende ohne Kinder, Trubel und langer Planung stand am diesjährigen Führerlager Entspannung für Kopf und Körper im Vordergrund. Themen, die an den vielen Planungstreffen und Stammesräten untergehen, werden an diesem Wochenende diskutiert. Dieses Jahr wurde viel über die Kommunikation und Nutzung von Smartphones geredet. Außerdem wurde das Fahrtenziel für die Sommerfahrt 2018 festgelegt: Es geht auf die Schwäbische Alb!

 
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Am Samstagnachmittag stand ein Ausflug in das Simmerner Schwimmbad auf dem Plan. Whirlpool, 1m Sprungbrett und unbeheiztes Außenbad ließen die Gruppenleiter ihre wohlverdiente Pause zum Jahresende genießen. Einem feierlichen Raclette am Samstagabend folgte eine Singerunde mit Gästen aus dem Stamm der Raugrafen. Nach dem „Putz und Pack“ am nächsten Morgen wurde das Wochenende durch eine kleine Schneeballschlacht passend abgerundet.

Jens

Sonnenwendfeier 2017

Sonnenwendfeier bei den Dieblicher Pfadfindern

Das alte Jahr Revue passieren lassen und mit Zuversicht ins neue Jahr blicken

Auch im Jahr 2017 trafen sich wieder 60 Pfadfinder des Stamms Treverer am 21. Dezember, um die Wintersonnenwende zu feiern. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit begaben sich die Pfadfinder auf eine kleine Wanderung von ihrem Gruppenraum zum Kerpestal. Nachdem Jens Cowen, Stammesführer der Dieblicher Pfadfinder, eine kurze Ansprache hielt, in der er das Jahr 2017 Revue passieren ließ, bat er die Teilnehmer während der Wanderung möglichst still zu sein und die Zeit zu nutzen, um bei Fackelschein über das vergangene Jahr nachzudenken. Begleitet wurde dies durch kleine Inputvorträge der Gruppenleiter, welche über die Aktionen des Stammes erzählten. Auch ein Hindernis, einen ausgerissenen Baum, galt es während der Wanderung zu überwinden.

 
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Bereits die Kelten, nach denen auch der Stamm Treverer benannt ist, feierten die Sonnenwende. In deren Tradition war das Feuerspringen ein festes Ritual. In unterschiedlichen Konstellationen sprangen Wölflinge, Sipplinge, Rover und Altpfadfinder über das vom jüngsten Mitglied (Mathilda, 5 Jahre) entzündete Sonnenwendfeuer, nachdem sie sich gegenseitig gute Wünsche für das kommende Jahr ausgesprochen hatten. Neben dem Feuer konnten sich die Pfadfinder ebenfalls mithilfe des selbst gemachten Winterpunsches wärmen und für die Wanderung zurück zum Gruppenraum stärken.

 
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Anschließend gab es im Gruppenraum für alle Pfadis, Eltern und Besucher Kakao, Glühwein, Kaffee und jede Menge Plätzchen und Kuchen, vorbereitet und betreut vom Förderkreis des Stammes. Pünktlich zur Wintersonnenwende erschien auch der Donnerbalken; eine Zeitschrift in der jedes Mitglied, jede Gruppe oder Pfadfinder aus anderen Bünden, die Chance haben über ihre Fahrten, die Gruppenstunde oder sonstige amüsante und witzige Ereignisse zu berichten.

Christian

(zum Donner-Balken)

Donner-Balken 2017

Donner-Balken 2017

DoBa 2017 01

(Inhalt im geschützten Bereich)

Pünktlich zur Sonnenwende –  um nicht zu sagen: sehr pünktlich  zur Sonnenwende  –  erschien der Donner-Balken 2017. Wieder einmal habt Ihr es geschafft, eine tolle Ausgabe herauszubringen.  Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurde das Redaktionsteam erweitert. Es besteht nun aus Jens, Heni, Matthew und Felipe.

ALLE Donner-Balken

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2017

Am Morgen des 24. Dezember war es wieder soweit und das Christkind stand schon fast vor der Tür. Doch bis zum Abend mussten die Kinder sich noch gedulden. Am besten ließ es sich bei der Aktion “Wir warten auf ´s Christkind” der Dieblicher Pfadfinder abwarten. Dort verging die Zeit mit ganz viel Spaß nämlich wie im Flug.

 
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Gemeinsam begaben wir uns in Weihnachtsstimmung in dem wir zusammen Weihnachtslieder sangen und anschließend gab es verschiedene Angebote für jeden Geschmack. So konnte man Plätzchen backen, basteln, Stockbrot machen, einer Weihnachtsgeschichte lauschen oder an einem Weihnachtsquiz teilnehmen. Das Warten wurde durch diese tollen Angebote viel angenehmer und Heilig Abend rückte immer näher.

Wir warten auf´s Christkind” wurde wie jedes Jahr von den Dieblicher Pfadfindern Stamm Treverer e. V. und dem Pfarramt Dieblich organisiert. Auch dieses Jahr war die Aktion wieder sehr beliebt und es kamen sehr viele Kinder.
Und die nächste Aktion der Dieblicher Pfadfinder steht auch schon vor der Tür den
n am 07. Januar 2018 findet das Sternsingen statt, zu dem alle Kinder herzlich eingeladen sind.

Annika

Sternsingeraktion 2016

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule (03.01.2016)

Die Aktion der Sternsinger steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit.“

In Dieblich machten sich nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich wieder 38 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Im Fokus der Sternsinger 2016 steht unter anderem das Projekt Palliri in der bolivianischen Großstadt El Alto. Palliri hilft Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Schichten, von einer gesunden Verpflegung bis hin zu Schulbildung und späterer Ausbildung für einen Beruf.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2016 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt 3.950,00 Euro.

Auf Grund der guten Kontakte zu den Pfadfindern schlossen sich der Aktion auch einige junge Erwachsene an, die erst seit Kurzem eine Zuflucht in Dieblich gefunden haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Jugendlichen, die sich für die Sternsingeraktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Frederieke Reinders und Matthew Cowen.

Bericht von Rainer Heinz


Schneekohtenfahrt, die Zweite – Schwarzwald

Schneekohtenfahrt, die Zweite   –   vom Schwarzwald zum Hohen Krähen

27. bis 30. Dezember 2017

Spätestens seit dem Meißnerlager 2013 verbindet uns mit der Pfadfinderschaft Grauer Reiter und der EJ Horte eine tiefe Freundschaft. Diese gipfelte nicht nur in gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Fahrten und Lagern, wie zuletzt dem Überbündischen Treffen 2017, sondern natürlich auch in einer Menge Feiern. Die größte ist sicherlich die Silvesterfeier auf dem Bundessitz der Grauen Reiter, dem Hohen Krähen. Und wie die Jahre zuvor reisten wir auch dieses mal zu Fuß an.

 
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Nach der Übernachtung im JVS-Heim in Oberkirch machte sich unsere bunt zusammengewürftelte Gruppe auf den Weg in den Schwarzwald. Dieses Mal waren vor allem PSD und Grauer Reiter vertreten, doch auch die EJ Horte, der BdP sowie die österreichischen Pfadfinder hatten Vertreter geschickt. Während uns zu Beginn noch leichter Nieselregen begleitete, wurde es mit zunehmender Höhe immer kälter, und der Matsch wich nach und nach weißem Pulverschnee. Bald verschwanden die Wege unter einer weißen Decke, unter unseren Stiefeln knirschte das Eis. Unser Ziel war der Mooskopf, auf dessen Spitze der Moosturm eine herrliche Aussicht versprach.

 
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Kurz unter dem Gipfel schlugen wir an einer offen Schutzhütte unser Lager auf. Während die ersten bereits Feuerholz sammelten, begannen andere Schnee zu schippen, Zelte aufzubauen, Wasser zu holen und das Abendessen vorzubereiten. Nachdem die Kohten standen, fanden sich alle um das mittlerweile brennende Feuer ein. Noch bis tief in die Nacht standen wir dort und sangen Lieder.

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe. Während die Einen abenteuerlustig den beschwerlichen Weg über den Gipfel wählten, folgten die Anderen dem Verlauf des Tales. Nach einem beschwerlichen Anstieg, querfeldein durch knietiefen Neuschnee, erwartete uns auf der Spitze des Moosturms die versprochene Aussicht über Schwarzwald und Rheinebene. In Gengenbach trafen wir uns schließlich wieder. Dank Moggli konnten wir die Nacht in der Turnhalle der Forstschule Mattenhof verbringen und freuten uns über die warme Dusche und die Weichbodenmatten. Nachdem wir zum Essen in einer Pizzeria eingefallen waren, verbrachten wir den restlichen Abend im Vereinsheim der Würfelfreunde, die uns als Belohnung für Gitarrenspiel und Gesang auch das ein oder andere Freigetränk spendierten.

 
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Den übrigen Weg nach Mühlhausen legten wir per Bahn zurück, wobei wir natürlich auch in der banhofsnahen Erlebnisgastronomie in Engen einen Zwischenstopp einlegten. In Mühlhausen folgte noch ein kurzer Anstieg, bevor uns unser Weg schließlich vorbei am Mägdeberg zum Burgtor des Hohen Krähen führte.

Bericht von Olli, PSD, Treverer

Fotos von Markus Mann, EJ Horte

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2019

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Treverer luden am 24. Dezember fünfundzwanzig Kinder (am Ende waren es ein paar mehr!) im Grundschulalter zum gemeinsamen Backen, Basteln, Spielen und schöne Geschichten erzählen ein. So vergingen die letzten Stunden vor Weihnachten für Alle wie im Fluge.

Sippenwinterlager in Stadtkyll

Dieblicher Pfadfinder erlebten bei Asterix und Obelix im verschneiten Stadtkyll ein aufregendes Wochenende

12. bis 14. Februar 2016

Am zweiten Februarwochenende diesen Jahres folgten wir gemeinsam mit unseren Sipplingen und Rovern dem Hilferuf von Asterix und Miraculix nach Stadtkyll, in ein gallisches Dorf, in dem wir auch den Stamm „Schwarzer Adler“ trafen, die ebenfalls angereist waren, um den Galliern zu helfen.

Als wir dort ankamen, bezogen wir unsere Hütten und versammelten uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Nach dem Essen schilderten uns Asterix und Miraculix verzweifelt, dass ihnen die Zutaten für den Zaubertrank ausgegangen waren und sie einen baldigen Angriff der Römer befürchten.  Wenig später traf ein verstörter Obelix ein, der seinen Hund Idefix im Wald verloren hatte und wir erklärten uns einverstanden, am nächsten Tag den Galliern bei der Suche nach den Zutaten und dem Hund Idefix zu helfen. Der Abend klang mit einer fröhlichen Singerunde aus.

Am nächsten Morgen wurden wir in der Morgenrunde von einem verzweifelten Obelix unterbrochen, der von den Römern einen Brief erhalten hatte, in dem stand, dass Idefix von ihnen gefangen gehalten wird und sie ihn am nächsten Morgen töten werden, wenn sich das Dorf nicht ergibt.

Nach einem reichlichen Frühstück brachen wir durch die verschneite Eifel zur Zutatensuche auf. Nachdem mehrere Stationen absolviert waren, konnten wir diese Miraculix überreichten. Am Nachmittag bereiteten wir uns auf den Kampf mit den Römern vor, indem wir unser Wissen durch verschiedene Fragen auffrischten. Nach dem Abendessen fand der obligatorische “Bunte Abend” statt, zudem jede Sippe einen Programmpunkt beitrug.

Am Sonntagmorgen erklärte uns Miraculix, dass er die ganze Nacht an dem Zaubertrank gebraut habe, dieser aber immer noch ziehen müsse, damit er seine volle Wirkung entfalten könne. Da die Römer Idefix jedoch zu einer festgelegten Zeit töten wollten, mussten wir sie zunächst ohne die Hilfe des Zaubertranks angreifen. Nach einem langen Kampf, in dem wir  Idefix noch nicht befreien konnten, war der Zaubertrank endlich fertig. Nachdem jeder einen Schluck getrunken hatte, konnten wir Idefix mühelos befreien und einem freudestrahlenden Obelix übergeben. Die Römer waren besiegt und das gallische Dorf war wieder sicher. Wir verabschiedeten uns nach einem ereignisvollen Wochenende von Asterix, Obelix und Miraculix.

Lisa-Marie Hörter

Meutenwinterlager im Brexbachtal

Besuch der alten Dame

Kleine Pfadfinder-Detektive im Brexbachtal (26. bis 28. Februar 2016)

Bendorf/Dieblich/Bad Neuenahr-Ahrweiler Die alte Dame im Brexbachtal hatte sie um Hilfe gebeten und so trafen sie sich nun dort am letzten Wochenende im Februar, die Wölflinge der beiden Pfadfinderstämme „Treverer“ aus Dieblich an der Mosel und „Schwarzer Adler“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Ihr ganzer Schmuck war weg – bis auf die juwelenbesetzte Halskette ihrer geliebten Mutter, die sie niemals ablegte. Alles. Gold. Silber. Juwelen. Alles. Sie hatte bereits überall gesucht und brauchte nun Fachleute. Das war ihr sehr wichtig. Fachleute. Mit Detektiv-Ausweis.

Natürlich hatten die Wölflinge bereits in den wöchentlichen Gruppenstunden zu Hause etwas Suchen-und-Finden geübt, aber … das half ihnen hier nicht, denn die alte Dame war sehr rührig gewesen und hatte derweil eine Meister-Detektivin mit fünf Meister-Detektivinnen-Freunden gesucht … und … gefunden. Damit war die Ausbildung am Samstag gesichert: Gedächtnis, Logik, Orientierung in der Umgebung, Spurensicherung mit Gips und Ruhe-Bewahren bei Drehwurm – das war schon nötig für Spitzen-Detektive. Und für den Detektiv-Ausweis. Und es war gut so.

Das stellte sich am Mittag heraus als die alte Dame von der letzten Schandtat eines Unbekannten berichtete, der wohl nachts ihren geliebten letzten Halsschmuck entwendet hatte.

Jetzt gab es kein Halten für die Detektive mehr. In Gruppen verhörten sie nachmittags alle fünf Verdächtigen: den alten Ehemann der alten Dame – die Putzkraft – den Koch – den Gärtner und natürlich den Butler. Keiner wollte es gewesen sein. Aber alle gaben Hinweise.

Beim Abendessen wurden die Hinweise intensiv mit der Meister-Detektivin diskutiert. Alles blieb unklar bis … sich beim Dessert ein kleiner Schlüssel im Pudding fand. Hier war nun eine Durchsuchung der Wohnbereiche der Verdächtigen von Nöten. Bei Tageslicht. Am nächsten Morgen.

Da war dann plötzlich der Gärtner weg.

Auf die Malediven. Wie man hörte.

Und sie fanden eine Karte. Und damit dann eine Kiste.

Und dann passte der Pudding-Schlüssel.

Fachleute sind halt unaufhaltsam.

Und die alte Dame war dankbar und großzügig.

Da sie festgestellt hatte, dass sie auch ohne ihren Schmuck gut leben konnte, spendete sie ihre gesamten Kostbarkeiten den Detektiven mit dem Auftrag, die Werte Bedürftigen zukommen zu lassen. Außer … dem geliebten Halsschmuck ihrer Mutter … und ihrem Mann … und den restlichen Angestellten.

Nur den Gärtner ließ sie weltweit verfolgen und er wurde schlussendlich auf den Malediven gefasst.

Wo sind denn die Malediven?
Tja – Fragen für alte Damen und Meister-Detektivinnen.
Bei einer Fortsetzung ? Oder direkt an die Stammesführerin Vicky der Treverer in Dieblich.

Wenn Du Lust hast, auch so tolle Abenteuer zu erleben, dann bist Du bei den Dieblicher Pfadfindern genau richtig! Weitere Informationen im Internet unter www.stamm-treverer.de.

Bericht von Michael Schneider

Jens gewinnt Singewettstreit (Beräunertreffen 2016)

Jens gewinnt Singewettstreit der Einzelsänger beim Beräunertreffen 2016

 Jugendburg Ludwigstein – 04. bis 06. März 2016

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Das Beräunertreffen – mitorganisiert von Karo Dörrheide –  ist ein Singewettstreit, auf dem die Sänger eigene Lieder vortragen. Es dürfen nur selbst geschriebene Lieder vorgestellt werden; zumindest der Text oder die Melodie der vorgetragenen Lieder müssen vollständig aus der Feder eines der im Saal Anwesenden stammen.

Beim Singewettstreit wurde zwischen Einzelsängern (bis zu 3 Personen) und Singegruppen unterschieden. Alle trugen jeweils zwei Lieder vor.

Was für Wooki & Olli beim Beräunertreffen im Jahr 2012 noch unerreichbar blieb, schaffte dieses Mal Jens.

Jens gewann den Wettbewerb in der Kategorie Einzelsänger!

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

16. März 2016

Zahlreiche Mitglieder und interessierte Eltern nutzten die diesjährige Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder, um sich über das aktuelle Vereinsgeschehen des Stammes Treverer zu informieren. Traditionell begann die Versammlung mit dem Lied „Wind in den Augen“, dem Stammeslied der Treverer.

Im Anschluss wurde den Mitgliedern der Kassenbericht vorgestellt. Dank einiger Spenden und Zuschüsse, um die sich der Verein bemüht hatte, konnte die notwendige Anschaffung eines VW-Busses im abgelaufenen Berichtsjahr gut verkraftet werden. Auch der Bericht über die Mitgliederentwicklung fiel positiv aus. Die Mitgliederzahl der aktiven Pfadfinder erhöhte sich leicht auf 121, die Zahl der Fördermitglieder wuchs um 7 auf nunmehr 44.

In einer 38 Einzelpositionen umfassenden Präsentation berichtete der Vorstand (abwechselnd: Victoria Patz, Jens Cowen und Marion Bäuerlein) über die vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres. Höhepunkte für die Pfadfinder waren neben dem 35-jährigen Stammesjubiläum, das im Rahmen eines Wochenendlagers am Moselvorgelände mit der Dieblicher Bevölkerung gefeiert wurde, auch die Teilnahme am Lager “ALLERHAND” des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV) im fränkischen Aischgrund an Pfingsten mit insgesamt 4.000 Teilnehmern. Die Sommerfahrt der Pfadfinderschaft Süddeutschland mit dem Abschluss auf Gut Steimke in Uslar/Niedersachsen gehörte ebenfalls zu den herausragenden Aktionen des Stammes.

Neben diesen Höhepunkten sind aber die wöchentlichen Gruppenstunden –  liebevoll gestaltet von engagierten jungen Gruppenführerinnen und Gruppenführern – das Herzstück der Jugendarbeit bei den Pfadfindern. So besuchten im vergangenen Jahr wieder vier neue Sipplinge (Henriette Reinders, Lukas Schömel, David Kaiser und Dominik Duval) mit Erfolg den Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland, der alle Kenntnisse vermittelt, die man als Gruppenleiter benötigt. Nun sind sie aus dem Führungskreis des Stammes nicht mehr wegzudenken.

Nach den Berichten des Vorstandes wurde diesem durch die Versammlung die Entlastung erteilt. Ein anwesender Vater von zwei jungen Pfadfindern bedankte sich im Namen der Eltern beim Vorstand für die gute Jugendarbeit des Stammes. Dieser Dank wurde von der Stammesführerin an die zahlreich anwesenden Gruppenführer weitergegeben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Vorausblick auf die Aktionen des laufenden Jahres. Unter anderem gewährten die Organisatoren des Bundeslagers, das vom 05. bis 08. Mai in Hinterweidenthal/Pfalz stattfindet, hierbei den Anwesenden bereits einen kleinen Einblick in die Programmplanung. Anmeldungen hierfür sind weiterhin noch möglich!

Anschließend berichteten Clara Sayk und Marion Bäuerlein in einer eindrucksvollen Präsentation über die aktuellen Programmplanungen der Sommerfahrt nach Finnland. Für die Wölflinge wird es einen Hajk am ersten Juni-Wochenende geben. Ergänzend erfolgten noch Hinweise auf die übrigen Aktionen wie Herbstlager, Herbstseminar, Sonnenwendfeier, Aktion „Wir warten auf`s Christkind“ und einiges mehr.

Rainer Heinz

Basislehrgang – Antaresheim in Waldbronn

Basislehrgang  – Antaresheim in Waldbronn

25. März bis 01. April 2016

Zur Vorbereitung auf ihre Gruppenführertätigkeit bei den Dieblicher Pfadfindern nahmen zwei junge Sipplinge des Stammes, Kathrin Barthelmes und Felipe Cobos, an einem einwöchigen Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (PSD) im Pfadfinderheim Antares in Waldbronn teil.

Bei diesem Lehrgang werden Themen wie Recht & Aufsichtspflicht, Planung von Fahrt & Lager, der Umgang mit verhaltenskreativen Kindern, Aufbau einer Gruppenstunde, die Grundlagen der Meuten- & Sippenarbeit, Führungsstile und vieles mehr vermittelt.
Der erfolgreiche Besuch des Basislehrgangs ist eine Voraussetzung für die Zuerkennung der Jugendleiter/in-Card (Juleica), dem bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Beide Teilnehmer des Stammes Treverer nehmen bereits mit viel Freude Aufgaben in der Gruppenführung bei den Dieblicher Pfadfindern wahr.

Der Basislehrgang begann traditionell mit einem zweieinhalbtägigen Hajk der Teilnehmer, die die Strecke vom Hauptbahnhof Karlsruhe bis zum Veranstaltungsort, Waldbronn, in eigener Verantwortung zurücklegen mussten.

Eine Teilnehmerin des Basislehrgangs, Kathrin Barthelmes, berichtet wie folgt:

„Wir trafen uns am Freitag am Karlsruher Hauptbahnhof zur Aufteilung des Gepäcks für den dreitägigen Hajk. Mit insgesamt acht Teilnehmern waren wir eine verhältnismäßig kleine Gruppe. Wir wurden gleichmäßig aufgeteilt in zwei Gruppen zu vier Pfadfindern – in jeder Gruppe waren Jugendliche aus verschiedenen Stämmen unseres Bundes vertreten. Das Gepäck mussten wir selbst aufteilen und dabei genau überlegen was wir unterwegs brauchten. Zwei Hajkrouten waren uns von den Teamern vorgegeben: Schwarzwald und Kraichgau. Da sich die erste Gruppe für den Schwarzwald entschied, war klar, dass wir die Strecke über den Kraichgau wandern würden.

Wir fuhren mit dem Zug nach Münzesheim bei Bruchsal, unser Ziel war das Pfadfinderheim des Bundes „Antares“ in Waldbronn – Luftlinie ca. 45 Kilometer. Also mussten wir freitags noch wenigstens 10 Kilometer zurücklegen allerdings bei ziemlich schlechtem Wetter – es hat geschüttet hat wie aus Kochtöpfen!
Wir kamen dann um 18:00 Uhr durchnässt in Neibsheim an. Während die Jungs, Fabian und Arne, in einem Bushäuschen warteten, machten Miriam und ich uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit – wir dachten dabei eigentlich an eine Scheune bei einem Bauern. Wir konnten unser Glück kaum fassen, als uns vier eine Übernachtung in einer frisch renovierten Wohnung angeboten wurde. Abends in den Schlafsäcken wurde noch lange interessante Geschichten der Pfadfinderei gelauscht.

Nach dem Einkauf am nächsten Morgen im Nachbarort setzten wir unseren Weg Richtung Antaresheim fort. Als Tagesziel setzten wir uns den Ort Kleinsteinbach, damit wir am letzten Tag nicht mehr so weit hatten. Da Miriam zusehends Probleme mit Blasen am Fuß hatte, bewältigten wir die letzte Strecke nach Kleinsteinbach mit dem Bus. Dort erwartete uns ein großzügiges Gartenhäuschen, dessen Besitzer uns für die Nacht einluden. Diese Nacht schliefen wir zu viert auf einem großen Ausklappsofa.

Am nächsten Morgen legten wir noch die Strecke bis Waldbronn zurück – um 12:00 Uhr pünktlich waren wir dann endlich am Ziel angelangt und hatten es geschafft!

Auf den Haik folgten dann noch fünf Tage lang viele tolle Seminare, während wir unsere Freizeit hart erkämpfen mussten. Es gab tolles Essen, obwohl wir eine Woche fast ausschließlich vegetarisch gelebt haben. Beim Seminar Recht und Aufsichtspflicht im Garten des Pfadfinderheimes, wurden einige Rollenspiele gemacht. Dies trug sehr zur Auflockerung der Thematik bei. Daher hat es mir auch am besten gefallen. Am Mittwochabend besuchten uns ein paar Pfadfinder des Stammes Antares zu einer Singerunde, die bis in den frühen Morgen dauerte.

Zum Abschluss machten wir noch das obligatorische Abschlussbild der Lehrgangsteilnehmer. Wir verbanden unsere 8 Halstücher mit 2 Karabinern auf dem Hof, um ein Bild unseres gemeinschaftlichen Daseins fest zu halten.

Am Ende will ich einfach nur nochmal festhalten und betonen, dass der Basislehrgang der PSD ein tolles Erlebnis war, bei dem ich viele gute Freunde gewonnen habe, und wir als Gemeinschaft einfach toll zusammenpassen. Ein Dankeschön an unsere Ausbilder, die immer ein offenes Ohr für uns Sipplinge hatten.“

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ durch den Kreis

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“

durch den Landkreis Mayen-Koblenz

(Hummerich-Halle in Plaidt am 13. April 2016)

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (2)

Beim ersten  Jugend- und Sozialempfang des Landkreises Mayen-Koblenz am 13. April 2016 in der Hummerich-Halle in Plaidt wurde der Dieblicher Pfadfinder e. V.   Stamm Treverer von Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Naurodt „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ ausgezeichnet.

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (1)
URKUNDE 2016 Ehrung Soziales Engagement durch MYK 2

Über diese unerwartete Ehrung ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch den Landkreis Mayen-Koblenz haben sich die Pfadfinder sehr gefreut!

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang (3)

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

05. bis 08. Mai 2016

Die Vorbereitungen für das verlängerte Bundeslager-Wochenende in Hinterweidenthal/Pfalz, das unter dem Motto “Wikinger” steht, laufen bereits auf Hochtouren! Hier die Sippe Karibou und Meute Rakscha beim Entwerfen und Basteln der Kostüme:

Sippenwinterlager in Weibern

Pfadfinder retten die Galaktischen Spiele vor Darth Vader

(Sippenwinterlager 7. bis 9. Februar 2014 in Weibern)

Nach dem erfolgreichen Sternsingen im Januar wurde es Zeit für die zweite große Veranstaltung der Dieblicher Pfadfinder im Jahr 2014. Mit etwa 30 begeisterten Pfadfindern ging es vom 7.-9. Februar ins Hüttendorf Weibern zum Sippenwinterlager mit dem Thema „Star Wars – Die Galaktischen Spiele“, welches von der Sippe Karibu geplant wurde.

Dort angekommen trafen wir auf unseren Nachbarstamm aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch am Freitagabend wurde die Gruppe in zwei Stämme aufgeteilt: die Ewoks mit den Anführern Luke Skywalker und Prinzessin Leia und die Jar Jars mit Jewbacca und Jar Jar Binks. Leider stellte sich heraus, dass der böse Darth Vader und der Imperator die Galaktischen Spiele stören wollen und R2D2 und C3PO entführt haben. Um Weiteres zu erfahren mussten die mutigen Abenteurer auf einer Nachtwanderung Yoda aufsuchen, doch der alte Jedimeister hatte mittlerweile Gedächtnisprobleme und konnte sich an den Aufenthaltsort der Roboter nicht mehr erinnern.

Am nächsten Tag nach einer erholsamen Nacht und stärkendem Frühstück galt es auf einem Stationslauf Zutaten zu sammeln, um einen Unvergesslichkeitstrank zu brauen und Yodas Demenz zu heilen. Nachdem die Truppe diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hatte und Yoda den Trank überreichten, erinnerte er sich wo die beiden Roboter gefesselt waren. Diese wurden gefunden, enfesselt und sicher nach Hause gebracht.

Am Nachmittag wurden verschiedene Workshops bewältigt, um sich im Kampf gegen Darth Vader, den Imperator und ihre Gang zu behaupten. Überraschenderweise attackierten diese die Gruppe schon früher als geplant, was zu einer wilden Keilerei führte. Allerdings merkte Prinzessin Leia, dass das zu nichts führt und es sinnreicher wäre, das ganze in einer fairen Partie Sitzfußball zu entscheiden. Der Wettkampf war sehr mitreißend und stimmungsvoll und endete letztendlich mit 3:2 für die Jar Jars und Ewoks. Darth Vaders Crew war somit verscheucht und die Galaktischen Spiele konnten am nächsten Tag in aller Ruhe stattfinden.

Abends wurde der Sieg noch kräftig mit einem lustigen Bunten Abend gefeiert. Am nächsten Tag war es dann so weit und die ersehnten Galaktischen Spiele konnten schließlich stattfinden. Sie beinhalteten viele lustige und spaßige Spiele, wie zum Beispiel Starvolution, Skywalker, Spaceballfight und das Grenzerspiel. Auch wenn das Wetter am Samstagnachmittag die Laune des Ein oder Anderen etwas herunterzog, war es ein tolles, lustiges und gelungenes Winterlager mit viel Spaß und Freude.

Bericht von Adam Cowen

Meutenwinterlager in Gillenbeuren

Meutenwinterlager der Dieblicher Pfadfinder stand unter dem Motto „Räuber Hotzenplotz“

06. bis 08. Februar 2015

Am ersten Februarwochenende fand dieses Jahr das Meutenwinterlager der Dieblicher Pfadfinder Stamm Treverer zusammen mit den befreundeten Pfadfindern aus Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Dieses Wochenende verbrachten 35 Kinder und Gruppenleiter in der winterlich verschneiten Eifel in Gillenbeuren.

Das Wochenende stand ganz unter dem Motto „Räuber Hotzenplotz“. Der böse Räuber Hotzenplotz hatte die Kaffemühle der Großmutter gestohlen und es gelang den Kindern zusammen mit Kasperl und Seppel den Räuber zu überlisten und die Kaffeemühle zurück zu bekommen.

Neben der Jagd auf Hotzenplotz, lud die eingeschneite Landschaft auch zu diversen Schneeballschlachten und einer Schneewanderung ein.

Bei den alltäglichen abendlichen Singerunden wurde sich dann mit einer heißen Tasse Tee wieder aufgewärmt.

Bericht von Marion Bäuerlein

Meutenwinterlager in St. Jost

Meutenwinterlager der Pfadfinder standunter dem Thema „Jim Knopf“

 Jugendhütte St. Jost, Langenfeld – 7. bis 9. März 2014

Pfadis im Bergwerk

Am wunderschönen ersten Märzwochenende begaben sich 40 Kinder und Gruppenleiter aus Dieblich und Ahrweiler auf den Weg nach Lummerland. Bereits zuvor hatte sie ein Hilferuf aus Lummerland erreicht. Lukas, der Lokomotivführer, bat um Hilfe in einer wichtigen Mission. Mehr konnte er uns vorab nicht verraten.

Frühstück bei den Pfadis

Als die Kinder nun in Lummerland alias St. Jost ankamen, wurden sie herzlich von Lukas in Begleitung von Jim Knopf begrüßt und sofort von einem Brief in Kenntnis gesetzt, der ein abendliches Treffen mit dem Kaiser von China ankündigte. So brachen sie unverzüglich bei Dämmerung auf, und trafen am Ende eines fackelbeleuchteten Weges auf den Kaiser. Der traurige Kaiser berichtete von seiner Tochter Li Si, die seit Wochen vermisst wurde und von der jede Spur fehlte. Die Kinder boten sofort ihre Hilfe an und versprachen Li Si wiederzufinden.

Am nächsten Morgen wollten die Kinder sich unverzüglich auf die Suche nach Li Si machen, doch prompt gab es ein Problem. Die Lokomotive Emma hatte keine Kohle mehr! Doch das war kein Problem für die Kinder; sie machten sich zum wenig entfernten Bergwerk auf, um Emma wieder in Gang zu bekommen. Neben der Kohle, die sie dort fanden, konnten die Kinder durch eine Führung im Bergwerk viel über den Bergbau in der Grube Bendisberg lernen.

Gruppenbild

Nachdem sie nun die Kohle hatten, ergab sich ein weiteres Problem. Wer sollte Emma fahren? Doch auch dafür gab es eine Lösung. Alle Kinder machten einen Lokomotivführerschein. Eine Flaschenpost von Li Si verriet, dass sie von Frau Mahlzahn in der Drachenstadt gefangen gehalten wurde. Wo sich diese Drachenstadt befindet, wusste allerdings niemand. Nach einer Stärkung tauchte plötzlich Nepomuk auf, der die Kinder in die Drachenstadt führen konnte, jedoch vor großen Gefahren warnte. Und auch diese bezwangen die Kinder bis sie schließlich auf Frau Mahlzahn trafen. Der gemeine Drache wurde gefangen, wollte aber zur großen Enttäuschung aller nicht verraten, wo sie Li Si versteckte. Sie schlug den Kindern einen Handel vor. Ihr innigster Wunsch war es zu lachen, also sollten die Kinder sie zum Lachen bringen. Frau Mahlzahn wurde zum Bunten Abend eingeladen, in der Hoffnung man könne sie besänftigen und ihr doch noch Li Si`s Versteck entlocken. Mit großartigen Darbietungen, wie selbst geschriebenen Liedern und Sketchen wurde Frau Mahlzahn sehr von den Kindern beeindruckt und schließlich auch zum Lachen und sogar Tanzen gebracht. Freudig legten sich alle zur Ruhe.

Doch am nächsten Tag hatte es sich der fiese Drache anders überlegt. Frau Mahlzahn war über Nacht verschwunden und hatte nur eine zerrissene Karte mit dem Aufenthaltsort von Li Si zurückgelassen. Schnell machten sich die Kinder auf den Weg und trafen auf die Wilde 13, die sie zu einem letzten Kampf herausforderte. Sie schlugen die Wilde 13 in die Flucht, befreiten Li Si und brachten dem Kaiser seine geliebte Tochter zurück. Die Kinder hatten ihr Versprechen dem Kaiser gegenüber also gehalten und ein spannendes und abenteuerliches Wochenende erlebt, was nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Bericht von Marion Bäuerlein