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Herbstseminar

Wiedersehen der PSD nach zwei Jahren Auszeit

„Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen: Gut wieder hier zu sein, gut euch zu sehen.“ Schon vor vielen Jahren hat Hannes Wader – eine Ikone der deutschen Liedszene, von dem auch die Pfadfinder:innen viele Lieder singen – diese Verse gedichtet. Selten trafen sie die Situation so gut, wie am verlängerten Wochenende vom 18. bis 21. November. Die Pfadfinderschaft Süddeutschland und viele Freunde trafen sich endlich wieder zum Herbstseminar, welches im Jahr 2020 digital stattfinden musste. Die Freude war groß und das Otto-Riedmüller-Haus in Weidenthal begrüßte alle mit offenen Türen. Vor dem vegetarischem Borschtsch am Donnerstagabend richteten alle ihre Zimmer ein, erkundeten das Gelände und landeten anschließend entweder in der Singerunde oder beim Filmklassiker „Sissi – die junge Kaiserin“. Am nächsten Morgen gab es vor der Morgenrunde um 8:45 Uhr ein herausragendes Essensbuffet und anschließen den ersten Seminarblock. Hier besuchten einige Pfadfinder:innen ein nahes Klärwerk, spielten „Warlock“ oder stellten Käse her. Nach der mittäglichen Brotzeit mit Gurkensalat regte ein Pfadi-Workout die Verdauung an bis um 15 Uhr der zweite Teil mit Tape, Korken, Tanz, Gitarre und Aktivismus an den Start ging. Bis zum Abendessen trudelten immer mehr Teilnehmende ein, das Haus füllte sich und die Küche beglückte im Speisesaal mit Kuskus und Kürbisgemüse. Darauf füllte sich wieder die feurig vorgeheizte Holzjurte mit vielen Singenden und Intrumente- Spielenden. Zur Morgenrunde sahen sich dann endlich alle Pfadfinder:innen aus Berlin, Bremen, Koblenz, Dieblich, Trier, Mainz, Oberkirch, Karlsruhe, Bruchsal, Ahrweiler, Fulda, Aachen usw. zum ersten Mal im Hellen. Den Samstagvormittag füllten die Vorbereitungen zum Russlandaustausch, Griechische Mythologie, Siebdruck oder Bollywood Dance. Auf die Mittagspause folgte das Stricken von Stirnbändern und Mützen, Nähen sowie Irish Pub Dance. Die Vorfreude aufs Abendessen war hier bereits groß. Denn jede teilnehmende Person wusste mittlerweile, dass am letzten Abend die Herbstseminar-Küche immer all ihre Geschütze auffuhr. Es gab ein Fünfgänge-Menü mit Rote-Beete-Tartar an Feldsalat und Knoblauchsuppe als kalte bzw. warme Vorspeise. Darauf ein Zitronen-Thymian-Sorbet zum Anregen des Appetits. Und schließlich den Hauptgang mit Reisplatte und überbackenem Selerie oder Köfte. Die Kreation wurde von Pumpkin Pie als Nachspeise abgerundet. Ein riesiger Dank an die Küche! Direkt folgte das nächste Highlight des Wochenendes: Die beste Singerunde der PSD seit zwei Jahren! Bis weit in die Nacht – oder wohl eher bis zum nächsten Morgen – wurde gesungen, gelacht und geredet. Verschlafen aber sehr glücklich ging es in den letzten Seminarblock und zu Halstuchknoten, Homepages, brasilianischem Jiu-Jitsu oder Aquarellen. Darauf musste leider – das Herbstseminar ging rasend schnell vorbei – das letzte Mittagessen verspeist und aufgeräumt werden. Die Verabschiedung erfolgte traditionell im großen Abschlusskreis und nach vielen Umarmungen fuhren die PKWs sowie Züge wieder in alle Himmelsrichtungen davon. Überall verbleiben schöne Bilder im Kopf, die Vorfreude aufs nächste Herbstseminar 2022 schaffen.

Bericht von Kai

Bilder

Hier der Originale Beitrag: PSD Aktionen 2021 – PSD

Online PSD-Herbstseminar

Online PSD-Herbstseminar

27. bis 29. November 2020

Wie jedes Jahr Mitte November trifft sich die PSD zum legendären Herbstseminar.

Eigentlich… Doch dieses Jahr ist alles anders. Das Jahr 2020 war von Covid-19 geprägt und auch unser geliebtes Herbstseminar blieb nicht davon verschont. Doch es gab einen Lichtblick in den düsteren Zeiten durch unser Herbstseminarteam, der Schaltzentrale unseres Herbstseminars.

Denn todesmutig machten sie sich an die Arbeit ein Herbstseminar für zu Hause bereit zu stellen. Es kostete viel Mühe und Kreativität Seminare, die normalerweise in einem Raum mit vielen Personen stattfinden, so umzugestalten, dass es jeder von zu Hause erledigen kann.

Am 27.11. gegen 19 Uhr trafen wir uns online, um gemeinsam das Herbstseminar zu erleben. Die Eröffnungsrunde war trotz, dass sie online war, gut besucht und es fanden sich nicht nur PSD´ler sondern auch viele Personen aus anderen Bünden ein.  Denn davon lebt das Herbstseminar als überbündisches Treffen.

Am nächsten Tag eröffnete Adam den ersten Programmtag des Herbstseminars mit einer geballten Packung Morgensport. Danach öffneten die Teilnehmer ihre Briefe oder Pakete, die sie von den Seminarleitern erhalten hatten. Darin enthalten waren jeweils die einzelnen Seminare, an denen sie teilnehmen wollten. Beispielsweise konnte man sich dieses Jahr mit der Geschichte der LGBTQ befassen, Dinge zu Open Source Software lernen und vieles mehr.

Am Abend gab es dann einen gemeinsamen Austausch über den Programmtag und es wurden Bilder und Videos der Teilnehmer gezeigt. Ein Gelungener Abschluss für den Tag.

Es war ein spannendes und trotz der Tatsache, dass man sich nicht treffen konnte ein gelungenes Herbstseminar. Der ganze Stamm Treverer bedankt sich beim Herbstseminarteam und allen, die daran mitgewirkt haben.

Bericht von Stäuer


Bilder

(Login erforderlich)

Herbstseminar 2019 auf dem Handwerkerhof

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

14. bis 17. November 2019

Kochen, braten, backen. Schreinern, schmieden, bauen. Tanzen, singen, lachen. Und natürlich: Essen, Genießen, im Pool entspannen. Das ist nicht etwa das Jahresprogramm einer Kinderbespaßungsanstalt, sondern die Kurzbeschreibung des Herbstseminars der Pfadfinderschaft Süddeutschland.

Das fand vom 14.-17.11. statt, und zwar zum dritten Mal in Folge auf dem großartigen Handwerkerhof. In bündischer Atmosphäre wurde den Teilnehmenden hier einiges geboten: Über 30 Seminare aus den Themenbereichen “Handwerk”, “Kunst, Spiel & Musik”, “Draußen daheim” und “Besser durchblicken” fanden in und um den Hof statt.

Vier Tage konnten die Jugendlichen werkeln, spielen oder sich die Köpfe heißreden, je nach Belieben. Zu den 75 Pfadis der PSD gesellten sich dieses Jahr gut 30 Gäste aus befreundeten Bünden. Gewohnt stark vertreten war natürlich der Graue Reiter, mit dem uns mittlerweile eine tiefe Freundschaft verbindet. Aber auch Mitglieder von VCP, DPSG und natürlich PBH, mit dem wir die diesjährige Wölflingsaktionen ausrichteten, ließen sich bei uns blicken.


Sogar Greifen sollen gesichtet worden sein! Nach einem vollen Wochenende, mit neuen Eindrücken und grandiosem Essen (ein Hoch auf die Küche!) bleiben vielfältige Eindrücke, neue Freundinnen und Freunde und die Erinnerung an diese viel zu kurzen Tage. Wir sehen uns nächstes Jahr!

Bericht von Olli

Fotos von Matthew und Peter Klumpp (Moppl)

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

Zweites Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

15. bis 18. November 2018

Schon im letzten Jahr veranstaltete die Pfadfinderschaft Süddeutschland ihr jährliches Herbstseminar auf dem Handwerkerhof in Billigheim im Odenwald. Auch dieses Jahr zog es die Treverer, viele andere Stämme und Gäste, darunter auch wieder einige Geflüchtete, selbstverständlich wieder dorthin.

Denn es warteten wieder über 30 künstlerische, naturbezogene, handwerkliche und zum Nachdenken anregende Seminare auf alle Teilnehmer.
Diese durften bereits am Donnerstagabend anreisen und sich bei heißem, scharfem Chili den Filmklassiker „Das Boot“ anschauen. Der historische Antikriegsfilm klärt über die Schrecken des zweiten Weltkriegs auf und regte die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Rest des Abends zu Gesprächen an.

Bereits Freitag morgens um sechs Uhr brach eine kleine Gruppe auf, um im Rahmen des Seminars „Auf den Tisch kommt heut` ein Fisch!“ Angeln zu gehen. Später am Morgen fanden sich dann die restlichen Beteiligten zu einem entspannten Frühstücksbuffet und anschließend zu den ersten Seminaren ein, welche rund um den Handwerkerhof stattfanden. In diesen konnte man sich Wissen über Nasenwärmer, Musik, Sporttape und übers Fotografieren aneignen.

Nach dem Mittagessen und einer Runde Ultimate Frisbee ging es weiter. Unter anderem konnte man mit Birkenpech arbeiten, über Doppelten Belag diskutieren, Weihnachtsgeschenke basteln, historisch tanzen und ein Schlüsselbord herstellen.

Währenddessen kamen auch immer mehr neue Teilnehmer hinzu, die sich ihre Schlafplätze in den Jurten auf der angrenzenden Zeltwiese suchten. Trotz der kalten Außentemperaturen konnten auf Grund der begrenzten Schlafplätze nur einige Glückliche die Nacht in den beheizten Räumen des Hofs verbringen. Nach dem abendlichen Essen tanzten viele Teilnehmer noch bei Fackelschein und fröhlicher Musik im Hof und gingen danach in die warme Bankschreinerei zur Singerunde.

Am nächsten Tag beschäftigten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wieder mit ihren Seminaren, für die sie sich im Voraus oder noch vor Ort angemeldet hatten. Sie bastelten, kochten, tanzten Charleston, schmiedeten unter anderem Messer, bauten eine Sauna, informierten sich über die Geschichte der deutschen Jugendbewegung, spielten Brettspiele, schossen Bogen und erlernten Luftakrobatik. Nebenbei bereitete das Küchenteam das große traditionelle Abendessen vor und verbreitete im gesamten Haus appetitanregende Düfte.

Das „specktakuläre“ Abendessen wurde nach diesem langen Tag von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern genossen. Alles drehte sich hierbei um Wraps mit Speck, speckumhüllten Braten und „Speck“ulatius zum Nachtisch. Vielen Dank an das herausragende Küchenteam!
Weit in die Nacht hinein wurde dann wieder gemütlich zusammen in der atmosphärischen Bankschreinerei gesungen. Die letzten Seminare fanden am Sonntagvormittag statt.

Historisch für das Herbstseminar ist auch der neue Teilnehmerrekord, der dieses Jahr aufgestellt wurde: 115 PfadfinderInnen und Gäste erfreuten sich am Ambiente des Handwerkerhofs. Um auf dem Handwerkerhof mehr warme Schlafplätze bieten zu können und die Atmosphäre aufrecht zu erhalten, ist es ganz im Sinne des Herbstseminars, dass auf den nächsten Bauhütten fleißig beim Instandhalten der Gebäude mitgeholfen wird! Denn schließlich sollten auch die nächsten Aktionen, wie Herbstseminare, so gut bei allen Beteiligten ankommen wie dieses!

Kai Krall

Auch 2019 wird das Herbstseminar vom 14. – 17. November auf dem Handwerkerhof stattfinden!

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

Herbstseminar auf dem Handwerkerhof

16. bis 19. November 2017

Wie jedes Jahr trafen sich die Dieblicher Pfadfinder wieder in der Herbstzeit mit anderen bündischen Stämmen zum Herbstseminar. Dieses Mal ging es zum Handwerkerhof nach Billigheim im Odenwald, wo die Pfadfinder die unterschiedlichsten Werkstätten des Hofes nutzen und ihre Kreativität ausleben konnten.

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Die Teilnehmer konnten schon ab Donnerstag anreisen um sich bei regnerischem Wetter einen Schlafplatz im Handwerkerhof zu suchen und frischen Flammkuchen zu verspeisen. In der angrenzenden Scheune sollte es wieder die jährliche Filmvorstellung geben, welche aber leider aufgrund von technischen Problemen entfiel.
Am darauffolgenden Freitag begannen die ersten Seminare. So wurden Teilnehmer in zuverlässige Kalenderorganisation eingewiesen, konnten heimische Gesteine im Steinbruch des Robert Bopp Werks in Talheim erkunden und lernen, wie man sich einen wärmenden Unterstand aus Laub und Geäst baut. Nach einer Mittagspause, in der gespeist und Ultimate Frisbee gespielt wurde, besuchten die Teilnehmer ihre nächsten ausgewählten Seminare. Es konnte Bogen geschossen, türkische Lieder vertont, oder gar ein Vogelhaus gebaut werden.

 
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Zum späten Nachmittag waren dann auch fast alle Herbstseminarteilnehmer angekommen und suchten sich, auch in beheizten Jurten, ihren Schlafplatz für die Nacht. Am nächsten Morgen startete wieder der erste Seminarabschnitt mit den Möglichkeiten, Falafel oder Käse zuzubereiten, an der Neuentdeckung von Arbeiterliedern oder an dem Bau von Bilderrahmen teilzuhaben. In einem Seminar wurde auch eine Sauna aufgebaut, die den Teilnehmern abends zur Verfügung stand. Nach dem Mittagessen konnten sich die Teilnehmenden dann bei einer Försterwanderung, der Umgestaltung von Flaschen zu Trinkgläsern, einem Escape Room Seminar oder in der anliegenden Schmiede beim Werken beteiligen.

 
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Am Abend gab es dann das phänomenale vier Gänge Menü mit Kürbiscremesuppe, Feldsalat, Semmelknödel mit Rotkohl, Rindergulasch und einer Marzipan-Sahne-Torte, die die Form einer Jurtenburg (Kombination von mehreren Zelten) hatte. Hier ist natürlich die Küchencrew zu loben, die teilweise durchgehen am Herd gestanden hat.
Abends gab es dann noch eine überbündische Singerunde im geheizten Saal. Am Sonntag konnten die Pfadfinder noch an einem Ultimate Frisbee Seminar (über den ganzen Vormittag!) oder einem Disc Golf Seminar (Golf mit einer Frisbee) teilnehmen.

Es ist zu erwähnen, dass die Treverer fast ein Drittel der Teilnehmer gestellt hatten! Auch viele neue und alte Bekannte vom Überbündischen Treffen, das im Oktober auf der Schwäbischen Alb stattgefunden hatte, waren gekommen. Nach dem Mittagessen und anschließendem Aufräumen trafen sich alle um 15:00 Uhr zur Abschlussrunde. Nach der offiziellen Verabschiedung verließen die Pfadfinder den Handwerkerhof, mit Vorfreude auf das Herbstseminar 2018.

Kai Krall

PSD-Herbstseminar in Weidenthal/Pfalz

PSD-Herbstseminar in Weidenthal/Pfalz

24. bis 27. November 2016

Die Blätter werden bunt, die Tage werden länger, und draußen wird es langsam kalt. Damit wir aber nicht völlig in Winterstarre verfallen, trafen sich die Dieblicher Pfadfinder im Kreis der Pfadfinderschaft Süddeutschland zum diesjährigen Herbstseminar in der schönen Pfalz in Weidenthal (welches kurioserweise zwar in der Nähe von Hinterweidenthal, jedoch weder davor noch dahinter liegt).

 
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Als Zeichen gegen das postfaktische Zeitalter wurde hier vier Tage lang debattiert, diskutiert, konversiert und konsultiert. Zumindest so lange, bis die Raumeinteilung für die zahlreichen Seminare feststand, welche die nächsten vier Tage stattfinden sollten. Dieses Jahr stand ganz unter dem Motto Essen, die Seminarküche war durchgehend belegt. Bereits am Freitag wurde mit einem Kochseminar ein erster kulinarischer Höhepunkt erreicht. Die Teilnehmer konnten sich über Pfannkuchen, Pralinen und frittierte Fleischgerichte im Speckmantel freuen.

Es gab aber natürlich auch vegetarische Angebote, so wurden Ukulelen und Theater gespielt, gebastelt und Fotos gemacht, mangels Kulisse vor allem von Pilzen und der Bundesführung. Währenddessen durften die Sportbegeisterten sich beim Stockfechten gegenseitig auf die Finger hauen. Abends wurde nicht nur gesungen, sondern pünktlich gegen Mitternacht auch die hauseigene Kegelbahn freigegeben und zu einem Turnier auf Weltklasseniveau genutzt..

 
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Auch der Samstag wurde vor allem der Nahrungsaufnahme gewidmet. Während die einen noch lernten mit einfachsten Mitteln ein Feuer zu entzünden oder aus Limonadedosen kleine Kocher zu bauen, durften die anderen sich unter professioneller Leitung an persischen und arabischen Gerichten versuchen.

Nebenher entstand in liebevoller Kleinarbeit aus Zweigen und Planen eine kleine Schwitzhütte, welche mittels heißer Steine locker auf 100 °C geheizt werden konnte, während auf dem Gelände die Teilnehmer des Erlebnispädagogik-Seminars in pädagogisch wertvoller Absicht mit verbundenen Augen umherirrten und einen Hubschrauberlandeplatz suchten.

Natürlich zeigte auch die Küchencrew was sie so drauf hat und servierte gegen Abend ein 7-Gänge Menü (in Worten: SIEBEN), das es mit jedem Sternerestaurant hätte aufnehmen können. Zum Abschluss wurde die kleine Grillhütte mit Planen in eine Jurte verwandelt, in welcher dann der Kälte zum Trotz bis in die frühen Morgenstunden zu Gitarre, Akkordeon und Kontrabass alte und neue Lieder zum Besten gegeben wurden.

Auch am letzten Tag wurde noch gekocht, diesmal asiatisch, unterlegt mit passenden Fahrtenberichten und -bilden, während gleich nebenan fleißig an selbstgemachtem Frischkäse gearbeitet wurde. Im Anschluss an das Mittagessen wurden die Zimmer noch in einen staubsaugerreinen Zustand versetzt, bevor Teilnehmer und Seminarleiter schweren Herzens den Rückweg ins richtige Leben antraten. An dieser Stelle noch mal ein Riesen Dankeschön an das Vorbereitungsteam, das (mal wieder) einen großartigen Job geleistet hat!

Olli

Herbstseminar auf Burg Balduinstein

Herbstseminar 2011 auf Burg Balduinstein

(7. bis 11. November 2011)

Balduinstein – ein kleines, verschlafenes, mit gleich zwei Burgen geschmücktes Dörfchen an der Lahn. Eine der beiden diente der „Lahn-Hafen-Stadt“ sogar als Namensgeber. Wenn auch heute nur noch als Ruine erhalten, beherbergt die Burg Balduinstein mit seinen Nebengebäuden in Form eines freien Bildungswerks mehr Menschen und damit mehr Leben als in den letzten 400 Jahren zusammen.

So sollte es auch vom 10. bis 13. November wieder zu Staus und Behinderungen in und um Balduinstein kommen, denn 90 Pfadfinder der Pfadfinderschaft Süddeutschland e.V. (kurz PSD), unter anderem auch 20 Dieblicher Pfadfinder, machten sich mit Schiff, Bus, Bahn, Auto und manch einer sogar zu Fuß auf den Weg zur Burgruine. Aber warum eigentlich?

In den Gemäuern der Balduinstein fand das diesjährige Herbstseminar statt. Übersetzt bedeutet das:

Einmal im Jahr trifft sich alles, was Wissen vermitteln, erlernen oder einfach nur ein tolles Wochenende verbringen will und dazu Gruppenführer der PSD war, ist oder irgendwann mal sein wird. Die ein oder anderen Freunde, Gastreferenten oder anderes wanderndes Volk waren und sind natürlich auch immer gern gesehen. Das bedingt natürlich ein breites Altersspektrum, das bei 14 Jahren begann und nach oben kaum Grenzen kennt.

Zum Stillen dieses gigantischen Wissensdursts stand ein reiches Angebot an Seminaren – dieses Mal über 30 an der Zahl – verschiedenster Art bereit. Auch hier sind Grenzen schwer zu definieren.

Begonnen bei politischen Diskussionsrunden zum Thema „Dagegen! Lohnt sich bürgerliches Engagement?“ über Koch- und Hexenküchenworkshops mit teils kulinarischem, teils kosmetischem Ergebnis bis hin zu musischen Schaffensgruppen unterschiedlichster Art und Workshops mit technischem oder wissenschaftlichem Anspruch trugen zum „Multi-Kulti-Flair“ des Herbstseminars bei. Zeitlich wurde dieses highlightgespickte Programm in insgesamt fünf Zeitblöcken von Freitag bis Sonntag der Öffentlichkeit präsentiert. Räumlich bot die Burg mit ihren zahlreichen Gemächern natürlich einen prachtvollen Rahmen.

Als absoluten Höhepunkt kann man sicherlich den Auftritt der Band „Schäng Blasius Flönz Rakete“ am Samstagabend mit viel Spaß und Tanz bis spät in die Nacht bezeichnen.

Wie schon an den vorangegangenen Abenden beherbergte der kaminbeheizte Gewölbekeller die sangesfreudigen Nachtschwärmer auch noch lange nachdem das letzte Tanzbein zur Ruhe gekommen war. So stellt sich ein Pfadfinder einen gelungenen Abschlussabend vor!

Nach Abschluss des letzten Programmblocks am Sonntagvormittag sollte also das Herbstseminar langsam ausklingen. Nach gemeinsamem „Putz-und-Pack“, ganz nach Baden-Powells (Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung) Grundsatz „verlasse jeden Ort ein Stückchen besser als du ihn vorgefunden hast“ (sinngemäß) kam, das was kommen musste.

In der gemeinsamen Abschlussrunde bedankten sich letztlich alle beieinander für ein beispielhaft schönes Herbstseminar und versprachen ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Spannend, wohin es dann gehen wird.

Bericht von Manuel Dany (Wooki)

Herbstseminar in Lierbach/Schwarzwald

Dieblicher Pfadfinder beim Herbstseminar 2012

(8. bis 11. November 2012)

Das Pfadfinderjahr neigt sich dem Ende, doch wie so oft im Leben kam auch hier das Beste zum Schluss. Jedes Jahr, wenn die Nächte schon länger und kälter geworden sind, trifft sich ein bunter Haufen von Pfadfindern aus Süddeutschland irgendwo zwischen Eifel und Schwarzwald, um ein langes, buntes Wochenende miteinander zu verbringen: Das sogenannte Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD). Austragungsort sollte dieses Mal ein winkeliges Tagungshäuschen im Schwarzwald sein, genauer gesagt das Freizeitheim Taube am schönen Lierbach. Natürlich machten sich auch Wagenladungen von Dieblicher Pfadfindern, insgesamt rund 20 Jungs und Mädels, auf den Weg, das Spektakel nicht zu verpassen.

Vom 8. bis 11. November erfüllten allerlei Seminare das Haus am Bach mit viel Trubel und geschäftigem Werkeln. Über Tag wurde in zwei mundgerechten 4-Stunden-Blöcken geistreich diskutiert, getöpfert oder das Saunieren auf Wanderschaft erprobt, um nur eine kleines Auswahl zu nennen. Insgesamt wurden über 40 Seminare mit den unterschiedlichsten Inhalten dargeboten.

Doch bekanntlich sind auch die Nächte nicht allein zum Schlafen da. Jeden Abend fand sich ein mal mehr, mal weniger großer Haufen Sänger zusammen, der bei Kerzenschein und Gitarrenspiel noch die ein oder andere Stunde durch brachte. Doch erfreut sich der gemeine Pfadfinder auch gelegentlich an der Freude des Volkstanzes. So stieß am Samstagabend ein Mann mit Akkordeon zu Ihnen, der bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein auf Trab hielt. So stellt sich ein Pfadfinder einen gelungenen Abschlussabend vor.

Doch so schön ein Wochenende auch sein kann, der Abschied fällt immer schwer. Doch in einem sind sich alle einig: Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Herbstseminar geben! Vielleicht dann auch mit Dir? Informationen unter www.stamm-treverer.de oder www.psdonline.de.
Bericht von Manuel Dany (Wooki)

PSD Herbstseminar auf Burg Waldeck

Herbstseminar auf Burg Waldeck

13. bis 16. November 2014

Wie jedes Jahr veranstaltete auch in diesem November die Pfadfinderschaft Süddeutschland, zu dessen Stämmen auch der Stamm Treverer aus Dieblich zählt, ein Herbstseminar für jugendliche und erwachsene Stammesmitglieder.

 
2014.11.13-16 PSD-Herbstseminar Burg Waldeck (77)
 
2014.11.13-16 PSD-Herbstseminar Burg Waldeck (29)

Im Vorlauf wurden aus eigenen Reihen Seminarleiter gesucht, das Thema der Seminare wurde hierbei jedoch nicht festgelegt. So entstand schnell ein kunterbuntes Programmangebot, bei der jeder etwas Passendes für sich entdecken konnte.

2014.11.13-16 PSD-Herbstseminar Burg Waldeck (62)

Hoch motiviert machten sich die Pfadfinder aus Dieblich also auf den Weg zur Burg Waldeck, am idyllischen Baybachtal gelegen, wo das Herbstseminar stattfand.
Gleich freitagmorgens begannen die etwa vierstündigen Seminare, die grob in die Bereiche „Draußen daheim“, „Besser durchblicken“, „Kunst, Spiel und Musik“, sowie „Handwerk“ unterteilt waren.

Von alternativem Feueranzünden mithilfe eines Feuerbohrers über Malzbierbrauen, politische Themen wie „die Krise im Nahen Osten“ bis hin zur „Herstellung von Filzpantoffeln“: Der erste Tag war für die Pfadfinder sehr ereignisreich. Am Abend vertrieb man sich die Zeit mit einem Spaziergang über die durchaus geschichtsträchtige Burg Waldeck oder probierte sich in Volkstänzen aus verschiedenen Ländern aus, was natürlich von der stammeseigenen Kapelle musikalisch unterstützt wurde.


Am folgenden Tag war die Müdigkeit und die ein oder andere herbei getanzte Blase bald vergessen, denn das Seminarprogramm war auch dieses Mal vielfältig und interessant: Körperliche Betätigung erfuhr man beim Selbstverteidigungskurs, die Sinne angesprochen wurden beim Seminar „Geschmack, Geruch, Gewissen“, bei der es um den regionalen Weinanbau ging. Natürlich konnte man auch das Gitarrenspiel erlernen oder ein Flaschenschiff bauen – um nur wenige der vielen interessanten Angebote zu erwähnen. Den Abend ließ man mit einer fetzigen Singerunde ausklingen, die bis tief in die Nacht andauerte.

Am nächsten Morgen fand jeweils noch ein Seminarblock statt, beispielsweise mit Themen wie „Volksmusik – alles Musikantenstadl, oder was?“, „Badespaß“ oder „Ukrainekonflikt“, bevor es ans Packen und Aufräumen ging.

Nach dem wie immer etwas traurigen Abschied von den anderen Bundesmitgliedern machten sich die Dieblicher Pfadfinder wieder auf den kurzen Heimweg, nicht ohne festzustellen, dass sie auch dieses Jahr vom Herbstseminar vieles mitnahmen. Seien es neue Erkenntnisse, Erfahrungen oder ein erlerntes Handwerk, jeder trug im Gepäck etwas mehr mit nach Hause, als er vielleicht eingepackt hatte.

Bericht von Lea Heinz

Herbstseminar / Peterstal

Dieblicher Pfadfinder beim Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland

(19. – 22. November 2015)

Im ehemaligen Hotel Palmspring in Peterstal im Schwarzwald kamen rund 70 Pfadfinder zum traditionellen Herbstseminar der Pfadfinderschaft Süddeutschland (PSD), zu der auch der Dieblicher Stamm Treverer gehört, zusammen.

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Seit mehr als zehn Jahren treffen sich Gruppenleiter und Altpfadfinder alljährlich im Herbst für vier Tage, um voneinander zu lernen. In über 40 Seminaren wurden die unterschiedlichsten Kompetenzen vermittelt. Jeder konnte ein Seminar anbieten.

Dementsprechend vielfältig war das Themenangebot: Angefangen vom Bau von Bumerangs, Vogelhäuschen und kreativen Wanduhren über das Verstehen der Ukrainekrise und die aktuelle Flüchtlingsproblematik, Entscheidungsfindung, Lieder machen, Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene bis hin zur Erlebnispädagogik und Wald Survival.

„Ich möchte die hier gemachten Erfahrungen zu Hause in meiner Gruppenstunde umsetzen“ war dabei ein treffender Kommentar des jungen Dieblicher Gruppenführers David Kaiser, der das Herbstseminar zum ersten Mal besuchte.

Junge lernen von Älteren (und umgekehrt) und Dinge einfach mal ausprobieren – das ist es, was das Herbstseminar, neben der Themenvielfalt, so unendlich spannend macht. Belohnt wurden die Pfadfinder darüber hinaus durch hervorragendes Essen, denn die Hotelküche stand ihnen während des ganzen Seminars ebenfalls für kulinarische Aktivitäten zur Verfügung.

Rainer Heinz