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DPV StaFü Segeln

25. – 29. Mai 2022

Mittwoch, 25.05.2022
#1 StaFü-Segeln
„Lurch spült Mandarine mit Klospülung ab.“

Endlich geht es los! Und Mal wieder hat mensch bei der Anfahrt im Zug viel Zeit zum Schreiben… Hoffentlich ändert sich das die nächsten Tage – schließlich wollen wir segeln!

Wir kamen abends in Kappeln an. Dort lotste der ortsfremde Kai erstmals in die falsche Richtung, bis nach einem erneuten Blick auf die Karte der Fehler auffiel. Also machten alle Kehrt und spazierten die letzten 15 Minuten durch das historische und hübsche Kappeln zum Museumshafen.
Am Museumshafen angelangt trafen wir endlich auf weitere DPVler:innen und bezogen unsere Kojen in einem Fünfer-Zimmer (bei uns schläft noch Luca). Einige Besichtigungsrundgänge, nette Gespräche und Vorstellungen später traf auch letztendlich das Essen mit Inja und Fauli ein, das mit Rollwägen in den Laderaum gebracht wurde.

Das Kochen von Nudeln mit Spinat, Cherrytomaten und Feta begann während auch die letzten Pfadis eintrudelten. Die Schiffsglocke läutete zum Essen, die zweite und dritte Portion wurde verdrückt. Es kam endlich zur Vorstellungsrunde mit: Lukas Lurch, Matthew Mandarine, Jacqua Joghurt, Fauli Faultier, Mütze Mützen, Ranjell Radieschen, Enisa Elefant, Ayoka Affe, Lynui Lymphknoten, Kai Klospülung, Inja Inspiration, Julian Jurte, Luca Lachs, Phillip Pfadfinder, Idefix Idee, Stine Siebenschläfer, David Daumen, Maren Morgensonne, Jannis Jolltau, Nathalie Nickerchen, Carsten Chorgestühl und der Fortuna.
Nach einer kurzen Einweisung, Spülen mit musikalischer Begleitung und netten Gesprächen ging es endlich ins Bett.


Donnerstag, 26.05.2022
#2 StaFü-Segeln
„Windig nach Lyø.“

Das Frühstücksteam – die Besan-Wache – stand um 7:30 Uhr auf um allen Essen für 8:30 Uhr vorzubereiten. Bei strahlender Sonne am blauen Himmel startete der Tag mit Aussichten auf viel Wind. Schließlich gab es pünktlich mit der Schiffsglocke Frühstück und die vielfältige Auswahl an Aufstrichen, Belägen und Toppings überforderte einige Teilnehmende.
Letztendlich landete der Rest des Frühstücks beim Mittagessen (ebenso wie das Abendessen vom Vortag bzw. dessen Reste). Nach der Sicherheitseinweisung, weiterer Aufgabenverteilung und dem Klar-Schiff-Machen legten wir endlich gegen 11:45 Uhr ab. Alle anderen Schiffe im Hafen hatten bereits früher zur „Rum Regatta“ abgelegt.

Mit dem Motor ging es durch die hochgeklappte Brücke aus der Schlei hinaus. Noch ein Gruß an die „Rum Regatta“ am Horizont und wir konnten nach der Segeleinweisung endlich Segel hissen. Das Besansegel wurde aufgrund des starken Windes gar nicht benötigt.
Also half die Besan-Wache noch am Hauptsegel, welches gleich nach dem Vorsegel hoch ging.Hier passierte schon das erste Ungeschick: Die Piek vom Hauptsegel verfing sich erst im Backstag und dann in der Dirk. Nach kurzer Beschimpfung durch Carsten machte das Segel dann final, wozu es vorgesehen war uns es ging durch reine Windeskraft aufs Meer hinaus.

Auf dem Meer musste quasi nichts mehr getan werden. Nur einige Pfadis hatten Mühe mit ihrer Seekrankheit klar zu kommen – es hat aber niemand die Fische gefüttert!
Mittagessen war bereits vorbereitet worden und pünktlich um 14:00 Uhr gab es Futter. Inja lernte dabei, dass sich Käse- und Brotscheiben im Wind nicht auf Tellern halten – also wurden doch noch die Quallen gefüttert.

Jede:r, der/die während der immer wilderen Fahrt einmal die Toilette oder den Laderaum besuchte merkte hier den Wellengang um so mehr. Schließlich legten auch alle Arbeitssicherheitswesten und belegten die Laderaumdecke zum Dösen und Schlafen. Außer Ayoka, die als erste der Pfadis das Steuer übernahm.
Dauerhaftes Meergucken ermüdet dann doch irgendwann und die See schaukelt gut in den Schlaf. Nur der scharfe Wind sowie einige Gischt, die über die Reling kam, störten.
Gegen 18:00 Uhr kehrte wieder Leben ein. Die Segel mussten fallen gelassen werden, sodass die Einfahrt in den Hafen von Lyø mit dem Motor reibungslos verlief. Unvorstellbar, wie einmal alleine durch Segel korrekt in einen Hafen gesegelt wurde. Alleine mit Motor und zuverlässigen Seilen sowie der Hilfe des Nachbarschiffes dauerte das Anlegen eine halbe Stunde. Darauf wurde die örtliche Toilettenanlage erkundet und die Hauptsegel-Wache ging in den Ort auf Lyø. Die anderen beiden Wachen mussten Abendessen kochen oder spülen.

Das Abendessen fiel üppig aus. Zu Vorspeise gab es Tomatensuppe mit Schnittlauch, Basilikum, Kürbiskernen und geröstetem Radieschen-Grün. Darauf folgten für jeden mindestens zwei Wraps mit Falafel und sonstigem. Nach dem Abendessen musste wieder gespült werden, bis alle sich am Strand zum Teambuilding einfanden.
Wie lange? Wie viele? Was bedeutet das? Und viele weitere Fragen wurden methodisch aufgearbeitet. Die Strandsession endete mit einer Runde Schwart-Weiß-Rot und Schokoladenpudding – dem nachgeholten Nachtisch – im Laderaum. Ab 23:30 Uhr wurde dann gesungen und nacheinander wanderten alle in ihre Kojen oder Hängematten.
Für den nächsten Tag war noch stärkerer Wind angesagt…


Freitag, 27.05.2022
#3 StaFü-Segeln
„Dümpeln in Lyø.“

Kai, Inja und Stine standen auf und gingen erstmal schwimmen. So kalt war das Wasser.
Nach der Dusche gab es dann wieder ausgiebiges Frühstück und die Ansage, dass es heute nicht auf See ging. Zu starker Wind und angesagtes Gewitter widersprachen jeder Argumentation für ein Ablegen. Auch die nebenliegende Crew entschied sich zu bleiben. Also war genug Zeit für eine Feuerübung. Das Szenario: Powerbank im Schlafdeck hat sich entzündet. Tonja (eine schwere Übungspuppe, die im Beiboot wohnt) wurde aus Panik ohnmächtig und verletzte sich am Rücken. In der Küche stank es nach Käse – also mussten alle über den Notausgang raus.
So waren alle ganz „überrascht“ von einem Feueralarm. Der Rettungstrupp schnallte Tonja aufs Spineboard, der Angriffstrupp startete die Feuerpumpe und alle legten Rettungswesten an – von Steuer- nach Backbord. Schließlich tragen sich alle nach gelöschtem Feuer und geretteter Tonja am Sammelpunkt zur Feststellung der Anwesenheit. Alle da! Übung beendet, Geschirr gespült, Wetter schlecht und bis zum Mittagessen um 13:00 Uhr wurde gelesen, gespielt, geschlafen und gebacken.

Nach dem Verzehr von geschmierten Broten und improvisierten Pizzen stand das Angebot einer Rundwanderung über Lyø. Diese startete pünktlich um 15:00 Uhr und die Wandergruppe suchte sich die längste (gelbe) Route um die Insel aus. Highlights waren ein Windtelefon (zum Telefonieren mit Verstorbenen), Fasane, Hasen, Strand, Kühe, Möwen-Skelette, Steilküsten, Muscheln, Steine und vieles mehr. Es gab insbesondere tolle Monumente aus der Steinzeit!
Nur Luca, Matthew, Stine, Fauli und Kai entschieden sich aber letztendlich den gesamten Rundweg zu beenden – alle anderen wurden von warmen Schlafsäcken gelockt oder von Regenschauern verscheucht. Die letzten fünf kamen um 19:30 Uhr kurz vor dem Abendessen wieder an Bord.

Es gab Chili sin Carne in veganer Form und zum Nachtisch Apfel-Vanille-Pudding mit Schokosoße (eigentlich veganer Schokoladenpudding, der sich leider nicht festsetzte).
Während dem Essen tobten sich die Verspielten aus: Carsten setzte ein Wettrennen beim Tellerstapeln zwischen Back- und Steuerbord an. Der PBNL ließ alle entweder blind, stumm oder ohne Hände essen – in jedem Fall aber maximal mit der schwächeren Hand!
Darauf folgte wieder eine gesellige Singerunde sowie eine kleine Partyeinlage, da Inja reinfeierte.
Alles Gute zum 28. Geburtstag!


Samstag, 28.05.2022
#4 StaFü-Segeln
„Ich will nicht mehr steuern! Möchte jemand anderes?“

Endlich wieder segeln!
Um 8:00 Uhr war Baden angesagt. Matthew, Natalie, Jannis, Ayoka, Phillip, Luca und Kai waren im 13° C kalten Wasser. Danach ging es noch fix duschen und schließlich essen.
Dabei wurde die Route für den heutigen Tag vorgestellt: Es ging nach Schleimünde.
Weil die Avatar (das Schiff neben uns am Steg) auch weg wollte legten wir schnell nach dem Frühstück ab. Ein bisschen von der Insel wegmotort setzten wir schon nacheinander die beiden Vorsegel (von drei) und das Hauptsegel. Das Besansegel wurde gar nicht erst ausgepackt. So fuhren wir ohne Zwischenfälle dahin.

Kurs 210°, 200°, 180° (Süd) ging es gen Schleimünde. Matthew und Kai durften das Schiff zeitig lenken. Gar nicht so einfach als Anfänger. Der Horizont gibt kaum Anhaltspunkte, irgendwelche Böen oder Wellen schlagen gegen das Schiff und plötzlich ist man 20° vom Kurs abgekommen. Fällt mensch nach Steuerbord zu weit gegen den Wind beginnen die Segel zu schlackern und mensch bekommt einen bösen Blick von Carsten. Zu weit nach Backbord ist es schwer im Wind das Schiff zurück auf Kurs zu legen – hohe Konzentration und einige Nerven sind nötig.

In Schleimünde angelegt ging es erstmal in den Strandkorb, den 150 m langen Info-Pfad zur Fischerei entlang oder auf Klo – denn während wilder Fahrt will niemand unter Deck auf ein mini Klo. Schleimünde ist eine Halbinsel, die allerdings nur per Schiff erreichbar ist, weil ein großes Naturschutzgebiet die bewohnte Spitze umschließt. Vier Häuser, einige Möwen, ein Leuchtturm, Feuerstellen, ein Jachthafen, ein Mini-Golf-Platz und viel Strand bilden hier also Schleimünde.

Zum Abendessen gab es Curry mit Reis, zum Nachtisch Obstsalat und darauf einige Gespräche sowie eine Singerunde mit Besucher:innen (Student:innen aus dem BdP) vom benachbarten Segelboot aus Kiel.


Sonntag, 29.05.2022
#5 StaFü-Segeln
„Wir schleppen, motoren und singen dahin.“

Zum Frühstück gab es den Rest vom Obstsalat. Und dazu alles, was noch weg musste bevor wir in Kappeln anlegten. Die Stimmung war heiter – auch, wenn der Abschied nahe war.
Vor dem Frühstück waren einige noch baden, nach dem Frühstück ging es ans gründliche putzen, wischen, saugen, schrubben und spülen des gesamten Schiffes.
Als schließlich Carsten gegen 10:45 Uhr zur Glocke läutete war alles blitzblank und das Gepäck stapelte sich auf dem Laderaum. Zum Glück wehte kein Wind, wodurch das Gepäck nicht von Bord gehen konnte.
Um 11:00 Uhr legte die Fortuna in Schleimünde ab und fuhr die Schlei hinab zum Museumshafen. Auf dem Weg gab es noch ein Highlight: Ein kleines Segelboot war wind- und motorlos im Fahrwasser liegen geblieben, sodass eine Schleppleine angebracht wurde.
Drei kurze Warntöne aus der Schiffshupe warnten die anderen Schiffe vor dem Rückwärtsfahren zum Abkoppeln und so war das ältere Ehepaar dankbar über einen Schlepp zum nächsten Jachthafen.

Langsam ging es in Kolonne mit anderen, unterschiedlich großen Booten voran und wir begnügten uns mit einigen letzten Seemanns-/frausliedern auf Deck während der Fahrt. Weil die Schlei nicht besonders breit ist konnte man uns laut am Ufer hören, wodurch immer wieder nett gewunken und fotografiert wurde.
Mithilfe einer mürrischen Dock-Bediensteten legte die Fortuna letztendlich kurz vor dem Museumshafen an der Entladestelle an. #Kackepumpen
Um pünktlich zum Bus zu gelangen wurde dann hier bereits das Essen verteilt – von dem viel übrig geblieben war – und der Abschlusskreis gebildet.
Mit strahlenden Gesichtern und vielen Umarmungen wurde sich verabschiedet. Ein Teil der Gruppe blieb noch an Deck um einige Meter weiter im Museumshafen auszusteigen. Selbstverständlich hatten sich alle zum DPV goLd verabredet und auf der Rückfahrt entstand direkt eine Gruppe über WhatsApp mit allen Segler:innen.
Inja, Jacqua, Lukas, Matthew und Kai gingen zur Haltestelle.

An der Busstation wurde gemerkt, dass der Umweg auf der Anreise vom Busbahnhof zum Anleger doch erheblich gewesen war. Die PSDler verabschiedeten sich von Inja und fuhren in Richtung Flensburg davon.

Gut Pfad!

Haiktagebucheinträge von Kai (Treverer)

Hier der Originale Beitrag: PSD Aktionen 2022 – PSD

stadt&spiel

stadt&spiel

17. – 19. September 2021

Direkt an die Hüttenwanderung schloss sich die gemeinsame Stammesaktion des DPV (Deutscher Pfadfinderverband – in dem die PSD Mitglied ist) und BdP (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) an. Wir empfingen vom 17. bis 19. September zwei Stämme in unserem Kerpestal und verbrachten den Samstag gemeinsam mit einem Stadtspiel in Koblenz.

DPV goLd – Unsere Bundesführung im Interview

DPV goLd – Unsere Bundesführung im Interview

Der DPV (Deutscher Pfadfinderverband) wird dieses Jahr 50 Jahre alt! Im Rahmen des DPV-Blogs soll auf das Jubiläumslager “DPV goLd” eingestimmt und die Vielfalt der Bünde im Verband dargestellt werden.
Dazu wurden die Bundesführungen im DPV befragt – so auch die der PSD! Das Interview könnt ihr unter folgendem Link finden oder auch hier nachlesen:

Wir möchten im Rahmen unseres Blogs auf „DPV goLd“ einstimmen und zugleich die Vielfalt der Bünde im Verband darstellen. Dazu haben wir die Bundesführungen im DPV befragt. Hier lest ihr nun von der Pfadfnderschaft Süddeutschland. Seid doch so nett und stellt euch unseren Lesern und Leserinnen kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr in Kluft – und ohne?
Hallo zusammen, wir sind Stäuer, David, Nele und Laura, die Bundesführung der Pfadfinderschaft Süddeutschland. In dieser Konstellation gibt es uns noch nicht ganz so lange – erst seit November 2019. Neben der Bundesführung sind wir alle noch etwas in unserem Stamm aktiv.
Stäuer kommt vom Stamm Treverer aus Dieblich an der Mosel. Derzeit wohnt er in Erfurt und studiert dort Forstwirtschaft.
David kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Momentan studiert er Gymnasiallehramt Germanistik und Geschichte in Heidelberg.
Laura kommt aus dem Stamm Jörg von Schauenburg aus Oberkirch. Sie hat gerade ihr Studium der Sozialen Arbeit abgeschlossen.
Nele kommt aus dem Stamm Kondor aus Karlsruhe. Sie möchte zum Wintersemester anfangen Soziale Arbeit zu studieren.


Erzählt uns doch ein bisschen aus eurem Bund: Was habt ihr im letzten Jahr bewegt und was hat euch bewegt?
Im letzten Jahr hatten wir wie immer unseren Basislehrgang, bei dem wir ältere Sipplinge zu Gruppenleitern ausbilden und zeitgleich unsere Aufbauschulung, bei der wir schon aktive Gruppenleiter weiterbilden.
Über Pfingsten fand nach einigen Jahren der Abstinenz wieder eine grandiose Meutenaktion für die Jüngsten in unserem Bund statt. Diese wurde zusammen mit unseren Freunden des Pfadfinderbund Horizonte und dem Ring Bayern des Pfadfinderbund Mosaik zusammen organisiert und durchgeführt. Es war ein voller Erfolg und hat die Freundschaft zwischen den Bünden nachhaltig gestärkt. #südfrüchte:
Die Sippenaktion war ein weiteres Highlight im letzten Jahr, an das wir uns gerne zurückerinnern.
Eines der Höhepunkte des Jahres war auch unser phänomenales, jährlich ausgerichtetes Herbstseminar auf dem Handwerkerhof in der Nähe von Heilbronn. Über 100 Menschen aus unserem Bund und eine Menge überbündischer Freunde nahmen daran teil, um Seminare zu vielen verschiedenen Themen anzubieten und zu besuchen.
Zur Zeit können leider keine Lager, Fahrten und andere Aktionen stattfnden, aber wir freuen uns auf den Moment, wenn es wieder los geht!


Im nächsten Jahr wird unser Verband 50 Jahre alt. Wir möchten mit euch ein wenig über ihn und euch sprechen. Wann dachtet ihr das letzte Mal „Wow, es ist wirklich verdammt gut, dass es diesen DPV gibt!“?
Der DPV bietet vor allem kleineren Bünden wie der PSD ein vielfältiges Angebot von Schulungen, über gemeinsame Großlager, bis hin zur Förderung von Internationalem Jugendaustausch. Wir freuen uns auf den DPV-Veranstaltungen immer auf die vielen verschiedenen Menschen und den gemeinsamen Austausch. Das ist einfach spitze!

In welchen DPV-Momenten freut ihr euch eher, dass bald wieder eine Veranstaltung nur mit eurem Bund ansteht?
Am Ende einer Großveranstaltung mit sehr vielen verschiedenen Menschen ist es für uns immer schön wieder in unseren familiären Bund zurückzukehren. So großartig wir es auch finden, neue Eindrücke von anderen Bünden zu bekommen, so selbstverständlich fühlen sich unsere vertrauten und eingespielten Sitten und Traditionen an.


Unsere Jubiläumsfeier heißt „DPVgold“. Es drängt sich eine EheAnalogie auf. Ist zwischen uns alles gesagt?
In einer Ehe kann man sich nie oft genug sagen, wie sehr man sich gegenseitig schätzt. Wir wollen „Danke“ sagen für die wunderbaren, verschiedenen Eindrücke und Möglichkeiten, die wir durch den DPV bekommen.

Schalten wir mal kurz den „Alles-ist-möglich“-Modus an: Was wolltet ihr schon immer einmal mit dem DPV erleben?
Eine Meutenaktion mit dem gesamten DPV für Wölflinge im Alter von 6 bis 10 Jahren. Oft haben wir das Gefühl, dass unsere Jüngsten nichts oder nicht viel vom DPV mitbekommen und können somit das Verbandsleben nur sehr begrenzt aktiv erleben.


Zu einem runden Geburtstag ist es üblich, dem Jubilar etwas zu wünschen. Was wünschst ihr dem DPV?
Wir wünschen dem DPV eine goldene Zukunft mit vielen Aktionen für alle! Wir sind froh, dass es den DPV gibt und wollen ihn nicht missen.

DPV goLd

DPV goLd

16. – 18. September auf der Burg Ludwigstein

Am Wochenende des 16. September fuhren 700 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus ganz Deutschland verteilt auf die Burg Ludwigstein in Witzenhausen. Der DPV Verband feierte mit etwas Verspätung auf Grund von Corona sein fünfzigjähriges Jubiläum.

Nach zwei Verlusten auf der Zugfahrt, durch schließende Türen, waren wir schlussendlich froh, als wir ein warmes Abendessen im Bauch hatten und auf unsere Freunde der PSD und ganz Deutschland trafen. Verteilt auf kleinen Lagerplätzen um die Burg herum fanden alle einen Platz zum Schlafen und machten es sich bequem.

Am nächsten Morgen gab es ein Hammer fett bombe krasses Frühstück vom Buffet, welches alle für den Tag stärkte. Weiter ging es mit verschiedenen Ereignisangeboten. Von Henna Tattoos, über schmieden, eigene Lieder schreiben bis hin zu Münzen gießen und Volkstanz gab es alles. In jeder Ecke der Burg gab es etwas Neues, Aufregendes zu entdecken und neue Freunde zu finden.

Nach einem geilen Abendessen ging es weiter zum großen Festakt, bei dem die Geschichte des DPV erzählt wurde und was in 50 Jahren alles schon für tollalle Lager stattgefunden haben. Anschließend ging es ab zur Singerunde in die große Jurtenburg. Mit warmem Tschai, Wein und Bier amüsierte man sich gut und rückte am Feuer noch ein Stückchen näher zusammen. Am nächsten Morgen bauten alle übernächtigt ihre Zelte ab und halfen beim Abbau bis zur Abfahrt der Züge. Platt, jedoch glückselig kamen alle wieder an und schwelgen bis heute immer noch in Erinnerung.

Bericht von Thesa

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