Schneekohtenfahrt, die Zweite – Schwarzwald

Schneekohtenfahrt, die Zweite   –   vom Schwarzwald zum Hohen Krähen

27. bis 30. Dezember 2017

Spätestens seit dem Meißnerlager 2013 verbindet uns mit der Pfadfinderschaft Grauer Reiter und der EJ Horte eine tiefe Freundschaft. Diese gipfelte nicht nur in gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Fahrten und Lagern, wie zuletzt dem Überbündischen Treffen 2017, sondern natürlich auch in einer Menge Feiern. Die größte ist sicherlich die Silvesterfeier auf dem Bundessitz der Grauen Reiter, dem Hohen Krähen. Und wie die Jahre zuvor reisten wir auch dieses mal zu Fuß an.

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Nach der Übernachtung im JVS-Heim in Oberkirch machte sich unsere bunt zusammengewürftelte Gruppe auf den Weg in den Schwarzwald. Dieses Mal waren vor allem PSD und Grauer Reiter vertreten, doch auch die EJ Horte, der BdP sowie die österreichischen Pfadfinder hatten Vertreter geschickt. Während uns zu Beginn noch leichter Nieselregen begleitete, wurde es mit zunehmender Höhe immer kälter, und der Matsch wich nach und nach weißem Pulverschnee. Bald verschwanden die Wege unter einer weißen Decke, unter unseren Stiefeln knirschte das Eis. Unser Ziel war der Mooskopf, auf dessen Spitze der Moosturm eine herrliche Aussicht versprach.

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Kurz unter dem Gipfel schlugen wir an einer offen Schutzhütte unser Lager auf. Während die ersten bereits Feuerholz sammelten, begannen andere Schnee zu schippen, Zelte aufzubauen, Wasser zu holen und das Abendessen vorzubereiten. Nachdem die Kohten standen, fanden sich alle um das mittlerweile brennende Feuer ein. Noch bis tief in die Nacht standen wir dort und sangen Lieder.

Am nächsten Morgen teilte sich die Gruppe. Während die Einen abenteuerlustig den beschwerlichen Weg über den Gipfel wählten, folgten die Anderen dem Verlauf des Tales. Nach einem beschwerlichen Anstieg, querfeldein durch knietiefen Neuschnee, erwartete uns auf der Spitze des Moosturms die versprochene Aussicht über Schwarzwald und Rheinebene. In Gengenbach trafen wir uns schließlich wieder. Dank Moggli konnten wir die Nacht in der Turnhalle der Forstschule Mattenhof verbringen und freuten uns über die warme Dusche und die Weichbodenmatten. Nachdem wir zum Essen in einer Pizzeria eingefallen waren, verbrachten wir den restlichen Abend im Vereinsheim der Würfelfreunde, die uns als Belohnung für Gitarrenspiel und Gesang auch das ein oder andere Freigetränk spendierten.

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Den übrigen Weg nach Mühlhausen legten wir per Bahn zurück, wobei wir natürlich auch in der banhofsnahen Erlebnisgastronomie in Engen einen Zwischenstopp einlegten. In Mühlhausen folgte noch ein kurzer Anstieg, bevor uns unser Weg schließlich vorbei am Mägdeberg zum Burgtor des Hohen Krähen führte.

Bericht von Olli, PSD, Treverer

Fotos von Markus Mann, EJ Horte