Archiv des Autors: Rainer Heinz

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2017

Am Morgen des 24. Dezember war es wieder soweit und das Christkind stand schon fast vor der Tür. Doch bis zum Abend mussten die Kinder sich noch gedulden. Am besten ließ es sich bei der Aktion “Wir warten auf ´s Christkind” der Dieblicher Pfadfinder abwarten. Dort verging die Zeit mit ganz viel Spaß nämlich wie im Flug.

 
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WWACKI 2017 (29)

Gemeinsam begaben wir uns in Weihnachtsstimmung in dem wir zusammen Weihnachtslieder sangen und anschließend gab es verschiedene Angebote für jeden Geschmack. So konnte man Plätzchen backen, basteln, Stockbrot machen, einer Weihnachtsgeschichte lauschen oder an einem Weihnachtsquiz teilnehmen. Das Warten wurde durch diese tollen Angebote viel angenehmer und Heilig Abend rückte immer näher.

Wir warten auf´s Christkind” wurde wie jedes Jahr von den Dieblicher Pfadfindern Stamm Treverer e. V. und dem Pfarramt Dieblich organisiert. Auch dieses Jahr war die Aktion wieder sehr beliebt und es kamen sehr viele Kinder.
Und die nächste Aktion der Dieblicher Pfadfinder steht auch schon vor der Tür den
n am 07. Januar 2018 findet das Sternsingen statt, zu dem alle Kinder herzlich eingeladen sind.

Annika

Sternsingeraktion 2016

“Segen bringen, Segen sein” Sternsingeraktion in Dieblich

Gemeinsame Sternsingeraktion der Dieblicher Pfadfinder und Kindern der Grundschule (03.01.2016)

Die Aktion der Sternsinger steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit.“

In Dieblich machten sich nach einer gemeinsamen Aussendungsfeier in der Kirche St. Johannes Ap., Dieblich wieder 38 Sternsingerinnen und Sternsinger in insgesamt 11 Gruppen auf den Weg, um Spenden für Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu sammeln.

Im Fokus der Sternsinger 2016 steht unter anderem das Projekt Palliri in der bolivianischen Großstadt El Alto. Palliri hilft Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Schichten, von einer gesunden Verpflegung bis hin zu Schulbildung und späterer Ausbildung für einen Beruf.

Der Erlös der Sternsingeraktion, die traditionell auch 2016 von den Dieblicher Pfadfindern und Kindern der Grundschule durchgeführt wurde, beträgt insgesamt 3.950,00 Euro.

Auf Grund der guten Kontakte zu den Pfadfindern schlossen sich der Aktion auch einige junge Erwachsene an, die erst seit Kurzem eine Zuflucht in Dieblich gefunden haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder und Jugendlichen, die sich für die Sternsingeraktion zur Verfügung gestellt und zum Gelingen beigetragen haben, besonders an das Organisationsteam der Pfadfinder um Frederieke Reinders und Matthew Cowen.

Bericht von Rainer Heinz


Schneekohtenfahrt, die Zweite – Schwarzwald

Schneekohtenfahrt, die Zweite   –   vom Schwarzwald zum Hohen Krähen

27. bis 30. Dezember 2017

Spätestens seit dem Meißnerlager 2013 verbindet uns mit der Pfadfinderschaft Grauer Reiter und der EJ Horte eine tiefe Freundschaft. Diese gipfelte nicht nur in gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Fahrten und Lagern, wie zuletzt dem Überbündischen Treffen 2017, sondern natürlich auch in einer Menge Feiern. Die größte ist sicherlich die Silvesterfeier auf dem Bundessitz der Grauen Reiter, dem Hohen Krähen. Und wie die Jahre zuvor reisten wir auch dieses mal zu Fuß an.

 
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Nach der Übernachtung im JVS-Heim in Oberkirch machte sich unsere bunt zusammengewürftelte Gruppe auf den Weg in den Schwarzwald. Dieses Mal waren vor allem PSD und Grauer Reiter vertreten, doch auch die EJ Horte, der BdP sowie die österreichischen Pfadfinder hatten Vertreter geschickt. Während uns zu Beginn noch leichter Nieselregen begleitete, wurde es mit zunehmender Höhe immer kälter, und der Matsch wich nach und nach weißem Pulverschnee. Bald verschwanden die Wege unter einer weißen Decke, unter unseren Stiefeln knirschte das Eis. Unser Ziel war der Mooskopf, auf dessen Spitze der Moosturm eine herrliche Aussicht versprach.

 
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Kurz unter dem Gipfel schlugen wir an einer offen Schutzhütte unser Lager auf. Während die ersten bereits Feuerholz sammelten, begannen andere Schnee zu schippen, Zelte aufzubauen, Wasser zu holen und das Abendessen vorzubereiten. Nachdem die Kohten standen, fanden sich alle um das mittlerweile brennende Feuer ein. Noch bis tief in die Nacht standen wir dort und sangen Lieder.

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe. Während die Einen abenteuerlustig den beschwerlichen Weg über den Gipfel wählten, folgten die Anderen dem Verlauf des Tales. Nach einem beschwerlichen Anstieg, querfeldein durch knietiefen Neuschnee, erwartete uns auf der Spitze des Moosturms die versprochene Aussicht über Schwarzwald und Rheinebene. In Gengenbach trafen wir uns schließlich wieder. Dank Moggli konnten wir die Nacht in der Turnhalle der Forstschule Mattenhof verbringen und freuten uns über die warme Dusche und die Weichbodenmatten. Nachdem wir zum Essen in einer Pizzeria eingefallen waren, verbrachten wir den restlichen Abend im Vereinsheim der Würfelfreunde, die uns als Belohnung für Gitarrenspiel und Gesang auch das ein oder andere Freigetränk spendierten.

 
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Den übrigen Weg nach Mühlhausen legten wir per Bahn zurück, wobei wir natürlich auch in der banhofsnahen Erlebnisgastronomie in Engen einen Zwischenstopp einlegten. In Mühlhausen folgte noch ein kurzer Anstieg, bevor uns unser Weg schließlich vorbei am Mägdeberg zum Burgtor des Hohen Krähen führte.

Bericht von Olli, PSD, Treverer

Fotos von Markus Mann, EJ Horte

Wir warten auf`s Christkind

Wir warten auf`s Christkind

24. Dezember 2019

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Treverer luden am 24. Dezember fünfundzwanzig Kinder (am Ende waren es ein paar mehr!) im Grundschulalter zum gemeinsamen Backen, Basteln, Spielen und schöne Geschichten erzählen ein. So vergingen die letzten Stunden vor Weihnachten für Alle wie im Fluge.

Sippenwinterlager in Stadtkyll

Dieblicher Pfadfinder erlebten bei Asterix und Obelix im verschneiten Stadtkyll ein aufregendes Wochenende

12. bis 14. Februar 2016

Am zweiten Februarwochenende diesen Jahres folgten wir gemeinsam mit unseren Sipplingen und Rovern dem Hilferuf von Asterix und Miraculix nach Stadtkyll, in ein gallisches Dorf, in dem wir auch den Stamm „Schwarzer Adler“ trafen, die ebenfalls angereist waren, um den Galliern zu helfen.

Als wir dort ankamen, bezogen wir unsere Hütten und versammelten uns zum Abendessen im Gemeinschaftsraum. Nach dem Essen schilderten uns Asterix und Miraculix verzweifelt, dass ihnen die Zutaten für den Zaubertrank ausgegangen waren und sie einen baldigen Angriff der Römer befürchten.  Wenig später traf ein verstörter Obelix ein, der seinen Hund Idefix im Wald verloren hatte und wir erklärten uns einverstanden, am nächsten Tag den Galliern bei der Suche nach den Zutaten und dem Hund Idefix zu helfen. Der Abend klang mit einer fröhlichen Singerunde aus.

Am nächsten Morgen wurden wir in der Morgenrunde von einem verzweifelten Obelix unterbrochen, der von den Römern einen Brief erhalten hatte, in dem stand, dass Idefix von ihnen gefangen gehalten wird und sie ihn am nächsten Morgen töten werden, wenn sich das Dorf nicht ergibt.

Nach einem reichlichen Frühstück brachen wir durch die verschneite Eifel zur Zutatensuche auf. Nachdem mehrere Stationen absolviert waren, konnten wir diese Miraculix überreichten. Am Nachmittag bereiteten wir uns auf den Kampf mit den Römern vor, indem wir unser Wissen durch verschiedene Fragen auffrischten. Nach dem Abendessen fand der obligatorische “Bunte Abend” statt, zudem jede Sippe einen Programmpunkt beitrug.

Am Sonntagmorgen erklärte uns Miraculix, dass er die ganze Nacht an dem Zaubertrank gebraut habe, dieser aber immer noch ziehen müsse, damit er seine volle Wirkung entfalten könne. Da die Römer Idefix jedoch zu einer festgelegten Zeit töten wollten, mussten wir sie zunächst ohne die Hilfe des Zaubertranks angreifen. Nach einem langen Kampf, in dem wir  Idefix noch nicht befreien konnten, war der Zaubertrank endlich fertig. Nachdem jeder einen Schluck getrunken hatte, konnten wir Idefix mühelos befreien und einem freudestrahlenden Obelix übergeben. Die Römer waren besiegt und das gallische Dorf war wieder sicher. Wir verabschiedeten uns nach einem ereignisvollen Wochenende von Asterix, Obelix und Miraculix.

Lisa-Marie Hörter

Meutenwinterlager im Brexbachtal

Besuch der alten Dame

Kleine Pfadfinder-Detektive im Brexbachtal (26. bis 28. Februar 2016)

Bendorf/Dieblich/Bad Neuenahr-Ahrweiler Die alte Dame im Brexbachtal hatte sie um Hilfe gebeten und so trafen sie sich nun dort am letzten Wochenende im Februar, die Wölflinge der beiden Pfadfinderstämme „Treverer“ aus Dieblich an der Mosel und „Schwarzer Adler“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Ihr ganzer Schmuck war weg – bis auf die juwelenbesetzte Halskette ihrer geliebten Mutter, die sie niemals ablegte. Alles. Gold. Silber. Juwelen. Alles. Sie hatte bereits überall gesucht und brauchte nun Fachleute. Das war ihr sehr wichtig. Fachleute. Mit Detektiv-Ausweis.

Natürlich hatten die Wölflinge bereits in den wöchentlichen Gruppenstunden zu Hause etwas Suchen-und-Finden geübt, aber … das half ihnen hier nicht, denn die alte Dame war sehr rührig gewesen und hatte derweil eine Meister-Detektivin mit fünf Meister-Detektivinnen-Freunden gesucht … und … gefunden. Damit war die Ausbildung am Samstag gesichert: Gedächtnis, Logik, Orientierung in der Umgebung, Spurensicherung mit Gips und Ruhe-Bewahren bei Drehwurm – das war schon nötig für Spitzen-Detektive. Und für den Detektiv-Ausweis. Und es war gut so.

Das stellte sich am Mittag heraus als die alte Dame von der letzten Schandtat eines Unbekannten berichtete, der wohl nachts ihren geliebten letzten Halsschmuck entwendet hatte.

Jetzt gab es kein Halten für die Detektive mehr. In Gruppen verhörten sie nachmittags alle fünf Verdächtigen: den alten Ehemann der alten Dame – die Putzkraft – den Koch – den Gärtner und natürlich den Butler. Keiner wollte es gewesen sein. Aber alle gaben Hinweise.

Beim Abendessen wurden die Hinweise intensiv mit der Meister-Detektivin diskutiert. Alles blieb unklar bis … sich beim Dessert ein kleiner Schlüssel im Pudding fand. Hier war nun eine Durchsuchung der Wohnbereiche der Verdächtigen von Nöten. Bei Tageslicht. Am nächsten Morgen.

Da war dann plötzlich der Gärtner weg.

Auf die Malediven. Wie man hörte.

Und sie fanden eine Karte. Und damit dann eine Kiste.

Und dann passte der Pudding-Schlüssel.

Fachleute sind halt unaufhaltsam.

Und die alte Dame war dankbar und großzügig.

Da sie festgestellt hatte, dass sie auch ohne ihren Schmuck gut leben konnte, spendete sie ihre gesamten Kostbarkeiten den Detektiven mit dem Auftrag, die Werte Bedürftigen zukommen zu lassen. Außer … dem geliebten Halsschmuck ihrer Mutter … und ihrem Mann … und den restlichen Angestellten.

Nur den Gärtner ließ sie weltweit verfolgen und er wurde schlussendlich auf den Malediven gefasst.

Wo sind denn die Malediven?
Tja – Fragen für alte Damen und Meister-Detektivinnen.
Bei einer Fortsetzung ? Oder direkt an die Stammesführerin Vicky der Treverer in Dieblich.

Wenn Du Lust hast, auch so tolle Abenteuer zu erleben, dann bist Du bei den Dieblicher Pfadfindern genau richtig! Weitere Informationen im Internet unter www.stamm-treverer.de.

Bericht von Michael Schneider

Jens gewinnt Singewettstreit (Beräunertreffen 2016)

Jens gewinnt Singewettstreit der Einzelsänger beim Beräunertreffen 2016

 Jugendburg Ludwigstein – 04. bis 06. März 2016

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Das Beräunertreffen – mitorganisiert von Karo Dörrheide –  ist ein Singewettstreit, auf dem die Sänger eigene Lieder vortragen. Es dürfen nur selbst geschriebene Lieder vorgestellt werden; zumindest der Text oder die Melodie der vorgetragenen Lieder müssen vollständig aus der Feder eines der im Saal Anwesenden stammen.

Beim Singewettstreit wurde zwischen Einzelsängern (bis zu 3 Personen) und Singegruppen unterschieden. Alle trugen jeweils zwei Lieder vor.

Was für Wooki & Olli beim Beräunertreffen im Jahr 2012 noch unerreichbar blieb, schaffte dieses Mal Jens.

Jens gewann den Wettbewerb in der Kategorie Einzelsänger!

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

16. März 2016

Zahlreiche Mitglieder und interessierte Eltern nutzten die diesjährige Mitgliederversammlung der Dieblicher Pfadfinder, um sich über das aktuelle Vereinsgeschehen des Stammes Treverer zu informieren. Traditionell begann die Versammlung mit dem Lied „Wind in den Augen“, dem Stammeslied der Treverer.

Im Anschluss wurde den Mitgliedern der Kassenbericht vorgestellt. Dank einiger Spenden und Zuschüsse, um die sich der Verein bemüht hatte, konnte die notwendige Anschaffung eines VW-Busses im abgelaufenen Berichtsjahr gut verkraftet werden. Auch der Bericht über die Mitgliederentwicklung fiel positiv aus. Die Mitgliederzahl der aktiven Pfadfinder erhöhte sich leicht auf 121, die Zahl der Fördermitglieder wuchs um 7 auf nunmehr 44.

In einer 38 Einzelpositionen umfassenden Präsentation berichtete der Vorstand (abwechselnd: Victoria Patz, Jens Cowen und Marion Bäuerlein) über die vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres. Höhepunkte für die Pfadfinder waren neben dem 35-jährigen Stammesjubiläum, das im Rahmen eines Wochenendlagers am Moselvorgelände mit der Dieblicher Bevölkerung gefeiert wurde, auch die Teilnahme am Lager “ALLERHAND” des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV) im fränkischen Aischgrund an Pfingsten mit insgesamt 4.000 Teilnehmern. Die Sommerfahrt der Pfadfinderschaft Süddeutschland mit dem Abschluss auf Gut Steimke in Uslar/Niedersachsen gehörte ebenfalls zu den herausragenden Aktionen des Stammes.

Neben diesen Höhepunkten sind aber die wöchentlichen Gruppenstunden –  liebevoll gestaltet von engagierten jungen Gruppenführerinnen und Gruppenführern – das Herzstück der Jugendarbeit bei den Pfadfindern. So besuchten im vergangenen Jahr wieder vier neue Sipplinge (Henriette Reinders, Lukas Schömel, David Kaiser und Dominik Duval) mit Erfolg den Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland, der alle Kenntnisse vermittelt, die man als Gruppenleiter benötigt. Nun sind sie aus dem Führungskreis des Stammes nicht mehr wegzudenken.

Nach den Berichten des Vorstandes wurde diesem durch die Versammlung die Entlastung erteilt. Ein anwesender Vater von zwei jungen Pfadfindern bedankte sich im Namen der Eltern beim Vorstand für die gute Jugendarbeit des Stammes. Dieser Dank wurde von der Stammesführerin an die zahlreich anwesenden Gruppenführer weitergegeben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Vorausblick auf die Aktionen des laufenden Jahres. Unter anderem gewährten die Organisatoren des Bundeslagers, das vom 05. bis 08. Mai in Hinterweidenthal/Pfalz stattfindet, hierbei den Anwesenden bereits einen kleinen Einblick in die Programmplanung. Anmeldungen hierfür sind weiterhin noch möglich!

Anschließend berichteten Clara Sayk und Marion Bäuerlein in einer eindrucksvollen Präsentation über die aktuellen Programmplanungen der Sommerfahrt nach Finnland. Für die Wölflinge wird es einen Hajk am ersten Juni-Wochenende geben. Ergänzend erfolgten noch Hinweise auf die übrigen Aktionen wie Herbstlager, Herbstseminar, Sonnenwendfeier, Aktion „Wir warten auf`s Christkind“ und einiges mehr.

Rainer Heinz

Basislehrgang – Antaresheim in Waldbronn

Basislehrgang  – Antaresheim in Waldbronn

25. März bis 01. April 2016

Zur Vorbereitung auf ihre Gruppenführertätigkeit bei den Dieblicher Pfadfindern nahmen zwei junge Sipplinge des Stammes, Kathrin Barthelmes und Felipe Cobos, an einem einwöchigen Basislehrgang der Pfadfinderschaft Süddeutschland e. V. (PSD) im Pfadfinderheim Antares in Waldbronn teil.

Bei diesem Lehrgang werden Themen wie Recht & Aufsichtspflicht, Planung von Fahrt & Lager, der Umgang mit verhaltenskreativen Kindern, Aufbau einer Gruppenstunde, die Grundlagen der Meuten- & Sippenarbeit, Führungsstile und vieles mehr vermittelt.
Der erfolgreiche Besuch des Basislehrgangs ist eine Voraussetzung für die Zuerkennung der Jugendleiter/in-Card (Juleica), dem bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Beide Teilnehmer des Stammes Treverer nehmen bereits mit viel Freude Aufgaben in der Gruppenführung bei den Dieblicher Pfadfindern wahr.

Der Basislehrgang begann traditionell mit einem zweieinhalbtägigen Hajk der Teilnehmer, die die Strecke vom Hauptbahnhof Karlsruhe bis zum Veranstaltungsort, Waldbronn, in eigener Verantwortung zurücklegen mussten.

Eine Teilnehmerin des Basislehrgangs, Kathrin Barthelmes, berichtet wie folgt:

„Wir trafen uns am Freitag am Karlsruher Hauptbahnhof zur Aufteilung des Gepäcks für den dreitägigen Hajk. Mit insgesamt acht Teilnehmern waren wir eine verhältnismäßig kleine Gruppe. Wir wurden gleichmäßig aufgeteilt in zwei Gruppen zu vier Pfadfindern – in jeder Gruppe waren Jugendliche aus verschiedenen Stämmen unseres Bundes vertreten. Das Gepäck mussten wir selbst aufteilen und dabei genau überlegen was wir unterwegs brauchten. Zwei Hajkrouten waren uns von den Teamern vorgegeben: Schwarzwald und Kraichgau. Da sich die erste Gruppe für den Schwarzwald entschied, war klar, dass wir die Strecke über den Kraichgau wandern würden.

Wir fuhren mit dem Zug nach Münzesheim bei Bruchsal, unser Ziel war das Pfadfinderheim des Bundes „Antares“ in Waldbronn – Luftlinie ca. 45 Kilometer. Also mussten wir freitags noch wenigstens 10 Kilometer zurücklegen allerdings bei ziemlich schlechtem Wetter – es hat geschüttet hat wie aus Kochtöpfen!
Wir kamen dann um 18:00 Uhr durchnässt in Neibsheim an. Während die Jungs, Fabian und Arne, in einem Bushäuschen warteten, machten Miriam und ich uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit – wir dachten dabei eigentlich an eine Scheune bei einem Bauern. Wir konnten unser Glück kaum fassen, als uns vier eine Übernachtung in einer frisch renovierten Wohnung angeboten wurde. Abends in den Schlafsäcken wurde noch lange interessante Geschichten der Pfadfinderei gelauscht.

Nach dem Einkauf am nächsten Morgen im Nachbarort setzten wir unseren Weg Richtung Antaresheim fort. Als Tagesziel setzten wir uns den Ort Kleinsteinbach, damit wir am letzten Tag nicht mehr so weit hatten. Da Miriam zusehends Probleme mit Blasen am Fuß hatte, bewältigten wir die letzte Strecke nach Kleinsteinbach mit dem Bus. Dort erwartete uns ein großzügiges Gartenhäuschen, dessen Besitzer uns für die Nacht einluden. Diese Nacht schliefen wir zu viert auf einem großen Ausklappsofa.

Am nächsten Morgen legten wir noch die Strecke bis Waldbronn zurück – um 12:00 Uhr pünktlich waren wir dann endlich am Ziel angelangt und hatten es geschafft!

Auf den Haik folgten dann noch fünf Tage lang viele tolle Seminare, während wir unsere Freizeit hart erkämpfen mussten. Es gab tolles Essen, obwohl wir eine Woche fast ausschließlich vegetarisch gelebt haben. Beim Seminar Recht und Aufsichtspflicht im Garten des Pfadfinderheimes, wurden einige Rollenspiele gemacht. Dies trug sehr zur Auflockerung der Thematik bei. Daher hat es mir auch am besten gefallen. Am Mittwochabend besuchten uns ein paar Pfadfinder des Stammes Antares zu einer Singerunde, die bis in den frühen Morgen dauerte.

Zum Abschluss machten wir noch das obligatorische Abschlussbild der Lehrgangsteilnehmer. Wir verbanden unsere 8 Halstücher mit 2 Karabinern auf dem Hof, um ein Bild unseres gemeinschaftlichen Daseins fest zu halten.

Am Ende will ich einfach nur nochmal festhalten und betonen, dass der Basislehrgang der PSD ein tolles Erlebnis war, bei dem ich viele gute Freunde gewonnen habe, und wir als Gemeinschaft einfach toll zusammenpassen. Ein Dankeschön an unsere Ausbilder, die immer ein offenes Ohr für uns Sipplinge hatten.“

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ durch den Kreis

Ehrung „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“

durch den Landkreis Mayen-Koblenz

(Hummerich-Halle in Plaidt am 13. April 2016)

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (2)

Beim ersten  Jugend- und Sozialempfang des Landkreises Mayen-Koblenz am 13. April 2016 in der Hummerich-Halle in Plaidt wurde der Dieblicher Pfadfinder e. V.   Stamm Treverer von Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Naurodt „für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit“ ausgezeichnet.

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang KV (1)
URKUNDE 2016 Ehrung Soziales Engagement durch MYK 2

Über diese unerwartete Ehrung ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch den Landkreis Mayen-Koblenz haben sich die Pfadfinder sehr gefreut!

2016.04.13 Jugend und Sozialempfang (3)

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

Bundeslager-Vorbereitungen: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus ….

05. bis 08. Mai 2016

Die Vorbereitungen für das verlängerte Bundeslager-Wochenende in Hinterweidenthal/Pfalz, das unter dem Motto “Wikinger” steht, laufen bereits auf Hochtouren! Hier die Sippe Karibou und Meute Rakscha beim Entwerfen und Basteln der Kostüme:

Sippenwinterlager in Weibern

Pfadfinder retten die Galaktischen Spiele vor Darth Vader

(Sippenwinterlager 7. bis 9. Februar 2014 in Weibern)

Nach dem erfolgreichen Sternsingen im Januar wurde es Zeit für die zweite große Veranstaltung der Dieblicher Pfadfinder im Jahr 2014. Mit etwa 30 begeisterten Pfadfindern ging es vom 7.-9. Februar ins Hüttendorf Weibern zum Sippenwinterlager mit dem Thema „Star Wars – Die Galaktischen Spiele“, welches von der Sippe Karibu geplant wurde.

Dort angekommen trafen wir auf unseren Nachbarstamm aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch am Freitagabend wurde die Gruppe in zwei Stämme aufgeteilt: die Ewoks mit den Anführern Luke Skywalker und Prinzessin Leia und die Jar Jars mit Jewbacca und Jar Jar Binks. Leider stellte sich heraus, dass der böse Darth Vader und der Imperator die Galaktischen Spiele stören wollen und R2D2 und C3PO entführt haben. Um Weiteres zu erfahren mussten die mutigen Abenteurer auf einer Nachtwanderung Yoda aufsuchen, doch der alte Jedimeister hatte mittlerweile Gedächtnisprobleme und konnte sich an den Aufenthaltsort der Roboter nicht mehr erinnern.

Am nächsten Tag nach einer erholsamen Nacht und stärkendem Frühstück galt es auf einem Stationslauf Zutaten zu sammeln, um einen Unvergesslichkeitstrank zu brauen und Yodas Demenz zu heilen. Nachdem die Truppe diese Aufgabe erfolgreich gemeistert hatte und Yoda den Trank überreichten, erinnerte er sich wo die beiden Roboter gefesselt waren. Diese wurden gefunden, enfesselt und sicher nach Hause gebracht.

Am Nachmittag wurden verschiedene Workshops bewältigt, um sich im Kampf gegen Darth Vader, den Imperator und ihre Gang zu behaupten. Überraschenderweise attackierten diese die Gruppe schon früher als geplant, was zu einer wilden Keilerei führte. Allerdings merkte Prinzessin Leia, dass das zu nichts führt und es sinnreicher wäre, das ganze in einer fairen Partie Sitzfußball zu entscheiden. Der Wettkampf war sehr mitreißend und stimmungsvoll und endete letztendlich mit 3:2 für die Jar Jars und Ewoks. Darth Vaders Crew war somit verscheucht und die Galaktischen Spiele konnten am nächsten Tag in aller Ruhe stattfinden.

Abends wurde der Sieg noch kräftig mit einem lustigen Bunten Abend gefeiert. Am nächsten Tag war es dann so weit und die ersehnten Galaktischen Spiele konnten schließlich stattfinden. Sie beinhalteten viele lustige und spaßige Spiele, wie zum Beispiel Starvolution, Skywalker, Spaceballfight und das Grenzerspiel. Auch wenn das Wetter am Samstagnachmittag die Laune des Ein oder Anderen etwas herunterzog, war es ein tolles, lustiges und gelungenes Winterlager mit viel Spaß und Freude.

Bericht von Adam Cowen

Meutenwinterlager in Gillenbeuren

Meutenwinterlager der Dieblicher Pfadfinder stand unter dem Motto „Räuber Hotzenplotz“

06. bis 08. Februar 2015

Am ersten Februarwochenende fand dieses Jahr das Meutenwinterlager der Dieblicher Pfadfinder Stamm Treverer zusammen mit den befreundeten Pfadfindern aus Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Dieses Wochenende verbrachten 35 Kinder und Gruppenleiter in der winterlich verschneiten Eifel in Gillenbeuren.

Das Wochenende stand ganz unter dem Motto „Räuber Hotzenplotz“. Der böse Räuber Hotzenplotz hatte die Kaffemühle der Großmutter gestohlen und es gelang den Kindern zusammen mit Kasperl und Seppel den Räuber zu überlisten und die Kaffeemühle zurück zu bekommen.

Neben der Jagd auf Hotzenplotz, lud die eingeschneite Landschaft auch zu diversen Schneeballschlachten und einer Schneewanderung ein.

Bei den alltäglichen abendlichen Singerunden wurde sich dann mit einer heißen Tasse Tee wieder aufgewärmt.

Bericht von Marion Bäuerlein

Meutenwinterlager in St. Jost

Meutenwinterlager der Pfadfinder standunter dem Thema „Jim Knopf“

 Jugendhütte St. Jost, Langenfeld – 7. bis 9. März 2014

Pfadis im Bergwerk

Am wunderschönen ersten Märzwochenende begaben sich 40 Kinder und Gruppenleiter aus Dieblich und Ahrweiler auf den Weg nach Lummerland. Bereits zuvor hatte sie ein Hilferuf aus Lummerland erreicht. Lukas, der Lokomotivführer, bat um Hilfe in einer wichtigen Mission. Mehr konnte er uns vorab nicht verraten.

Frühstück bei den Pfadis

Als die Kinder nun in Lummerland alias St. Jost ankamen, wurden sie herzlich von Lukas in Begleitung von Jim Knopf begrüßt und sofort von einem Brief in Kenntnis gesetzt, der ein abendliches Treffen mit dem Kaiser von China ankündigte. So brachen sie unverzüglich bei Dämmerung auf, und trafen am Ende eines fackelbeleuchteten Weges auf den Kaiser. Der traurige Kaiser berichtete von seiner Tochter Li Si, die seit Wochen vermisst wurde und von der jede Spur fehlte. Die Kinder boten sofort ihre Hilfe an und versprachen Li Si wiederzufinden.

Am nächsten Morgen wollten die Kinder sich unverzüglich auf die Suche nach Li Si machen, doch prompt gab es ein Problem. Die Lokomotive Emma hatte keine Kohle mehr! Doch das war kein Problem für die Kinder; sie machten sich zum wenig entfernten Bergwerk auf, um Emma wieder in Gang zu bekommen. Neben der Kohle, die sie dort fanden, konnten die Kinder durch eine Führung im Bergwerk viel über den Bergbau in der Grube Bendisberg lernen.

Gruppenbild

Nachdem sie nun die Kohle hatten, ergab sich ein weiteres Problem. Wer sollte Emma fahren? Doch auch dafür gab es eine Lösung. Alle Kinder machten einen Lokomotivführerschein. Eine Flaschenpost von Li Si verriet, dass sie von Frau Mahlzahn in der Drachenstadt gefangen gehalten wurde. Wo sich diese Drachenstadt befindet, wusste allerdings niemand. Nach einer Stärkung tauchte plötzlich Nepomuk auf, der die Kinder in die Drachenstadt führen konnte, jedoch vor großen Gefahren warnte. Und auch diese bezwangen die Kinder bis sie schließlich auf Frau Mahlzahn trafen. Der gemeine Drache wurde gefangen, wollte aber zur großen Enttäuschung aller nicht verraten, wo sie Li Si versteckte. Sie schlug den Kindern einen Handel vor. Ihr innigster Wunsch war es zu lachen, also sollten die Kinder sie zum Lachen bringen. Frau Mahlzahn wurde zum Bunten Abend eingeladen, in der Hoffnung man könne sie besänftigen und ihr doch noch Li Si`s Versteck entlocken. Mit großartigen Darbietungen, wie selbst geschriebenen Liedern und Sketchen wurde Frau Mahlzahn sehr von den Kindern beeindruckt und schließlich auch zum Lachen und sogar Tanzen gebracht. Freudig legten sich alle zur Ruhe.

Doch am nächsten Tag hatte es sich der fiese Drache anders überlegt. Frau Mahlzahn war über Nacht verschwunden und hatte nur eine zerrissene Karte mit dem Aufenthaltsort von Li Si zurückgelassen. Schnell machten sich die Kinder auf den Weg und trafen auf die Wilde 13, die sie zu einem letzten Kampf herausforderte. Sie schlugen die Wilde 13 in die Flucht, befreiten Li Si und brachten dem Kaiser seine geliebte Tochter zurück. Die Kinder hatten ihr Versprechen dem Kaiser gegenüber also gehalten und ein spannendes und abenteuerliches Wochenende erlebt, was nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

Bericht von Marion Bäuerlein

Sonntagsausflug mit Flüchtlingen nach Kobern – und mehr…

Interkulturelles Fest in Kobern-Gondorf

25. September 2016 (Schlossberghalle)

Multi-Kulti – gemeinsam feiern mit internationalem Buffet, Tanz- und Musikbeiträgen, Kaffee und Kuchen, Hüpfburg und Mal-Ecke. Am 25. September ab 12 Uhr fand auf Einladung des Beirats für Migration und Integration Landkreis Mayen-Koblenz, des Caritasverbands Koblenz e. V. und der Ortsgemeinde Kobern-Gondorf ein Interkulturelles Fest in der Schlossberghalle in Kobern. statt.
Die Dieblicher Pfadfinder waren auch mit dabei!

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Mitteilungsblatt v. 14.10.2016 (Gitarrenkurse)

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Wanderung auf dem Traumpfad “Schwalberstieg”

14. Mai 2016

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Gemeinsam kochen

13. Mai 2016

Es stellt nur den Anfang von vielen weiteren Kochtreffen dar: Einige Rover unseres Stammes präsentierten den Flüchtlingen Gerichte aus der deutschen Küche. Gemeinsam bereiteten sie Brechbohnensuppe, Zwiebelkuchen, Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise sowie Erdbeerkuchen zu. Beim nächsten Mal wollen uns Medhi, Pourya, Soroush und Yaser in die Geheimnisse der iranischen Küche einweihen!

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Cafe International 2016

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Spieletreff in den Osterferien mit Stammesführerin Vicky

Praktische Integration (die Zweite) beim Spieletreff in den Osterferien im Pfarrheim unter Mitwirkung von Stammesführerin Vicky

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Sonntagsausflug mit Flüchtlingen nach Kobern – und mehr…

20. März 2016

Praktische Integration bei einem Sonntagnachmittag-Ausflug der Pfadfinder mit Flüchtlingen zu den Koberner Burgen

Historischer 6. Platz an der Fußball-Dorfmeisterschaft

Historischer 6. Platz an der Fußball-Dorfmeisterschaft

18. Juni 2016

Ein jahrelanger Traum ging in Erfüllung. Die Dieblicher Pfadis nehmen nun schon seit einigen Jahren an der, vom FSV ausgerichteten, Dieblicher Fußball-Dorfmeisterschaft teil – doch noch nie gelang es ihnen, ein Spiel zu gewinnen. Der letzte Platz war meist schon reserviert. Dieses Jahr jedoch sollte sich das Blatt für den fußballtalentiertesten Verein Dieblichs dramatisch wenden.

Fußballdorfmeisterschaft 18.06.2016 (4)

Bereits am Freitagabend traf sich die Mannschaft zum letzten (und auch ersten) Training vor dem großen Turnier. Gemeinsam mit den befreundeten Flüchtlingen aus dem Burghof wurden Standardsituationen, Taktikwechsel und auch Torjubel (man kann ja nie wissen) eingeübt. Auch der Fanclub bereitete sich auf das Schlimmste vor und gestaltete bunte Banner.

Am nächsten Morgen war es soweit. Die Spieler kämpften und kämpften, doch in den ersten beiden Spielen konnten sie leider nicht mehr als zwei verdiente Niederlagen nach Hause bringen. Der aus Pfadis und befreundeten Flüchtlingen, die selbst auch mitspielten, bestehende Fanclub ließ sich davon jedoch nicht einkriegen und feuerte die Pfadis im nächsten Spiel umso mehr an: “Ein Sieg muss doch drin sein!” äußerte sich ein jubelnder Wölfling. Und so geschah das Unmögliche: Im nächsten Spiel schossen die Pfadis zwei Tore und gewannen ihr erstes Spiel an der Dorfmeisterschaft!

Fußballdorfmeisterschaft 18.06.2016 (35)

Auch in der nächsten 2:1 Niederlage schrieben die Pfadis Geschichte und erzielten 15 Sekunden nach Anpfiff das wahrscheinlich schnellste (und schönste) Tor das die Dieblicher Dorfmeisterschaft jemals gesehen hat!

Im darauf folgenden Entscheidungsspiel um den 5. Platz verloren die Pfadis leider im Elfmeterschießen knapp 4:1, doch das sollte die Stimmung nicht trüben. Unter tosendem Applaus der gesamten Zuschauerschaft nahmen die Pfadfinder an der Siegerehrung einen historischen 6. Platz entgegen!

Länderabend Afghanistan

Länderabend Afghanistan

15. Juli 2016

Am Freitag, den 15. Juli 2016, luden die Dieblicher Pfadfinder zu einem Afghanistanabend in den Rathaussaal der Gemeinde Dieblich ein.

Der Stamm Treverer verbringt viel Zeit mit den Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien und dem Iran, die in Dieblich untergebracht sind. Neben Fußballspielen, Wandern, Kochen oder Schwimmen in der Mosel sollte der Afghanistanabend einen Einblick in die Geschichte, Gesellschaftsstruktur und die aktuelle Situation in das vielfältig gestrickte Land Afghanistan geben.

 
K1600_Afghanistanabend 15. Juli 2016
 
Afghanistanabend 2016 (14)
 
Afghanistanabend 2016 (10)

Bernd Kiesheyer, der als Brigadegeneral in Afghanistan eingesetzt war, hielt dazu einen anderthalbstündigen Vortrag. Während er von der Geschichte Afghanistans berichtete, fügte er stets Erzählungen aus seinem Aufenthalt in Afghanistan ein. Das Publikum setzte sich aus Dieblichern, Moselanern und nicht zu vergessen den afghanischen Geflüchteten, die nun in Dieblich leben, zusammen – von 16 Jahren bis ins hohe Alter war fast jedes Alter vertreten. Auch Herr Dötsch besuchte den Gemeindesaal als Vertreter für die Verbandsgemeinde.

Afghanistanabend 2016 (16)

Die Zuhörer lauschten Herrn Kiesheyer`s Eindrücken über den Geschmack des frischen afghanischen Gemüses und der Mandeln. Aber auch auf die Schwierigkeiten, die im Land auftreten, wurden die Zuhörer aufmerksam gemacht. Die starken Gegensätze der ethnischen Gruppen im Land selbst sowie die Gegensätze der afghanischen Landesgruppe zur deutschen machten deutlich, welch großes Netz verschiedener Konflikte, deren Knotenpunkte vielfältig miteinander verstrickt sind, das Land auseinanderreißt.

Erfüllt von zahlreichen Eindrücken über das Land Afghanistan nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit bei der Verkostung afghanischer Spezialitäten mit den in Dieblich untergebrachten Geflüchteten in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Daher war der von den Dieblicher Pfadfindern organisierte Länderabend eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Victoria Patz