Wie funktioniert die Gruppenleitungsausbildung?
Die Basis unserer Gruppenleitungsausbildung besteht aus dem einwöchigen Basislehrgang unseres Bundes, bei dem unter anderem Themen wie Recht & Aufsichtspflicht, Planung von Fahrt & Lager, den Umgang mit verhaltenskreativen Kindern, den Aufbau einer Gruppenstunde, die Grundlagen der Meuten- & Sippenarbeit, Lehr- & Lernmethoden, Führungsstile und vor allem Eigenverantwortung und die Perspektive des verantwortlichen Gruppenleiters vermittelt werden.
Nach dem Basislehrgang wird unseren Gruppenleitungen die Jugendleiter*innen-Card (Juleica) zuerkannt. Die Juleica ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der InhaberInnen. Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.
Gerne bestätigen wir auch unseren Gruppenleitern auf Wunsch ihr soziales Engagement durch entsprechende vom Vorstand unterzeichnete Bescheinigungen für Bewerbungen für Studium und Beruf.
Danach gibt es dann die Möglichkeit an weiteren Schulungen teilzunehmen. Diese sind eine externe Schulung zum Thema Recht & Aufsichtspflicht, eine Schulung zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt, ein von allen Gruppenleitern im Turnus von 2 Jahren zu absolvierender (Großer) Erste-Hilfe-Kurs unserer Partner vom Roten Kreuz sowie Weiterbildung durch verschiedene Seminare, so zum Beispiel das Angebot der Herbstseminaren und Aufbauschulungen der Pfadfinderschaft Süddeutschland oder externer Bildungseinrichtungen wie der Jugendburg Ludwigstein mit zum Beispiel dem Funkenflugseminar.
Aufgrund des hohen Stellenwertes der Ausbildung unserer Gruppenleiter:Innen ist es für uns selbstverständlich, die vollen Kosten dieser Schulungen zu übernehmen! Der Förderkreis der Dieblicher Pfadfinder leistet hierbei wertvolle Unterstützung!
Warum Pfadfinder gute Chefs werden (Wirtschaftswoche vom 18.04.2019)
