Sippen-Verbandslager – “Lycanthos”

Sippen-Verbandslager – “Lycanthos”

30. April bis 03. Mai 2026 im Brexbachtal

Infos und Donnerstag

Die diesjährige DPV Sippenaktion fand vom Donnerstag den 30.04.2026 bis zum Sonntag dem 03.05.2026 im Brexbachtal statt. Der Bürgermeister vom Düstertal lud uns ein damit wir den langen Terror in Form von Werwolf-Attacken beendeten. Der Stamm Treverer war mit zwei Sippen am Start: Sippe Panthera und Sippe Lupus. Mit ca. nur einer halben Stunden Fahrt waren wir schnell im Brexbachtal, wo wir vom Bürgermeister und der faulen Stadtwache begrüßt wurden. Im Einbürgerungsamt wurden wir registriert und bekamen unsere Reisepässe.

Von dort aus ging es zum Matlager des Lagers wo wir uns auf unsere Unterlager verteilten. Sippe Lupus wanderte zum Unterlager “Wolfschlag” – dem Unterlager der Jägerin. Dort bauten wir flott unsere Kothe auf. Danach ging es zum Abendessen in die “Suhle” – dem Unterlager der Küche. Abends gab es noch eine Singerunde in der Taverne “Ebers Eck”. Bis tief in die Nacht reisten Pfadfinder aus ganz Deutschland an. Insgesamt waren wir 1027 Pfadfinder aus allen Ecken Deutschlands.

Freitag

Am Freitagmorgen wurden wir mit Gitarren und Geigenmusik von unseren super netten
Unterlagerleitungen geweckt: Chris und Mira. Beim Frühstück fehlten zwar ein paar
Brötchen, trotzdem war die Stimmung super!
Um ca. 9:30 Uhr ging es zur Eröffnungsrunde auf den Dorfplatz. Dann der große Schock: der Bürgermeister ist verschwunden! Die Jägerin hat einen Fetzen von seiner Kleidung im Wald gefunden! Die Stadtwache die den Bürgermeister zuletzt gesehen hat wurde vorübergehend festgenommen. Dann erfuhren wir das das Orakel und der Bürgermeister ein Ritual vorbereitet hatten mit dem wir die Werwölfe besiegen könnten.

Doch es ging anders weiter: mit einem Geländespiel, wo wir in unseren Sippen mehr über die Dorfbewohner erfahren sollten. Von einem überängstlichen Tierflüsterer ging es über Kräuterfrauen/-männern zu Musikern mit Halsbeschwerden. Von denen ging es zu einem Musikliebenden Mönch, wo wir zusammen mit einer anderen Gruppe eine
interessante Herausforderung erfolgreich bestritten. Über den Reisenden ging es zu
Händlern wo wir Postkarten bemalen durften. Von dort aus wanderten wir etwas durch den Wald zu einem weitaus entspannteren Tierflüsterer, der uns ein magisches Amulett gegen etwas Bachwasser aus dem Bach gab. Mit diesem Amulett ging es zum Fuchs, der ein sehr schönes Stück Holz verloren hatte. Nachdem Fuchs ging es zur Kuh wo wir Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch, Kokosmilch und Hafermilch kennenlernten. Dann gab es am anderen Ende des Brexbachtales Mittagessen: Fladen mit Kuskus.

Als wir gut gesättigt wieder im Wolfschlag ankamen waren Mira und Chris nachsichtig und ließen uns länger als im Plan vorgesehen entspannen. Doch irgendwann (mussten) wir dann mit dem Programm fortfahren: Sippen treffen Sippen!
Wir hatten eine tolle Partnersippe aus Hamburg und zusammen sangen wir Lieder und unterhielten uns über Traditionen innerhalb unserer Stämme. Beim Abendessen gab es ein ähnliches Problem wie beim Frühstück: viel zu wenig Essen! – und falsch portioniert. Nachdem wir doch noch alle satt waren ging es zum Kleinkunstabend ins “Ebers Eck”, welches total überfüllt war. Plötzlich ist das Rathaus in Flammen aufgegangen und der Schmied wurde mit Fackeln erwischt und festgenommen.

Samstag

Miras Geige riss uns am Samstag sanft aus den Träumen damit wir zum Frühstück kamen. Diesmal mit genügend Brötchen und Rühr (Veganes Rührei mit Tofu, aber weil da drin kein Ei war konnten wir es nicht RührEi nennen also wurde das Ei einfach weggelassen), der Rest war allerdings etwas wenig.
Nach dem Frühstück ging es zur zweiten Dorfversammlung, wo wir erfuhren das das Orakel verschwunden war. Doch das kleine Mädchen, welches vom Orakel unterrichtet wurde, wollte das Ritual noch retten und bereitete sich vor.

Währenddessen gab es Workshops, wie z.B. Bogenschießen, Traumfänger basteln, Salat machen, Mandalas malen, Fackeln machen, Batiken, Armbänder knüpfen und vieles mehr. Zum Mittagessen trafen wir uns alle auf dem Dorfplatz. Nachdem wir unser Essen geholt hatten, gesellten wir uns mit den schwarzen Adlern an den Bach und aßen gemeinsam. Durch Leon (ein schwarzer Adler) bekamen wir unser Geschirr im Bach gespült und waren schnell bereit für Geländespiel Nr. 2.

Der Fotograph der bisher das ganze Lager rum marschiert war und seinem Job nachgegangen war bekam vom verschwundenem Orakel ein Paket, da es ihr verschwinden vorausgesehen hatte. Im Spiel ging es darum, Puzzleteile in unserer Farbe zu finden und zu dem Hauptquartier unserer Farbe zubringen. Auf den Fotos waren einmal die Werwölfe in ihrer Menschlichen Gestalt zusehen und auf der Rückseite in einer Geheimschrift der Zauberspruch des Rituals geschrieben.
Dann ging es los und irgendwie landeten Teile an Orten wo sie gar nicht
hingehörten, sogar mehrere im Bach! Irgendwie haben wir es doch geschafft den Zauberspruch zu entschlüsseln und wir holten alle unsere Essenssachen. Es gab vegane
Bohnenfrikadellen und Kartoffelbrei. In diesem Essenskreis ging es nach den Regeln der
PSD, doch leider respektierten viele unsere Regeln nicht und liefen durch den Kreis, im
neben Kreis vom Unterlager in der die Sippe Panthera war lief es ähnlich.

Irgendwie hat sich die Situation wieder beruhigt und am Abend trafen wir uns alle in unseren Unterlagern und übten die ritualen Gesänge, die wir bis heute noch nicht können. Doch das hinderte uns nicht auf dem Weg zum Dorfplatz unser bestes zugeben. Als wir auf dem Dorfplatz ankamen hatte das kleine Mädchen alles vorbereitet und einen lauter Trommelschlag erfüllte den ganzen Platz. Plötzlich hörten wir lautes Werwolf-Geheul und mussten nicht allzu lange warten bis wir sie zu sehen bekamen.
Doch durch die Stimme des kleinen Mädchens angeregt versuchten wir den Zauberspruch zu sagen und schließlich verwandelten sich die Werwölfe zurück in ihre menschliche Gestalt und alle waren für immer vom Fluch befreit.
Dann gab es zur Feier des Tages eine Singe Runde im “Ebers Eck”.

Sonntag

Ein letztes Mal wurden wir mit Geigen und Gitarrenmusik geweckt und stürzten daraufhin direkt unsere Kothe. Gerade als wir fertig mit packen waren sind wir zum Dorfplatz aufgebrochen um ein letztes Veganes Frühstück zu genießen. Zurück im “Wolfschlag” holten wir unsere Rucksäcke und brachten sie zu den restlichen Sachen der Treverer. Dann war etwas Entspannungszeit mit Sippe Panthera dran und wir konnten uns von unseren super tollen Lagerleitungen verabschieden, die hoffentlich gut in Bayern angekommen sind.
Plötzlich herrschte Hektik und alle mussten mit anpacken die übrigen Sachen mit in den
Pfadibus zutragen. Als alle Sachen verstaut waren ging es zu Fuß zum Parkplatz wo der
Fahrdienst nach Dieblich schon auf uns wartete. Manche gingen noch mit ins Mat um die Sachen endgültig zu verstauen

Fazit

Das Lager war richtig richtig schön und obwohl es bei unserem Unterlager etwas an Essen gefehlt hat, möchte ich mich nicht bei den zwanzig Leuten in der Küche beklagen, da alles was sie gezaubert haben sehr lecker geschmeckt hat.
Mein Persönliches kleines Highlight war der “Abend Courier” und die “Morgengazette” (zwei Zeitungen, die morgens und abends in den Unterlagern verteilt wurden um die Nachrichten des Tages zusammenzufassen) die viele interessante Neuigkeiten und Artikel darboten.

Natürlich ist nicht alles glatt gelaufen, es gab z.B. einen „ Großbrand“ in einem
Unterlager, der eigentlich nur aus einer leeren Pringles-Dose und Laub bestand. Als dann die Düstertalerfeuerwehr mit dem professionellen Feuerwehrtandem kurz vor dem Ziel umgekippt ist, löschten die bereits angekommenen Leute den Brand lachend. Oder am letzten Abend ist wohl ein fremdes Auto im Düstertal gesichtet worden. Wie sich herausstellte, war es ein Pizzalieferant der Pizza zum Unterlager “Feuersang” bringen sollte. Die verantwortlichen Personen haben anscheinend für die Aktion Spüldienst bekommen.

Vielen Dank an das Planungsteam, ihr habt einen tollen Job gemacht.

Bericht von Ellen

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